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Pms und Angststörung

M.r{Darcy hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wolle mich hier auch mal mit meinem Problem verewigen. Ich habe seit ca 5 Jahren mehr oder weniger stark mit PMS zu kämpfen. ]:D :(v

Ich nehmen nicht die Pille und möchte sie auch nicht wieder nehmen, obwohl dann wahrscheinlich das PMS weniger stark wäre, aber ich möchtes nach einer anderen Lösung suchen.

Immer dann wenn es in meinem Leben gerade stressig zugeht, wird auch das PMS schlimmer, ich bekomme es meistens ca 10 bis 14 Tage bevor ich meine Regel bekomme.

Ich habe ausserdem eine Angststörung mit panikartigen Zuständen (schwitzen, beschleunigter Herzschlag, Schwindel), die auch immer in der Zeit des PMS sehr viel stärker hervortritt als in der übrigen Zeit.

Mittlerweile denke ich schon, dass eventuell das PMS die Panik sogar auslöst und nicht bloss verstärkt.

Ich mache eine Psychotherapie und dort wühlen wir die ganze zeit in meiner Vergangenheit und versuchen, dort Antworten/Lösungen zu finden, warum ich Angst habe.

Nun denke ich, dass das vielleicht der falsche Ansatz sein könnte.

Nur wie findet man das heraus ??? ?

Wenn ich jetzt so als Test einen Monat lang wider hormonell verhüten wüde, und das PMS würde ausbleiben, wäre das dann ein Beweis?? :-/

Gruß,

Darcy

Antworten
hUelMix pomaxtia


[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/447697/]]

Schau mal da rein.

Wenn ich jetzt so als Test einen Monat lang wider hormonell verhüten wüde,

Ich glaube, das ist bei Angststörungen und Depressionen nicht empfohlen.

dass eventuell das PMS die Panik sogar auslöst und nicht bloss verstärkt.

Ich könnte mir vorstellen, dass beides zusammen hängt. Je öfter du PMS hast, desto mehr Angst macht es dir. Und das schürt dann deine Angststörung.

E}uSkoploxira


Hallo Darcy,

kann dich sehr sehr gut verstehen! :°_

Ich habe auch seit etlichen Jahren mit PMS zu kämpfen und weiß wie fies und aussichtslos das manchmal zu sein scheint.

Ich habe auch schon alles mögliche dagegen ausprobiert, leider meist erfolglos.

(Hier eine Liste: Vitex Agnus Castus, Progesteron zum Auftragen auf die Haut und oral, Antidepressiva, Homöopathie, TCM, Vitamin B6, Psychotherapie)

Meine Erfahrung mit der Pille und PMS ist folgende:

Ich hatte das Gefühl, das mein PMS erst nach Pilleneinnahme richtig zu Geltung kam, bzw. ich es als sehr belastend empfunden habe. Meine damalige FÄ meinte allerdings, die Pille könne kein PMS auslösen. Ob das wirklich so ist, sei dahin gestellt. Ich habe oft genug gelesen, daß man die Ursache von PMS nicht genau kennt und warum soll dann die Pille ausgeschlossen werden?

Ich hatte jedenfalls mit Pille nahezu die gleichen Symptome die auch das PMS bei mir hervorruft:

schmerzende, stark geschwollene Brüste, Wassereinlagerungen, keine Lust auf Sex, depressive Stimmung.

Habe die Pille nie länger als 4 Monate genommen, das wäre einfach nicht auszuhalten gewesen. Diese 4 Monate sind jetzt auch schon ca. 6 Jahre her und neulich habe ich mir doch vom Hautarzt wieder ne Pille aufschwatzen lassen, obwohl ich doch niiiiieeee wieder Hormone fressen wollte.

Nach eineinhalb Packungen hatte ich wieder die Schnauze voll und habe nach Ende des zweiten Blisters wieder aufgehört.

Fühlt sich ALLES deutlich besser an als mit Pille!

Ich würde dir also nicht unbedingt empfehlen, die Pille gegen PMS zu nehmen.

Ich fand Psychotherapie eigentlich ganz angenehm, allerdings fand ich es auch nicht unbedingt hilfreich in "alten Wunden" zu stochern, sondern besser, zu schauen was empfinde ich jetzt als belastend und wie gehe ich jetzt und heute damit um und wie kann ich lernen, mein Verhalten/Emfpinden zu ändern.

Bei mir ist es so, daß ich ein nicht allzu großes Selbstvertrauen habe und mich gerne kleiner mache als ich bin. Diese negativen Eigenschaften sind in der PMS-Zeit durchaus verstärkt und ich leide dann zeitweise an einer richtigen Depression. Und allein die Erwartung/Angst davor, PMS zu haben und mich mies zu fühlen, verstärkt alles Negative natürlich.

Wie gut ist dein Englisch?

Folgende Seite ist die beste und professionellste, die ich zu PMS finden konnte.

Auch wenn hier von PMDD (=premenstrual dysphoric disorder = verschärftes PMS) die Rede ist, Grundlagen sind die gleichen.

[[http://pmdd.factsforhealth.org/]]

Hier wird auch auf die Ursache des PMS eingegangen. Meist wird ein Ugleichgewicht der Hormone verantwortlich gemacht, was aber als Ursache nicht sehr wahrscheinlich ist, da die meisten Frauen mit PMS normale Hormonspiegel aufweisen.

Ungleichgewichte von Neurotransmittern , insbesondere Serotonin, werden als Auslöser vermutet.

Sprich, Pille würde nicht unbedingt helfen. Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer sollen allerdings sehr wirkungsvoll sein.

(Bei mir nicht, das Zeug hat bei mir rein gar nix bewirkt, auch keinerlei Nebenwirkungen...).

Hoffe, diese lange Antwort war nicht zu verwirrend und hilft dir ein bischen weiter!

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