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Angst vor dem Frauenarzt

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Hi gourmeta *:) gebaermutterhalskrebs ist unentdeckt oder zu spaet erkannt eine toedliche erkrankung!!!!wird er frueh erkannt besteht 100% heilung!!!wer nicht zur vorsorge geht soll dann auch nicht jammern wenn die erkrankung irgendwan zu spaet erkannt wird,und toedlich verlauft!!!

SZeane7t7oxr


Ich bewege mich normalerweise selten im Gyn Forum, ich bin eben nur durch Zufall auf dieses Thema gestolpert. Wahrscheinlich fressen mich jetzt alle wenn ich das schreibe aber es ist mir mal wieder ein Bedürfnis das zu schreiben:

Jede Frau (ob Pille oder nicht) sollte regelmäßig zum Facharzt für Gynäkologie gehen. Es gibt keinen zweiten Übergang im menschlichen Körper wie den Übergang des Vaginalepithels zu dem des Gebärmutterhalses, der so häufig (zyklusabhängig) seine Beschaffenheit ändert. Jedesmal vor dem Eisprung verdrängt das Cervixepithel einen kleinen Ring um die Portio, dementgegen drängt das Vaginalepithel das Cervixepithel in den nicht-fruchtbaren Tagen zurück. Dieser Ständige Umbau von Epithel ist anfällig für Störungen (unabhängig ob man verhütet oder nicht !) und kann schon früh zu Entartungen führen (ähnliches Beispiel: Bei der Refluxkrankheit Magenschleimhaut -> Speiseröhrenschleimhaut, wenn der Patient sich weigert Protonenpumpenhemmer zu nehmen und die Speiseröhre permanent von saurem Magensaft angegríffen wird). Das "Gute" daran: Wenn man es früh erkennt, schabt man einfach das entartete Epithel weg und "normales" Epithel wächst über die Wunde und alles ist gut. Über die Folgen von einer Krebserkranung muß ich mich hier nicht auslassen, denke ich.

Bitte entschuldigt, dass ich hier einfach so in diesen Faden "schreddere" ... ich wollts mal wieder schreiben. Fresst mich, aber wenn dadurch nur eine Frau nachdenkt wieder zu Vorsorge zu gehen (egal ob mit Pille oder nicht, egal ob unter 20) dann hat es sich gelohnt.

Gruß

GYouOrmexta


Hi zwetschge!*:)

Ich habe 20 Jahre als Krankenschwester gearbeitet und kann dir aus Erfahrung versichern, dass immer wieder Menschen an Krebs erkranken und leider auch daran sterben, aber unabhängig davon, wie oft sie vorher beim Arzt waren.

Selbst, wenn man sich jeden Monat ganzkörperscannen ließe, wäre ein Tod durch eine Erkrankung nicht auszuschließen. Aber, das ist eine ganz andere Baustelle!

c:orazoxn81


gebaermutterhalskrebs ist unentdeckt oder zu spaet erkannt eine toedliche erkrankung!!!!wird er frueh erkannt besteht 100% heilung!!!wer nicht zur vorsorge geht soll dann auch nicht jammern wenn die erkrankung irgendwan zu spaet erkannt wird,und toedlich verlauft!!!

Naja, man muss nicht gleich Horrorszenarien an die Wand malen, nur weil jemand nicht zum FA geht. Oder soll ein Mann vielleicht auch gleich jedes Jahr zum Urologen flitzen, weil er ja Prostata-Krebs bekommen könnte? (Was rein statistisch häufiger vorkommt als Gebärmutterhalskrebs)

BXelladUonna837


Corazon hat völlig Recht!

@ Seanet7or:

Interessant, dass du dich als Mann so gut damit auskennst und ein so großes Interesse daran hast, dass alle Frauen auch ja zum Frauenarzt gehen. Einen Mann hat das meiner Meinung nach nicht zu interessieren. Und nein, ich denke nicht drüber nach, zum Frauenarzt zu gehen, deine Bemühungen waren also umsonst.

Ich finde dieses ganze Gerede über irgendwelche Krankheiten sowieso übertrieben. Man kann sich auch selber verrückt machen.

G?ourmxeta


Und nein, ich denke nicht drüber nach, zum Frauenarzt zu gehen, deine Bemühungen waren also umsonst.

:)^

Es gibt doch noch kritische Menschen hier!

v[ivaf}anatAixca5


Ich verstehe das auch nicht ??? Man sollte sich selbst überprüfen an der Brust wegen eventuellen Knoten, aber wieso sollte jede Frau 1x jährlich zum Frauenarzt, Männer sehen aber selten einen Urologen von innen? :=o Finde ich ehrlich gesagt unverständlich!

