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Pco und Schmerzen

H:eliax 80 hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen!

Ich habe seit etwa 7 Jahren immer wiederkehrende Unterleibsschmerzen und einen sehr unregelmäßigen Zyklus. Ich bin dann von Arzt zu Arzt gelaufen aber keiner konnte mir helfen bzw auch nur eine Vermutung darüber äußern was da mit mir los sei. Vor etwa 4 Jahren wurde ich dann zur Bauchspiegelung ins Krankenhaus geschickt und mußte dort auch einige Tests über mich ergehen lassen. Dann kam die Diagnose. PCO-Syndrom mit metabolischen Syndrom und adrenalen Enzymdefekt. Ich bekam Metformin und wurde nach Hause geschickt. Der Arzt sagte damals" sie werden wunderbar mit diesen Metformin abnehmen" Auf die Frage was mit meinen Schmerzen sei meinte er nur das würde sich dann von selber geben wenn ich mein Gewicht reduziere. Damals wog ich 138kg.

Jetzt wiege ich 127kg, die Schmerzen sind immer noch da.

Ich habe sie regelmäßig nach dem Sex/SB. Nach dem Orgasmus zieht sich in meinem Unterleib alles zusammen und es tut höllisch weh. Das kann einem wirklich das letzte bisschen Spaß am Sex vergällen. Dieser Schmerzanfall dauert bis zu 10 min und läßt dann langsam nach. Ich kann mir nicht mal mehr erotische Träume "erlauben" denn dann wach ich mit diesen Schmerzen sofort auf.

Auch tagsüber kamen und gingen diese Krämpfe. Plötzlich zog sich alles zusammen und es dauert etwa 10-15 min bis es wieder besser wird. Wenn es ganz schlimm ist werde ich 4-5 mal pro Nacht wach.

Das einzige was hilft ist Wärme. Schmerzmittel bringen überhaupt nichts.. Auch vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen haben sie keinerlei Wirkung.

Ich habe dann vor 2 Jahren den FA gewechselt da mein alter in Rente ging und ich seinen Nachfolger nicht mag. Nun diese Ärztin verschrieb mir dann Morea Sanol und erklärte mir ich hätte wohl Schmerzen weil die Eierstöcke stark vergrößert seien und voll mit Zysten. Seither nehme ich diese Pille und solange ich sie ohne Pause nehme habe ich tagsüber und nachts keine spontanen Schmerzattacken mehr. Aber wehe ich mache eine Pause oder vergesse 1-2 Stück.... {:(

Die Schmerzen nach dem Sex/SB sind geblieben. Ich leide sehr darunter, habe deswegen auch seit 3 Jahren keinen Freund mehr. Habe mittlerweile schon richtig Angst davor wieder einen kennenzulernen. Und ich hatte, bevor das alles anfing wirklich Spaß an der ganzen Sache.. :°(

Ich werde mich demnächst wieder aufraffen und einen Termin bei meiner FA machen. Obwohl ich nach soviel Ärzten und blöden Bemerkungen doch schon reichlich resigniert habe. Einer sagte mal zu mir ich solle mir ein Kind und einen Hund zulegen. Das Kind für die Hormone und den Hund damit ich mich bewege und endlich abnehme. Da kriegte ich aber echt meinen Hass.. :(v :(v

Ständig reiten sie auf meinem Gewicht herum und meine Schmerzen interessieren sie einen Dr...

Geht es jemand von euch genauso? Macht euch das PCO auch solche Probleme?

Dazu kommen noch heftiger Bartwuchs im Gesicht, muß täglich rasieren und schäme mich sehr dafür :°(

Danke schon mal im vorraus. Lg Helia

Antworten
dluftykasmixn


autsch!!das tut mir echts ehr leid!Lass dich bloss nicht fertigmachen. Versuchs doch mal über die ärztekammer ob die dir dort nicht einen Arzt vorschlagen können?

Kind und Hund zulegen? tzää ,ja genau hat meine Hautärztin zu mir gesgat.. Ja Frau xyz..ihre hautprobleme werden in einer Schwangerschaft verschwinden,suchen sie sich einen Mann und zeugen sie ein kind :-(. lass dich nicht unterkriegen ,kopf hoch und versuchs mal über die ärztekammer. Viel erfolg Und lächeln :-)

M6ade_iim_Sxpeck


Also ich habe PCO aber nicht diese Schmerzen.

Wie du behandelt wurdest, ist echt das letzte.

Bezüglich des PCO solltest du mal einen Endokrinologen aufsuchen, da die spezialisiert sind und wirklich mehr wissen, als der "normale" FA.

Ich habe nach der Diagnose eine andere Pille bekommen, die zumindest die äußeren Anzeichen des PCO bekämpfte. Seit ich die Pille abgesetzt habe, sehe ich auch wieder aus wie ein Teenager (unreine Haut) und auch der Haarwuchs ist wieder furchtbar.

