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Spätschäden durch Pille? Wie Hormonhaushalt regulieren?

gXoaki8nd-n_enyxa


@ heldien:

es geht hier nicht um eine temperaturmessmethode sondern um die symptothermale methode, auch nfp genannt. mit ihr bestimmt man den eisprung und wann die regel kommt. sie ist sehr sicher und hat sogar einen pearl index wie die pille. frauen mit hormonproblemen wird dieses mittel geraten, weil sie so genau sehen können ob und wann sie einen eisprung haben und wann die regel einsetzen wird. sehr praktisch das ganze und auch nicht so kompliziert wies auf den ersten blick scheint.

[[www.nfp-forum.de]]

rhegi(strilert1erSenf


Homöopathie ist, wenn der Arzt es kann und sich auskennt, eine sehr wirksame Sache; auch Tiere sprechen auch eine Behandlung gut an, bei denen kann es weißgott kein Placebo sein.... Was auch gut bei Eireifungsstörung sein soll ist Ovaria comp und Bryophyllum.

Zum Nachtkerzenöl: Ja man kann es den ganzen Zyklus durchnehmen (die Hobbythek empfielt eine Mischung aus einem Teil Nachtkerze, ein Teil Borretschsamenöl, 2 Teilen Sesamöl und etwas VitE damits nicht ranzig wird. Davon täglich mindestens einen EL, zB im Salat, nicht erhitzen), aber wie es genau wirken soll steht da nicht.

Ich hab hier iü grad mal wieder ein schickes Gynlehrbuch liegen (2005), meine lieblingsgutenachtlektüre.... Da steht als Ursachen für Gelbkörperinsuffizienz:

-GnRH Amplitude verringert bzw Pulsrate vermehrt (das ist das Zeug was dem Hypothalamus sagt, daß es Hormone produzieren soll, die den Eierstöcken sagen daß sie Hormone produzieren...)

-FSH-Konzentration vermindert (ein Hormon aus dem Hypothalamus, ohne das reift kein Ei)

-LH vermindert (dito, ohne das springt kein Follikel, selbst wenn er noch so reif ist)

-Prolaktin erhöht (müßt ich nachschaun, ist jedenfalls das was zum Stillen benötigt wird)

-Androgenspiegel erhöht (tausend Ursachen...)

-Schilddrüsenfunktionsstörungen (Hypo und Hyper)

-Diabetes mellitus

Ursachen gibt es also genug, was es bei Dir WIRKLICH ist, kann aber nur der Endo rauskriegen. *:)

f1ant-asma0x2


@ Senf

Ich würde jetzt mal noch gar nicht unbedingt von Gelbkörperschwäche sprechen, dazu ist die 2. ZH nicht "kurz genug". Nehme ich als Zyklustag 1 den Tag mit der stärksten Blutung (dem leider etliche weitere vorangehen), dann ist die 2.ZH sogar relativ lang (was soll ich überhaupt als ZT 1 nehmen?).

Allerdings bin ich über die vermehrte Pulsrate gestoßen. Denn ich hatte in der Tat etliche Jahre aufgrund psychischer Probleme einen extrem hohen Puls (wurde teils sogar mit Betablockern behandelt); auch heute noch schlägt mein Herz selbst bei kleinen Aufregungen viel zu schnell. Kann es sein, dass dadurch die körperlichen Vorgänge einfach beschleunigt werden, man schneller "verschleisst", schneller altert? :-o

Sorry für die vielen Fragen und vielen lieben Dank für die geduldigen Antworten! *:)

r>egistjriert erSexnf


dazu ist die 2. ZH nicht "kurz genug".

Von GKschwäche spricht man, wenn die HL regelmäßig unter 10Tage länge fällt. Vielleicht ist "schwächlicher" GK besser, denn augenscheinlich produziert er nicht genug Progesteron, um die Schleimhaut vom Abbluten wirklich abzuhalten bis die HL tatsächlich rum ist

was soll ich überhaupt als ZT 1 nehmen?

Den Tag an dem die Blutung "in gewohnter Stärke" eintritt, falls Du das noch ausmachen kannst.

vermehrte Pulsrate

bezog sich auf die Ausschüttung des GnRH, das wird in Pulsen freigesetzt, also nicht kontinuierlich. Die Frequenz dieser Freisetzungen muß stimmen, sonst läuft bei theoretisch richtiger Konzentration trotzdem nix.

schneller altert?

Ich bezweifle daß das in dem Rahmen wirklich spürbar ist. Es gibt zwar diese "Pulsschlagtheorie", daß jedes Lebewesen eine festgelegte Zahl an Herzschlägen hat, und wenn die verbraucht sind ist es vorbei (weshalb Mäuse kürzer leben als Elephanten), aber SO direkt kann man es nicht festmachen, es ist eher ein ungefähres Abbild der Stoffwechselgeschwindigkeit. Frauen müßten dann aufgrund ihres von Natur aus höheren Pulses deutlich früher sterben als Männer, das Gegenteil ist aber der Fall. Dauerstreß beschleunigt das Altern, das ist schon richtig, aber das dürftest Du noch nicht an Deinem Körper spüren (Richtung Wechseljahre verkürzt sich die Eireifung, nicht die Hochlage, mWn).

