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Nicht stillen wollen - Abstilltabletten

L afdyZ


@ ElisaDD

Ah, habs gefunden...da lief wohl einiges schief im Krankenhaus, normalerweise bekommt man /Frau) das mit guter Hilfe hin, nur Mut und nicht aufgeben, würde ich empfehlen

Was ist denn Deiner Meinung nach schief gelaufen?

Die Betreuung in der Klinik war 1A. Und wie schon geschrieben stand mir ein ausgebildete Stillschwester 24 Stunden zur Seite. Und auch meine Aerztin, die Inderin ist und 100%ig fuer's alleinige Stillen bis zur Vollendung des 1. LJ plaediert, hat alles versucht.

Ich bin im Nachhinein sogar froh, dass ich in USA entbunden habe. In einem Land, das liberal mit dem Thema nicht stillen umgeht weil viele Frauen da gar nicht stillen koennen, weil die 6 Wochen nach der Entbindung wieder ins Vollzeit-Berufsleben zurueck MUESSEN. Die haben gar keine Wahl.

Somit war das eine Klinik, wo man nicht dumm angemacht wird sondern wo man jede Hilfe bekommt, die man braucht und man sofort Alternativen aufgezeigt bekommt, die fuer Mutter UND Kind optimal sind.

Ich bin überzeugt, das das Kind und jede Mutter stillen kann

Gut, der Ueberzeugung bin ich nicht. Aber selbst wenn jede Frau KANN - manche Frauen wollen halt nicht.

Dazu gehoere ich. Ich hab's probiert, es hat nicht funktioniert, ich muss mir das nicht antun und meinem Kind auch nicht und ausserden - wird Dir jetzt nicht gefallen - taugt mir Stillen einfach nicht. Ich habe gemerkt, dass ich keine Stillmutter bin. Meine ehrlichen Gefuehle sind, dass ich mich davor ekel...ich ekel mich vor der Milch, vor mir selbst, vor dem Vorgang des Stillens - ich faende es eklig wenn ich es tun muesste. Und ich straeube mich innerlich dermassen, dass das dann fuer die viel gepriesene Mutter-Kind Bindung nicht hilfreich waere. Ich wuerde mir und meinem Baby die ganze Neugeborenenzeit versaun - und die kommt bekanntlich nie wieder.

Ich sage nicht, dass Stillen an sich eklig ist!!!!! Ich freue mich fuer jede Mama, der das gelingt und die daran Freuden hat. Finde ich super. Nur ich bin keine solche Frau.

Mir tut jedes Kind leid, dem die Muttermilch und die damit verbundenen Gefühle und Bindungen vorenthalten werden

Ach Gottchen. Ich schreibe wirklich nicht oft: so ein Schmarn - aber jetzt schreibe ich's. Das ist immer das 0-8-15 Paradeargument - total laecherlich in meinen Augen.

Ein Kind brauch Dir nicht leid tun, NUR weil es nicht gestillt wurde. Es gibt Millionen Kinder, die gestillt wurden und die einem ehr leid tun sollten - die Welt und jede Nachbarschaft ist voll davon! Und ich brauch Dir auch nicht leid zu tun. Ich wurde auch nicht gestillt, weil meine Mutter 7 Tage mit mir im Kreissaal lag und am Ende so mit Medikamenten vollgepumpt war, ich eine Fruchtwasservergiftung hatte, dass die Milch unbrauchbar war. Und glaub mir - meine Mama ist fuer mich trotzdem der wichtigste und beste mensch in meinem Leben. Und diesen Status hat diese Frau nicht durch's Stillen erreicht.

Ich faende ich es aeusserst bedenklich wenn eine Mutter-Kind-Bindung ausschliesslich ueber's Stillen entstehen wuerde. Was ist denn dann bitte nach der Stillzeit? Meinst Du dass eure Bindung dann ein Leben lang staerker ist, als die, die ich zu meinen Kindern habe nur weil Deine Kinder sagen "Meine Mama hat uns gestillt! Wir lieben unsere Mama!" - Da muss ich Dich enttaeuschen - dem ist mit Sicherheit nicht so.

