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Myome in der Gebärmutter

H}udeipfuKpfx1 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich war eben bei der FÄ und sie hat festgestellt dass meine Gebärmutter vergrössert ist und mindestens zwei Myome hat. Eines ist etwa 6cm gross. Ich habe eigentlich keine Beschwerden, bis auf vermehrten Harndrang. Sie sprach dann von Gebärmutterentfernung. Jetzt bin ich geschockt!!! Ich muss gestehen ich war lange nicht mehr beim Gyn, daher kann man nicht sagen wie schnell die Dinger wachsen. Ich habe einfach grosse Angst vor einer Operation und den Folgen, wenn man mal in dieser Maschinerie drin steckt. Ich habe auch bei der Periode keine Probleme, bin 47 Jahre alt. Die FÄ meinte das gibt es bei Frauen zwischen 40 und 5o recht häufig und sei sicher gutartig. Daher gibt es sicher jemanden hier mit Erfahrungen.

Antworten
LYisSa57x21


Hallo Hudi,

schaust Du mal hier hinein ? [[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/501511/]]

Vielleicht hilft Dir das weiter.

L.G.

H<udipfuxpf1


Vielen Dank

Das ist sehr hilfreich. Ich habe nächste Woche einen Besprechungstermin und bin froh wenn ich paar Infos habe. Seltsam dass hier gleich von einer Entfernung gesprochen wird auf Grund eines Ultraschalls. Zumal ich ja praktisch keine Beschwerden habe, bis auf den etwas vermehrten Harndrang.

l_uisex4


Hallo Hudi,

gut, wenn du dich vorher nach Alternativen erkundigst!

Die GM-Entfernung ist doch nur die Alternative, wenn andere Eingriffe nicht erfolgreich sind.

Erkundige dich erst einmal, welche Art von Myomen es sind. Gestielte können abgetrennt und vernäht werden! Andere, die dich eh nicht stören würde ich sogar so belassen, denn sie gehen meistens mit den Wechseljahren weg. Wieder andere können einzeln operiert werden. Dann gibt es auch die Embolisation von Myomen.

Da das aber nur Radiologen duchführen, sind die Gynäkologen nicht besonders gut informiert über diese Vorgangsweise. Leider, denn frage mal Frauen mit einer hysterektomie, ob man sie über die Alternativbehandlung der Embolisation informiert hat. Sicherlich gibt es Keine!

Ich bin 45 Jahre alt, habe drei Kinder und richtig viele Myome.

Letzte Woche habe ich eine Embolisation durchführen lassen!! Es hat sehr gut geklappt, wie mir die Radiologen bestätigt haben.

Dazu habe ich mich aber erst einmal monatelang vorbereitet, um zu wissen, was für mich in Frage kommt. Ich habe hiere einen ganzen Packen mit Infomaterial zur Embolisation. Ich habe mich zur Embolisation entschlossen und bin nun sehr zufrieden.

Sollte Plan A bei mir nicht funktionieren, wird irgendwann vielleicht Plan B greifen, und das wäre dann die Entfernung der GM.

Ich wünsche dir, dass du den richtigen Weg findest,

viele Grüße

luise

H;ud?ipfuxpf1


Hallo Luise

Vielen Dank für die Infos. Ich habe mittlerweile auch viel Material zusammengetragen. Morgen habe ich den Besprechungstermin. Das Ergebnis des Krebsabstriches steht noch aus. Da hab ich noch Bammel, aber sollte das auch ok sein würde ich mich, falls überhaupt was gemacht werden muss, auch für eine Embolisation entscheiden. Ich sehe nicht ein weshalb die GM entfernt werden soll wenn ich keine Beschwerden habe. Die Wechseljahre sind wohl auch nicht mehr so weit, da ich ab und zu schon Wallungen habe. Mein Zyklus ist immer noch regelmässig und ohne jeglichen Komplikationen.

Hast du bei und nach der Embolisation grosse Schmerzen gehabt? Ich habe mich schon mal bei meiner Krankenkasse erkundigt und die meinten diese Methode steht nicht auf ihrer Liste. Ich brauche eine Bestätigung der Klinik dass man das bei mir machen muss. Was kommt da noch auf mich zu.... :-/

Liebe Grüsse

Hudi

H"udyip+fupxf1


Ich hoffe dass Plan B bei dir nicht nötig wird!!!

Hiudipyfupfx1


So, hatte meinen Besprechungstermin. Krebsabstrich ok. Die FA war nicht begeistert als ich von der Embolisation angefangen hab. Sie unterstützt mich aber doch, obwohl sie nicht davon überzeugt ist und wird mich in der Klinik zur Voruntersuchung anmelden.

Falls es noch mehrere Genossinnen hier gibt die eine Embolisation hinter sich haben wäre es toll wenn ihr von euern Erfahrungen berichtet.

lSuisGex4


Hallo Hudi,

schön, dass dein Abstrich in Ordnung ist; das macht einem ja auch immer wieder Sorgen und man ist froh, wenn hier alles in Ordnung ist.

Merkwürdig, wie die Frauenärzte reagieren! Meine hat mir die Embo gar nicht erst vorgeschlagen. Auch ich habe dieses Thema an sie herangetragen. Eigentlich sollte es doch umgekehrt sein. Die Infos erwarte ich eigentlich von einer guten Ärztin. Als ich sie ansprach, gab sie an, schon einmal von diesem Verfahren gehört zu haben ???, aber Erfahrung hatte sie keine. Doch sei sie für diese Methode offen und hat mich ja auch dann unterstützt.

