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Gibt es viele mit Problemen nach der Gebärmutterentfernung?

Efdea-hKra[mer hat die Diskussion gestartet


Liebe Gebärmutterentfernten,

ich hoffe nicht neugierig zu erscheinen, aber hätte einfach mal ein paar Fragen. In den Berichten über Operationsmethoden, gerade bei der vaginalen Sache, die ich mir aus Interesse hier immer mal durchgelesen habe, hört man immer viel gutes.

Jetzt meine Frage, habt ihr denn echt keine Nachteile davon?

Das ihr keine Kinder mehr bekommen könnt ist mir klar und das ihr nie wieder eure Tage habt auch *grün vor neid wird*.

Aber komt man nicht in die Wechseljahre, wenn die Eierstöcke als Hormonproduzenten weg sind bzw. muss man dann Hormone nehmen?

Könnt ihr imernoch genauso Sex haben wie sonst auch?

Gibt es sonst irgendetwas was ichr nicht machen könnt/dürft deswegen?

Habt ihr je Probleme damit gehabt evtl. Psychisch?

Nunja, es wäre schön wenn ihr mich ein wenig aufklären könntet.

Antworten
saule[iken


GM - Losigkeit

Hallo,

ich bin seit gut 2 Jahren GM-los und solche Frage werden mir sehr oft gestellt. Und jedes Mal frage ich mich, warum sich so viele Leute / Frauen ( mit GM ) wundern, daß es mir so gut geht, bzw. warum sie sich so brennend dafür interessieren. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, man glaubt mir nicht, bzw. meine Schmerz und Blutungslosigkeit wird mir nicht gegönnt. Frei nach dem Motto: "Na ja, da muß sie doch wohl andere Beschwerden haben.So einfach kann es ja nicht sein. Weg mit dem Ding und gut ist... Nee, gibt es doch nicht ."

Nein, ich habe KEINE NACHTEILE.

Mit 50 Jahre ist mein Kinderwunsch ja wohl abgeschlossen.

Da in fast allen Fällen die Eierstöcke ( so auch bei mir ) erhalten bleiben, geht die Hormonproduktion ganz normal weiter. Also keinerelei Wechseljahresbeschwerden oder Anzeichen.

Natürlich kann man Sex haben wie vorher, im Gegenteil, Verhütung fällt flach, also keinen Kopf mehr deswegen machen.

Was soll man denn nicht dürfen ???

Psychisch geht es mir wesentlich besser als vorher, da die elenden monatlichen Schmerzen und die ewige Rechnerei ( Urlaub, Unternehmungn ) wegfallen.

Fazit: Es geht mir hervorragend . Und ich denke, ich spreche hier für das Gros der GM-Losen. :)^ :-D

Ausnahmen gibt es natürlich immer.

biernPebrbimn


Hi Edea-Kramer *:)

ich kann mich suleiken nur anschliessen :)^ ich selber hatte vor genau 9 Wochen eine Laparoskopische assistierte vaginale Hysterektomie und bin wieder mitten im Leben gelandet ;-) endlich kann ich nur sagen, da ich so starke Blutungen hatte war bei mir immer der Eisenspiegel total am Boden und ich wollte nur noch schlafen, konnte am normalen Leben fast nicht mehr teilhaben. %-|

Ich hatte mich hier im Forum vor der OP gut aufgehoben gefühlt in einem anderen Gyn-Faden und bin voller Freude in die Klinik einmarschiert und die OP wie auch die Heilungszeit sind super verlaufen. Auch psychisch habe und hatte ich nie ein Problem ;-D

Ich kann endlich sagen: Jetzt kann ich LEBEN :)z

Hast du denn Probleme mit deiner GM oder interessiert es dich einfach so ???

K.unnama


´n Abend Edea,

auch ich gehöre zu den bisher glücklich Gebärmutterlosen, wie meine beiden Vorschreiberinnen. Kannst meine Beiträge zu dem Thema ja auf med1 in den anderen Threads nachlesen, deshalb spare ich mir hier genauere Beschreibungen. Kann mich aber im Wesentlichen inhaltlich suleiken und bernerin anschließen.

Was mich ein wenig wundert ist, dass du im Titel des von dir eröffneten Fadens nach Problemen nach Gebärmutterentfernung schreibst, und dann im Eröffnungsbeitrag selbst wie selbstverständlich die Eierstockentfernung mit in deine Fragestellung mit aufnimmst. ???