Ich kann meinem Kind die gleichen Gefuehle und die gleiche Waerme vermitteln, indem ich ihm in aller Ruhe eine Flasche gebe. Auch dann speurt es mein Naehe, wir koennen Augenkontakt halten, ich kann auch mit ihm reden und es riecht mich trotzdem. Wuerde ich mich zum Stillen zwingen nur weil irgendwelche Ignoranten meinen, dass ich das muesste und auch koenne wenn ich nur wolle, dann waere das fuer unsere Bindung nicht dienlich.

Also bitte immer von der Individualitaet der einzelnen Person ausgehen und nicht jeden an der eigenen Messlatte messen!

LxadyxZ


@ MoniM

Ich gehe ins Geburtshaus. Auch dort ist ein Gyn anwesend und der KiA wohnt nebenan. Im Klinikum wären hier auch nur Belegärzte bereit gewesen-von daher ist das vergleichbar.

Stimmt. Das scheint als kaeme es vom Personal her im Endefekt auf's gleiche hinaus.

Nur wird das Geburtshaus eine wesendlich waermere und familiaerere Atmosphaere haben.

Dann hoffe ich fuer Euch, dass alles so wird, wie Ihr es Euch erhofft und ihr eine schoen Entbindung habt.

LgadxyZ


Und nochmal @ ElisaDD

Außerdem ging es hier um die Entscheidung schon vor der Geburt, nicht stillen zu wollen - von können war nicht die Rede

Stimmt! Ich WILL nicht. Habe die Entscheidung sogar schon vor dieser SS getroffen. Hab ja auch begruendet weswegen ich nicht will. Und selbst wenn "nicht wollen" meine einzige Begruendung waere, so waere es doch ein legitime Begruendung.

EBl(isaoDxD


@ Lady Z

...und das finde ich egoistisch. Denn dein Baby hat keine Wahl - aber evtl. einige Nachteile für seine gesundheitliche Entwicklung in Kauf zu nehmen.

LXady)Z


Gut, dann bin ich halt egoistisch - wenn Du das meinst.... :)z - kann ich mit leben.

Meine Tochter ist jetzt drei - bis jetzt!!!! ist sie kerngesund...sie hatte bis jetzt 4 Infekte, vertraegt alles - sie mampft schon seit sie 10 Monate ist Orangen und Erdbeeren. Sie wurde nicht gestillt. Sie ist somit ein Ausbruch aus der Statistik. Sicher spielen andere Faktoren auch eine gewichtige Rolle. Faktoren, die mein Mann und ich scheinbar vererben.

Sollte sie noch irgendwelche Krankheiten/Allergien entwickeln wir mir auch kein Mensch mit Sicherheit sagen koenne, dass das daran lag, dass sie nicht gestillt wurde. Deswegen werde ich mir auch NIE Vorwuerfe machen und mir auch kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Stillen ist KEINE Gewaerleistung fuer Gesundheit und ewiges Leben.

Wie gesagt - es gibt statistische Hinweise, dass es bei Kindern wo ein Elternteil Allergiker ist, das Stillen eine Allergie mindern oder verhindern kann - kann wohlgemerkt. Es ist aber (noch) keine Sicherheit vorhanden.

Aber es gibt auch Millionen Menschen, die nicht gestillt wurden und die gesundheitlich stark wie Eichen sind...ich z.B. - und mein Mann auch. Es gibt fuer alles irgendweinen statistischen Hinweis...aber mei :-/

Du sagtest auch:

bloß keine Flaschen oder Sauger geben

Es gibt z.B. statistische Hinweise darauf, dass Kinder, die nachts einen Sauger haben, seltener am ploetzlichen Kindstod versterben. Wuerde ich nun sagen, dass Du - indem Du Deinem Kind keinen Sauger gibst - zu Gunsten des Stillens in Kauf nimmst, dass Dein Kind ploetzlich stirbt klingt das vielleicht wie ein Argument - ist es aber nicht - es waere gemein und beleidigend und bloed, weil ich Dich nicht kenne und ich mir trotzdem denke, dass Du sowas nicht machen wuerdest. Ebensowenig wie ich aus Egoismus nicht stille.

Alles Statistiken mit Hinweisen. Und Hinweise sind keine Tatsachen und somit sind das fuer mich Argumente, die mich nicht ueberzeugen.

Verstehst Du was ich meine?

