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Angst vor dem Frauenarzt

S)priYngc6hixld


@ dimethylglyoxim:

Bloß weil Du keine Schmerzen hast heißt das nicht automatisch dass niemand sonst Schmerzen hat. Es gibt unsanfte Gynäkologen, und wenn man Angst bekommt verkrampft sich automatisch die Beckenbodenmuskulatur. Und dann tut es weh, und zwar teilweise richtig heftig.

Ich freue mich für Dich, dass Du solche Probleme nicht hast, aber es gibt eben Leute, die sie haben. Dass man anfängt zu weinen wenn man Angst bekommt kann ich sehr gut verstehen. Ich brauch nicht einmal ein Spekulum zu sehen um beim Frauenarzt eine Szene hinzulegen. Ich hab sogar schonmal im Wartezimmer geweint als ich eine Entzündung hatte und Angst vor der Untersuchung bekam, und da war noch überhaupt nichts passiert.

Wenn Du das nicht verstehen kannst und nichts Konstruktives zum Thema "Angst beim Frauenarzt" beizutragen hast weiß ich nicht warum Du das Thema überhaupt angeklickt hast. Ich finde es nicht besonders toll hier lesen zu müssen wie abnormal jemand ist, der Schmerzen und Angst hat, und was Deiner Meinung nach alles keine Panikanfälle auslösen kann. Ich kenne Leute die haben Angst vor SCHMETTERLINGEN.

Es besteht absolut kein Zweifel daran, dass Vermeidungsverhalten niemandem hilft, aber allein mit Zusammenreißen ist es eben auch nicht getan - das richtet mehr Schaden an als es Nutzen bringt.

d6imeWthyldgly!oxxim


Nein, ich halte es nicht für normal. Ist es auch nicht. Und ich sage nicht, dass es die Schuld der Patientin ist. Wie wäre es, einen anderen Gyn aufzusuchen?! Sich mal etwas genauer damit auseinanderzusetzen, warum man Panikanfälle bekommt und etwas dagegen zu unternehmen?

Ganz ehrlich, wenn das Mädchen auf einmal hysterische Anfälle bekommt, ist irgendwas schiefgelaufen. Von allein kommt sowas nicht.

Und ich bleibe dabei, wenn jemand unerträgliche Schmerzen bei einer gyn. Untersuchung hat und keine krankhafte Verengung der Vagina vorliegt, sollte man sich vllt mal einen anderen Gyn suchen.

Ich verstehe ja, dass dich das als Betroffene aufregt, aber solche barbarischen Schmerzen sind eben nicht "normal" und m.E. auch kein akzeptabler Zustand.

Ein Frauenarzt, der sich aufführt wie ein Fleischer, hat mich zum ersten und letzten Mal gesehen, basta.

Ich habe auch nicht gesagt, dass nur weil ich keine habe, sonst niemand Schmerzen hat, sondern dass solche furchtbaren Schmerzen wenn keine organischen Ursachen vorliegen, eben nicht normal sind.

Es gibt unsanfte Gynäkologen, und wenn man Angst bekommt verkrampft sich automatisch die Beckenbodenmuskulatur. Und dann tut es weh, und zwar teilweise richtig heftig.

Das sind aber nicht alle, und niemand zwingt einen, zu so einem Metzger zu gehen. Danke, freie Ärztewahl. :)*

Ich weiß zwar nicht was ich dir getan habe, weil ich m.E. die Betroffene nicht als abnormal bezeichnet habe, aber seis drum.

Um das nochmal zu betonen, ich bezeichnete nicht die Patienten als abnormal.

Gtourmwetxa


Jede Frau (ob Pille oder nicht) sollte regelmäßig zum Facharzt für Gynäkologie gehen. Es gibt keinen zweiten Übergang im menschlichen Körper wie den Übergang des Vaginalepithels zu dem des Gebärmutterhalses, der so häufig (zyklusabhängig) seine Beschaffenheit ändert. Jedesmal vor dem Eisprung verdrängt das Cervixepithel einen kleinen Ring um die Portio, dementgegen drängt das Vaginalepithel das Cervixepithel in den nicht-fruchtbaren Tagen zurück. Dieser Ständige Umbau von Epithel ist anfällig für Störungen (unabhängig ob man verhütet oder nicht !) und kann schon früh zu Entartungen führen

So einfach ist die Erlärung wohl nicht!

Bei Nonnen und Frauen, in deren Kultur die Männer beschnitten sind, kommt GB-Hals Krebs nur sehr, sehr selten vor. Es liegt also nicht in erster Linie an den zyklischen, oder hormonellen Veränderungen, sondern auch daran, wie der Geschlechtspartner sich pflegt und verhält.