Man/Frau muss sollte darauf achten, dass klar ausgedrückt wird, worüber hier geredet werden soll, sonst entstehen Missverständnisse. Worum also soll es gehen? Um den Zustand nach Gebärmutterentfernung oder den nach Eierstockentfernung? Oder den nach Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke? Da du, wie du schreibst, dir hier schon einiges dazu durchgelesen hast, hast du bestimmt auch schon erfahren, dass es da große Unterschiede gibt. Genaugenommen sind die Eierstöcke einfach andere Organe, auch mit ganz anderen Aufgaben, als die Gebärmutter. Wenn dir das so (noch) nicht klar ist, wär´s vielleicht sinnvoll, sich erst mal mit der Anatomie und der Funktion der verschiedenen weiblichen Geschlechtsorgane auseinanderzusetzen bzw. sich Infos dazu einzuholen?

Wünsch dir viel Erfolg bei der weiteren Informationssammlung.

Und vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit hier auch noch mal klarer zum Ausdruck bringen, worum es dir eigentlich geht.

Alles Gute,

KPuSnama


PS: Habe gerade gesehen, dass du noch sehr jung bist. Hoffe, es geht bzgl. dieses Themas nicht um dich? Muss dir ehrlich sagen, dass eine Gebärmutterentfernung in deinem Alter für mich etwas ganz anderes bedeutet hätte als 25 oder 30 Jahre später. Und das geht bestimmt vielen so.

Dieser Aspekt ist sicher ganz wichtig zu berücksichtigen.

EYdea-jKraxmer


@ bernerin:

Problem ist relativ, wenn ich die elenden Schmerzen die ich jeden Monat habe als Problem definiere, dann habe ich eines. Da mir allerdings klar ist das man mit nicht ganz 21 nicht so schnell an eine Gebärmutterentfernung kommt, kam meine Frage eher aus Neugier.

@ Kunama

Ich habe die Eierstockentfernung mal in die Fragestellung mit aufgenommen, da ich dachte das es bestimmt auch einige gibt bei denen diese mit ertfernt werden. Ich hätte mich allerdings klarer ausdrücken sollen und etwas wie "Falls diese entnommen werden" einbauen sollen, sorry für die Unklarheit.

squ le3ikexn


Edea-Kramer

Ich kann dich gut verstehen. 35 Jahre habe ich Monat für Monat unter meiner Periode gelitten. Das schlimmste waren nicht die (starken ) Blutungen, sondern die verheerenden Krämpfe und die ( daraus resultierende ) allgemein schlechte Verfassung.

Kurz vor der Zielgeraden( zu den Wechseljahren ) hat mich dann ein Myom (monatelang sintflutartige Dauerblutungen )" abgefangen". Aber obwohl ich 47 Jahre alt war und nichts lieber hergegeben hätte als meine GM, wurde erstmal organerhaltend oeriert und als das nichts brachte, gab es noch viele feine Hormone. Erst als auch diese Therapie fehlschlug dann "durfte" ich mich von meiner GM verabschiden.

In deinem Alter wird kein Arzt der Welt eine GM-Entfernung auch nur in Erwägung ziehen. Was auch richtig ist.( Z. B. späterer Kinderwunsch ).

Noch kurz zu den Eierstöcken: Leider wird eine GM-Entfernung von Laien immer wieder als "Total-OP" definiert. Es wird einfach angenommen, daß "alles rauskommt". Eine Arbeitskollegin ( in deinem Alter ) rief ganz entsetzt, als ich ihr von der geplanten OP erzählte: "Wie schrecklich, jetzt wirst du fett und kriegst einen Bart!" Gottlob ist eine Entfernung der Eierstöcke nur in ganz wenigen Fällen nötig. Beim Eisprung wandert das Ei , wenn keine GM mehr da ist , vom Eileiter einfach in den Bauchraum und löst sich auf. :-)

E^deaa-Krxamer


Beim Eisprung wandert das Ei , wenn keine GM mehr da ist , vom Eileiter einfach in den Bauchraum und löst sich auf.

Fände ich irgendwie gruselig, erhöht das nicht die Wahrscheinlichkeit einer Bauchhöhlenschwangerschaft?

Achja, zum Thema Kinderwunsch: Wenn ich je in meinem Leben auch nur ansatzweise mit dem Gedanken gespielt hätte Kinder zu bekommen, würde ich wohl nie an eine Gebärmutterentfernung denken.

