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Scheidensenkung: Petros-/ Goeschen-Verfahren

Jbenjoxba


Ach so! In fern facebook Gruppe von lauren ist es echt sehr nett! Und lauren postet auch immer wieder Videos für alle Gruppenmitglieder, auch ohne RYC gekauft zu haben! Und ganz viele Infovideos bei den Informationen der fb-Seite. Da kann man auch schon sehr viel lernen ohne zu bezahlen! Echt super! Und lauren ist einfach sooo nett! Und beantwortet jede Frage!

J&enjoxba


Schreibt ihr noch in einem anderen Forum? Finde das hier ein wenig umständlich. Kennt ihr das Forum von Frau Niersbach? Oder Niersmann? ":/

C,lau`dia5 6x4


Hallo Jenjoba, hallo an alle,

ich hatte auch einen ständigen Druck auf meinen Enddarm. War bei 2 Proktologen und habe auch die Defäkographie machen lassen. Der dritte Proktologe hat bei mir eine Proktitis festgestellt und mir sofort Kortison und Salofalk verschrieben. Danach war der Druck weg. Die beiden ersten Proktologen haben meine Entzündung gar nicht festgestellt, obwohl ich denen meinen Leidensdruck auch geschildert hatte.

Liebe Grüße

an alle die mitlesen

JHenjoxba


Claudia, vielen Dank für deine Antwort!! @:) Hast du auch eine Rektozele?

Ich würde mir so wünschen, dass es so was ist und kein Analprolaps. Ich werde das Montag mal ansprechen. Allerdings kommt bei mir ja etwas raus nach dem Stuhlgang (keine Hämorrhoiden).

CjlaudiaZ 6x4


Hallo Jenjoba,

ich habe auch eine Rektozele, aber viel schlimmer ist die Entzündung gewesen. Ich hatte sie letztes Jahr ungefähr im Februar bekommen - Druck auf dem Enddarm, Verdauungsprobleme, ich glaube, ich habe meinen Enddarm komplett gemerkt. Ich bin dann zu einem Proktologen gefahren, der mich untersucht hat, aber nichts feststellen konnte. Dann war ich hier in der Nähe, wo ich wohne bei einem Proktologen, der mich mehrmals untersucht hat, aber auch nichts feststellen konnte. Er meinte, es sei kognitiv bei mir. Der Druck blieb und die Verzweiflung auch. In einer Wochenzeitung wurde von einer neuen Proktologie geworben und bin dann anschließend dorthin gefahren. Dort wurde ich wieder untersucht und dieser Arzt hat endlich eine Entzündung festgestellt. Ich wurde mit Kortison und Salofalk behandelt und sogar ein Tag später habe ich eine deutliche Verbesserung (ich habe endlich nach monatelangen Leiden keinen Druck mehr verspürt) durch das Kortison gehabt. Wieso haben die anderen Ärzte das alles nicht gesehen? Es war mittlerweile Mitte Oktober. Ich habe zwar immer noch eine minimale Entzündung, aber die Lebensqualität ist wieder da. Selbst wenn dein Arzt sagt, dass du keine Entzündung hast, würde ich mir trotzdem eine Zweit- bzw. auch eine Drittmeinung einholen. Man merkt ja bei mir, dass die Ärzte es gar nicht erkannt haben. Notfalls kann man ja um Kortison bitten, dann würde man ja merken, ob sich der Verdacht doch bestätigt. Ich hatte übrigens den ganzen Tag Druck auf dem Enddarm gehabt. Wie ist das bei dir?

Liebe Grüße

JsenUjoxba


Hallo Claudia!

Echt schlimm, dass die vorherigen Proktologen das nicht bemerkt haben...

Zum Glück würde es dann doch noch erkannt und es geht dir besser! Wie ist es sonst mit der Rektozele? Hast du da noch Beschwerden? Hast du sie auch im Rahmen einer Entbindung bekommen?

Welchen Grad hat die Rektozele?

