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Wie macht euer FA die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge?

Z]inIa x5


Schließe mich der Meinung von "eine alte Bekannte" an ...

Nicht jede HPV-Infizierte bekommt auch Veränderungen an der Gebärmutter in Form von dysplastischen Zellen.

Das Wissen, dass man Träger dieses Virus ist, ist oft sehr belastend.

s}ilbeHrglitxzer


Ich versuche das mit dem HPV-Test nochmal zu erklären.

Nehmen wir an, eine Frau hätte Veränderungen am MuMu. Der PAP-Abstrich ist bei ihr aber trotzdem 2x (fälschlicherweise!) unauffälig, weil der PAP eben eine so hohe Fehlerquote hat. Die Veränderung würde also nicht erkannt werden.

Diese Frau wäre aber sicher HPV positiv, da praktisch alle Frauen mit Veränderungen am MuMu HPV pos. sind. Hätte man also zusätzlich zu den 2 PAP-Abstrichen bei der Frau im Bsp. auch je einen HPV-Abstrich mit gemacht, wäre sie 2x HPV pos. Und nach 2 positiven HPV-Tests würde der FA unabhängig vom PAP-Abstrich weitere Untersuchungen machen. Die Veränderungen würden also (recht frühzeitig) erkannt.

Wisst ihr, wie ich meine?

s<il1ber)gliItzer


@ Mellimaus21

Du bist bis jetzt die einzige, bei der auch mit dem Kolposkop geschaut wird. Darf ich fragen, welche Variante da bei dir gemacht wird?

-kurz Reinschauen in normaler Untersuchungsstuhlposition (wie bei mir)

-"großes" Reinschauen mit nach hinten gekipptem Untersuchungsstuhl und Becken Hochlagerung (wie bei meiner Freundin 2)

-erweiterte Kolposkopie mit Essiglösung

enine[ alt_e Beka(nnxte


nee... Es gibt Frauen mit schlechten Papwerten, die HPV negativ sind und umgekehrt.

Wenn dir der normale Abstrich zu ungenau ist, warum lässt du dann nicht den Thin prep machen?

s#ilbe[rglitCzer


Ich bin kein Mediziner. Ich kann das mit dem HPV-Test nicht besser erklären. Aber vielleicht kann es dieser Artikel besser:

[[http://www.zervita.de/aktuelles/presse/neuer-test-verbessert-frueherkennung-von-gebaermutterhalskrebs.html]]

eCinReZ al7te Betka'nnxte


da steht doch auch nur drin, dass die Kombination die Aussagekraft erhöhen KANN ???

Irgendwie hab ich den Eindruck, dass dich deine Ärztin überzeugt hat. Also solltest du ihrem Rat folgen und diese Essigsäureprozedur über dich ergehen lassen ;-).

m~elCliebelJlie


Spekulumuntersuchung,

vaginales Abtasten

Abstrich

alle 2 Jahre vaginaler Ultraschall

Brustabtasten

vor 3 Jahren hab ich mich mal auf HPV untersuchen lassen, musste das aber selbst zahlen ( 35 Euro)

bin übrigens gesetzlich versichert.

Z$insa 5


@ silberglitzer

ja, ich hatte das schon verstanden. Und ich bleibe dabei: Oft ist es unnötig belastend, zu wissen, dass man Träger des Virus und somit "high risk" ist.

Der PAP hat hohe Fehlerquoten, ja. Aber so eine Zelldysplasie entwickelt sich nur in sehr seltenen Fällen von jetzt auf gleich zu Gebärmutterhalskrebs. Und dass mehrere PAPs hintereinander falsch-negativ sind, dafür ist die Wahrscheinlichkeit nicht so hoch.

Ich hatte 3 Jahre lang einen PAP IIId, und dann war er auf einmal IVa (was sich dann im Nachhinein bei der Konisation als Laborfehler rausstellte, aber da wars dann nun zu spät).

Meine Gyn machte übrigens seitdem - es ist ca. 10 Jahre her - auch nur wieder die normalen PAPs, kein thin prep und KEINE Kolposkopie.

npanchsen


silberglitzer,

ich frage mich, warum du dich damit so verrückt machst.

