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Bakterien nach Gebärmutter OP

dnatklexen hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hoffe ich finde hier eine kleine Hilfe auf mein Problem:

ich habe mich Anfang des Jahres aufgrund sehr schmerzhaften Regelblutungen zu der Entfernung meiner Gebärmutter entschlossen. Die OP wurde Mitte Februar durchgeführt und zwar vaginal und Bauchspiegelung (sollte vielleicht noch erwähnen, dass eine Woche vorher eine Ausschabung vorgenommen wurde, angeblich um zu sehen wie weit die Gebärmutter nach "hinten wegknickt)

Die OP habe ich erst einmal gut überstanden, bin nach 6 Tagen wieder nachhause. Nur, nach 2 Tagen bekam ich hohes Fieber und Schmerzen im Unterbauch und durch den Notarzt wieder in die Klinik. Es wurden Bakterien festgestellt. Ich wurde mit Antibiotika behandelt. Was zu erst nur so halb geholfen hat, da diese Bakterien resistent auf dieses Antibiotika waren. Nach mehreren Versuchen habe sie es dann in Griff bekommen. Hatte wohl auch Glück das ich in den letzten Jahren überhaupt kein Antibiotika eingenommen habe. Bin nach weiteren 11 Tagen wieder nachhause. Das schlimmste war, das es so hingestellt wurde, als ob ich mir diese Bakterien selber irgendwo "geholt" hätte. Aber mein Frauenarzt sagte, ich habe mir die definitiv im Krankenhaus geholt.

Diese ganze Sache hat mich so umgeworfen und ich fühlte mich wochenlang total schlecht. Habe mir von meinem Frauenarzt Aufbauspritzen geben lassen. Er sagte, dass ich wohl noch Wochen Geduld haben muss, bis ich mich wieder besser fühle.

Ich bin zwar soweit wieder auf den Beinen, aber diese Bakteriengeschichte war ein richtiger Tiefpunkt. Und so richtig wohl fühle ich mich immer noch nicht. Ich hatte lange wahnsinnige Probleme mit dem Darm (was sich aber mittlerweile gelegt hat). Blutwerte sind lt. Arzt wieder ok. Aber meine Beine tun mir immer noch ständig weh und sie "gribbeln". Ich weiß nicht ob es Nachwirkungen der OP sind oder mit den Hormonen zu tun hat. (Hatte vor 3 Jarhen eine Schilddrüsenentfernung) Da ich in den letzten Monaten aber des öfteren wegen irgendwelchen Krankheitssymptome beim Arzt war und ständig nichts festgestellt wurde, traue ich mich gar nicht mehr dorthin.

Also was ist los ???

Gruß

Datkleen

PS:Ich möchte noch erwähnen das ich die Entfernung der Gebärmutter nicht bereue. Ich empfinde es als sehr angenehm keine Blutungen mehr zu bekommen und diese wahnsinnigen Schmerzen sind weg.

Antworten
CbhrisE64


Hallo datkleen,

die Op ist nun erst ein viertel Jahr her und durch diese Infektion mit den resistenten Bakterien wurde dein Körper zusätzlich geschwächt.Laß dir die Zeit,die du brauchst zur Genesung :)z....es kann,muß aber nicht, manchmal bis zu einem 3/4 Jahr dauern mit der Heilung :)*

Also was ist los ???

Darauf kann ich dir leider keine Antwort geben.....könnten diese Beschwerden ev. mit den Wechseljahren zusammen hängen?

Ich hatte dieselbe OP im Oktober 2008 und es war fast wie ein Spaziergang in grünen für mich.Ich hätte nie gedacht,das es mir hinterher so blendent geht.

Aber das es auch anders gehen kann,das sieht man an dir {:(

Wünsche dir Gute Besserung :)*

LG Chris64

dhatklSeen


Hallo Chris,

Darauf kann ich dir leider keine Antwort geben.....könnten diese Beschwerden ev. mit den Wechseljahren zusammen hängen?

Nun, ich bin jetzt 42. Ich weiß nicht ab wann so was anfängt. Hab gehört es könnte sich jetzt nach der OP "vorziehen" .