Mein Proktologe hatte beim ersten Mal untersucht, aber nichts feststellen können, daher meinte er, der Druck käme wahrscheinlich durch die Rektozele.

Beim zweiten Termin sagte er dann, auch aufgrund der Fotos, er wisse immer noch nicht genau, woran es liegen könnte, aber er würde mich gerne zur defäkographie schicken, um zu sehen, ob es ein Analprolaps sein könnte, da er es auf den Fotos nicht eindeutig erkennen könne.

Der Druck ist manchmal stärker, manchmal schwächer, an machen Tagen fast gar nicht da. Es ist so ein Gefühl, als ob im Rektum viel Stuhl stecken würde, dem ist aber nicht so. Oder als hätte ich eine kleine Bleikugel im Rektum und hinteren Bereich. Da Derm. Druck im Liegen besser wird (zumindest, wenn ich auf dem Rücken liege), denke ich mal, dass es wirklich eher am Beckenboden liegt und daher wohl wirklich ein Analprolaps oder innerer Rektumprolaps oder so was vorliegen könnte. Der Druck wird jedenfalls immer stärker. Im Oktober ging es los und von Monat zu Monat wird es schlimmer, unterbrochen von kleinen Pausen. Nach dem Stuhlgang ist es oft so, als würde noch Stuhl im Aftern hängen, der nicht abgeht, aber als ich mal mit einem Spiegel nachsah, sah ich, dass es dicke bläuliche Wülste waren, die sich nach dem Stuhlgang auch wieder nach innen zogen. Aber eben keine Hämorrhoiden. Ich hasse es und meine größte Angst bei dieser ganzen Senkungsgeschichte war stets, dass ich mal einen Rektumprolaps haben (da der ja nur operativ behoben werden kann) oder sich meine Gebärmutter komplett absenken würde (psychisch wäre das für mich sehr schlimm).

Daher habe ich echt Angst vor der Diagnose Rektumprolaps oder auch Analprolaps. Vor der Operation, vor Folgeschäden, vor allem, wie das mit den Kindern gehen soll, da mein Mann selbständig ist und immer arbeitet und unsere Familien aus verschiednen Gründen nicht helfen können. Vom Leidensdruck her bin ich aber momentan auf jeden Fall soweit, mich operieren zu lassen. Allerdings nur in dem Bereich. Bei einem Analprolaps wäre es ja quasi eine OP, die man auch bei Hämorrhoiden anwendet. Daher hoffe ich, dass ich danach schnell wieder fit sein würde und mich um meine Kindern kümmern kann. Eine kompletten Bevkenboden-OP kommt zum jetzigen Zeitpunkt einfach überhaupt nicht in Frage, da ich mich nicht so lang danach schonen könnte.

Ich verzweifle jedenfalls langsam. :-(

C?laudija x64


Hallo Jenjoba,

ich hatte den Druck immer nachdem ich Stuhl gemacht hatte. Abends im Liegen ging es mir auch immer etwas besser, aber morgens nach dem Stuhlgang fing der Druck jedesmal von vorne an und blieb bis zum Schlafengehen mein ständiger Begleiter. :-(

Ich hatte auch gedacht, dass es an der Rektozele liegen würde. Ich glaube meine ist so zwischen 1-2. Mehr aber nicht. Die Rektozele merke ich gar nicht. Da ich mehrere Kinder habe, denke ich mal, dass ich es wohl durch irgendeine Schwangerschaft bekommen habe. Ändern kann man es ja sowieso nicht mehr. Die Defäkographie fand ich gar nicht schlimm. Ich hatte mir es ein bisschen schlimmer vorgestellt.

Wie schon erwähnt, der zweite Proktologe hatte bessere Geräte als der erste Proktologe, aber leider konnte er die Entzündung auch nicht feststellen. Mein Hausarzt meinte damals zu mir, wieso ich denn jetzt einen dritten Proktologen aufsuchen würde, da der zweite P. doch hier im Umkreis doch sehr gut sei. Ich bin richtig froh, dass ich mir eine dritte Meinung eingeholt habe. Der zweite P. hatte mich mit einem Gerät (Elektrostimmulation) abgespeist und mir wertvolle Monate eher genommen, wenn man bedenkt, dass ich 9 Monate mit einer Entzündung herumgelaufen bin.

