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Angst vor dem Frauenarzt

MQafaixne84


Also hier gehen die Meinungen ja ganz schön auseinander.

Ich könnte schon nen Schreikrampf bekommen, wenn ich lesen muss, dass sich der Partner nicht einmischen darf, wenn es um die Gesundheit seines/ihres Partners geht. Ich finde, wenn man jemanden wirklich liebt, dann interessiert man sich doch ganz automatisch für den Partner, vorallem wenn es um die Gesundheit geht... Schließlich möchten wir doch, dass es unserem Partner gut geht und er/sie nicht schlimm erkrankt.

Für mich wäre es unverzeihlich, wenn mein Partner Probleme mit der Gesundheit hätte, Angst hat zum Arzt zu gehen und es sich dann herausstellt, er hat ne schlimme Krankheit und weil es nicht früher erkannt wurde, stehen die Heilungschancen dementsprechend schlecht... und ich hätte nicht versucht ihm zum Arzt zu schleppen. So was ist doch unverantwortlich. Vorsorge ist doch besser als Nachsehen... denn wenn hier jemand schreibt, dass sie zum Frauenarzt geht, wenn sie Probleme hat, dann kann´s auch schon zu spät sein. Denn meist merkt man es erst, wenn´s schon zu spät ist. Ihr könnt ja schlecht selbst rein schauen. Und tastet ihr auch regelmäßig eure Brüste ab? Auch so wie es sein soll ??? Ich glaube es nicht, wenn ich ehrlich bin. Und wie hier schon geschrieben wurde, sollt ihr dann nicht rumjammern. Selbst Schuld würde es dann wohl auch gut treffen.

Auf jeden Fall geht es hier ja darum, dass sich jemand Sorgen um seine Frau macht und ich finde es echt respektabel, dass es solche Menschen noch gibt, denen das Wohl seines Partners und seiner Mitmenschen sehr am Herzen liegt. Hier sollte ihm auch geholfen werden, ihm mit Rat zur Seite stehen und ihm nicht vorwerfen, dass er sich daraus zu halten hat, weil es ihm nicht zu interessieren hat, was seine Frau für (gesundheitliche) Probleme hat. Sorry, aber ihr seit wahrscheinlich entweder nicht reif für ne Beziehung oder was weiß ich... Na mir kann´s auch egal sein. bin nur froh, dass sich meine Familie und meine Freunde schon für einander interessieren...

Und ich gebe ihm den Rat, "Hör nicht auf so'nen Schwachsinn! Versuch mit Deiner Frau nochmal zu sprechen und die Beratungsstelle von ProFamilia aufzusuchen".

G@o*ur8meta


Sorry, aber ihr seit wahrscheinlich entweder nicht reif für ne Beziehung oder was weiß ich.

Also, ich bin seit 26 Jahren verheiratet. :=o

Und tastet ihr auch regelmäßig eure Brüste ab?

Nee, denn auch das ist Quatsch. Genau so ein Quatsch ist es, wenn der Arzt sie abtastet.

Ich hatte vor 4 Jahren massive Probleme mit der Brust, aber noch nicht einmal die Mammografie war verwertbar. Tja, auch das gibt es. Und, vielleicht bin ich durch diese sache ein gebranntes Kind. Aber, mir braucht keiner mehr zu erzählen, dass Frauenarztbesuche was bringen.

GBourmxeta


Es kann doch nicht wahr sein, dass Frausein alleine schon als Krankheit angesehen wird und blutjunge Mädchen zum FA geschleift werden, nur, um zu gucken, ob da alles in Ordnung ist.

Bei Jungen und Männern denkt so keiner.

Wenn dem TE nun plötzlich der Blow Job seiner Freundin nicht mehr gefällt, weil sein Pillermann auf einemal empfindlicher ist, würde die Freundin auf die Idee kommen, ihn zum Urologen zu zwingen ???

KPamikapzi08x15


Wenn dem TE nun plötzlich der Blow Job seiner Freundin nicht mehr gefällt, weil sein Pillermann auf einemal empfindlicher ist, würde die Freundin auf die Idee kommen, ihn zum Urologen zu zwingen ???

Also findest du es eine normale und gesunde Reaktion wenn eine 20jährige hysterisch weint, weil sie nicht zum Frauenarzt möchte? Und findest du es auch normal, dass man bei einer gynäkologischen Untersuchung unglaubliche Schmerzen hat?