Ich hatte allerdings vor ein paar Jahre richtige Probleme mit Schwindelanfälle, die aber durch die Schilddrüsen-OP und der Medikamenten-Einstellung weniger geworden sind. Aber leider nie wieder ganz verschwinden (lt. meiner Ärztin) . Nach einer Therapie, sagen wir mal habe ich mich mit meinem Schwindel arrangiert. Komme damit mittlerweile ganz gut klar.

Nur wenn ich in Stress gerate muß ich Medikamente nehme. :°( Was ich aber immer versuche zu meiden.

Ich danke Dir für Deine lieben Wünschen und hoffe das ich auch bald über "grüne Wiesen" laufen werde. Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viel Gedanken.

Gr Datkleen

CYhriOs6t4


Ja nach so einer OP kannst du im Schnitt 2-3 Jahre eher in die Wechseljahre kommen.Obwohl ich glaube,das deine momentanen Beschwerden (Schmerzen in den Beinen und das gribbeln) nicht damit zu tun haben,sondern einfach Zeichen sind,das du noch nicht ganz fit bist und dein Körper noch Ruhe braucht.Das man dieses aber nicht so leicht akzeptieren kann und sich Gedanken macht,ist nur allzu verständlich.........es würde mir genauso gehen.

Sollte es jedoch nicht besser werden,dann würde ich dir raten,zur Sicherheit doch noch einmal deinen FA und/oder HA aufzusuchen,auch wenn du dich nicht traust,weil nichts festgestellt werden konnte in den letzten Monaten.

Es tut mit leid,das du immer noch mit Schwindelanfälle zu kämpfen hast.

Ich wünsche dir eine möglichst stressfreie Zeit :)*

LG @:) *:)

dLoryvphourosx84


Welche Bakterien waren es denn und wogegen waren sie resistent? Dann kann ich Dir vielleicht sagen wo Du sie her hast und ob mit sie mit deinem Beinbeschwerden in Zusammenhang stehen könnten.

Das das alles deine Körper sehr geschwächt hat und Du deshalb noch nicht wieder ganz fit bist ist aber wohl der Entscheidende Faktor.

dratikleDen


Ich habe die Unterlagen jetzt nicht zur Hand. Enterococcus faecalis war eine Bakterie davon. Zur der zweiten müsste ich nochmal nachschauen.

Habe gestern mit einer Freundin gesprochen die Krankenschwester ist. Sie meinte es könnte sein das ich ein Vitamin K Mangel durch die Antibiotika-Einnahme habe. Habe mir jezt Tabletten in der Apotheke geholt. Wenn es nicht besser wird, werde ich wohl nochmal zum FA gehen. Vielleicht lass ich mir noch mehr Aufbauspritzen geben. Obwohl ich es mittlerweile leid bin. Bin in den letzten Monaten so mit Medikamente vollgepumpt worden, das ich einfach nicht mehr mag. Vorallem keine Nadeln mehr. Meine Arme waren grün und blau, weil die Venen andauernd geplatzt sind. :|N Obwohl ich in der Regel gute Venen habe und auch überhaupt keine Probleme bei Blutabnahme und etc.

Mußte in den letzten Wochen mich auch noch mit den blöden Pollen rumschlagen....

d.atkl*exen


Welche Bakterien waren es denn und wogegen waren sie resistent? Dann kann ich Dir vielleicht sagen wo Du sie her hast und ob mit sie mit deinem Beinbeschwerden in Zusammenhang stehen könnten.

so jetzt habe ich die Unterlagen:

Enterococcus faecalis sensibel auf Unacid, resistent auf Elzogram

Hafnia alvei, resitent auf Unacid und Elzogram

Wäre klasse wenn du mir helfen könntest.

d~oryphZoros84


Ich hoffe nicht das du zuerst das Elzogram bekommen hast, dann wäre der Arzt ein Vollidiot - bei der Lokalität der Infektion ist es ausgeschlossen das die Bakterien damit behandelbar sein könnten. [Elzogram gibt man bei Operationen an Gelenken prophylaktich, sonnst kann man damit nicht viel machen.]