Nicht verzweifeln, ich hatte auch gedacht, dass ich damit leben müsste, aber es gab doch einen Grund für diese ganze Geschichte.

"Nach dem Stuhlgang ist es oft so, als würde noch Stuhl im Aftern hängen, der nicht abgeht..." = Das Gefühl hatte ich aber auch, an manchen Tagen.

Bist du im Krankenhaus beim Proktologen? Kommst du aus NRW?

Liebe Grüße

TQamexlli


Hi Jenjoba,

mein Kleiner hatte knapp über drei Kilo bei 51 cm… KU 35,5cm… also eigentlich alles in der Norm. Ich glaube es lag am Ablauf.

Hatte um elf nen Blasensprung, um halb eins war ich im KH… Aufnahme etc. knapp 1.5h später drüben im Wehenzimmer… Wehen waren echt auszuhalten. MuMu bei 2cm… irgenwann wollte ich dann ein bisschen Schmerzmittel… habe Tramal und nochmal was bekommen, hat aber leider nicht geholfen.. Wehen alle 2 Min…. Nach 6h war der Mumu immernoch bei 2cm… die Hebamme hat dann ne zweite zum Abtasten geholt und da glaube ich nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Die zweite ist in mir drin rumgefuhrwerkt, ich hab geschrien wie am Spieß!! Und dreimal gebeten Sie möchte bitte Ihre Hand rausnehmen… Wurde geflissentlich überhört und die meinte dann zu der anderen Hebamme (also ob ich nicht im Raum wäre) "Ja die ist konisiert, deshalb ist das so…!" Aha… cool… steht auch vorne in der Akte…!! Braucht man mir nicht wehtun!

Klar, geheult, micht nicht mehr eingekriegt, wegen der Wehen, Wehen dadurch noch schlimmer bzw. schmerzhafter. Dann meinte die jüngere Hebamme, sei zwar noch etwas früh, aber PDA wäre ganz gut und Wehenmittel damit sich der Muttermund öffnet ( Wie ich im Nachhinein erfahren habe, wäre es besser gewesen, erstmal lokal etwas zu versuchen und nicht gleich mit dem Dampfhammer übers System zu gehen). Ok, PDA dann war erstmal 3h Ruhe… dann kam die nächste Hebamme kucken, meinte dann auf einmal ich müsse in den Kreissaal es ginge los, Mumu auf 8cm und Ihr ginge das zu schnell, ich bekäme jetzt Wehenhemmer… Also im Prinzip Vollgas und dann angezogene Handbremse… Geburt im Liegen, ich wollte eine andere Position, die Hebamme meinte NEIN, denn ich hätte eine PDA (von der ich aber nichts mehr gespürt habe. Das hab ich mehrfach betont) und nicht dass ich wegklappe. Das meinte ich mit Kreuz schonen… mit meinem Mann zusammen waren da 3 Leute. Da hätte man mich doch halten können oder? Die Hebamme hat meine Scheide gedehnt wie nix gutes. Ich glaube, die 35 cm waren dann für mich doch zu viel… bin zwar nicht gerissen aber alles ist überdehnt. Pressphase waren 25 Min, dann war er da.. Auch viel zu schnell.

Meine Mum hatte Schwangerschaftsstreifen. Meine Schwester nicht.. hatte mit 19 Jahren das erste Kind. 3 Weitere alle mit KS. Sie hat auch keine Probleme.. also null.

Lt. meiner Osteopathin ist mein Bindegewebe gut.

Ich denke, vielleicht war ich mit 38 Jahren auch einfach zu alt. Das Bindegewebe wird ja nicht elastischer.

Dazu hab ich von einem Dr. Dietz auch was gelesen… wenns interessiert, einfach mal googeln. Dietz Sydney… oder lateraler Defekt.