Ich drücke dir die Daumen, dass du an den richtigen Arzt gerätst. Und dafür ist der Tipp mit der Ärztekammer sicher sehr hilfreich!

Alles Gute! *:)

gLoaDkin^d-nenxya


oh nein du arme! manche ärzte sollte man am besten anzeigen wegen akuter dummheit! aber lass nur, ich kenne sowas zur genüge.

wenn du das metabolische syndrom hast, dann hast du auch ne diabetes, oder? ich sags nur ungern, aber die pille wirkt sich oft übel aufs insulin aus und hemmt das abnehmen total (ich nahm dabei sogar ordentlich zu...) - auch ohne metabolisches syndrom/diabetes.

die schmerzen kenne ich so nicht, weiß aber, dass zysten sowas verursachen. ich würde mir, solltest du viele zysten haben, eine "stichelung" überlegen, bei der die zysten entfernt werden. das bringt die androgene erstmal runter und bessert die lage und evtl auch die schmerzen.

was das abnehmen angeht - es stimmt leider. aber metformin ist kein schlankheitsmittel..es unterstützt nur etwas. es ist leider so, dass sport die lage viel besser macht und abnehmen sehr viel bringt. ich habe selber 20 jahre übergewicht gehabt, seit ich lütt war und bin es erst seit 2 jahren los. zwar nicht so viel wie du, aber genug. ich kann dir aus erfahrung und auch aus der erfahrung meiner endokrinologin und meines diabetologen sehr zu einer ernährung nach logi oder zumindest glyx raten. das bringt dem insulin sehr sehr viel und man nimmt gut dabei ab. ich weiß es ist mega schwer, aber es klappt.

du darfst jetzt bloß nicht aufgeben. vielleicht magst du mal zu einer pcos selbsthilfegruppe gehen?

lg

H`elNi&a 8x0


Danke euch allen für die aufbauenden Worte, geht runter wie Öl.. *:)

Ob ich jetzt richtig echter Typ2 Diabetiker bin kann ich dir gar nicht so genau beantworten. Ich messe gelegentlich meine BZ Werte und die sind ganz ok. Hab mir das Gerät auf eigene Faust besorgt und mir das dann von meiner Freundin erklären lassen. Die ist Krankenschwester seit 10 Jahren und hat das drauf. Ich glaub das metabolische Syndrom ist eine Vorstufe zum Diabetes und wenns nicht behandelt wird dann muß man irgendwann Insulin spritzen. Ich gehe auch alle 6 Monate zu Hausarzt. Blutbild, Blutzucker, Gewicht etc. Bis jetzt nichts auffälliges.

ich kann dir aus erfahrung und auch aus der erfahrung meiner endokrinologin und meines diabetologen sehr zu einer ernährung nach logi oder zumindest glyx raten.

Das mit der Glyx Diät hab ich schon mal gehört. Das war doch das mit den Lebensmitteln die den Blutzuckerspiegel über längere Zeit konstant halten, oder? Also kein Zucker, weißes Mehl usw. Logi kenn ich nicht, aber ich kann mich da mal beraten lassen. Ich arbeite in einer Krankenhausküche und wir haben 2 Diätassistentinen. Sehr praktisch wenn man da mal Fragen hat. :-)

Das mit der Stichelung der Zysten hab ich noch nie gehört. Wie läuft sowas ab? Hattest du schon mal so einen Eingriff? Ist das was größeres mit Vollnarkose? Macht das ambulant der FA? Soviele Fragen... :-D Am besten ich googel das mal gleich oder frag meine Freundin. Die ist zwar intern und mit Gyn nicht so bewandert aber sie wird mir schon was erzählen können..

Hab mir jetzt fest vorgenommen morgen bei meiner FA anzurufen und mir einen Termin geben zu lassen.

Manchmal denk ich mir so für mich das ich vielleicht viel zu wenig jammere beim Arzt. Vielleicht würden sie meine Schmerzen dann etwas ernster nehmen und versuchen mir ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.

Werd sie auch auf den Endokrinologen ansprechen.

Das mit den Sport ist so eine Sache. Ich steh oftmals bis zu 10 Stunden in der Küche und das ist echt ein Knochenjob. Wenn ich dann nach Hause komme schlepp ich mich dann nur noch auf die Couch und der Tag ist gelaufen. Meine Beine schmerzen, mein Rücken tut weh. Sicher kommt das vom Übergewicht und den ganzen Tag stehen, heben, bücken. Und wenn ich dann mal frei hab sitzt mir immer der innere Schweinehund im Nacken der mir immer sagt "Jetzt hast die ganze Woche gearbeitet und nun wird gefaulenzt. Das hast du dir verdient" Gelegentlich reichts dann noch für einen Spaziergang aber das wars dann auch schon. Was machst du denn für Sportarten? Meine beste Freundin ist eine richtige Sportskanone. Werd mal mit ihr reden das sie mir mal anständig in den Hintern tritt damit ich selbigen auch hochkriege.. ;-D ]:D