Ich würd bei Dir vornehmlich wenn überhaupt richtung Schilddrüse tippen (die Pille kann die sehr nachhaltig schädigen, das muß sich auch nicht SOFORT bemerkbar machen), also vielleicht in die Richtung mal forschen, ansonsten dem Körper einfach noch etwas ZEit geben. Ein Jahr ist zwar schon eher lang, aber ich würd nicht ausschließen daß das noch Nachwirkungen sind.

fDant'asmxa02


Hallo Senf ;-)

Du bist vom Fach, kann das sein?

Freue mich jedenfalls sehr über Deine ausführlichen Antworten, mit denen ich mich alles andere als "abgespeist" fühle; danke! :)*

Diese ganzen hormonellen Zusammenspiele sind ja ganz schön kompliziert, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn also nur ein Glied in der Kette schwächelt, dann kommt der ganze Vorgang komplett durcheinander, richtig? Und es dürfte schwierig sein, das "richtige Glied" ausfindig zu machen....

Wenn ich in Richtung Schilddrüse forschen soll, komm' ich also jedenfalls um einen Arztbesuch nicht rum *seufz*

Wirkliches Vertrauen hab' ich in die Ärzte leider eher nicht - kenne hier, wo ich wohne, bis jetzt auch keinen einzigen (bin erst vor einem halben Jahr umgezogen)....

Fange heute jedenfalls schon mal mit der "Kaffeebehandlung" an - besser als nix ;-D

rXegisAtrieTrte)rSxenf


Du bist vom Fach, kann das sein?

;-D Nur so halb, hab Biologie studiert, Gynäkologie mach ich grad im Hobby, also nur die theoretischen Sachen die man so aus Fachbüchern ziehn kann. Unheimlich spannend sag ich Dir... ;-D

Diese ganzen hormonellen Zusammenspiele sind ja ganz schön kompliziert

JA. und in wirklichkeit ist alles NOCH etwas komplexer....

Wenn also nur ein Glied in der Kette schwächelt, dann kommt der ganze Vorgang komplett durcheinander, richtig? Und es dürfte schwierig sein, das "richtige Glied" ausfindig zu machen....

Ganz genau so ist es, es kann an fast jeder Stelle hapern, die Symptome sind letzendlich die gleichen in dem Fall. Wenn man sich mal ein wenig eingelesen hat wundert man sich auch nicht mehr, daß ein Schnupfen oder eine Klausur die Eireifung verzögern oder die Hochlage zum Abschuß bringen kann....

Wenn ich in Richtung Schilddrüse forschen soll, komm' ich also jedenfalls um einen Arztbesuch nicht rum

Ja, das ist halt nur die Frage, ob es den lohnt, es kann genausogut ein vorrübergehendes Geeier sein. Vor allem muß der Mensch sich auch wirklich gut auskennen, wie das Forum zeigt sind viele doch eher "Stümper". Mein Einblick in die medizinischen Lehrbücher zeigt mir zwar, daß sie sich oft eigentlich nur ganz brav an ihr "SChul"wissen halten, aber ich finde, zu einem GUTEN Arzt gehört auch, daß er sich selbstständig fortbildet und sich Wissen außerhalb des Lehrplans aneignet. Es ist deshalb schwer jemand zu finden der sich wirklich auskennt, wenn Du Pech hast bekommst Du nur wieder die Pille verschrieben. ]:D

Versuchs also wenn Du was unternehmen willst erstmal mit den genannten Tees bzw bei einem guten Homöopathen (leider gibts auch hier Scharlatane). Die Hochlage läßt sich damit zu einem gewissen Maß ganz gut stabilisieren. In der Zeit kannst Du Dich ja mal an Deinem neuen Wohnort umhorchen, ob es irgendwelche Empfehlungen für Ärzte gibt, aber vielleicht erledigt es sich sowieso von selbst. Möglicherweise hat Dein Zyklus auch ganz einfach nur "Winterdepressionen".

Beste Wünsche!:)*

f^a1ntasm4a02


@ Senf

Danke für Deine liebe Antwort! @:)

Irgendwie ist mir jetzt schon ein wenig wohler... Ich hoffe einfach mal, dass nicht gleich die allerschlimmsten Befürchtungen eintreffen werden...

"Winterdepressionen", das trifft's ganz gut. Vielleicht spielt auch Lichtmangel mit rein; denn ich hab' jetzt mehrere Monate Dauerregen hinter mir.

Die Pille will ich jedenfalls definitiv nie mehr!!

Und ja: die Tees werde ich auf alle Fälle ausprobieren!

Liebe Grüße,

fantasma *:)

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