Will deine Freundin denn, dass du ihr hilft und du dich da einmischt? Wenn du zu taktlos und unsensibel an das Thema ran gehst, kannst du sie eher noch verschrecken oder unter Druck setzen, was wohl gegenteilig wäre und die Situation nur noch verschlimmert..

ccoraz6on8x1


Männer sehen aber selten einen Urologen von innen?

Also ich hab noch nie nen Urologen von innen gesehen! ;-D ;-D ;-D Ich weiß, doofer Witz, aber ich konnt ihn mir nicht verkneifen!

In einer urologischen Praxis war ich dagegen schon. Aber erst, als ich Beschwerden hatte. Warum sollte ich das beim FA anders handhaben?

SCeaAnetx7or


Oder soll ein Mann vielleicht auch gleich jedes Jahr zum Urologen flitzen, weil er ja Prostata-Krebs bekommen könnte? (Was

Ja, auch für Männer gibt es ab einer Altersgrenze (im gegensatz zum Gebärmuttehalskrebs ist das Prostata CA statistisch eine Erkrankung des mittleren bis höheren Alters. Eine pathologische Unteersuchung hat ergeben, dass etwa 50% (!) aller männlichen Leichen >80 Jahre ein Postata CA haben, von denen aber viele bis zum Tod sehr klein und asymptomatisch bleiben) von 45-50 Jahren eine jährliche Postata CA Vosorgeuntersuchung. Auch hier gilt: Wenn man es früh erkennt, kann man es oftmals ohne Nervenschäden entfernen. Je Fortgeschrittener das Stadium desto größer werden die Schäden, die die Entfernung mitsich bringt. Ich bin noch nicht so alt, aber ich werde ganz sicher diese Vosorgeuntersuchung machen lassen.

Interessant, dass du dich als Mann so gut damit auskennst und ein so großes Interesse daran hast, dass alle Frauen auch ja zum Frauenarzt gehen. Einen Mann hat das meiner Meinung nach nicht zu interessieren. Und nein, ich denke nicht drüber nach, zum Frauenarzt zu gehen, deine Bemühungen waren also umsonst.

Es wäre schlimm, wenn ich das nicht wüsste (es hat aber nichts damit zu tun, dass ich ein Mann bin). Mein Interesse liegt auch eher beruflicher denn persönlicher Natur. Zudem bin ich auch dafür, dass ein Diabetiker regelmäßig zu seinem Diabetologen geht, dass ein Krebspatient regelmäßig zur Nachsorge geht oder ein Schliddrüsenpatient regelmäßig seine SD-Parameter überprüft. Ich bin ein Präventionsfan (aber nur dort, wo die Prävention nachgewiesen auch etwas bringt) da hie erstens die Gesundheit erhalten wird und zweits hier auch eine Möglichkeit besteht im maroden Gesundheitssystem Geld zu sparen. Stellt man die Kosten für einen Abstrich mit PAP-Färbung und histologischer Diagnostik und ggf. einer Ausschabung den Kosten gegenüber, die eine Krebsdiagnose samt Behandlung und Nachbehandlung mit sich bingt, kann man lange Vorsorge betreiben.

Es ging mir auch nicht so sehr um dich, sondern um andere Frauen, die sich vielleicht unsicher sind und vllt. von deinen Postings beeinflussen lassen. Mir geht es nur darum Vor- und Nachteile zu beleuchten, dass sich jeder selbst ein Bild machen kann.

Wir leben in Deutschland, hier kann selbst Entscheiden, was mit dem eigenen Körper passiert. Das sollte aber nicht aufgrund von Einzelfällen und Vermutungen passieren.

Gruß

S"ean5et7oxr


In einer urologischen Praxis war ich dagegen schon. Aber erst, als ich Beschwerden hatte.

Da deine Erkrankung wahrscheinlich eine war, für die es keine Vorsorgeuntersuchung gibt oder die Kosten der Vosorge die der Behanldung bei guter Behandlungsmöglichkeit übersteigt ?

Gruß

KUiSexMi


Hmm...

ich finde es immer wieder seltsam wenn jemand schreibt, dass er/sie alleine über sich bestimmt und nicht mal der Partner sich einmischen darf! Für mich selber ist es selbstverständlich, dass ich mit meinem Mann auch meine Entscheidungen teile, weil er auch mit meinen Entscheidungen leben muss und ich mit seinen Entscheidungen...also fällen wir unsere Entscheidungen gemeinsam! Ich mische mich in sein Leben ein und er mischt sich in mein Leben ein...schließlich ist es unser gemeinsames Eheleben!

Mit einmischen ist gemeint, dass ich Einfluß auf ihn nehme, wenn ich der Meinung bin, dass er nicht vernünftig genug reagiert... ich zeige ihm seine Fehler auf und er meine! Ich verbiete ihm nichts, er verbietet mir nichts.

Keiner schreibt dem anderen irgendetwas vor. Aber jeder sagt trotzdem seine Meinung!

