» »

Pco: Pille und Metformin sinnvoll?

m4arinfchenx1 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe eine allgemeine Frage zum Thema PCO. Ich habe zu Beginn meiner Behandlung (nach einer OP; Stichelung der Ovarien) nur Metformin bekommen. Mir ging es bis 1 Jahr nach der OP echt super, regelmäßiger Zyklus, keine Bauchschmerzen mehr. Leider ist mein behandelnder Arzt hier weggezogen und so musste ich mich nach einem neuen umsehen. Der hat mir nun zusätzlich die Pille verschrieben und mir die Kupferspirale gezogen. Nun habe ich seit ca. 1 Monat wieder so starke Unterleibsschmerzen, meine Haut wird wieder ganz schlimm, ich habe wieder zugenommen....Nun frage ich mich, ob das überhaupt Sinn macht beides zu nehmen, oder ob da evtl. das eine die Wirkung des anderen aushelbelt?

Ich habe mich nun weiter nach einem anderen Arzt umgesehen und habe Ende März dort einen Termin bekommen.

Antworten
MIonxiM


Warum hat er dir die Spirale entfernt?

Ich sehe auch nicht, warum du die Pille obendrauf schmeißen sollst, wenn du mit dem Metformin doch gut eingestellt warst?

mNarRinchenx1


Also die Spirale hat er entfernt weil er meinte, dass die nicht so gut für mich sei, da ich eh später Probleme mit dem Kindebekommen haben werde und sie sich darauf auch wohl negativ auswirken könne. Zudem lag sie 2,5 Jahre.

Naja, und da musste ja eine neue Verhütung her. Und er sagte, es sei wichtig für den Hormonhaushalt. Sagte aber auch gleich, dass er von der Sache mit Metformin nichts sagen kann, das müsse ich mit einem Diabetologen weiterführen...

AvleonFoxr


Der Gyn ist ja mal definitiv ein Griff ins Klo. :(v

MronxiM


So ein A....!! Spiralen können drei Jahre liegen und sind natürlich auch bei Frauen vor der Geburt geeignet. Der Herr liest wohl die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie nicht :(v!! Und jetzt möchte er gerne mit der Pille etwas Geld an dir verdienen-ich bin sprachlos!

Sind deine Zyklen usw denn im Moment noch ok?

s^onnenbl{ümchexn_86


Hallo,

Ich habe mich auch gerade gefragt, was deine Kupferspirale damit zu tun hat bzw. warum sie dir gezogen wurde? Es ist ja absolut deine Entscheidung, ob du hormonell verhüten willst oder nicht hormonell. Und da du ja mit Metformin wohl recht gut klar kamst, sehe ich auch absolut keinen Sinn darin dir noch die Pille zusätzlich zu verschreiben. Vor allem wird sowohl Pille als auch Metformin über die Leber ausgeschieden und beides zusammen kann nicht wirklich gut sein auf Dauer (man muss ja schon bei der Einnahme von Metformin regelmäßig Leber- und Nierenwerte kontrollieren lassen), habe daher auch nur selten davon gehört dass Pille und Metformin zusammen verordnet werden. Ausnahmen könnten hier eventuell Frauen sein, die unter PCOS-bedingtem starken Haarausfall oder Akne leiden, die allein durch Metformin nur schwach gemildert wurden (soweit ich weiß kann in dieser Hinsicht eine antiandrogene Pille stärkere Besserung bewirken als Metformin). Vor allem hast du ja auch nun Nebenwirkungen unter der Pille. Und ich gehe mal davon aus du hast auch ein PCOS mit Insulinresistenz. Dann ist eine Gewichtszunahme natürlich absolut nicht gut. Das war auch der Grund, warum mein FA mir von der Pille abgeraten hat. Ich würde den Arzt wechseln, das hast du ja auch bereits vor.

Alles Gute für dich!

LG sonnenblümchen

mha0rinpchexn1


Naja, ok nicht wirklich. Wenn ich die letzte Pille einer Packung nehme, Klebe ich mir so ein Hormonplaster (ist für Frauen mit Beschwerden in den Wechseljahren) auf den Bauch, weil ich sonst so wahnsinnige Kopfschmerzen habe. Dann wenn ich wieder anfange mit der neuen Packung, dann bekomme ich meine Regel. Beim letzten Zyklus habe ich dann sogar noch ein paar Tage nach der Regel wieder meine Regel bekommen. Und sooooo Bauchschmerzen.

Was natürlich schön ist bei der Pille, ist die androgene Wirkung, meine Behaarung ist etwas weniger....das freut mich natürlich sehr....

sPonneUnblbümchexn_86


Oh da hattest du in der Zwischenzeit schon wieder geschrieben...Also nein, solche Ärzte machen mich echt wütend! Kläre das lieber beim Endokrinologen ab, die kennen sich einfach auf diesem Gebiet besser aus als Frauenärzte. Die Pille "regelt" nicht den Hormonhaushalt, sondern überdeckt einfach nur die Symptome, deswegen ist Metformin meiner Meinung nach auch die bessere Option und für dich scheint es auch besser geeignet zu sein! Also definitiv einen anderen Arzt aufsuchen!

M*oHnixM


Hast du denn PCO oder PCOS?

m|arinqchexn1


Ja, ich hoffe, das der Endo, den ich mir jetzt ausgeguckt habe auch wirklich kompetent ist. Ich war einmal bei einem Endo an einer Uniklinik, auf den Termin habe ich 3 Monate gewartet. Und der war sowas von unkompetent, ich wäre fast während der Besprechung wieder aus der Praxis gegangen. Er sagte sowas wie:....ich habe schon schlimmere Fälle als ihren gesehen, nun haben sie sich mal nicht so....warum wollen sie die Pille nicht nehmen? Irgendwann wird der Leidensdruck so groß, dann können sie sich ja überlegen, ob sie leiber die Nebenwirkungen der Pille in Kauf nehmen oder ihre Psychischen.......

