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Scheidensenkung: Petros-/ Goeschen-Verfahren

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Hallo,Hummel,Melline,Mary58 und Alle, die nach Petros Goesche Methode operiert worden sind !

Mich würde interessieren,wie es denen geht,die schon vielleicht ein Jahr, oder länger den Eingriff hinter sich haben.Ich habe Eure Beiträge gelesen und würde vielleicht auch nach Hannover fahren wollen. Danke im Voraus-becky2

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Bei mir ist es jetzt genau 1 Jahr her ,und alles ist gut hab mich lange rumgeplagt hätte mich viel eher für diese O.p endscheiden sollen.

M?onrotvia


hallo an Alle

ich bin Euch dankbar für Eure Briefe,immer wieder habe ich die alle gelesen und endlich habe ich in Hannover ein Termin gemacht(es sollte viel früher passieren.)

N<imm<ersoatt2


Ich bin vor 9 Wochen von Prof. Goeschen in der DRK-Klinik in Hannover operiert worden. Ich hatte seit etwa Anfang 2009 einen zunehmenden Gebärmuttervorfall. Meine ehemalige FÄ empfahl mir, als ich beunruhigt wegen des aus der Scheide herausragenden "Etwas" zu ihr in die Sprechstunde kam eine Totaloperation. Ich hatte zwei Kinder natürlich geboren und war 37 Jahre alt. Ich war geschockt. Zunächst verdrängte ich mein Problem. Richtete es so ein, dass Sex nur noch im Liegen stattfand. Traute mich lange nicht mit meinem Mann darüber zu reden.

Im Frühjahr 2010 musste ein Entschluss her. Ich informierte mich im Internet und stieß auf die vielen Publikationen über Prof. Goeschen. Ich war begeistert, schöpfte Mut. Einige Wochen wartete ich noch immer mit dem Anruf in der Praxis.

Dann ging alles recht schnell. Innerhalb weniger Wochen hatte ich meine erste Voruntersuchung bei seiner Frau Dr. Ruschemeier. Sehr nette und patente Frau. Sie informierte mich über das OP-Verfahren und die 12 Wochen Schonzeit danach.

Ich hatte wenige Wochen später meinen OP-Termin und wurde erfolgreich operiert.

Einen Tag nach der OP wurde der Katheter gezogen. Aber die Schmerzen im Po waren so übermächtig, dass ich nicht zur Toilette gehen konnte und auch nicht auf den ans Bett gestellten Toilettenstuhl gehen konnte. Es schmerzte und drückte so stark, dass ich es nur im Liegen aushielt. Da man mir androhte wieder einen neuen Katheder zu legen, versuchte ich es mit einer Bettpfanne. Nach ca. 15 Minuten und höchster Konzentration auf meine Blasenentleerung brachte ich einige Tropfen heraus. So ging das stundenlang weiter und das sehr nette Pflegepersonal unterstützte mich.

Nach 4 Tagen hatte ich so große Sehnsucht nach meiner Familie und deren Zuspruch, dass ich den Professor bat, mich 2 Tage eher zu entlassen.

Extreme Probleme hatte ich in den darauf folgenden Tagen zu Hause das erste Mal den Darm zu entleeren. Man darf ja nicht drücken, tut man auch wegen der Schmerzen nicht. Man weiß ja sowieso nicht welche Stellung man auf der Toilette einnehmen soll, um dem Druckschmerz wenigsten zum "Geschäft" zu entkommen. Man muss ja urinieren und stuhlen...

Auch mit Hilfe von 2 Dosen Rizinus und Dulkolax konnte ich nicht den Darm entleeren. Der Bauch kneifft, im Po rückt der Stuhl, aber es kommt nicht raus. Furchtbar!

Selbst heute 9 Wochen danach nehme ich jeden Tag Flohsamen, um beschwerlich abzuführen. Damit hatte ich früher keine Probleme.

Seine Veröffentlichungen, in denen es heißt, die Frauen könnten alsbald nach dem Verlassen des Krankenhauses wieder ihre Alltagspflichten verrichten, stimmte bei mir gar nicht. Ich konnte die ersten 3-4 Wochen kaum gehen, wegen des starken Druckschmerzes im Po. Aber nach 6 Wochen wurde alles leichter und die Wege, die ich zurücklegen konnte ohne Pause einlegen zu müssen, wurden auch länger.