H=ypatiCa


Hier eine interessante Stellungnahme von Ingrid Mühlhauser (Fachärztin für Innere Medizin und Professorin an der Universität Hamburg) zum Thema Früherkennung:

[[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,620118,00.html]]

gBoGa.kind-1nenyxa


äh, hallo? es steht doch fest, dass sie schmerzen hat. also wäre spätestens jetzt ein besuch angeraten, oder?

ich versteh echt nicht wie viele von euch denken. die gesundheit meines partners geht mich wohl was an, ebenso umgekehrt. er ist mir doch was wert und ich will, dass es ihm gut geht.

und was dir krebsfrüherkennung betrifft: sie hat 2 frauen in meiner familie das leben gerettet. so viel dazu. zudem gibt es bis 25 alles umsonst. mein arzt macht sogar mehr als er muss und schenkt seinen patientinnen den einen oder anderen ultraschall, den man sonst als igel zahlen müsste....

Skpr1ingcch/ild


Also ich meide Frauenärzte auch. Ich leide unter einer chronischen Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur, kann also gar nicht untersucht werden, da kann ich mir Sorgen um Gebärmutterhalskrebs machen so viel ich will, es ist schlichtweg nicht möglich. Ein ganzes Buch könnte ich schreiben über inkompetente Frauenärzte, die völlig unangemessen mit mir umgesprungen sind, mir beim Versuch mich zu untersuchen wehgetan haben, obwohl ich ihnen gleich gesagt habe dass eine Untersuchung unmöglich ist, schwachsinnige Ratschläge erteilt haben ("Trinken Sie doch mal ein Gläschen Wein") und mich am Ende sogar noch gebeten haben nicht wiederzukommen, bis ich meine Probleme in den Griff bekommen habe und untersucht werden kann.

Meinem Problem einen Namen zu geben (Diagnose Vaginismus) oder sich in irgendeiner Weise dafür verantwortlich zu fühlen, dass es gelöst wird, das kommt den Göttern in Weiß überhaupt nicht in den Sinn. Ich hab nicht einmal ein Rezept für Dilatoren bekommen und musste die teuren Dinger komplett selbst bezahlen.

Dass da eine etwas empfindsamere Dame irgendwann keine Lust mehr hat dorthin zu gehen kann ich absolut verstehen. Und wenn es ihr unangenehm ist, sie aber trotzdem da hin muss, dann verkrampft eine gesunde Frau auch. Und je mehr sie verkrampft, desto mehr Schmerzen bereiten ihr Berührungen am Scheideneingang, und je mehr Schmerzen sie hat, desto mehr verkrampft sie.

Niemand, kein Frauenarzt und kein Ehemann der Welt, hat das Recht einer Frau dazu zu nötigen irgendetwas in ihre Vagina einführen zu lassen. Es ist ihre Vagina. Sie allein entscheidet darüber, was wann da rein darf. Sie zu "zwingen", unglücklich formuliert oder nicht und jegliche Fürsorge in Ehren, ist ein Vertrauensbruch.

S prinpgch?ilxd


Womit ich nicht sagen will, dass Schmerzen nicht abgeklärt werden sollten - natürlich sollten sie das. Aber es ist in erster Linie ihr Körper, und die Rolle des Ehemanns liegt nicht darin sie zu entmündigen, sondern sie zu ermutigen das abklären zu lassen. Ob sie es abklären lässt ist allein ihre Entscheidung.

Ich hoffe, dass die betroffene Frau den Mut findet, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, und wünsche ihr nur das Beste.

Eine Beratung bei ProFamilia halte ich ebenfalls erstmal für die sinnvollste Lösung.

B*ellad^onn>a8x7


Dir kann dein Partner aber nicht sehr am Herzen liegen, wenn seine Gesundheitsvorsorge das Letzte ist, was dich interessiert.

Doch, natürlich. Aber mein Partner ist erwachsen und managt seine möglichen Arztbesuche selber. Ich bin eher froh, dass ich mich darum nicht kümmern muss! Hab keinen Bock, da in irgendeiner Weise hinterherzulaufen. In seine Finanzen, Einkäufe etc. mische ich mich ja auch nicht ein. Es gibt Dinge, die auch den Partner nichts angehen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

@ Seanet7or:

Was machst du denn beruflich? Bist du FA?

Also findest du es eine normale und gesunde Reaktion wenn eine 20jährige hysterisch weint, weil sie nicht zum Frauenarzt möchte? Und findest du es auch normal, dass man bei einer gynäkologischen Untersuchung unglaubliche Schmerzen hat?

Was ist daran so ungewöhnlich? Meine Untersuchungen waren bisher fast immer schmerzhaft (bin 22). Die FÄs sind alle so grob! Aber was solls, seit ich die Pille abgesetzt habe, ist das Thema Frauenarzt für mich sowieso gegessen.

Niemand, kein Frauenarzt und kein Ehemann der Welt, hat das Recht einer Frau dazu zu nötigen irgendetwas in ihre Vagina einführen zu lassen. Es ist ihre Vagina. Sie allein entscheidet darüber, was wann da rein darf. Sie zu "zwingen", unglücklich formuliert oder nicht und jegliche Fürsorge in Ehren, ist ein Vertrauensbruch.

