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Dreimonatsspritze, brauner Ausfluss

M=isaisxta hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wollte mal fragen ob Ihr mir evtl. weiter helfen könnt.

Ich bekomme seit ca 1 jahr die Dreimonatsspritze, hatte auch noch NIE probleme damit.

Aber jetzt doch :

und zwar habe ich ja keine Periode mehr (durch die Dreimonatsspritze) aber seid ca.2 wochen hab ich ab und an also nicht jeden Tag braunen Ausfluss aber nur beim Toilettengang. |-o

Kann mir bitte wer helfen oder hatte schon mal jemand dieses Problem ???

Bitte um Antwort :°(

Antworten
Asleornor


Wie alt bist du?

Zwischenblutungen sind eine normale Nebenwirkung hormoneller Verhütung?

M{isi]stxa


Ja ich bin 22 Jahre und das Zwischenblutungen normal sind weiß ich ...

da es aber nur so braun ist wen ich auf Toilette gehe ist das für mich etwas komisch.

Ich brauche am Tag ja auch kein Tampon so wie bei normalen Zwischenblutungen.

A"leonxor


Wurdest du darüber aufgeklärt das die DMS für junge Frauen nur kurzfristig geeignet ist?

Wegen der leichten Blutung würde ich mir ehrlich gesagt weniger Sorgen machen als wegen den möglichen Nebenwirkungen der DMS.

M3i/sistxa


Ähmm bin jetzt ein wenig neben der Kappe....

Wie was für Nebenwirkungen meinst du den ?? Mein FA hat nichts gesagt wegen nur kürzfristig und soo. ??? ??? ??? ??? ??? ??? ???

A<leoonor


Es kann nach dem Absetzen bis zu zwei Jahre dauern bis sich wieder ein normaler Zyklus einpendelt. Außerdem kann sie die Knochenmineraldichte nachhaltig schäden so das du später möglicherweise Probleme mit Osteoporose bekommst.

Ich würde dir dringend empfehlen abzusetzen und dir einen anderen Frauenarzt zu suchen.

Hier mal ein paar Zitate aus der Packungsbeilage:

Depo-Provera 150 soll langfristig (d.h. länger als zwei Jahre) nur zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, wenn die Verwendung anderer Kontrazeptiva nicht möglich ist.

Verringerung der Knochenmineraldichte

Medroxyprogesteronacetat (MPA)-Injektionen verringern den Östrogenspiegel im Serum und werden mit einem signifikanten Knochenmineraldichte (BMD)-Verlust in Zusammenhang gebracht, da sich der Knochenstoffwechsel auf einen niedrigeren Östrogenspiegel einstellt:

In einer kontrollierten klinischen Studie an erwachsenen Frauen, die bis zu fünf Jahre mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle 12 Wochen) zur Kontrazeption behandelt wurden, wurde eine mittlere Verringerung der BMD der Wirbelsäule und Hüfte um 5–6% festgestellt. In der Kontrollgruppe trat keine signifikante BMD-Veränderung auf. Während der ersten zwei Jahre der Behandlung war die BMD-Verringerung stärker ausgeprägt als in den nachfolgenden Jahren. Nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren wurde eine mittlere BMD-Veränderung der Lendenwirbelsäule um jeweils –2,86%, –­4,11%, –4,89%, –4,93% und –5,38% festgestellt. Die mittlere Veränderung der Knochenmineraldichte in der gesamten Hüfte und dem Oberschenkelhals war ähnlich. Nach dem Absetzen der MPA-Injektionen wurde während einer zweijährigen Nachsorgephase nach der Behandlung eine teilweise Erholung der Knochenmineraldichte bis auf den Ausgangswert gemessen. Eine längere Behandlungsdauer wurde mit einer langsameren Rekonvaleszenz in Zusammenhang gebracht.

Die vorläufigen Ergebnisse einer laufenden, offenen klinischen Studie mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle zwölf Wochen für bis zu fünf Jahre) zur Kontrazeption bei weiblichen Jugendlichen (12–18 Jahre) zeigten ebenfalls einen signifikanten Rückgang der BMD im Vergleich zum Ausgangswert. Die mittlere Verringerung der BMD der Lendenwirbelsäule betrug nach fünf Jahren 4,2%. Die mittlere BMD-Verringerung der gesamten Hüfte und des Oberschenkelhalses lag bei jeweils 6,9% und 6,1%. Im Gegensatz dazu ist bei den meisten Jugendlichen in dieser Wachstumsperiode nach der Menarche eine erhebliche Erhöhung der Knochendichte festzustellen.

Vorläufige Ergebnisse zu einer kleinen Gruppe von Jugendlichen zeigten eine teilweise Erholung der BMD während des zweijährigen Nachsorgezeitraums.