Fazit:

Ich würde es wieder machen lassen. Nur diesmal wüßte ich wie schwierig die Wochen danach sind. Da muss man sich keine Illusionen machen lassen. Aber jetzt hat mein Leben wieder Qualität!!! Nichts hängt raus und flutscht hin und her beim Setzen, Aufstehen und Bewegen. Einfach super! Dank an Professor Goeschen, ohne ihn wäre das nicht möglich geworden. :)= :)= :)=

H/.Jo6swixg


Hallo Nimmersatt2 !

Ich wurde am 13.08.2010 operiert. Hatte bis vorrige Woche auch starke Schmerzen und Probleme beim Stuhl entleeren. Doch seit zwei Tage geht es ständig besser. auch beim laufen und stehen, sowie sitzten komme ich bereits ohne Schmerzmittel aus. Die Schmerzen sollen ja bis 3 Wochen nach der OP anhalten. Doch ich denke dies ist bei mir schon früher vorbei.

Doch die aussage von Prof.Dr. Göschen, das man nach eineigen Tagen wieder Fitt ist, stimmt so nicht. Doch ich bin voller zuversicht, dass die OP die richtige Entscheidung war.

H.Joswig x:)

MJonrTovxia


es ist so weit, und nun langsam packe ich meinen koffer und fahre nach Hannover mich operieren lassen.

mqell:inxe


Hallo zusammen!

War lange nicht im Forum, aber 2 Jahre nach der OP bin ich jeden Tag dankbar, dass ich mich in Hannover habe operieren lassen!

A Propos Stuhlgang nach der OP: Flohsamen hätten mir sicher geholfen, der Tip ist von einer nach mir operierten Patientin, wirkt klasse, der Stuhl ist weich und macht keine Probleme.(Kriegt man in der Apotheke, es gibt große Preisunterschiede)

Melline

Jrea{nnyGlisxi


Hallo an alle, die in diesem Forum schon einmal über Professor Goeschen geschrieben haben.

Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch allen sehr herzlich bedanken, da ich durch dieses Forum und Eure Einträge wieder Hoffnung schöpfen konnte.

Da mir weder Krankenhaus noch Ärtze helfen konnten, war meine Lage ziemlich verzweifelt.

Seit April vorigen Jahres hatte ich ständigen Harndrang (kam eigentlich nicht mehr von der Toilette runter) und auch noch Schmerzen in der Blase.

Nach etlichen schmerzhaften Untersuchungen wurde mir im hiesigen Krankenhaus

eine Zyste aus der Blase rausoperiert.

Der erste Verdacht der Ärzte zielte auf eine schlimme Blasenerkrankung, die mir für mein restliches Leben erhalten geblieben wäre.

Gottseidank hat sich dieser Verdacht nach der Laboruntersuchung nicht bestätigt.

Leider wurden meine Beschwerden nach der OP noch schlimmer.

Es folgten weitere Untersuchungen die letztendlich dazu führten, dass die Ärzte ratlos waren und mir jede Hoffnung auf ein normales Leben genommen haben.

Selbst nach der für mich positiv ausgegangenen Laboruntersuchung wurde immer wieder von Krebs und eventuellem Entfernen der Blase gesprochen.

Nachdem ich dann auf Idee gekommen bin meine Beschwerden zu "googeln" fand ich die Seite von Professor Goeschen in Hannover.

Der nächste Schritt war das Finden dieses Forums.

Ich kann gar nicht beschreiben wie erleichtert ich war so viele Informationen im Bezug auf meine Beschwerden und die Erfahrungen mit Professor Goeschen zu bekommen.

Auch ich habe mich dann auf den Weg nach Hannover gemacht und bin im September operiert worden.

Im Gegensatz zu den bisher besuchten Ärzten wusste man in Carpe Vitam Klinik nach der Untersuchung sofort was los war.

