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Ausschabung nach Geburt wegen Plazentaresten und tausend Fragen

BHarckäpNfKele hat die Diskussion gestartet


Ich komm grad von der Frauenärztin. Ich weiß jetzt warum mein Wochenfluss nicht aufhört. Ich hab Plazentareste in der Gebärmutter und muss am Mittwoch ins Krankenhaus zur Ausschabung :°( Ich hab solche Angst und kann nur noch heulen grad.

Jetzt muss ich mir ne Milchpumpe ausleihen, weil ich direkt danach nicht bstillen darf, meinte die Ärztin. Ich hab noch nie abgepumpt und die Kleine noch nie aus ner Flasche getrrunken. Ich muss überhaupt erstal Fläschchen kaufen.

Am Wochenende sind wir bei unseren Eltern. Kann ich überhaupt dort abpumpen, oder muss ich die Milch gleich einfrieren oder kühlen? Und wann soll ich denn überhaupt abpumpen, wenn das Kind dauernd Hunger hat?

Welche Risikem hat der Eingriff? Kann es sein, dass ich nicht mehr schwanger werden kann?

Antworten
r{egi=stritertoerSexnf


Backäpfele, erstmal :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

Ich hab solche Angst

Verständlich, aber VIEL schlimmer wär es, das Zeug drin zu lassen, nicht nur wegen der Blutung sondern wegen möglichem Chorionkarzinom. Das ist zwar heutzutage SEHR gut und fast immer vollständig heilbar, aber eine Ausschabung ist doch der "angenehmere" Teil als eine Chemo.

Wichtige Infos zur AUsschabung sind hier nett zusammengefaßt:

[[http://www.operieren.de/content/e3224/e10/e886/e898/e967/]]

weil ich direkt danach nicht bstillen darf

Ja, ich denke auch daß das nicht sinnvoll wäre. Stillen fördert die Uterusrückbildung, solltest Du wenn möglich also unbedingt weitermachen!

Kann ich überhaupt dort abpumpen

Was spricht dagegen...?

oder muss ich die Milch gleich einfrieren oder kühlen?

Wenn die Milch nicht sofort "verbraucht" wird ist einfrieren die Methode der Wahl.

Und wann soll ich denn überhaupt abpumpen, wenn das Kind dauernd Hunger hat?

Da steh ich jetzt grad auf dem Schlauch...

Ich denke es ist so gemeint, daß Du abpumpst und das abgepumpte Deinem Kind per Fläschchen gibst, daß es sich daran schonmal gewöhnen kann. Es ist wichtig daß ihr das schonmal übt, daß ihr das im Ernstfall, nach der OP, dann auch "könnt".

Eine Frage wo ich nur eine diffuse Vorstellung über die Antwort habe: Warum darfst Du denn nicht mehr "richtig" stillen?

Welche Risikem hat der Eingriff?

Die Narkose ist das größte Problem. Und ein ungeschickter ARzt kann den Uterus perforieren, das ist aber wirklich die Ausnahme.

Kann es sein, dass ich nicht mehr schwanger werden kann?

MÖGLICH ist das, aber auch genauso die Ausnahme. Normalerweise wird das schon so gemacht, daß keine bleibenden Schäden an der SChleimhaut bleiben. Ein Risiko ist immer, aber man kann auch von einem Lastwagen überfahren werden.

Nur Mut, der Eingriff ist wirklich nötig, und wenn Du in guten Händen bist ist das Risiko wirklich minimal. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

r'egistRriaeruteurS5enf


Ich hab Plazentareste in der Gebärmutte

Was mich grad noch wundert: Man liest immer, daß die Nachgeburt auf vollständigkeit überprüft wird und normalerweise auch nochmal nachgekuckt wird, ob alles draußen ist, also gleich direkt nach der Geburt. Wurde das nicht gemacht?

Khestxra


@ registrierterSenf

Das habe ich mich allerdings auch gefragt :-/

@ Backäpfele

Ich hatte nach der Geburt meines ersten Sohnes dasselbe Problem, allerdings hat man das sofort nach der Geburt gemerkt. Ich hatte sofort die Ausschabung und bin problemlos nach 2 Jahren wieder schwanger geworden :°_ :-D

KMesxtra


Ich denke sie darf wegen der Narkosemittel nicht sofort nach der OP stillen, ich mußte auch ca. 12 Sunden warten bis ich meinen Sohn stillen durfte.

beuddGleia


Backäpfele,

erstmal :°_.

Die Ausschabung ist kein großer Eingriff, trotzdem hat dich dies heute natürlich zunächst erstmal geschafft.