Der BMD-Verlust ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders bedenklich, da dies die entscheidende Phase für das Knochenwachstum ist. Der Knochenverlust erhöht sich mit der Dauer der Behandlung. Es ist nicht bekannt, ob MPA-Injektionen bei jungen Frauen die maximale Knochenmasse verringern und das Risiko für osteoporotische Frakturen später im Leben erhöhen können. Der BMD-Verlust scheint sowohl bei erwachsenen Frauen als auch bei weiblichen Jugendlichen nach dem Absetzen der MPA-Injektionen und einer Erhöhung der ovariellen Östrogenproduktion zumindest teilweise reversibel zu sein. Es wird zurzeit eine Studie zur Bewertung der Reversibilität des BMD-Verlusts bei Jugendlichen durchgeführt.

Depo-Provera 150 soll langfristig (d.h. länger als zwei Jahre) nur zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, wenn die Verwendung anderer Kontrazeptiva nicht möglich ist. Bei einer Langzeitbehandlung mit MPA-Injektionen sollte die Knochenmineraldichte gemessen werden. Die Auswertung der BMD-Messung bei Jugendlichen sollte das Alter und die Skelettreife miteinbeziehen.

Bei Frauen mit Risikofaktoren für Osteoporose (z.B. Knochenstoffwechselerkrankungen, chronischer Alkohol- bzw. Nikotinmissbrauch, Anorexia nervosa, ausgeprägtes Osteoporoserisiko in der Familiengeschichte oder Langzeitbehandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Knochendichte verringern können, z.B. Antikonvulsiva oder Kortikosteroide) können MPA-Injektionen zu einem zusätzlichen Risiko führen und es sollte die Anwendung anderer Kontrazeptiva in Betracht gezogen werden.

Es wird empfohlen, bei allen Frauen auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung zu achten.

Reproduktionssystem und Brust

Sehr häufig: unregelmässige Blutungen (25,9%), Amenorrhö (>50%), Durchbruchblutungen (25,9%).

Häufig: Spannungsgefühl und erhöhte Empfindlichkeit der Brust, Veränderung der Libido, Leukorrhö, Vaginitis.

Selten: Galaktorrhö.

Sehr selten: Unterleibschmerzen, histologische Veränderungen an Uterus und Ovar, Veränderung der Zervix im Sinne einer Erosion, Steigerung der vaginalen Sekretion, verlängerte Anovulation.

[[http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&MonType=fi]]

MkisiZstxa


Ja das mit der periode das es dauern kann das wusste ich. Aber ich habe die Spritze schon einmal für 2 Monate abgesetzt und habe SOFORT meine blutung bekommen im gegenteil die Periode die ich nach dem absetzen der Spritze bekommen habe dauerte die ganzen zwei Monate. Deshalb bin ich auch wieder hin und habe mir die nächste Spritze geben lassen, den als Frau 2 monate die Blutung zu haben reizt irgendwann an den Nerven.

Habe mich vor gut 1 jahr für die Spritze entschieden da ich mit der Pille überhaupt nicht zurecht gekommen bin...... Starke unterleibschmerzen, kann keine Tabletten schlucken (würgereiz) und oft vergessen :-/

AUleon^oxr


Ich würde dir nichtsdestotrotz eine andere Verhütung empfehlen! Wie wäre es denn zB mit dem Nuvaring? Der wird in die Scheide eingelegt und bleibt dort für 3 Wochen.

Mkisixsta


ja abe bei diesem ring bekommt man ja auch die Periode Oder ???

und das wollte ich nicht mehr, da ich immer starke schmerzen bekomme.

deshalb auch habe ich mich für die Spritze entschieden.

Ja und das problem mit dem ausfluss wir immer schlimmer |-o

A5leo5nor


Man kann den Ring auch im Langzeitzyklus nehmen.

Gegen die Schmerzen bei der Mens helfen Magnesium, Ingwertee und Schmerztabletten.

Ich glaube du siehst noch nicht so die Tragweite der DMS-Folgeerscheinungen.

M_isisOta


Kennst du wen der schon solche ein Syntom hatte bei der reimonatsspritze ???

Sicher ist immer ein Risiko aber das habe ich doch bei allem egal wie und was ich mache oder einnehme ... Sorry aber so ist meine Meinung

ist auch sehr nett das du mich darauf Aufmerksam gemacht hast und bin dir sehr dankbar dafür ich werde das später mal meinen Freund lesen lassen und evtl. kann er es mir besser erklären den ich versteh da nicht will (bin erlich).

AzleoMnoxr


Osteoporose bedeutet das die Knochen dünner werden und leichter brechen können. [[http://www.praxis-alt-buckow.de/Image/Photos/Technik/osteoporose.jpg]] Da mal ein Bild zum vergleichen.

Die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln ist natürlich immer mit gewissen Risiken verbunden. Manche sind aber schwerwiegender als andere!

Mwisnista


Und nach wielangem einnehmen der Spritze wir das kommen mit den Knochen ???

Ich möchte sie höchstens noch 1 jahr nehmen.

AnleonSoxr


Die Probleme mit den Knochen können auch noch Jahre später kommen.

Ein Jahr Verwendung kann da meines Wissens nach schon ausreichen.

Miisitsta


O.K Danke dir recht herzlich für deine Antworten.So langsam bekomm ich echt Angst.

Oder soll ich doch gleich beim FA anrufen und nachfragen ??

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