Vielen Dank euch allen, hoffe es kommen noch mehr antworten

Lg Helia

g*oakind-:neny1a


hello!

also das metabolische syndrom ist keine vorstufe zur diabetes. ne insulinresistenz ist sozusagen die vorstufe. das MBS ist ne verquickung von allen möglichen ätzenden krankheiten.

ja, glyx hält den blutzucker konstant und das hat mir persönlich sehr sehr gut geholfen. leider meinen viele ernährungsberater, man müsse bloß mit dem fett aufpassen, aber das ist ein trugschluß.

ich selber hatte nie eine stichelung und weiß nicht so recht, aber ich glaube das ist heute kein sehr aufwändiges verfahren mehr. meine tante hatte das früher mal, aber das ist schon 30 ahre her und wohl nicht vergleichbar. die zysten jedenfalls würden dann keine androgene mehr produzieren, was ja in unserem sinne wäre.

HVeliba 8x0


Hallo goakind, und ich dachte das Insulinresistenz und metabolisches Syndrom das gleiche wären.. Hab jetzt gleich mal nachgegoogelt und siehe da, du hast recht :)z

Ob in meinem Fall eine Insulinresistez vorliegt kann ich dir gar nicht genau sagen. Es wurde damals jedenfalls ein oraler Glukosetoleranztest gemacht und der Arzt meinte dann der wäre positiv gewesen. (Sagt man das in diesem Fall so? Positiv ???)

Hab jetzt erst mal nen Termin bei der FA gemacht. Leider erst am 10.August. Dann werd ich ihr mal klipp und klar sagen daß das mit meinen Schmerzen usw einfach nicht mehr weitergeht und das jetzt endlich mal was passieren muß.

Auch über eine Stichelung hab ich mich etwas schlau gemacht. Also wird unter Vollnarkose durchgeführt und ist ein laparoskopischer Eingriff. Wie bei einer Bauchspiegelung. Sollte sie mir zu dieser OP raten, ich wär sofort dabei. Hatte schon eine BS und es gab keinerlei Probleme. Hatte auch sonst nie Probleme mit Vollnarkosen. Hauptsache es hilft und ich kann endlich wieder ein schmerzfreies Liebesleben führen.

Bei der fettreduzierten Ernährung kann ich dir nur zustimmen. Bringt überhaupt gar nichts.. Der FA von dem ich damals die Metformin bekommen habe meinte nur ich würde mit diesen Tabletten jetzt wunderbar abnehmen, ich müsse lediglich weniger Fett zu mir nehem... Dann kam der nette Satz" Wenn sie auf 100 kg runterkämen wäre das ein toller Erfolg, 100kg dürfen Sie schon wiegen, Sie sind eine große Frau! (Bin 1,76m) und es ist ja auch schön wenn an einer Frau was dran ist" Was sagt man dazu ???

Auf die 100kg hab ichs allerdings nie geschafft. Zum Zeitpunkt der OP wog 138kg. Dann gings langsam runter auf 122kg. Große Freude... Und dann die Entäuschung.. Ich hatte lange Zeit keine Waage und eh ich mich versah, ich wiege mich gelegentlich in der Arbeit, auf der großen Waage in der Anlieferung, 140kg!!! Schock! Das war im Februar 2008. Hab mich dann wieder am Riemen gerissen, mir selber eine Waage gekauft und auf 127kg abespeckt. Mehr ging dann nicht mehr. Hab dann jetzt eine Pause eingelegt, täglich kontrolliert und es geschafft mein Gewicht zu halten. Mir kommts immer so vor als gäbe es Zeiten in denen ich schnell Gewicht verliere und dann wieder Zeiten in denen das Fett nur so an mir klebt und es geht einfach nichts... Im Moment siehts glaub ich recht gut aus und ich stehe wieder in den Startlöchern. Heut früh wog ich 126,6kg ;-D ;-D ;-D

Aber meine Methode ist vielleicht etwas unkonventionell, ich habe aber den Eindruck das sie mir was bringt. Es gibt keine Süßigkeiten, keine gezuckerten Getränke, kein Fast Food. Ich setze mir ein Gewicht und da darf ich nicht drüber. Ich wiege mich mindestens 3xtäglich und wenn ich mein festgesetztes Gewicht überschritten habe dann fällt das Abendessen aus. Oder es gibt nur etwas leichtes. Apfel, etwas Salat...

Ich weiß man sollte sich nur 1xdie Woche wiegen aber wenn ich mich nicht permanent unter Druck setze und kontrolliere kann ich keine Disziplin halten. :-(

Ach ich rede hier und rede....

Also vielen Dank, hab jetzt endlich wieder ein bisschen Mut bekommen und kanns jetzt wieder anpacken.

LG Helia

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