Pte&Ha'Pe


Traumhafte Vorstellung: Nie wieder Menstruation. Wenn ich irgendwann mal in die Wechseljahre komme, entsinne ich mich der jahrzehntenlangen Regelbeschwerden, Stimmungsschwankungen und Blutungen. Und schon sind die Wechseljahre bestimmt nicht mal mehr halb so schlimm.

b%ernnerxin


Fände ich irgendwie gruselig, erhöht das nicht die Wahrscheinlichkeit einer Bauchhöhlenschwangerschaft?

geht ja gar nicht, ist alles zugenäht....natürlich innwendig, klein-Glatzi muss schon noch Platz haben :=o |-o und die Eierchen werden vom Körper resorbiert, also abgebaut. :)^

pehape *:)

ja ist irre toll, nie mehr Blutungen.... ]:D ]:D juhuiiiii..... ;-D

RuemmJidemmxi


Edea-Kramer

Aber du bist doch erst 21, deinem Profil nach, wie kannst du so früh wissen ob du Kinder willst?v :-o

A^non[yma1


Was mich interessieren würde: Habt Ihr eigentlich nach GM-Entfernung noch PMS oder andere "Periodenbeschwerden" (außer natürlich Schmerzen, Krämpfen und Blutungen)? Denn die Hormonschwankungen, die ja für PMS und einen Teil der Regelbeschwerden verantwortlich sind, würden ja weiterhin bestehen bleiben.... Und mir machen so Sachen wie Übelkeit, Schlaflosigkeit, allgemeine Schlappheit, Wasseransammlungen usw. fast genauso zu schaffen, wie Schmerzen (gegen die es wenigstens noch Schmerzmittel gibt).

Ich kann den Wunsch der Threaderöffnerin aber auch völlig nachvollziehen..... Wenn es Dir jeden Monat ein paar Tage wirklich schlecht geht, Du aber trotzdem irgendwie Deinen Alltag bewältigen musst, dann ist diese Vorstellung, dass damit von heute auf morgen Schluss ist, einfach sehr verlockend. Gerade, wenn auch kein Kinderwunsch (mehr) besteht.

Und bei sowas

Aber obwohl ich 47 Jahre alt war und nichts lieber hergegeben hätte als meine GM, wurde erstmal organerhaltend oeriert und als das nichts brachte, gab es noch viele feine Hormone. Erst als auch diese Therapie fehlschlug dann "durfte" ich mich von meiner GM verabschiden

kann ich nur den Kopf schütteln :|N

b~ernexrin


Aber obwohl ich 47 Jahre alt war und nichts lieber hergegeben hätte als meine GM, wurde erstmal organerhaltend oeriert und als das nichts brachte, gab es noch viele feine Hormone. Erst als auch diese Therapie fehlschlug dann "durfte" ich mich von meiner GM verabschiden

kann ich nur den Kopf schütteln :|N

Anonyma1

verstehe ich nicht ganz richtig dieses Kopfschütteln, ist das im positiven oder negatien Sinn ???

und ja PMS spür ich jeden Monat, ich merke den Eisprung, bin zickig und manchmal hab ich sogenanntes Nachtschwitzen... ]:D also alles wie gehabt ohne Krämpfe und Blutungen ;-D

AHnon[ymax1


Ich schüttele natürlich den Kopf über die für mich unverständliche Vorgehensweise der Ärzte. Also dass sie bei einer 47-jährigen Frau mit Myom und starken Periodenproblemen, die selber eine GM-Entfernung wünscht, erstmal GM-erhaltend operieren und noch eine Hormontherapie anhängen..... Ich meine, was soll denn da der Erhalt der GM für Vorteile bringen ??? ....

Natürlich möchte ich damit nicht sagen, dass ein Arzt sofort und bei jeder Frau die GM entfernen soll, aber Erhalt sozusagen als Selbstzweck, um jeden Preis und "gegen den Willen" der Betroffenen ist ja wohl auch nicht das Wahre..... Traurig, dass da offensichtlich der Wunsch des Patienten so wenig berücksichtigt wird.....

Und ja, ich gebe zu, dass ich mir auch hin und wieder denke, keine GM mehr wäre schön.... Auch wenn ich noch nie ernsthaft daran gedacht habe.... Na ja, und mit 38 und kinderlos eh eine Illussion. Ich hoffe mittlerweile eher auf frühe Wechseljahre (in meiner Familie recht häufig.....).....

L iEs9a5721


Hallo Anonyma,

bei mir ist der Verlust des Myoms absolut mit dem Verlust der Müdigkeit, Schlappheit und der Wasseransammlungen einhergegangen.

Nach meiner Beobachtung erhöht eine intakte Gebärmutter sehr deutlich die Lebensqualität, ich habe allerdings auch eine Myomembolisation machen lassen, die bei mir sehr erfolgreich war. Die Quälerei mit OP und künstlichen Hormonen habe ich mir dankenswerter Weise gespart. Es sieht so aus, als ob es für die Ärzte sehr schwierig ist, für jede einzelne Frau die richtige Methode zu finden.

Hast Du schon mal etwas Anderes versucht, um die Konstitution der Gebärmutter zu verbessern ? Es gibt dazu doch einige alternative Ansätze, z.Bsp. eine osteopathische Behandlung? Gegen sonstige "Frauenbeschwerden" finde ich auch Beckenbodengymnastik oder den klassischen Bauchtanz hilfreich.

L.G.

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