War total sprachlos....

snonnenkblüpmchen_x86


Echt heftig, was man erlebt mit einigen Ärzten! Da hatte ich mit meinem Endokrinologen echt Glück. Er war zwar auch etwas erstaunt, als ich gesagt habe dass ich die Pille nur als letzte Möglichkeit in Betracht ziehe, aber er hat es dann respektiert. Ich hätte dann nach Absprache mit Metformin begonnen. Allerdings ist bei mir alles so schwach ausgesprägt, dass wir uns zunächst auf Gewichtsreduktion geeinigt haben (ich habe immerhin wieder einen ganz normalen Zyklus). Lasst euch ja nicht so behandeln und etwas einreden, was ihr nicht wollt!

ggoak#indd-nenya


ha, ich fühle mit dir. ich habe auch pcos, bin mit metformin super eingestellt, keinerlei beschwerden mehr und habe eine kupferspirale. jetzt war ich bei einem arzt in vertretung, weil meiner in urlaub war. der wollte nix anderes, als mir die pille aufschwatzen. hat mir datselbe erklärt wie dir dein arzt.

also ich kann aus meiner persönlichen sicht nur sagen: lass das mit der pille. warum nimmst du denn metformin? wegen der insulinresistenz? ja, aber die pille fördert den ganzen insulinkram nur. das ist ja dann eine null-rechnung mit großer belastung für den körper. und zwischendurch noch ein hormonpflaster? bei dir muss doch alles hopps gehen. nein wirklich!

ist es denn das was du willst, für ein bisschen weniger behaarung solche anderen nw.? und ne zunahme bei pcos macht alles nur schlimmer, spätestens beim absetzen. ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich würde die pille absetzen und mit dem metformin weiter machen. und dringend einen termin beim diabetologen und einem anderen frauenarzt.

übrigens sind kupferspiralen nicht schlecht für frauen mit pcos und auch so nicht. mein FA meinte zu mir neben nfp sei das die einzig gute verhütung bei unserem krankheitsbild.

ich bin einigermaßen geschockt...

M0o{nixM


@ marinchen:

Ein Hormonstatus ist aber frühestens 3 Monate nach dem Absetzen der Pille aussagekräftig. Besser wäre es sogar, 6 Monate zu warten.

Unter der Pille zum Endo zu gehen, ist also fast sinnfrei-außer für die Schilddrüsenwerte.

msari<nch#exn1


So, sorry wegen der späten Antwort.

Also ich habe PCOS, diese kleinen Bläschen und halt viel zu viele männliche Hormone, unregelmäßiger Zyklus. Dazu noch eine Insulinresistenz, habe einen ogtt Test machen lassen. Habe eine sehr starke Behaarung, dazu leider auch noch fast schwarze Haare und sehr unreine Haut, vor allem auf dem Rücken. Und vom Körperbau das übliche Bild, Stammfetsucht oder wie es so schön heißt...

Ich habe schon einmal bei einem Frauenarzt alle Werte untersuchen lassen, da war ich über ein Jahr ohne Hormone. Nehme also nun erstmal alle "alten" Befunde mit, sprich Hormontest und den ogtt und dann werde ich mit der Endokrinologin alles weitere besprechen, ich weiß, dass ein weiterer Test mit Hormonen keinen Sinn macht.

Aber ich habe auch angst, die Pille wieder abzusetzten, weil ich ein wenig bedenken habe, dass meine Behaarung wieder schlimmer wird.....ich weiß aber, dass die Pille eigentlich nicht das richtige sein soll bei PCOS. Warum habe ich leider noch nicht so ganz verstanden....

Naja und meinen Gyn möchte ich nun aber auch mal ein wenig verteidigen. Geld will er mit der Pille an mir sicherlich nicht verdienen, bekomme öfter Gratisprobeexemplare oder diese Hormonpflaster. Und das ziehen der Spirale hat er ja schon mit mir abgestimmt. Gut, sie hätte noch ein halbes Jahr liegen können, aber sein Argument, dass ich eh schon schwieriger Kinder bekommen kann und das Risiko mit einer Spirale von Infektionen und kleinen Vernarbungen ja schon größer ist, war ja ok.

Naja und er möchte ja auch gerne die Befunde von einem Diabetologen haben und auch wenn ich beim Endo war, soll ich die Befunde mitbringen. Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Arzt sagt, dass er auf dem und dem Gebiet nicht so bewandert ist und mich dann weitervermittelt. Besser als die Ärzte, die einem in dem Glauben lassen, dass sie alles können und hinterher hört man, dass es totales Chaos war, was er dort versucht hat.

Gut und dass er mir die Pille verschrieben hat, das war wegen meiner starken Behaarung....

Ach, ich weiß ja auch nicht, ist alles so kopliziert....

MHoni.M


ich weiß aber, dass die Pille eigentlich nicht das richtige sein soll bei PCOS. Warum habe ich leider noch nicht so ganz verstanden....

Ganz einfach: Die Pille behandelt PCOS nicht-sie verschleiert Symptome. Dh, du bist weiterhin "krank"-merkst es nur einfach nicht mehr.

Gerade bei einer Insulinresistenz zB ist es wichtig, diese vor der Einnahme der Pille richtig zu behandeln-ansonsten drohen Folgen wie Diabetes.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH