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riesige Zyste - Laparotomie

j3etztukndhiexr hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle!

Ich bin 19 Jahre alt und letzte Woche wurde bei mir zufällig eine riesige Zyste entdeckt. Mein Arzt beschreibt sie als "kindskopfgroß" sie ist etwa 16cm groß! Es handelt sich um eine gutartige (funktionelle?) Zyste, vermutlich am rechten Eierstock. (Mein jetziger Arzt meint, ich hätte sie vermutlich schon ein Jahr, ich war während dieses Jahres 2x bei einem anderen Gynäkologen, der die Zyste nicht erkannt hat!! Zuletzt vor 3 Wochen!!)

Ich muss nächste Woche von Montag bis Sonntag ins Krankenhaus. Am Dienstag habe ich den OP-Termin. Und umso näher der Termin rückt, um so mulmiger wird es mir und um so mehr Fragen schwirren in meinem Kopf umher... Ich muss dazu sagen ich war mein Leben NOCH NIE (gut, bis auf die Geburt) im Krankehaus, wurde somit also noch nie operiert o.ä. Die Zyte wird mitsamt des Eierstocks entfernt, hierfür wird mir der Bauch längs aufgeschnitten (Laparotomie für die Kenner ;-) das ganze unter Vollnarkose. Der Eingriff wird laut meinem Arzt vermutlich eine Stunde andauern.

Hat irgendwer das schon hinter sich oder kann aus anderen Erfahrungen Auskunft geben? Ich weiß, die Fragen würden alle am Montag im Krankenhaus besprochen werden, aber ich muss das einfach jetzt wissen.

Wie lange werde ich "schlafen"? Wie wird es mit den Schmerzen sein, wenn ich aufwache? Bekomme ich einen Katheter? Bekomme ich Schläuche in Mund und/oder Nase? Bin ich die Tage nach der OP bettlägerig (sprich kann ich mich selbst waschen/Notdurft verrichten/allgemein aufstehen etc)?

Ich muss mich irgendwie darauf vorbereiten und das kann ich irgendwie nicht, wenn ich o.g. nicht weiß...

Ich hoffe mir kann irgendwer meine Fragen beantworten!

Danke im Voraus!:)^

Antworten
Srchneealippch7en


Hab Dir eine PN geschrieben.

v/erWlieb5te-ElNfxe


Hallo jetztundhier,

was Du schreibst, finde ich ganz schoen krass: bis vor drei Wochen nix von der Zyste gemerkt, es ist auch irgendwie unklaert, ob sie abgesehen von ihrer Groesse etwas "tut" (funktionell?), und die wollen Dir gleich den Eierstock rausnehmen. Sehr suspekt.

Ich selbst habe auch ab und zu Zysten von einiger Groesse an meinen Eierstoecken, so gross wie bei Dir sind sie allerdings noch nicht geworden. Meine Mutter hatte aber auch eine "Kindskopf-grosse" vor ein paar Jahren (da war sie noch vor der Menopause). Bei meiner Mutter hat die Zysten Schmerzen verursacht, weil sie wohl auf andere Organe gedrueckt hat. Trotzdem hat sich ihr Gynaekologe mit der OP-Empfehlung Zeit gelassen. Die haben erstmal untersucht, was die Zyste denn genau an Hormonen freisetzt, dann hat er ihr zu einer Hormontherapie geraten, um die Zyste zu schrumpfen, das wollte sie aber nicht machen. Meine Ma ist dann noch einige Monate mit ihrer grossen Zyste rumgelaufen n (auf eigene Gefahr... der Arzt wollte schon, dass sie das eher macht), bevor sie sich zur OP entschlossen hat. Und das war auch weniger invasiv, als das, was Du beschreibst. Es wurden nur kleine Bauchschnitte gemacht und unter der Bauchdecke so eine Art Schirm aufgespannt. Der Eierstock wurde nicht vollstaendig entfernt und war auch noch funktionstuechtig, bevor drei Jahre spaeter die Wechseljahre einsetzten.

Ich wuerde Dir empfehlen, Dich erstmal gruendlich zu informieren, vielleicht ne zweite Meinung einzuholen. Ich will nicht sagen, dass Dein Arzt schlecht ist. Vielleicht gibt es ja auch einen guten Grund, warum man die Zyste mitsamt Eierstock so schnell entfernen muss, aber es hoert sich fuer mich etwas uebereilt an.