Meine FÄ hat vor einem halben Jahr (ich war das erste mal bei ihr), Brustabtasten, Untersuchung mit Spekulum, vaginales Abtasten, Abstrich und einen vaginalen Ultraschall gemacht, und das fand ich schon sehr gut. Man kann sich mit nochmehr Untersuchungen auch noch mehr verunsichern. Wenn man so intensiv diese Gegend untersuchen lässt, wie sollten dann die Untersuchungen vom restlichen Körper stattfinden?

Wenn man als Mensch sowieso empfindlicher ist, d.h. Vorerkrankungen allgemein irgendwo im Körper oder es in der Verwandtschaft vermehrt Krebsfälle im Fortpflanzungsbereich gegeben hat, dann kann/sollte man wirklich vorsichtig sein.

sWilbDerQglixtzer


Also vom HPV-Test bin ich inzwischen wirklich überzeugt. Von der Kolposkopie mit der Essiglösung allerdings nicht. Das ist wohl wirklich keine normale Vorsorgeuntersuchung.

Vielleicht habt ihr recht, vielleicht sollte ich mir wirklich keine so großen Gedanken darüber machen. :-/

szilbOergl#itzxer


Und ich mache mir doch nochmal Gedanken zu dem Thema ;-) ;-D

Nach allem was ich bisher gelesen habe, ist es für die Qualität/Aussagekraft des PAP-Abstrichs sehr wichtig, wie der Abstrich entnommen wird, damit das Labor eine gute Probe zur Auswertung bekommt. Da das bei meinen Freundinnen so unterschiedlich gemacht wird :-/, würde ich jetzt doch gerne nochmal auf meine Frage vom Anfang zurückkommen ???. Mich würde einfach mal interessieren, wie der Abstrich bei euch entnommen wird.

-Entnahme des Abstrichs ohne Kolposkop

-Entnahme des Abstrichs + Reinschauen mit dem Kolposkop, normale Untersuchungsstuhlposition

-Entnahme des Abstrichs unter kolposkopischer Sicht mit Hochlagerung des Beckens, Untersuchungsstuhl nach hinten gekippt

Pgaulax1


Normaler Abstrich ohne Kolposkopie und ohne HPV-Test. (privat versichert)

Vielleicht hat die Lagerung auch etwas mit der jeweiligen Anatomie zu tun - Lage des Gebärmutterhalses in der Scheide, dass je nachdem die Sicht so oder so besser ist? Oder persönlicher Stil der FÄ? Ich saß bei verschiedenen Frauenärztinnen auch mal mehr aufrechter, mal lag ich eher im Stuhl.

M#ellKix38


Bei mir wird dieses Spektulum (?)eingeführt und ein Abstrich gemacht,wobei im letzten Jahr mein Frauenarzt sagte das er den Abstrich neuerdings mit einem kleinen Pnsel macht womit er tiefer in das Gewebe eintringen kann und somit der Abstrich genauer wäre.

Dann wird der Unterbauch Abgetastet und anschließend die Brust.Das wars.

Das dauert alles noch keine 5 Minuten.

Ultraschall nur bei Beschwerden.

Hat jemand schon von dieser "Pinselmethode"gehört?

eIine al&te BeUkanntxe


Falls mit Pinsel Bürstchen gemeint ist, ja, nimmt mein FA auch für den Thin Prep-Abstrich.

ZVi&nRa x5


Nach allem was ich bisher gelesen habe, ist es für die Qualität/Aussagekraft des PAP-Abstrichs sehr wichtig, wie der Abstrich entnommen wird, damit das Labor eine gute Probe zur Auswertung bekommt. Da das bei meinen Freundinnen so unterschiedlich gemacht wird :-/, würde ich jetzt doch gerne nochmal auf meine Frage vom Anfang zurückkommen ???. Mich würde einfach mal interessieren, wie der Abstrich bei euch entnommen wird.

Ich denke, es geht dir darum, bei der Vorsorge eine Höchstmaß an Sicherheit zu bekommen? Was nutzen dir dabei Einzelaussagen von unterschiedlichen Frauen hier, dass ihr Gyn die Vorsorge so und so durchführt? Daraus kannst du keine Rückschlüsse auf zuverlässige Verfahren ziehen. Sorry, aber ich finde es ein bisschen seltsam, dass du sich so intensiv damit beschäftigst.

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