Die Bakterien die Du hattes sind Bestandteil der normalen Darmflora, die Enterokokken gehören auch zur normalen Urogenitalflora. Enterokokken sind eigentlich wenig pathogen, und eine Infektion mit Hafnia bekommt man nur wenn man wirklich körperlich am Ende ist.

Durch die transvaginale Operation ist es gut möglich das Darmbakterien in geringer Zahl verschleppt wurden, wenn Du selbst schuld wärst muss man sich fragen wie die Darmbakterien dahin gekommen sein sollen, und wenn das geklärt ist warum dann die an sich schwache Hafnia und warum nicht der wesentlich stärkere E.coli oder ein Bacteroides?

Ich würde annehmen "im Krankenhaus geholt", aber nicht mit absoluter Sicherheit.

dCatkQleen


Sorry,

aber ich glaube das die Ärztinnen dort alle Idioten waren. die wollten mir gegen meine Bauchschmerzen ein Voltarenzäpfchen verpassen, obwohl ich sagte das ich das Gefühl habe mir platzt der Darm....Wobei ich Voltaren eh nur mit Magentabletten nehmen kann. Weiß natürlich nicht wie weit sich das vom Darm in den Magen verbreiten kann.

Nachdem ich dann darauf bestanden habe untersucht zu werden, warum mir alles so weh tut (Fieber hatte ich auch noch). Wurde dies fast mit Widerwillen "erledigt" (es waren ja 22 Uhr, wahrscheinlich nicht gerade passend). Die Ärztin sagte nur zu mir: Nichts essen und trinken, könnte sein das wir morgen nochmal operieren müssen. Ich: Warum? Sie: Da muß der Chef nochmal dran. Sie wollen ja keine Medikamente (im fast bösen Ton). Ich: (böse zurück): Das hab ich nicht gesagt, nur kein Zäpfchen. Nun, da bekam ich dann Schmerztropfen und ne Schlaftablette.

Am nächsten morgen sofort Untersuchung beim Oberarzt! (haben mich extra vom Antibiotika-Tropf "entfernt") und siehe da, es hatte sich Wundwasser im Unterleib gebildet. Ich sag Dir als dieser Pfropfen aufgestoßen wurde, ging es mir direkt besser. und diesem Wundwasser wurden dann wohl auch Bakterien gefunden.

Ich war zwar ziemlich froh, dass ich nicht nochmal in den OP mußte. Aber ich fühlte mich schon ziemlich verars..... Ich habe fast 5 Tage mit Bauchschmerzen usw. da gelegen und irgendwie ist nichts passiert. Ich war nachher so fertig, dass ich nur noch geheult habe (auch weil die Venen andauernd geplatzt sind und immer neue Stellen gefunden werden mußten und es wurde immer schmerzhafter) und was kriege ich gesagt: ich hätte wohl private Probleme.....weil ich auf einmal depressiv wurde.

Also zu den Ärztinnen war das Vertrauen gebrochen, die konnten sagen was sie wollten. Bin aber trotzdem erst aus der Klinik als mir 100% gesagt wurde, es wäre soweit gut. Von der klinik zum Frauenarzt, der mich dann wieder aufbauen mußte. Der hat bzw tut auch alles, damit es mir wieder besser geht.

Den einzigen die ich in der Klinik mein Lob aussprechen möchte, sind die Krankenschwestern. Es war sogar eine dabei die sich nach Feierabend zu mir gesetzt hat und mich getröstet hat. Ich denke das hat man wohl nicht oft. Gut ich war ja auch eine geduldige Patientin, haben sie gesagt.

Ich wollte gar nicht so viel schreiben, das mußte anscheinend raus. Ich merke schon, das es mir immer noch sehr nahe geht.

dzorypkhorosx84


Da haben Sie echt Pech gehabt; oder viel mehr: Glück im Unglück, hätte ja auch noch viel schlimme kommen können.

Ich hoffe Sie erholen sich jetzt gut.

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