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Mönchspfeffer-frage

awbcnUeu]miaQnxn hat die Diskussion gestartet


Hallo

Meine Gynäkologin hat mir Mönchspfeffer-kapseln verschrieben, und wo ich jetzt aber die Packungsbeilage las, und dann was hier im forum schon so alles dazu steht, passt das irgendwie nicht zu dem was ich mit dem zeugs ändern will.

Ich fang mal die Geschichte vorne an:

Ich habe vor ca einem Jahr meine Gynäkologin gewechselt, nach nem Umzug. Ich hab eine lange Geschichte mit verschiedenen anti-androgenen Pillen hinter mir gehabt, die alle mehr oder weniger wirkten, alle gyns bei denen ich war haben ein (leichtes) PCO-Syndrom festgestellt, meine erste Pille hatte ich mit 13 (nach gut 2 Jahren mit vielen Beschwerden wie Krämpfe, extrem lange Regelzeit bei gleichzeitig ziemlich kurzen Zyklen, Brustschmerzen... viele Haare und viele Pickel fielen damals noch unter "ganz normale Pubertätsprobleme") habe verschiedene Pillen gehabt, u.a. belara, valette, ich weiß schon gar nicht mehr alle auswendig, und auch eine zeit lang eine hormonspirale, die war aber kontraproduktiv. vor zweieinhalb jahren hab ich dann die letzte Pille abgesetzt, und anderthalb Jahre nichts genommen. Was mich dabei zunehmend störte, war daß ich wieder immer viele Krämpfe hatte, Brustschmerzen, oft Schmierblutungen und bis zu 10 Tage Regel. Außderdem eine Haut die nur aus Unreinheiten besteht und starke Behaarung. Vor ca. einem Jahr bin ich zu der neuen Gynäkologin gegangen und sie meinte auch hormonelles Ungleichgewicht, PCOSyndrom aber eher nicht, aber ich sollte ne pille ausprobieren, und gab mir diane. Mit der hatte ich wunderbarerweise bessere Haut (ist mir erst im nachhinein aufgefallen, als ich merkte daß mein alter "normalzustand" schon ein netz von unreinheiten ist) und kürzere Regel auch wärend des Zyklus weniger krämpfe, nur noch direkt ein paar tage vor beginn der regel bis ca zwei tage danach, und extreme Schmerzen in der Brust, sodaß ich mich zum Teil nicht von einer Seite auf die andere drehen mochte im Bett, und auch bücken vermieden hab, joggen ging gar nicht, und die Haare waren völlig unbeeindruckt. Ich hab das mit der ärztin besprochen und sie gab mir ein Rezept für "angus sanol". Ich wollte nicht direkt von einem Medikament zum anderen wechseln und hab erstmal die Pille abgesetzt und jetzt drei monate gewartet. Ergebnis: Haut wieder ein Streuselkuchen, Zyklus unregelmäßig, Krämpfe undverändert, Brustschmerzen wieder besser, Haare eher noch mehr geworden.

Also hab ich gedacht, drei Monate Zeit daß sich alles einrenken kann hab ich mir gegeben, bin immernoch unzufrieden, probier also das, was mir die ärztin verschrieben hat. Bin in die Apotheke gegangen, habs gekauft, guck auf den Beipackzettel und wundere mich. soll helfen gegen regelprobleme und bei wechseljahrsbeschwerden (bin anfang 20 also da kein problem), mögliche nebenwirkungen Hautprobleme und geringe libido.

Ist das Zeug tatsächlich ungefährlich weil pflanzlich, wie es ja oft so schön heißt, probier ichs also einfach aus, und im schlimmsten fall schadet es nix? Oder geh ich gleich zu ihr und frag nach was anderem (sie hatte's mir vür direkt im anschluss an die diane verschrieben, die drei monate pause waren meine idee in absprache mit meinem hausarzt)?

Danke für eure Ideen und Blickwinkel und Erfahrungen und Einsichten... oder oder *:)

Gruß

Antworten
A3leo0nor


Pflanzlich heißt nicht ungefährlich (siehe Fingerhut). Daher kann es durchaus zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

Ich würde versuchen noch drei Monate so durchzustehen und dann einen Termin bei einem Endokrinologen ausmachen.

Das ist der Facharzt für Hormone.

gfoak:injd-nexnya


unbedingt zum endokrinologen. es muss herausgefunden werden ob du pcos hast oder vielleicht etwas anderes, dass diese beschwerden hevorruft. wenn man den grund weiß kann man gezielt behandeln.

ich hab das pcosndrom und hab mit metformin beste erfolge erzielt. keine unreinheiten mehr, regelmäßige periode, gewichtsverlust etc. was bei dir hilft muss im einzelnen geklärt werden.

ich finde DAS hier ne gute seite: [[www.pcos-selbsthilfe.org]]

die pille verschiebt die probleme leider immer nur und greift nicht am ursprung an.

zum möpf kann ich nichts sagen. ich würde es auch erstmal nicht nehmen und in 3 mons zum endokrinologen. meine ma (auch pcos) hat früher möpf genommen und es hat ihr wohl geholfen mit ihrer fiesen regel fertig zu werden. aber das krankheitsbild als soclhes war damals noch nicht bekannt und von daher auch keine großen therapien.

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