Aber da hätte ich mir wirklich gewünscht, dass meine FA über sowas Bescheid weiß.

Die meinte nämlich, es würde nach der Geburt alles wieder wie vorher (betr. Angst wie oben erwähnt) um mir dann bei der Nachuntersuchung mitzuteilen: "Das wird nie wieder wie vorher, da ging ein Kind durch!" und " Wissen Sie, ich kann nach drei Kindern auch kein Trampolin mehr springen"…. Guter Spruch oder… ich glaub die STuhlgangprobleme sind doch ein bisschen was anderes.

Bei mir sind seitlich wohl auch die Muskeln am Becken abgerissen, wie viel weiss ich allerdings nicht. Lateraler Defekt nennt sich das. Cystocele 2 Grades, Rektozele 1-2 Grades… wobei mir die Rektozele die meisten Probleme macht.

Das mit dem Rausdrücken kenne ich… und jedesmal der Ärger dann, darüber was passiert ist und man sich nicht bewegen kann wie man möchte und nichtmal "richtig" Mama sein kann.

Ich benutze seit ca. 4 Wochen Elektrostim/Biofeedback. Seither geht es mit dem FK Gefühl auch… das mit dem Rausdrücken ist etwas besser geworden. Ich schau mir die FB Seite auf jedenfall mal an.

Das mit dem BBZ ist eine gute Idee…hast Du auch einen Termin in der Gyn, bzw. Urogyn? Für wichtig halte ich es halt, dass der Proktologe ganzheitlich denkt… also er sich bei der Befundung den kompletten Beckenboden anschaut bzw mit einbezieht und nicht nur seinen Bereich.

Ich war vor einiger Zeit im BBZ bei der Urogyn, die mich dann dort in die Proktologie geschickt hat, um nen inneren Rektumprolaps abzuklären (wegen der Rektozele käme eine hintere Scheidenplastik i Frage)

Der Proktologe hat mich nicht weiter untersucht, weil er mich für die Starr OP ohnehin ungeeignet hält … Darum ging es aber gar nicht, ich wollte mir die Rektozele auch gar nicht am Darm operieren lassen. Die schlaffe Scheidenwand hätte ich ja trotzdem noch gehabt. Ende vom Lied…: Der Proktologe, der mich nach Recklinghausen verwiesen hat und meinte, wenn ich die Scheidenplastik machen lasse, dann würde sich der schlaffe Darm (Rektozele) vor den Anus legen, den vaginalen Weg hielte er aber trotzdem für besser ((Hä)) Die Urogyn hat das verneint und hätte mich dann auch ohne Abklärung des Inneren Rektumprolaps operiert, weil hintere Scheidenplastik ginge ja immer!

Mir scheint, als wäre ich dort a) zwischen die Fronten geraten und b) nicht weiter untersucht wurde, weil gibt ja später kein Plus auf der Proktologen-Kostenstelle…

Gefangen im System!

Ich stille nicht mehr… habe aufgrund dessen abgestillt, weil ich die leise Hoffnung hatte, das Bindegewebe zieht sich wieder soweit zusammen, dass es ok wird. War aber leider nicht so. :-/

Also so wie ich das verstanden habe, gibt es hier zwei verschiedene Herangehensweisen. Einmal herkömmlich mit Scheidenplastiken usw. (Das überschüssige, ausgeleiherte Gewebe wird gerafft und vernäht aber am BB selber wird nix gemacht). Und eben die Methode nach Petros Göschen, die den gesamten Beckenboden betrachtet und das was sich gesenkt hat wieder nach oben zieht…

--> Ich bitte von den anderen Mädels um Korrektur, falls das so nicht korrekt sein sollte.

Bei einem Rektumprolaps kämen über den Darm die Starr OP oder ne Rektopexie infrage denke ich. Dazu wird dir der Doc aber mehr erzählen.

Ob er nur mit Netzen arbeitet weiss ich nicht. Ich denke, das kommt darauf an, was anliegt. War selbst noch nicht dort, hole mir aber noch einen Termin. Dann kann ich auch mehr sagen.

