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Mammographie mit 36 Jahren wegen Zyste? Hilfe....!

a9lexx72d hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei meiner letzten Krebsvorsorge hat der FA zum ersten Mal einen Brust-Ultraschall gemacht. Dabei hat er in einer Brust eine kleine Zyste oder ähnliches gesehen, die seiner Meinung nach mit hoher Wahrscheinlichkeit gutartig ist. Ich musste nach 3 Monaten wieder hin zur Kontrolle. Die Zyste war immer noch da (schön wärs sie wäre weg gewesen), aber in genau der gleichen Größe, ist also nicht gewachsen. Die Zyste ist aber so klein, dass sie nicht tastbar ist (Durchmesser: 0,6 cm). Der Doppler zeigte keine erhöhte Durchblutung des Gewebes. Die Lymphknoten in der Axel waren normalgroß. Also alles unauffällig. Jetzt muss ich in 6 Monaten wieder hin zum Kontrollultraschall. Er empfahl mir aber, zwischenzeitlich zum Radiologen zu gehen, um eine Mammographie machen zu lassen. Er meinte, dass der Radiologe wahrscheinlich aufgrund meines Alters (und der damit verbundenen Gewebedichte) und der geringen Größe der Zyste gar nichts sehen könnte, aber sicher sei sicher. Jetzt bin ich total hin und hergerissen...

Im Internet habe ich gelesen, dass bei jungen Frauen, die Mammographie nicht aussagekräftig ist, weil das Gewebe noch zu dicht ist. Ausserdem habe ich gelesen, dass sie zu 50% falsch positive Befunde bringt. Und dann ist das ganze ja auch noch sehr schmerzhaft und mit einer Strahlenbelastung verbunden, die auch Schäden verursachen kann. Eigentlich möche ich also nicht hingehen.....

Frage: Was bringt mir denn so eine Mammographie. Also gesetzt den Fall, der Radiologe könnte die Zyste darsellen, kann man dann allein anhand des Röntgenbildes die Gut- oder Bösartigkeit erkennen oder welchen sonstigen Mehrwert hätte ich davon ??? Das frage ich mich nämlich die ganze Zeit. Um die Gutartigkeit zu bestätigen, müsste doch eine Gewebeprobe entnommen werden oder? Und dafür sieht der FA (der solche Biopsien auch selbst ganz oft macht) bislang keine Veranlassung.

Bitte helft mir!!! ???

LG, Alex

Antworten
Ktarin'_73


Ich hatte eine Verhärtung in der linken Brust und hab die erste Mammographie mit ca. 20 Jahren gehabt. War aber nur verhärtetes Drüsengewebe. Nach der Entbindung hatte ich eine Mammographie wegen Brustentzündung, Befund negativ.

Durch die lange Stillzeit (fast 1 Jahr) hat sich übrigens die Verhärtung im Drüsengewebe komplett aufgelöst, auch die monatlichen Schmerzen an der Stelle sind komplett verschwunden :)^

Schmerzen hatte ich bei der Mammographie übrigens nie... ich würde sagen, mach einfach die Mammo, vielleicht sieht man damit doch etwas mehr als im US ??? Mein Doc hat damals bei der Brustentzündung auch US + Mammo gemacht, weil er eben sicher gehen wollte, dass er nicht ev. einen Abszess übersieht. Hatte aber Gott sei Dank keinen Abszess, das extrem hohe Fieber kam bei mir von Plazentaresten, die durch eine Ausschabung dann beseitigt wurden - aber das ist eine andere Geschichte ;-)

bPombxo


Hallo Alex72d,

ich habe beidseitig je eine Zyste, Durchmesser 0,7 cm. Ich gehe jetzt einmal p. Jahr zum Ultraschall und alle 2 Jahre zur Mammographie. Ich bin übrigens knapp 44.

Du fragst, warum? Nun, die Antwort ist einfach: bei einer Mammographie kann man auch Knoten sehen, die einen sehr geringen Durchmesser (Stecknadelgröße) haben. In diesem Fall hast Du eine reelle Überlebenschance, wie mir mein Radiologe sagte. Und in diesem Stadium kann niemand einen Knoten ertasten. Eine Biopsie wird erst gemacht, wenn definitiv klar ist, da ist ein Knoten. Nur muß man den erst mal finden. Ich konnte bis heute meine Zysten nicht ertasten - Du etwa?

Und ich lasse mir nicht einfach in die Brust stechen, da möchte ich schon vorher einen eindeutigen Befund haben, der eben nur über eine Mammographie feststellbar ist.

Letztlich geht es einfach um Zeit: je kleiner der Knoten, um so besser die Überlebenschancen. Und da ist eine Mammographie nun mal die einzige Alternative, denn auch per Ultraschall sieht der Arzt nicht alles. Allerdings solltest Du unbedingt zu jemanden gehen, der wirklich Ahnung hat, damit Dir eventuelle Fehldiagnosen erspart bleiben.

Und eine Zyste ist nicht wirklich schlimm, sollte aber beobachtet werden. Dazu benötigt der Artz Vergleichswerte, alse Bilder über einen längeren Zeitraum.

Am besten aber sprichst Du auch mit Deinem Arzt über Deine Bedenken, denn der wird sie Dir sicher beantworten.

Viele Grüße

bombo

Fqrau 1D$ingxens


Versuch doch mit deinem Doc eine Klinik zu finden, die Wärmebilder macht. Diese Thermografien sind viel aussagekräftiger und auf jeden Fall schonender.

Wo keine Forderung, da keine Weiterentwicklung!

Alles Gute!!

A3ncxh


hatte auch mal eine zyste.. war dann beim ultraschall, da wurde das dann festgestellt.

mit antiobiotikum 2 x 10 tage war dann aber alles weg..

vllt erstmal damit versuchen??

MfG Anch

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