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Amenorrhoe, niedriger Östrogenspiegel und Stress

E&lian.e23 hat die Diskussion gestartet


Hallo

nachdem ich seit Februar meine Tage nicht mehr bekommen habe, war ich letzlich bei meiner neuen Frauenärztin und die meinte nach einem Blick auf meine Hormonwerte, dass mein Östrogenspiegel zu niedrig sei. Da aber alle anderen (Zubringer?)Werte okay sind, meint sie, dass es am Stress liegen könnte (Ich hatte ihr erzählt, dass ich Verlauf meiner Prüfungsphase ca 1,5 Jahre sehr unter Druck stand und deswegen auch abgenommen habe. Allerdings ist diese Prüfungsphase nun schon seit 4 Monaten vorbei und ich entspannter). Als Maßnahmen schlug sie mir Einnahme von Hormonen (lehne ich ab) oder Homöopathie vor. Ich bin zweiterem nicht ganz abgeneigt, aber sie bestimmte mein Präparat über die Frage nach meinem Lieblingsessen und murmelte irgendwas von "muss etwas sein, dass kein eigenes Leben geführt hat (()" - das steigerte nicht mein Vertrauen in die Methode. Jetzt soll ich 2x/Woche so Kügelchen schlucken, darf in der Zeit der Behandlung kein Kaugummi kauen (wegen der ätherischen Öle)) - ich bin dann doch etwas skeptisch.

Gibt es hier Betroffene, die auch mit nem niedrigen Östrogenspiegel zu tun haben? Was habt ihr gemacht?

Gerade auch der Zusammenhang mit Stress (falls der bei mir doch gegeben sein sollte) würde mich interessieren - Erfahrungen?

Danke schon mal für eure Hlfe!

Antworten
A=leo8nor


Find ich gut das du dir keine Hormone hast aufschwatzen lassen.

Ach ja: manche Zahnpasta ist auch nicht Homöopathie taublich, aber ich weiß grad net genau welche.

Was für einen BMI hast du denn im Moment?

EYliaFne23


Also, meine Ärztin meinte, sie hätte nen BMI von 18,... ausgerechnet. Also tatsächlich niedrig, aber wohl noch im unteren Normbereich - sie meinte, sei noch okay. Und die anderen Werte waren auch alle okay, sodass sie den niedrigen Östrogenspiegel nicht auf das Gewicht, sondern den Stress zurückgeführt hat.

AJle9onovr


Ich denke auch das der Stress da der entscheidende Faktor ist. Aber ein bissel mehr auf den Rippen würde wahrscheinlich auch net schaden. ;-)

Isst du denn regelmäßig und ausgewogen?

EEli|ane23


Ja, ich denke auch, dass ein paar Kilo mehr sicher nicht schlecht wären, aber ich nehme gerade nicht zu. Esse so wie schon seit Jahren, ausgewogen-vegetarisch würd ichs bezeichnen.

Die Erklärung mit dem Stress überzeugt mich deswegen nicht wirklich, da der seit Juli eigentlich vorbei ist. Da waren alle Prüfungen rum, ich war im August nen ganzen Monat im Urlaub (der unheimlich gut getan hat), danach für 6 Wochen Praktikum in ner anderen Stadt, was auch nicht stressig war. Auch gerade hält sich das Pensum im Studium im Rahmen und ich fühle mich nicht sonderlich getresst.

Meine Zweifel beziehen sich gerade eben auch ein bißchen auf die homoöpathische Behandlung, die ich die nächsten 4 Monate machen soll - ich bin da glaube ich einfach noch zu skeptisch...

Aleonor, hast du auch einen zu niedrigen Östrogenspiegel? Wenn ja, was hat dir denn geholfen?

A%leonxor


Ich habe meinen Östrogenspiegel noch nie bestimmen lassen, gehe aber anhand meiner Zyklusbeobachtungen davon aus das er ok ist.

Eine weitere Option wäre mal die Schilddrüse überprüfen zu lassen.

m%uckzelbQi*ene


@ Eliane23

hast du denn deutlich mehr gewogen bevor du den streß hattest im vergleich zu heute?

wenn ja, könnte ich mir vorstellen, dass dein körper immer noch nicht der meinung ist, dass dein gewicht okay ist... dann würde nur aktives zunehmen helfen.

ich kann nur aus meiner erfahrung sprechen... (hab selbst mal zwei jahre keine periode gehabt wegen untergewicht; bmi knapp unter 17)

der bmi kann übrigens okay sein, wenn es in deiner natur liegt eher dünn zu sein. aber er kann genauso gut für dich zu niedrig sein. das kann man nicht pauschalisieren.

weiß ja nicht, was die kügelchen bewirken sollen, aber wenn sie nicht gerade den appetit anregen... ;-)

E<lia^ne2x3


Hm, ich hab tatsächlich so 8 kg oder so mehr gewogen, allerdings hatte ich vor ca 5 Jahren das Gewicht, das ich jetzt habe und da hatte ich auch meine Tage (was ja dann in die Tendenz ginge, dass das Gewicht für meinen Körper durchaus noch okay ist).

Zu den Schilddrüsenwerten: lasse jedes Jahr meine Blutwerte checken und das letzte mal vor ca 4 Monaten - da war alles inkl Schilddrüse okay. Meine Frauenärztin meinte auch, dass alle anderen Hormonwerte (welche auch immer das sind) vollkommen okay seien - weswegen sie ja die Theorie mit dem Stress hatte...

Wenn es ja wirklich der Stress sein sollte (was ich zwar nicht komplett ausschließe, aber eben auch nicht wirklich glauben kann), dann ist es ja im weiteren Sinne ne psychische Ursache - und dann weiß ich eben nicht, was mir die GLobuli bringen, wenn ich hinter der Idee nicht 100% dahinter stehe...

mGuckelRb]iexne


hmm, also mit homöopathie kenne ich mich leider nicht aus. du sagst, der streß sei seit juli vorbei. hast du seit dem zugenommen? wenn ja, viel? vielleicht braucht dein körper einfach noch zeit um sich überzeugen zu lassen, dass du nicht gleich wieder streßbedingt abnimmst?

zumindest bei mir war es so, dass auch meine hormone bis auf den östrogenspiegel vollkommen in ordnung waren. ich hatte aber keinen streß, sondern "nur" zu niedriges gewicht durch zu wenig essen. daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum deine ärztin das gewicht als grund so vehement ausschließt.

ich bin (mit meinem laienwissen) davon überzeugt, dass der körper bei unnatürlichen gewichtsabnahmen (ob nun durch streß oder diät ist erstmal egal), durchaus auf sparmodus schaltet (so nach dem motto: eine schwangerschaft würde er nicht noch zusätzlich verkraften). und wenn man dann wieder zur normaliät zurückkehrt, dauert es einfach eine weile, bis der körper überzeugt ist, dass du wieder stabil genug bist für eine schwangerschaft (auch wenn du vielleicht grad nicht schwanger werden willst, so ist ein funktionierender zyklus doch genau dafür ausgelegt).

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