Ich hab immer Probleme damit, wenn jemand schreibt "Mein Mann hat sich da nicht einzumischen!"

Was ist so schlimm daran, wenn sich der Partner sorgen oder generell Gedanken um einen macht... und einen auffordert zum Arzt zu gehen.

Ich selber wollte auch nicht zum Arzt gehen, weil ich ein ungutes Gefühl hatte... hatte aber Beschwerden!

Bis meine Beschwerden zu schlimm wurden und ich hingehen musste! Mein Mann hat Monate lang gesagt: ICh pass auch die kleinen auf, mach dir doch keinen Kopf, geh lieber zum Arzt!!!

Ich meinte immer: NÖ nö... geht schon! brauch ich nicht! Wird schon nichts sein!

Letztendlich wurde mir per Abschabung ein Gebärmutterpolyp entfernt.

Hätte ich nur früher auf meinen Mann gehört, hätte ich mir 3 Monate Schmerzen erspart!

:-)

Was diesen speziellen Fall hier in diesem Faden angeht...

ich würde an der Stelle des Fadeneröffners ihr anbieten mit zu einem anderen Frauenarzt zu gehen, so hinstellen, dass man zwar nicht hinsehen kann...aber zumindest Handhalten, ihr bestehen, bei ihr sein!

Vielleicht eine weibliche Frauenärztin suchen?

Irgendwas muss passiert sein, dass sie sich weder von dir noch von einem Arzt dort anfassen lassen möchte.

Missbrauch, Fremdgehen, eine schwere Geburt mit Rissen etc. irgendwas ist los!

Die Frage ist eben, wie kann man ihr helfen?

K7amikazzi08x15


Die Gesundheitsvorsorge und die Arztbesuche meines Partners sind wohl das Letzte, was mich in unserer Beziehung interessiert.

Dir kann dein Partner aber nicht sehr am Herzen liegen, wenn seine Gesundheitsvorsorge das Letzte ist, was dich interessiert.

Ich persönlich habe meinen Partner vor 2 Jahren jedenfalls auch zu Arzt gedrängelt, weil er sehr viele Leberflecke hatte, die er noch nie untersuchen hat lassen, die mir aber extrem verdächtig aussahen. Das Ende vom Lied: 4 Stück mussten auf einmal rausgemacht werden - und der Dermatologe ist kein profilaktischer Schnibbler. Ich gehe selbst zu ihm und wenn es geht, lässt er Muttermale lieber da wo sie sind.

Hätte ich ihn nicht dahin genötigt, immer wieder gedrängelt, dann hätt er jetzt das Melanom vermutlich schon wortwörtlich an der Backe!

Ich find es absolut legitim sich um die Gesundheit seines Partners zu sorgen.

Die Freundin des TE verhält sich auf einmal eigenartig, sie lehnt Dinge ab, die sie vorher gut fand. Sie hat panische Angst vor dem Arztbesuch - tut mir leid, das finde ich schon etwas, worüber man sich Gedanken machen kann.

Wenn seine Freundin auf einmal Schmerzen beim GV hat und total empfindlich ist, finde ich es extrem löblich, wenn sich Braun Gedanken darum macht!

Und "unerträgliche Schmerzen" sind einfach nicht normal bei einer gynäkologischen Untersuchung. Klar, das ist nicht das Angenehmste auf der Welt und doof ist es auch da nackert rumzuliegen, aber panische Angst und unerträgliche Schmerzen übersteigen in meinen Augen bei Weitem das, was ich noch unter einer normalen Reaktion zusammenfasse!

S=ilbeermonSdaugxe


Ich nochmal...

allgemein: Krebsvorsorge steht erst ab 20 auf dem "Stundenplan" und die Frau um die es hier geht, ist noch nicht 20

Braun: du schriebst von "zwingen" Vielleicht hast du auch nur eine blöde Wortwahl gewählt. Aber ich hab mich dran "aufgehängt" - wenn deine Frau Schmerzen oder Probleme hat soll ihr natürlich geholfen werden !

LG Silbermondauge

KXamikXazi0x815


allgemein: Krebsvorsorge steht erst ab 20 auf dem "Stundenplan" und die Frau um die es hier geht, ist noch nicht 20

Sollte sie hormonelle Verhütungsmittel einnehmen (was wir nicht wissen), sollte sie auch unabhängig von der ab 20 zur Vorsorge gehen!

G-ourmeJta


Sollte sie hormonelle Verhütungsmittel einnehmen (was wir nicht wissen), sollte sie auch unabhängig von der ab 20 zur Vorsorge gehen!

Das wird auch nur in D so gehandhabt. Es sterben deshalb in den Niederlanden nicht mehr Frauen jung, dort gibt es aber eine wesentlich niedrigere Schwangerschaftsabbruchrate.

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