Weißt du, kein Arzt gibt gern seine Unwissenheit zu. Deshalb auch die Zurückhaltung. Eine Gebärmutterentfernung bietet allen 100% Sicherheit. Dann kommt dazu, dass die Gyn. hier nicht gut geschult sind, denn die Embo macht ein Radiologe. Es ist das "Werk" und die ärztliche Behandlung eines Radiologen. Hier scheinen die Gynäkologen nicht über ihr Fachgebiet hinausschauen zu wollen. Warum auch immer. (Ich dachte tatsächlich schon einmal, die FA erhalten eine Provision, wenn sie Frauen zu einer Hysterektomie überzeugen, denn Gebärmutter werden wie ein Fließband entfernt. Aber das ist natürlich Quatsch)

Jetzt noch kurz zu meiner Situation:

Meine Krankenkasse hatte die Embolisation auf ihrer Liste. Schon am Telefon kannten sie die Verfahrensweise und bestätigten mir sofort die Kostenübernahme. Das ist die Techniker KK.

Du solltest deiner Krankenkasse sofort von meinem Fall berichten?! Denn die Embo ist weitaus kostengünstiger als eine OP. Außerdem könntest du die Kasse wechseln.

Den Eingriff habe ich ja gerade hinter mir (3.12.09). Während des Eingriffs habe ich überhaupt gar nichts gemerkt!! Ich habe 2 Stunden schön brav gelegen und nicht gewagt mich irgendwie zu bewegen. Und ich bin so erstaunt, ich habe in der rechten Leiste nur einen ganz kleinen Punkt, den Eingang des Katheters. Also noch nicht einmal eine Wunde.

Wenn die Myome versiegelt sind, geht das Schmerzempfinden los. Es sind periodenähnliche Schmerzen, die gut auszuhalten sind. Aber hierzu gibt es dann die guten Schmerzmittel. Ansonsten ist man nicht richtig eingestellt.

Solltest du Kinder entbunden haben, kann ich dir nur sagen,diese Schmerzen sind ein Klaks gegen Wehen...

Wenn ich dir mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann, dann freue ich mich.

Viele Grüße

luise

H9udipbfupxf1


Ja klar helfen mir deine Erfahrungen. @:)

Betreff KK, ich bin in der Schweiz zuhause und bei meiner Kasse steht es eben nicht auf der Liste. Die Dame am Telefon hatte auch keine Ahnung was eine Embolisation ist, denn sie meinte, da ich ja keine Kinder mehr bekomme brauche ich ja keine Embolisation. Ich meinte dann, eben, man bekommt danach sowieso keine mehr...

Sie meinte dann sie bräuchte von der Klinik eine Bestätigung dass ich das haben muss und einen Kosten-Voraschlag. Ich nehme aber an dass die sich in der Klinik das schon gewohnt sind und alles bereit haben.

Wie lange dauern denn diese Schmerzen?

l{uiSsex4


Hallo Hudi,

das scheint von Frau zu Frau verschieden zu sein. Ehrlich, vor den Schmerzen brauchst du keine Angst zu haben! Es ist so als wenn du deine Regel hättest, aber etwas stärkere Schmerzen. Bei mir haben sie lange gedauert, immer so unterschwellig bis zum nächsten Morgen. Meine Myome waren aber auch sehr zahlreich, meine Gebärmutter hat eine Größe von ca.13-14 cm.

Schönen Abend wünsch ich dir.

Ute

S,usan(ne1x00


Bei symptomlosen Myomen würde ich zunächst alle anderen Optionen prüfen statt einer Operation. Ich habe gelesen, dass 20 bis 30 Prozent aller Frauen Myome haben und mit den Wechseljahren diese sowieso schrumpfen. Somit sollte sich das doch in ein paar Jahren doch von selbst lösen. Anderseits weiß ich nicht was eine vergrößerte Gebärmutter in dem Zusammenhang bedeutet.

Ich habe mir ein Myom (subserös gestielt, ca. 4 bis 4,5 cm) ohne Entfernung der Gebärmutter entfernen lassen welches mir vorher gar keine Probleme gemacht hat. Die Probleme habe ich nach der angeblichen Routineoperation. Ich habe mich früher immer sehr wohl in meiner Haut gefühlt, ganzheitlich, gesund, voller Lust. Nach der Operation: Probleme bei der Sexualität (Orgasmus nicht oder in wesentlich geringerer Intensität erreichbar, viel weniger Lust). Auf mögliche Störungen in diesem Bereich nach Myomoperationen wird erstaunlicherweise gar nicht hingewiesen seitens der Ärzte. Ich würde mich jetzt 100 %ig anders entscheiden, hätte ich nur ansatzweise gewusst, dass es solche Folgen geben kann.

Ich habe später gehört, dass es beispielsweise auch Methoden in der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt um Myome zu bekämpfen (Akkupunktur, Tees). Gebärmutterentfernung wäre für mich ganz schlimm, auch bei abgeschlossenen Kinderwunsch. Aber selbst gebärmuttererhaltende Operationen sind gefährlich, ein Eingriff, den Frau so sehe ich das heute wenn möglich vermeiden sollte.

S.

HwudmipfupSf1


Weshalb gibt es solche Reaktionen wenn doch nur das Myom entfernt wurde? Ist denn etwas falsch gelaufen? Vielleicht Nerven verletzt oder so etwas? Würde mich intressieren... *:)

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