Das mit den Netzen sehe ich ein bisschen von zwei Seiten, ist Fremdmaterial, klar…aber Einmal ist es so, dass es viele gibt, die damit sehr zufrieden sind und zum anderen gab es bisher immer nur Probleme, wenn der Arzt nicht richtig ausgebildet war oder dergl.

Neulich fand dazu bei APOPS auch noch ne heisse Diskussion statt. Ich habe eine Bekannte, etwas älter, die hatte nen Blasenprolaps. Da ging es gar nicht ohne. Sie ist nach wie vor sehr zufrieden. Ist jetzt 8 Jahre her.

Bisher war ich in zwei div. BB Zentren. Bei mir sollte eine hintere Scheidenplastik gemacht werden, wie gesagt. Mit Eigenmaterial. Du kannst, wenn Du möchtest ja mal bei der AGUB schauen, welcher Arzt bei Dir in der Nähe wäre. Nicht überall, wo BBZ draufsteht ist das auch drin. Der Name ist kein geschützter Begriff.

Ich hätte gerne noch eins gehabt. Mein Mann aufgrund des Alters nicht. Und ich möchte nach der ganzen Scheisse auch keins mehr… mich macht das unendlich traurig, aber ich würde es psychisch nicht verkraften, wenn da noch mehr kaputt ginge. :°(

bei restore your core melde ich mich auf FB an. Das hört sich toll an, was Du berichtest. Ich hab echt schlimme Kreuzschmerzen/Steiss. Physio war bei mir der Witz in Tüten.

Hast Du auch so einen Druck nach unten hinten? Bei mir fühlt es sich an, als hätte sich der Darm auf das Steissbein gelegt und drückt die Muskeln hinter dem Schliessmuskel nach unten. Sitzen ist mittlerweile echt ne Qual!

Wie lange ist bei dir die Geburt her? Oder hast Du das schon geschrieben ???

Und restore your core hat echt schon nach ein paar Wochen was gebracht?

Wie gesagt, ich versuche mich im Alltag auch schonend zu bewegen. Ich stelle allerdings fest, dass meine Knie anfangen drunter zu leiden… das tut mittlerweile richtig weh.

Ich wohne auch in NRW, in der Nähe der holländischen Grenze.

Dir drück ich auf alle Fälle die Daumen, dass der Termin positiv verläuft :)^ :)*

Schreib bitte wie es war..

T3amelnlxi


Hallo Claudia,

nachdem ich 3 Tage häppchenweise den ersten Beitrag geschrieben habe, habe ich Deine Beiträge gar nicht gelesen.

Wie geht es Dir im Moment?

Das mit der Entzündung glaube ich mittlerweile auch, dass ich das habe. Der Proktologe bei dem ich zuletzt war, meinte nichts spezifisches dazu. Nur das da zwei Papillen wären, die könnten schonmal Missempfindungen machen…(Die sitzen aber an ner ganz anderen Stelle…)

Was ich Moment wieder stärker habe ist der Druck nach unten, als ob der Darm von oben auf den Schliessmuskel fallen würde.

Kannst Du das mit den Medis gut in Schach halten?

Wo warst Du denn zuletzt beim Proktologen… ich komme auch aus NRW.

LG

TTa#melLlxi


Nochmal Hallo Jenjoba,

betr. auf Kind aufpassen nach OP etc.

Du kannst Dich von deinem Doc krankschreiben lassen und er kann Dir eine Haushaltshilfe rezeptieren.

Kläre das doch mal mit Ihm und besprich dich dann auch mit Deiner Krankenkasse, was es für Möglichkeiten gibt.

Wie alt ist Dein Kind denn? Ggf. wäre eine Tagesmutter eine Option? Und zusätzlich eine Haushaltshilfe? Die Tagesmutter kostet soviel wie der Kindergarten und das Kind hat ab 1 Jahr Anspruch darauf.

In der Regel sind die von den Zeiten auch recht flexibel, so dass dein Mann z.B. bringen oder holen könnte?