Zum Abpumpen: trinkt deine Kleine immer beide Brüste komplett leer bei jeder Mahlzeit? Sonst bietet sich an, die Pumpe während des Stillens an der nicht belegten Brust anzulegen, da das Kind nach meiner Erfahrung den Milchflussreflex besser in Gang bringt als die Pumpe.

Die Milch muss gekühlt werden, die Gefäße zur Aufbewahrung sollten möglichst ausgekocht sein, Glas ist gut (verschließbar).

Die Milch hält sich im Kühlschrank drei Tage, sonst müsstest du sie einfrieren.

Ich denke aber auch, dass du nur Milch für die Zeit brauchst, in der die Narkosemittel noch nicht abgebaut sind.

Ggf. lässt sich da aber auch eine stilltaugliche Medikation finden, dies sollte der Narkosearzt vorher nur wissen.

Dann könntest du wieder stillen, sobald du wach genug bist, bräuchtest nur jemanden, der dir dein Kind bringt.

Kann Oma/Opa/Ehemann da unterstützen?

Wichtig wäre auch noch zu klären, ob der Eingriff ambulant erfolgt, dann wäre Hilfe in den ersten Tagen zu Hause nicht verkehrt.

Erstmal, und :)* :)* :)*

B-ackCäpfelxe


Oh nein, also viel besser fühl ich mich jetzt nicht, nachdem ich den Link durchgelesen hab.

Macht man das immer unter Vollnarkose?

Ich hatte shcon mal so eine "leichte" Vollnarkose, als mir die Weisheitszähne entfernt wurden, da bin ich glaub schon ne Stunde später heim (war aber noch wie betrunken). Ich hab da keine schönen Erinnerungen dran, weil ich zwischendurch leicht wach wurde und zwar keinen Schmerz gespürt hab, aber wie der Arzt an meinem Zahn geruckelt hat und wurde panisch und hab versucht meine Finger zu bewegen, aber ging nicht.

Gegen unterwegs abpumpen spricht, dass das mit dem Einfrieren dann nicht klappt. Wir fahren 3,5 Stunden mit dem Auto. Und ich hab natürlich sowieso keinen Nerv. Ich hoffe das Taufgespräch lässt sich verschieben.

@ Senf

Die Ärztin meinte, ich darf evtl. direkt nach dem Eingriff nicht Stillen, weil das Narkosemittel in die Muttermilch übergehen kann.

ich kann nur abpumpen, wenn ich zuviel Milch habe, die mein Baby grad nicht braucht. Wenn die grad alle 2 Stunden Hunger hat und alles weg trinkt, kann ich da nicht mehr viel wegpumpen und horten.

Direkt nach der Geburt hab ich von der Plazenta nichts mehr gehört und gesehen und es hat mich auch nicht interessiert, meines Wissens wird die immer von der Hebamme auf Vollständigkeit hin untersucht. Ein Ultraschall wurde danach aber nicht gemacht.

@ buddleia

allerdings hat mich das geschafft :-/ Da entbindet man völlig natürlich ohne irgendwelche Narkosemittel oder sonstiges und spaziert problemlos 5 Stunden nach der Geburt wieder nach Hause und dann sowas :-(

Mein Mann wird sich solag um die Kleine kümmern. Er kann scheinbar sogar frei kriegen, wenn die mich krank schreiben. Werd ich da mehr Hilfe brauchen als nach der Geburt? Muss ich mic da irgendwie mehr schonen?

Ich hab gehört man soll danach 1 Jahr nicht schwanger werden, stimmt das? Und wieviel blutet man danach, brauch ich wieder die netten Pelzy Windeln und ist die Stärke der Blutung so wie nach der Geburt oder stärker/schwächer?

b(udmdleixa


Normalerweise ist die Blutung nach einer Ausschabung regelblutungsstark (also keine Pillenblutung, sondern wirklich Regelblutung).

Die Vorlagen, die du am Anfang für den Wochenfluss hattest, sollten aber reichen, Tampons werden meist wegen möglicher Infektionsgefahr (ich weiß auch nicht, wie weit deine doch heftigeren Risse abgeheilt sind?) nicht empfohlen.

Wenn du die Narkose problemlos verträgst, ist eine Ausschabung nicht ein so großer Eingriff, dass du komplett liegst und sicher nicht zu vergleichen mit einer Geburt.

Es kann die ersten Tage Krämpfe geben, und du solltest einfach die Möglichkeit haben, dich hinzulegen, Hausarbeit abzugeben und ggf auch die Lütte.