So sehe ich das auch. :)z :)^ Fürsorge schön und gut, aber wie ich schon sagte, jeder ist für sich selbst verantwortlich.

K%amika1zi081x5


Was ist daran so ungewöhnlich? Meine Untersuchungen waren bisher fast immer schmerzhaft (bin 22). Die FÄs sind alle so grob! Aber was solls, seit ich die Pille abgesetzt habe, ist das Thema Frauenarzt für mich sowieso gegessen.

Was daran ungewöhnlich ist?

Mein FA benutzt neuerdings diese Thin Preps (?) für den Krebsabstrich, die zwirbeln ganz schön - aber "unerträgliche Schmerzen"?! Nein, wohl eher nicht. Wenn man unerträgliche Schmerzen bei einer körperlichen Untersuchung hat, kann da m.E. etwas nicht stimmen. Da müsste der Gyn schon ein Metzger sein, mit bloßer Grobheit hat das dann nicht mehr viel zu tun. Zumal sie die Schmerzen ja beim Spekulum hat! Die Scheide ist äußerst dehnbar, und außer es wird evtl. ein bisschen der Harnweg abgeklemmt, gibt es allein beim Spekulum eigentlich Nichts, was derartige Schmerzen verursachen sollte.

Und hysterische Anfälle zähle ich egal vor welchem Arztbesuch auch eher zu den ungewöhnlich, besser zu den zu nicht mehr gesunden Reaktionen.

So sehe ich das auch. :)z :)^ Fürsorge schön und gut, aber wie ich schon sagte, jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Mag sein, aber wenn ich meinen Partner liebe, möchte ich gern noch ein Weilchen etwas von ihm haben. Und das möglichst schmerz- und angstfrei. Ist das nicht möglich, habe ich das innere Bedürfnis meinem Partner zu helfen. Besonders dann, wenn er selbst nicht dazu in der Lage ist (aus welchen Gründen auch immer).

In seine Finanzen, Einkäufe etc. mische ich mich ja auch nicht ein.

Ich nehme mal an, ihr wohnt nicht zusammen? ;-)

PZfl_egetukssi


Bei mir hat der FA-Besuch lange Zeit (zwischen 18 und 22) auch heftigst wehgetan ... das war jedesmal eine Riesenüberwindung, hinzugehen - und was war der Auslöser ???

Die Pille - die einmal abgesetzt und die Untersuchung tat nicht mehr weh (wie auch der GV mit meinem Mann übrigens ... auch da hatte ich unter Pille extreme Schmerzen).

B(ellaUdonunax87


Ich nehme mal an, ihr wohnt nicht zusammen? ;-)

Was hat das damit zu tun? Wenn man zusammenwohnt, muss der Partner trotzdem nicht über jedes Detail Bescheid wissen. Es gibt nichts Schlimmeres als einen kontrollsüchtigen Partner. Ein bisschen Eigenständigkeit schadet nicht. Meine Eltern wohnen auch zusammen und trotzdem kauft sich jeder die Dinge die er will. Und wenn der Partner Dinge tut, auf die man partout nicht klarkommt, muss man sich wohl oder übel trennen.

d7ime<thylg]lyo<xixm


Was ist daran so ungewöhnlich? Meine Untersuchungen waren bisher fast immer schmerzhaft (bin 22). Die FÄs sind alle so grob! Aber was solls, seit ich die Pille abgesetzt habe, ist das Thema Frauenarzt für mich sowieso gegessen.

Komisch, meine bei 5 verschiedenen Gyns waren nie schmerzhaft. Und das sollte sie auch nicht sein.

ESmiplyB


Komisch, meine bei 5 verschiedenen Gyns waren nie schmerzhaft.

Was soll daran komisch sein? Das empfindet halt jeder anders.

d6i'm~ethylxglyoxim


Wenn dem TE nun plötzlich der Blow Job seiner Freundin nicht mehr gefällt, weil sein Pillermann auf einemal empfindlicher ist, würde die Freundin auf die Idee kommen, ihn zum Urologen zu zwingen ???

Jap. Was heißt zwingen, ich würd ihm klar sagen (habe ich übr. auch) dass das so nicht geht und ich mir das nicht mit anschaue.

Und er ist hingegangen.

Also findest du es eine normale und gesunde Reaktion wenn eine 20jährige hysterisch weint, weil sie nicht zum Frauenarzt möchte? Und findest du es auch normal, dass man bei einer gynäkologischen Untersuchung unglaubliche Schmerzen hat?

Sehr ungewöhnlich finde ich diese Reaktion. Selbst 2x Spirale legen löst nicht solche Panikanfälle aus. Das ist definitiv nicht normal, Schmerzen hatte ich nie. Bei 3 normalen Gyns und 2x im Krankenhaus. Die Thin-Preps sind zwar nicht grade Streichler, aber unglaubliche Schmerzen sind was anderes.

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