Oder wenn Du eine HH hättest, die das macht?

Gut wäre auch, wenn die HH bliebe, bis dein Mann nach Hause käme.

Bin in einer ähnlichen Situation und hab mich über die Möglichkeiten schon ein bisschen schlau gemacht.

Habe den letzten Beitrag von Dir nochmal gelesen.

Du sprichst hier sicherlich von der Starr OP.

Ich will Dir echt nicht reinreden und mir steht es auch überhaupt nicht zu, etwas zu empfehlen.

Nur, lass Dich da echt genau anschauen und wie gesagt am besten von einem Doc, der alles betrachtet und nicht nur seinen Bereich.

Ich drück Dir die Daumen.

LG

J%en$joba


Hallo!

Ja, das mit der Haushaltshilfe weiß ich. Aber ich möchte meine Kinder eigentlich nicht so gerne fremdbetreuen lassen. Ich weiß nicht, aber das ist nicht so mein Ding. Ich wollte auch vor den Senkungen zB nicht, dass die Kinder in den kiga gehen, ehe sie 3 Jahre alt sind, da ich die Zeit mit ihnen verbringen wollte. Der Kleine ist 11 Monate alt und mag momentan wegen des Zahnens auch nur bei mir sein und ich genieße es ja auch, mit meinen Kindern zusammen zu sein. Daher finde ich es auch so ätzend, dass einem so was bei der Geburt passieren kann und man dadurch so gehandicapt ist und sich auf einmal fühlt wie ne 90jährige. Im Notfall muss es aber natürlich mit einer Haushaltshilfe funktionieren, obwohl mir da nicht wohl bei ist.

Mein Plan war eigentlich, die nächsten zwei Jahre abzuwarten, dann evtl noch ein drittes Kind und wenn das dritte Kind alt genug ist und ich noch Probleme haben sollte mit der Senkung, eine OP machen zu lassen. Der Plan wäre eigentlich auch echt ganz gut gewesen. Die Rektozele macht mir mittlerweile kaum noch Probleme und die Harnröhre auch nicht. Wenn der Darm bloß nicht wäre.

Ja, bei mir drückt auch alles nach unten im hinteren Bereich. Mit dem Steißbein habe ich aber keine Probleme.

Ich hatte von der Longo-Methode gelesen. Die klappt wohl etwas besser als die STARR Methode. Dank dir! Ja, ich werde mich auf jeden Fall vorher ausführlich beraten lassen. Auch von verschiedenen Ärzten. Meine FÄin wollte mich nur jetzt zu einem bestimmten Darmchirurgen schicken, da er wohl einer der besten in Deutschland ist. Und er arbeitet mit einem Beckenbodenzentrums zusammen. Ich hoffe aber mal, dass es evtl auch gar nicht soweit kommt und es doch evtl was anderes ist. Ich habe das Gefühl, dass meine Gebärmutter irgendwie auf den Darm drückt. Ich habe anscheinend auch eine retroflektierte Gebärmutter. Sitzt also nicht über der Blase sondern überm Darm.

Warum würde sich der schlaffe Darm bei einer Scheidenplastik über den Anus legen? Weil er sonst nirgends hin kann?

Ich habe ja auch irgendwie das Gefühl, dass, seitdem es vorne mit der Rektozele etwas besser ist, sich der Druck nach hinten verlagert hat. Als würde sich die Rektozele zurückbilden bzw zur anderen Seite hin, richtig After. Ob das wohl sein kann? Ich bin es jedenfalls leid, ständig so einen Druck zu haben und über meinen Darm nachdenken zu müssen :-/

Tamelli, wie lang pp bist du denn? Macht deine cystocele keine Probleme? Das ist ja schon mal gut!

Claudia, geht es dir jetzt also gut? Auch im Hinblick auf die Rektozele? Hattest du die Rektozele erst nach der letzten Schwangerschaft gehabt oder vorher schon? Ich frage nur, weil ich gerne wissen würde, ob sie sich in einer Folgeschwangerschaft wohl verschlechtern oder gleich bleiben würde?