@ Alle

Ich habe morgen einen Termin bei meiner Aerztin. Werde mich dann mal beraten lassen wegen der Medikamente und was es fuer Alternativen gibt, die einen Milcheinschuss verhindern. Bin mal sehr gespannt.

Werd Euch dann schreiben, was sie gesagt hat und wofuer ich mich entscheide.

*:) @:)

EBli:saDxD


@ Lady Z

das mit den Saugern und Flaschen bezog sich nur auf die Phase (ein paar Tage) kurz nach der Geburt, in der die Babys das richtige Saugen an der Brust lernen sollten...

MvonixM


@ LadyZ:

Danke dir!!@:)

wghihte m|agixc


Uiii ... hier ist ja eine richtige Diskussion losgetreten worden.

@ LadyZ:

Ich wollte dich mit meinen Fragen nicht angreifen oder so. Entschuldige bitte. Ich war nur neugierig.

Deine Begründung klingt für mich sehr plausibel und die Erfahrung die du mit stillen gemacht hast, war ja furchtbar. :)_

Ich möchte nach der Geburt gerne stillen, aber ich bin auch so realistisch, dass ich meinen Kind eher die Flasche gebe, als es schreien zu lassen, nur weil es keine Milch von mir bekommt.

Ich möchte ja ein glückliches Kind haben und das geht mit und ohne stillen.

Eine ehem. Freundin von mir ist leider das ganze Gegenteil. Sie stillt alle 2 Stunden, das arme Kind sieht aus wie ein Michelinmänchen.

Das kann ja auch nicht gesund sein.

Ich finde es schade, wenn man den Leuten nicht ihre eigene Meinung läßt.

Meine Frage war eben nur reine Neugier und ich würde mir auch nie ein Urteil erlauben. Dafür habe ich auch zu wenig Erfahrung.

LJamdyxZ


@ white magic

Ich wollte dich mit meinen Fragen nicht angreifen oder so. Entschuldige bitte. Ich war nur neugierig.

Jetzt musste ich erst mal schaun, was Deine frage gewesen war.

Kein Problem. Zu Anfang wollte ich das auch nicht diskutieren weil ich wusste, was daraus fuer eine Diskussion entsteht. Aber dann kamen da echt "derbe" Beitraege denen ich einfach antworten musste.

Deine Begründung klingt für mich sehr plausibel und die Erfahrung die du mit stillen gemacht hast, war ja furchtbar.

Ja genau - furchtbar ist das richtige Wort. Ich fand das ganz ganz furchtbar! Und ich moechte das nicht noch mal.

Ich möchte nach der Geburt gerne stillen, aber ich bin auch so realistisch, dass ich meinen Kind eher die Flasche gebe, als es schreien zu lassen, nur weil es keine Milch von mir bekommt.

Ich möchte ja ein glückliches Kind haben und das geht mit und ohne stillen.

Ich finde, dass das eine gesunde Einstellung ist. Und hey - vielleicht funktioniert das Stillen ja bei Euch und ihr kommt gut damit zurecht. Ich druecke auf jeden Fall die Daumen!!!!!

Ich finde Stillen auch am Besten fuer ein Baby. Das hatte ich ja nicht ein Mal bestritten. Aber ich muss mein Kind auch nicht hungern lassen, nur weil's nicht geht und ich meine, es muss doch gehen...wenn ich nur lange genug probiere dann geht das schon. Wie gesagt - meine Meinung.

ich finde es halt nur schade, wenn man als Mutter, die nicht stille will gleich hingestellt wird, als sei man egoistisch, schlecht, boese und als wuerde man seinem Kind bewusst Schaden zufuegen. (hast Du ja nicht gesagt, aber andere)

Wie schon erwaehnt...die Erstlingsmilch kommt sehr sehr nahe an Muttermilch ran und ist kein gebleichter Klaerschlamm.

M@icha@ 18x04


Ich hab gleich nach nach dem KS eine Infusion bekommen mit einem Medikament, dass der Milcheinschuss garnicht erst statfindet. Dann gabs an den 2 folgenden Tagen noch eine Tablette und das wars - Nebenwirkungen hatte ich keine.

Meine Kleine bekam das Aptamil und ist damit gut gediehen. Sie hat keine Allergien ( und ich hab so viele) und war sehr wenig krank.