Die Angaben zu dem Genesungsverlauf die bisher geschildert wuden kann ich nur bestätigen. Auch ich hatte nach der OP sehr lange Schmerzen beim Gehen, Sitzen und laufen.

Mein Tipp für's Sitzen: kauft Euch einen Kinderschwimmring - darauf kann man wunder bar sitzen.

Die ersten sechs Wochen danach waren die Hölle. Ich hatte jedoch nur beim ersten Stuhlgang Probleme, danach lief mit dem "großen Geschäft" alles normal .

Ich war in der Eilenriedeklinik und kann nur das allerbeste berichten.

Personal einfach super. Ich habe noch nie ein Krankenhaus erlebt, wo das Personal sich so rührend um die Patienten kümmert.

Übrigens die Privatversicherten brauchen sich keine Sorgen zu machen, ich habe bis auf einen geringen Betrag alles erstattet bekommen.

Nach drei Monaten war ich dann zur Nachuntersuchung.

Heute geht es mir gut und den Mini-Rest meiner Beschwerden bekomme ich langsam aber sicher mit der Beckenbodengymnastik in der Griff.

Fazit für mich: diese OP würde ich immer wieder machen lassen.

Fakt ist , dass kein Arzt mir helfen konnte; Professor Goeschen hat mir meine Lebensqualität wiedergegeben.

Sollte noch jemand nähere Informationen zu der OP oder Sonstigem haben wollen - mailt mich kurz an.

Ganz liebe Grüße an alle, die auch mit diesen Problemen zu kämpfen haben oder hatten.

bUat+zi


hallo ihr, bin neu in diesen Forum. Ich bin auch von Prof.Goeschen 2008 operiert worden.

Gerne würde ich von euch wissen wie die Ergebnisse nach ein oder zwei Jahren sind? Ich selbst

bin nicht so begeister :-( Wäre super etwas von euch zu lesen.

M8onAkwsfiexld


Hallo batzi,

ich bin 2009 in Hannover von Prof. Goeschen operiert worden ,und bis heut bereue ich nichts es ist alles in ordnung und ich bin sehr zufrieden selbst meine neue FÄ die selber solche OP,s durchführt ist zufrieden,warum bist du nicht zufrieden?

lg Monksfield

bkatzxi


Hallo monksfield, freut mich sehr das du zufrieden bist.Bei mir ist es leider nicht so gut gelaufen. Ich hatte eine leichte Inkontinenz. Eine Rektozele (Darm), desweiteren ein sehr schwaches Scheidengewebe. Ich wurde 2008 von Prof.Goeschen operiert. Nach dieser Operation ging es mir sehr schlecht. Ich hatte starke Blähungen die bis heute noch des öffteren sich bemerkbar machen. Ich konnte auch danach nicht Wasser lassen. Des öffteren wurde der Katheter gelegt. Zuhause angekommen ging es mir lange schlecht. Die Inkontinez war für 1 Jahr besiegt. Doch leider seit 2009 wieder da. Seit dieser Op. habe ich eine Gebärmuttersenkung, die ich vorher nicht hatte. Meine Scheide ist mit einen Netz unterstützt worden ,dieses wuchs in die Scheidenwand deswegen verzog sich meine Scheide. Du kannst dir ja vorstellen das, dass kein Spass ist .Keine Gefühle mehr und auch sonst hält nichts mehr .zB. Tampons. Ich war schon bei verschiedenen Ärzte die mir sagten, dass ich für meinen Alter(40) überoperiert bin. Kein Arzt möchte hier mehr operieren. Also wie du siehst Verzweiflung pur. Was genau wurde den bei dir gemacht?

LG batzi

MConzksf|ielxd


Hallo batzi,

Ich hatte eine starke Scheiden,-und Gebärmuttersenkung dadurch hatten sich auch Blase und Darm stark gesengt.

Bei mir wurde der ganze Beckenboden angehoben um es mal einfach auszudrücken und zum halt ein Netz eingelegt,im gegensatz zu dir sollte eben dieses Netz in die Scheidenwand sozusagen einwachsen,bei mir entstanden die beschwerden durch eine schwierige Geburt(Zange)schon damals sagte mir der Krankenhaus Gyn.das wenn ich noch weitere Kinder bekomme mein Beckenboden das nicht gut verträgt weil ich ein ziemlich schwaches Bindegewebe habe na ja und so wars es dann ja auch.