Ist doch echt ein blödes Thema. Ganz ehrlich: ich wusste vor der zweiten Geburt nicht mal, dass Blase, Darm, Gebärmutter, Harnröhre sich senken können %-|

Beult sich euer Damm eigentlich auch manchmal aus? Ich hatte es direkt nach der Geburt stark, dadurch bin ich erst darauf aufmerksam geworden, dass irgendwas nicht stimmt und vor einem Monat hatte ich das mal wieder. Finde das total furchtbar, weiss gar nicht genau, warum, aber es erschreckt mich, wenn der Damm so ausbeult.

Ist eine Enterozele bei euch ausgeschlossen worden? Ich hoffe ja, dass ich keine habe. Manchmal überlege ich auch, ob es überhaupt so gut ist, eine defäkographie machen zu lassen. Angenommen, da kommen noch mehr schlimme Dinge heraus, wir Enterozele, innerer Rektumsprolaps oder sonst was... mich würde das echt fertig machen. Damals nach der Geburt habe ich so oft geweint und mich verrückt gemacht.

Aber ich möchte ja nun mal auch wissen, woher der schlimme Druck kommt und hoffe, dass man was dagegen machen kann.

Könnt ihr den After gut anspannen und hochziehen? Bei mir gehts einigermaßen, aber als würde ich gegen einen Widerstand ankämpfen.

C]laudiax 64


Hallo Jenjoba,

die Defäkographie würde ich machen lassen. Wenn du den Ablauf wissen möchtest, schreibe ich ihn dir auf. Ich habe mir das wirklich schlimmer vorgestellt, aber dadurch können die Ärzte evtl. deine Probleme besser erkennen. Bei mir wurde laut Arzt nichts festgestellt. Naja, eine Entzündung kann man ja auch nicht sehen.

Ich habe meine Probleme durch die Wechseljahre bekommen. Das wusste ich auch nicht, dass dann auch noch mal Senkungen etc. hinzukommen. Hätte ich das gewusst, .... - aber die Frauenärzte schweigen und schweigen. Bei den Krebsvorsorgeuntersuchungen wurde immer schön gesagt, dass alles in Ordnung sei. Ich war immer froh, dass ich nach den Schwangerschaften heile aus der Sache rausgekommen bin. Nach meinem letzten Kind hatte ich mich auch noch gefreut. 10 Jahre später sah das Leben aber anders aus.

Gestern hatte ich mal wieder ein "Fremdkörpergefühl" aber durch ein paar Beckenbodenübungen konnte ich das wieder in den Griff bekommen. Heute morgen ist das "Fremdkörpergefühl" wieder weg. Es kann sein, dass ich über Tage nichts merke und dann plötzlich ist es wieder da. Am Donnerstag habe ich wieder einen Proktologentermin. Dann bin ich mal gespannt, aber die Entzündung merke ich - sie ist minimal noch da.

Ich kannte vorher keine Rektozele. Ob ich eine hatte, kann ich dir leider nicht sagen. Hatte mal eine Darmspiegelung machen lassen vor ein paar Jahren, aber davon wurde im Bericht nichts geschrieben.

Wohnst du in der Nähe von Düsseldorf? Warst du schon mal beim Dr. Müller-Funogea? Ich kann ihn dir wirklich sehr empfehlen. Ich war damals da und er ist wirklich total Klasse.

Liebe Grüße

J#enjUoba


Danke Claudia! Ja, wäre sehr lieb, wenn du mir den Ablauf aufschreiben könntest. Ich habe eine Überweisung zum MRT Defäkogramm, da ich noch stille. Allerdings darf ich dann trotzdem für 24 Stunden nicht stillen, was ziemlich blöd ist, da mein Kleiner in den Schlaf gestillt wird... leider schläft er sonst (außer im Kinderwagen) nicht anders ein.

Hast du auch noch andere Senkungen bekommen?