Wünsch Dir alles Gute !!!

M"ichal 180x4


ich finde es halt nur schade, wenn man als Mutter, die nicht stille will gleich hingestellt wird, als sei man egoistisch, schlecht, boese und als wuerde man seinem Kind bewusst Schaden zufuegen. (hast Du ja nicht gesagt, aber andere)

Das hab ich auch so erlebt - aber nur von Frauen, die mich eigentlich kaum kennen und den Hintergrund nicht kannten. Im Krankenhaus waren sie da total tollerant. Leider sind die Frauen, die mich damals kritisiert haben auch die, die gemosert haben, als ich wieder halbtags zum arbeiten gegangen bin und als ich unsere Tochter in einer privaten Schule angemeldet haben -. Hoch lebe die Toleranz ;-)

L,adyxZ


Danke Micha!

Das macht ja echt Mut zu lesen, dass die meissten das Medikament gut vertragen haben und es auch gut gewirkt hat.

Ich habe mich auch schon umgeschaut, was es so fuer Nahrungen gibt. Eine Hipp Sorte hat mich sehr angesprochen.

In USA hatte ich was von Nestle. Das hat meine Tochter auch sehr gut vertragen. Ausserdem hatte ich die tollen Playtex Ventair Flaschen, die sich vom Boden her belueften und nicht ueber den Sauger. Dann ist keine Luft in der Milch. Die Kleine hatte nie Koliken oder Blaeungen. Waren echt :)^

Diese Flaeschchen lasse ich mir wieder einfliegen. Mit der Nahrung geht das ja nicht - was auch Schmarn waere weil es ja keine Garantie gibt, dass das 2. Kind ebenso gut damit zurecht kommt wie das erste.

ePr3tnsxts


@ all

Ich bin auch eine "Stillmami" und sehr froh, dass es bei mir so gut klappt. Allerdings kann ich es auch verstehen, dass LadyZ und andere Frauen dieser Welt nicht Stillen wollen. Ich finde, man sollte nicht stillende Frauen genauso wenig verurteilen und abwerten, wie Menschen, die nicht an Gott glauben und umgekehrt. Das ist zwar ein bischen ein komischer Vergleich - aber letztendlich im Ergebnis passt es doch. Jeder sollte für sich entscheiden können, was er möchte und was nicht, ohne dabei Angst haben zu müssen, dass irgendwelche "Extremüberzeugten" ihn gleich total blöd anmachen und angreifen. Es wird doch immer und überall Toleranz gepredigt - offensichtlich sind einige hier im Forum komplett "toleranzresistent"... :-/

Und das finde ich sehr schade, denn eigentlich dachte ich, dass man sich hier gegenseitig helfen soll/will. :)z

Ich kann ja verstehen, dass man eine Überzeugung hat und diese auch vertritt - aber der Ton macht die Musik und da greifen manche User doch recht grob daneben (betrifft auch andere Fäden). :=o

Ich für meinen Teil wünsche jeder (werdenden) Mami, dass alles gut geht und so klappt, wie sie es sich wünscht. Und dass natürlich alle Babys gesund und munter groß werden - ob nun gestillt oder nicht. :)*

M:ichta 18x04


@ ElisaDD

...und das finde ich egoistisch. Denn dein Baby hat keine Wahl - aber evtl. einige Nachteile für seine gesundheitliche Entwicklung in Kauf zu nehmen.

Welche sollen das denn sein? Bitte mit Quellenangabe !!!

LmadxyZ


Das hab ich auch so erlebt - aber nur von Frauen, die mich eigentlich kaum kennen und den Hintergrund nicht kannten. Im Krankenhaus waren sie da total tollerant. Leider sind die Frauen, die mich damals kritisiert haben auch die, die gemosert haben, als ich wieder halbtags zum arbeiten gegangen bin und als ich unsere Tochter in einer privaten Schule angemeldet haben -. Hoch lebe die Toleranz

Ja, es gibt so Zeitgenossen, die wissen immer was besser waere und was schlecht ist und meckern an allem rum und finden an allem was auszusetzen. Ich weiss nicht warum sie das tun. Aber es ist ja bekannt, dass der eigene Scheiss weniger stinkt, wenn man auf dem Scheiss anderer deutet!!!

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