Ich hab mich sehr lange mit dem Thema beschäftigt weil ich wollte auf keinen fall das mir die Gebärmutter entfernt wird,das war nämlich der einzigste Vorschlag den meine damalige FÄ hatte und so bin ich dann bei Prof.Goeschen gelandet und wie gesagt ich bin froh und würd es jederzeit wiedermachen obwohl ich sagen muss so easy wie der Prof. die O.P im I-net beschreibt ist sie nicht ich war anschließend ganz schön platt die Schmerzen habe ich lange nur mit Tabletten ausgehalten,manchmal waren sie so heftig ich konnte kein schritt mehr laufen,und es hat auch lange gedauert bis ich längere Strecken laufen konnte.

ich würd an deiner stelle nochmal Kontakt mit Goeschen aufnehmen und mich nochmal untersuchen lassen.lgMonksfield

b?atzxi


Hallo Monksfield, danke für deine schnelle Antwort.Das ist ja ein Wahnsinn!Du hattest auch eine Zangengeburt? Meine erste Entbindung war auch eine! Wie ist es bei dir mit den Netz? Spürst du es auch? So wie es aussieht hatten wir beide fast die gleiche Op.

Du hast recht, dass was Prof. Goeschen schreibt, das mann schnell wieder den Alltag nach der Op. beginnen kann, stimmt so nicht. Ich brauchte auch ewig um einigermaßen wieder ohne Schmerzen mich bewegen zu können. Es ist aber gut zu hören das die meißten doch zufrieden sind mit Prof.Goeschen. Ich hatte schon Angst, das dieser Arzt sein Handwerk nicht versteht. Werde doch nochmal zu ihn gehen, sodass er sich das ganze noch einmal ansieht. Hast du ab und an noch beschwerden? (Ziehen der Bänder oder ziehen im Kreuzbein).

Grüßle batzi

M_onk4sfielxd


Hallo batzi,

ich spüre das Netz nicht,bei meinem letzten Vorsorge Termin meinte meine FÄ das Netz würde sehr gut an meiner Anatomie angepasst sein,Sie konnte es fühlen.

Als ich damals zur Untersuchung in Hannover war,sprach Prof.Goeschen davon das es sein kann das man evtl. ein 2. mal Operiert werden muss weil bei einigen ist der *Schaden *wohl so gross das die erste OP abgwartet werden muss,und wenn zuviel oder besser gesagt alles gleich behoben wird es dann zur einer Überkorektur kommen kann.

Beschwerden hab ich keine ,nur manchmal hab ich an der rechten Seite so am Gesäßknochen so ein ganz,ganz leichtes ziehen ähnlich hatte ich es gleich nach der OP eben nur viel heftiger.

Ich würde an deiner stelle mal E-Mail kontakt mit Goeschen aufnehmen ihm alles genau schildern und um ein Untersuchungs Termin bitten du bist doch noch zu jung um das jetzt so hinzunehmen und ganz ehrlich es wird ja auch mit zunehmenden Alter nicht besser und wenn du jetzt schon ne, Gebärmuttersenkung hast solltest du was tun.Lass von dir und deiner Entscheidung hören.

lg Monksfield

e)rik.a~4x8


@ Thekla1 und J-Hummel

Hallo Leidensgenossinen,

ich hab mit großem Interesse eure Beiträge verfolgt und wüsste jetzt von euch zu gerne den aktuellen Stand.

Mir wurde im August 2010 die gesunde Gebärmutter entfernt mit der Aussicht auf Besserung meiner Beschwerden (Blasensenkung). Angeblich könnte sich diese nach Entfernung der GB wieder aufrichten. Haha, das Gegenteil war der Fall. Alles noch viel schlimmer Zystozele und Rektozele 2. und 3. Grades :°(. Im Dezember nach der OP waren die Bescherden schon schlimmer als vorher. Ich hoffe inständig, ihr seid im Forum noch aktiv.

Verzweifelte Grüße

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