Wegen des Arztes in Düsseldorf: welche Überweisung hast du am speziell gebraucht? Was hat er für Untersuchungen durchgeführt? Kann er wegen Darmproblematiken überhaupt richtig diagnostizieren? Er ist wahrscheinlich auch eher Urogynäkologe und mehr auf die Vagina spezialisiert, oder?

Was kam bei deiner Untersuchung heraus und wozu hat er dir geraten? Ist er ehrlich oder rät er immer zur Operation?

Mein Urogynäkologe ist in der AGUB, Tamelli. Der Proktologe (ein Professor) ist in der gleichen Beckenbodengemeinschaft wie mein urogyn, sie arbeiten zusammen, aber bei ihm stand nun nicht explizit was von der AGUB. Ich denke aber auch nicht, dass ich morgen in der offenen Sprechstunde bei ihm landen werde.. eher bei ihm unterheordneten Proktologen. Mir wurde am Telefon gesagt, ich solle oder müsse in die offene Sprechstunde. Nervt mich auch total, da ich gerne direkt zum "besten Mann" möchte. Aber das wollen sicher alle. Ich werde aber morgen nach ihm fragen und auch sagen, dass meine gyn unbedingt wollte, dass ich zu ihm komme.

JEenjxoba


Wo hast du die Defökographie machen lassen, Claudia? In einem Beckenbodenzentrum? Ich werde von meinem Proktologen in die Radiologie geschickt, kein Beckenbodenzentrum. Ich weiß nicht, ob das wichtig ist. Die Auswertung macht ja wahrscheinlich eh jemand anderes bzw kann man sich die Ergebnisse zum Fachmann schicken lassen, oder? Beim MRT kann man den gesamten Beckenboden sehen, also auch, wie sich die Gebärmutter und andere Organe während des Ausscheidens verhalten. Reicht das wohl?

CFlauTdia x64


Hallo Jenjoba,

Defäkographie = Ich bekam eine milchige Flüssigkeit zum Trinken und musste ca. 1/2 Stunde oder 1 Stunde warten. Danach wurde ich in die Umkleideraum gebeten, bekam ein Höschen geschenkt und musste während der Behandlung ein paar mal pressen, mehr war da nicht. Also nichts Schlimmes.

Ich war im Krankenhaus, da der Proktologe auch im Krankenhaus tätig ist. Was man alles sehen kann, kann ich dir leider nicht sagen.

Ich habe leider die Aufnahme damals nur während der Behandlung kurz gesehen, bei der Auswertung war ich gar nicht dabei.

Ich bin aber kurze Zeit später von diesem zweiten Proktologen weggegangen und bin jetzt bei einem anderen Proktologen, der auch wiederum im Krankenhaus sich befindet.

Was der Arzt in Düsseldorf alles machen kann, muss ich genauso passen. Er ist ein Gynäkologe, aber ich finde einen, den man auch vertrauen kann. Er hätte mich operiert, aber andere Ärzte hätten es nicht gemacht. Der Düsseldorfer Arzt wird hier im Forum auch von anderen Frauen sehr gelobt. Also, es ist nicht nur meine Meinung, dass er gut ist. Andere Frauen sind auch sehr begeistert von ihm und im Grunde genommen schadet es nicht, wenn man sich da auch noch mal eine Meinung einholen würde. Besonders wenn man in der Nähe wohnt. Mir fällt gerade ein, dass ich damals auch bei einem Arzt in Hagen Haspe war. Er ist für die hintere Scheidenwand sehr spezialisiert, sagte mein Frauenarzt. (Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski) Allerdings war ich nicht bei ihm, sondern bei einem anderen Oberarzt. Dieser meinte, dass ich nicht operiert werden müsste.

Ich habe mehrere Krankenhäuser und Ärzte letztes Jahr aufgesucht. Ich glaube, ich war in ca. 6 Krankenhäusern und noch zusätzlich bei anderen Frauenärzten. :-(

Jetzt schaue ich erst einmal, dass die Entzündung komplett verschwindet und das andere muss zur Zeit auch nicht gemacht werden.

Liebe Grüße

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