Svpr.in7gchixld


@ dimethylglyoxim:

Dann tut es mir leid, dass ich mich so aufgeregt habe - Missverständnis.

Natürlich ist es nicht normal, und ich kann Dir nur zustimmen, wenn Du sagst:

Sich mal etwas genauer damit auseinanderzusetzen, warum man Panikanfälle bekommt und etwas dagegen zu unternehmen?

Erstmal einen anderen Frauenarzt zu versuchen würde ich aber hinten anstellen. Erstmal muss geklärt werden warum sie diese Angst hat, und dann muss sie sich erstmal mit dieser Angst auseinandersetzen, um DANN eventuell bei einem anderen Frauenarzt ein schmerzfreies Erlebnis überhaupt möglich zu machen. Denn wie ich schon sagte: Wer Angst hat verkrampft, wenn man verkrampft hat man Schmerzen. Also muss man die Ursache der Verkrampfung, die Angst, zuerst "beseitigen".

Das sind aber nicht alle, und niemand zwingt einen, zu so einem Metzger zu gehen. Danke, freie Ärztewahl. :)*

Ich war schon bei sieben oder acht Frauenärzten mit meinem zugegebenermaßen anscheinend eher seltenen Problem und bei jedem war es dasselbe. Wirklich keiner hatte Interesse daran mir wirklich zu helfen. Und warum wirklich jeder von ihnen drauf bestanden hat eine Untersuchung zu versuchen wenn ich doch schon genau wusste dass es nicht geht und dass es mir wehtun wird versteh ich absolut nicht. EINE EINZIGE war wenigstens noch so nett mir einen Extra-Termin zu geben, als die Praxis eigentlich geschlossen war, damit sie Zeit für mich hat, aber nachdem die Untersuchung nicht geklappt hat hab ich wieder den Spruch gehört "wenn ich Sie nicht untersuchen kann kann ich Ihnen auch nicht helfen". Das Problem ist bekannt, es gibt Behandlungsmethoden, und trotzdem werde ich einfach weggeschickt, wenn mir niemand seinen Finger irgendwo reinstecken kann, da fragt man sich doch echt was mit den Leuten los ist.

Die teuren Dilatoren die man braucht um sich zu behandeln musste ich mir sogar noch selbst kaufen, obwohl die Krankenkasse zuzahlt wenn man ein Rezept bekommt!!! Und die Behandlung wirkt übrigens, komischerweise ganz ohne Psychotherapie.

Aber Du hast natürlich recht, es können ja nicht ALLE so sein (auch wenn ich anscheinend in einem Ballungsraum für inkompetente Ärzte lebe). Vielleicht ist die Ärztin, die mir den Extra-Termin gegeben hat, bei normaleren Dingen wie Abstrichuntersuchungen oder einer Schwangerschaft ganz brauchbar.

j?asSmin8z00


wer nicht zur vorsorge geht soll dann auch nicht jammern wenn die erkrankung irgendwan zu spaet erkannt wird,und toedlich verlauft!!!

... und was ist, wenn der Arzt das nicht erkennt und man als Patientin immer hingegangen ist. Außerdem gehört das gar nicht zur ach so wichtigen Vorsorge. PAP - Abstriche berechnen viele Ärzte privat!:(v

Meine beste Freundin ist auch bedient von diesen Arztbesuchen. Angst und Angst sind da zweierlei. Auch sie kämpft seit Jahren mit Zysten, Haarausfall, Behaarung. Trotz Empfehlung vom Endokrinologen verschreibt ihr der Arzt (sie war bestimmt schon bei 10 Ärzten hier) keine geeigneten Hormone. Stattdessen fragte sie ihre letzte Ärztin, ob sie lesbisch sei, nur weil sie schon länger keinen Freund hatte!!!!

Ich finde den Themenstarter hier sehr aufmerksam. Immerhin macht er sich Sorgen um seine Frau. Mein Man ist da auch sehr rücksichtsvoll. Da er meine Erkrankung (PCO) kennt und weiß, was ich für Schmerzen, Blutungen, etc. ertragen musste. Bei mir ist das allerdings keine Angst vorm Arztbesuch in dem Sinn, sondern mehr die Wut, dass man nicht verstanden wird!:(v :(v :(v

zywetOsch]gem S1


Hi jasmin *:) wie ist das zu verstehen :wenn man immer hingegangen sit und der arzt das nicht bemerkt ??? deswegen wird ja 1-2 mal im jahr ein abstrich gemacht um celleveraenderungen rechtzeitig zu diagnostisierenwenn die am abstrich erkennt werde befindet sich der krebs noch im cellestadium und ist 100% heilbar!!!Ich habe noch nie fuer vorsorge/abstrich bezahlen muessen ??? wenn ich mit einem arzt unzufriden bin,gehe ich zum naechsten egal ob ich 20 aerzte aufsuchen muss!!!