AKles7sax29


Hallöchen

Ich hatte 2000 (da war ich 22) eine NOT OP wegen einer kindskopfgroßen Zyste.. ich habe sie auch nicht gemerkt, Zysten können schnell wachsen.. Habe von jetzt auf nachher extremste Schmerzen bekommen, weil die Zyste sich gedreht hat und sich abgeklemmt hat. Bin dann Notoperiert worden.. Laparaskopisch (drei kleine Schnitte) und da das Ding auch am rechten Eierstock war, musste der auch fast ganz entfernt werden. Die Ärztin erklärte mir, dass die Zyste praktisch asu dem eierstock entstand, somit der eierstock IST.. Und deswegen blieb nur ein dauemenddickgroßer Restteil des Eierstockes..

Die Op an sich bekommste nicht mit klar.. danach hatte ich Probleme, weil die mir die Luft, die sie in den Bauch pumpen nicht richtig abgepumpt haben und das hat geschmerzt.. Ausserdem haben sie anscheinend falsch geschnitten (nerv oder sowas9 Sodass ich fast vier Wochen die Bauchmuskulatur NULL anspannen konnnte, was Schmerzen verursachte! Allerdings bin ich ein Jahr darauf gleich schwanger geworden und bei meinem Kaiserschnitt(langer Schnitt) hatte ich KEINE Probleme...

Also, lass das Ding rausmachen, würd da auch nimmer lang rummachen, weil das kann echt schlimme Schmerzen machen... dann ist sie weg und du hast deine ruhe...

Viel Glück und alles Gute

Alessa

j"etcztuLndhxier


@ velriebte-Elfe

Mein jetziger Gynäkologe ist auch der operierende Arzt. Ich vertraue ihm schon. Also für mich tat sich bisher nie Grund auf, an der Vorgehensweise des Gynäkologen zu zweifeln.Urologe, Pathologe und der Gynäkologe sind sich auch einigig, dass die Zyste, trotz dass sie gutartig ist, so schnell wie möglich raus muss. Beschwerden habe ich eigentlich keine - zumindest sind sie mir nicht aufgefallen. Aber durch die Größe drückt die Zyste auf sämtliche anderen, umliegenden Organe, und alles, was ich für relativ normal hielt (weil ich es auch nicht besser wusste), jetzt wohl durch die Zyste verursacht wurde. (ständige Übelkeit, Verdauungsprobleme, ständiger Harndrang, verstärkte Regel, vergrößerter Bauchumfang (ich dachte einfach ich hätte zugenommen im letzten Jahr oder beim Rest eher an irgendwelche Launen o.ä.))

Bevor ich die endgültige Diagnose bekam surfte ich auch schon im Internet und fand da schon heraus, dass man ab einer Größe von 8cm auf jeden Fall operiert und dass bei dieser Größe auch ein Bauchschnitt als Methode nichts ungewöhnliches sei. Und ich bin mir nicht sicher, weil ich so viel Infos bekommen habe, ob es nun an der Größe lag, dass der Eierstock mit raus muss oder am selbigen was Alessa29 beschreibt. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass er mir auch etwas ähnliches erklärt hat. Mein Arzt erwähnte auch das "Drehen", was auf keinen Fall eintreten darf und dass beim Platzen der Zyste Blutgefäße verletzt werden können etc.

@ Alessa29

Danke für deinen Beitrag. Raus kommt sie nächsten Dienstag. Ich gehe Montag stationär ins Krankenhaus. Das ist entschieden. Ich wollte einfach nur ein paar Dinge wissen damit ich mich schon von vornerein damit auseinandersetzen kann.

Falls irgendwer noch was zu meinen oben gestellten Fragen sagen kann, sehr gerne!!

jtetzotundhixer


Achso, damit man sich mal ein Bild davon machen kann, lade ich ein Bildausschnitt meines Kernspins hoch. Also nur anklicken, wenn ihr es euch anschauen wollt.

[[http://img20.imageshack.us/img20/2973/kernspin12.jpg]]

Das kleine weise unten ist die Blase und das darüber nierenförmige Weise ist die Zyste!

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