Ich hab gehört man soll danach 1 Jahr nicht schwanger werden, stimmt das?

Da muss ich passen, weiß ich nicht.

Prinzipiell sollte nach Geburt aber sowieso etwa ein Jahr bis zur nächsten Schwangerschaft gewartet werden.

b_udMdle6ixa


Achso, wegen Abpumpen: da müsstest du mal in Erfahrung bringen, wie viele Stillmahlzeiten du brauchst und ob überhaupt.

b2uddlxeia


Präziser (sorry, bin heute etwas unstrukturiert): ich weiß, dass nach einer Ausschabung gern geraten wird, bis zu einer Schwangerschaft etwa drei Monate zu warten, damit sich die Gebärmutterschleimhaut gut aufbaut und mögliche Kleinstverletzungen abheilen können.

Ich weiß aber nicht, warum dies bei einer Ausschabung aus diesem Grund dann ein Jahr sein soll, aber da kannst du ja einfach den behandelnden Gyn noch einmal fragen.

BUackäppfxele


Wieso meinst su, man soll nach einer Geburt eh ein jahr warten?

was meinst du damit, dass es nicht mit einer Geburt zu vergleichen ist, ist man da jetzt mehr oder weniger fit? Ich bin ja nach dem Nähen direkt aufgestanden und wollte heim ;-D

bJu+ddleixa


Wieso meinst su, man soll nach einer Geburt eh ein jahr warten?

..mit der nächsten Schwangerschaft.

Damit sich der Körper der Frau erholen kann; so als Faustregel gilt ja, dass die Veränderungen von Schwangerschaft und Geburt etwa so lange zur Rückbildung brauchen, wie die Schwangerschaft gedauert hat, dies wären 10 Monate.

Ich kenne aber einige Frauen, bei denen zwischen Geburt und erneuter Schwangerschaft kein Jahr lag und es auch gut gegangen ist (abgesehen davon, dass zwei Kinder mit so kleinem Alterabstand doch anstrengender sind).

Aber dies ist ja nicht dein Thema zur Zeit.

Ich bin ja nach dem Nähen direkt aufgestanden und wollte heim ;-D

Ok... :-D

"Mehr fit" nach der Ausschabung, allerdings fehlt natürlich der Hormonausstoß, das Schmerzempfinden ist vermutlich etwas anders.

B%ackDä'pfexle


Ich kenne aber einige Frauen, bei denen zwischen Geburt und erneuter Schwangerschaft kein Jahr lag und es auch gut gegangen ist (abgesehen davon, dass zwei Kinder mit so kleinem Alterabstand doch anstrengender sind).

Ich eben auch. Und weil wir eh noch ein Kind möchten wollten wir gar nicht erst verhüten und gucken wanns passiert :-) Jetzt war die Frage, ob man wegen der OP eine bestimmte Zeit abwarten sollte. Vermutlich hab ich ja eh so schnell keinen Zyklus, aber man weiß ja nie.

Tampons oder Mooncup hab ich ja jetzt eh 7 Wochen keine benutzt, weil es hieß man darf nicht beim Wochenfluss. Meinem Scheidenriss gehts wohl wieder gut, bei der Untersuchung hab ich heut auch nix gemerkt.

"Mehr fit" nach der Ausschabung, allerdings fehlt natürlich der Hormonausstoß, das Schmerzempfinden ist vermutlich etwas anders.

Stimmt die Hormone fehlen und ich werd wohl dafür einige Stunden etwas neben mir stehen nach der Narkose. Naja kann mir wohl keiner vorher sagen.

Mein Mann ist schon ganz geübt im kochen und Haushalt schmeißen nach dem Wochenbett ;-)

n)ucrStepxh


steffi :-o du machst ja sachen! alles alles gute für den eingriff. ich würde aber sagen, dass du dann wirklich unter vollnarkose bist u nichts mitbekommst. ist ja wie bei einer abtreibung od ausschabung nach FG :-/ da werden viele auch innerhalb eines jahres wieder schwanger :-)

wegen dem abpumpen, hol dir am besten eine elektronische pumpe, die geht besser u schneller als eine handpumpe u der milchfluss reguliert sich, du würdest mehr milch produzieren ;-) am besten du pumpst über mittwoch ab u stellst die milch in den kühlschrank bzw. tiefkühler u dann hast du für den ganzen donnerstag milch für deine kleine u ich denke, freitag kannst du wieder stillen, wie gewohnt!:)*

alles gute :)_

ncu8rStexph


äähm war der eingriff überhaupt donnerstag? *muss fix nachlesen*|-o

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