G*ourPmeta


deswegen wird ja 1-2 mal im jahr ein abstrich gemacht um celleveraenderungen rechtzeitig zu diagnostisierenwenn die am abstrich erkennt werde befindet sich der krebs noch im cellestadium und ist 100% heilbar!!!

Der Abstrich ist nicht 100%ig sicher, da gibt es falsch negative und auch positive Befunde.

Wie sonst kann es passieren dass doch noch regelmäßige Vorsorgegängerinnen erkranken und zwar so schlimm, dass es tödlich endet? Außerdem erkennt der Abstrich nur Zellveränderungen in einem winzigen Teil des Körpers, nämlich vom GB-Hals. Nicht vom GB-Corpus, nicht von den Ovarien, nichts. Blasenkrebs kommt bei Frauen übrigens weitaus häufiger vor, als GB-Hals Krebs, um den so eine Panik geschürt wird.

Außerdem muss man auch sehen, dass es Risikopatientinnen gibt. Wer häufig seine Geschlechtspartner wechselt, raucht, hormonell verhütet, ein geschwächtes Immunsystem hat,u.ä. ist natürlich gefährdeter.

BBellad8onn>ax87


Eine Bekannte von meiner Mutter ist immer zur Vorsorge gegangen, jetzt hat sie Brustkrebs und eine Brust wurde ihr amputiert :°( Dabei war sie erst im Juni zur Untersuchung! Was meinen unsere treuen Vorsorgegängerinnen hier denn dazu? Diese Untersuchungen sind für die Katz!

uKpelxa


Was soll heissen, die Gesundheitsvorsorge des Partners geht mich nichts an? Natürlich tut sie das! Immerhin möchte ich mit ihm (gesund) altwerden. Dazu gehört, dass ICH verantwortlich handle und ihm eben nicht antu, in zwei Jahrzehnten als Witwer dazustehen, nur weil ich nicht zum Arzt wollte. Umgekehrt unterstütze ich bei ihm Vorsorgeuntersuchungen (auch wenn ich meinen nicht zum Arzt prügeln muss - der ist nämlich verantwortungsbewusst).

BSellandonna8x7


Ich würde an die Decke springen, wenn mein Partner mir sagen würde:Schatz, du musst unbedingt zum Arzt, es geht um deine Gesundheit, blablabla... Ist doch voll ätzend, wenn der Partner sich als barmherziger Samariter aufspielt. Wenn er mir unbedingt helfen will, soll er mich massieren oder mir eine heiße Schokolade bringen, aber aus meinen Arztbesuchen soll er sich bitteschön raushalten. Und ich bin auch keine Mutter Theresa, die ihn mit sanfter Gewalt zum Arzt zerrt.

b!a,lsaxm


hallo liebe frauen,

eine frage an den fragestellenden, hast du sie in ihrer weiblichkeit verletzt?(KÖRPERLICH ODER SEELISCH)

allesgute,

balsam

G:ourdmeta


Dazu gehört, dass ICH verantwortlich handle und ihm eben nicht antu, in zwei Jahrzehnten als Witwer dazustehen, nur weil ich nicht zum Arzt wollte.

Und das ist eben der Denkfehler. Er kann nächste Woche schon als "Witwer dastehen", auch, wenn du gestern beim Arzt warst.

Oder, einer von euch erkrankt an Demenz, oder Alzheimer, oder liegt nach einem Schlaganfall im Wachkoma.

"Ich gehe zum Arzt und bleibe gesund", so einfach ist es leider nicht.

Darüber hinaus kann auch eine sog. Überdiagnose die Lebensqualität total nehmen.

BDr"aun


Ich würde gerne einen Auszug aus meinem Beitrag sehen wo etwas von ZWANG steht!

Danke und schönen Abend!

aAd0re


Ich muss sie jedes Jahr zwingen

:-D Sorry.

ayd0xre


Eigentlich begreife ich aber nicht weshalb ihr so auf ihm rumhackt. Klar, es ist letzten Endes ihre Entscheidung, nicht zum Frauenarzt zu gehen, aber er bemerkt, dass seine Frau große Angst vorm Frauenarzt hat und es ist ihm nicht vollkommen egal- wie es vielleicht anderen Männern wäre. Steinigen muss man ihn deswegen ja nicht gleich.

Tsts, Weibsvolk :-)

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