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Alle mit Schmerzen in Scheide angesprochen

Dieerjnx80


Hallo Ihr Lieben,

mir gehts genauso! Hatte bisher immer die Valette genommen, habe dann auf den Vaginalring umgestellt, da ich dachte, es wäre schonender für meinen Körper. Nach 4 bis 5 Monaten hatte ich die ersten Schmerzen beim Sex. Es fühlt sich an, als wäre in mir eine Rasierklinge - ich kann es nicht aushalten. Seit ca. 1 Jahr habe ich auch den Ring abgesetzt und verhüte nun gar nicht mehr - habe ja auch keinen Sex. Mein Freund ist sehr verständnissvoll, aber unsere Beziehung leidet natürlich trotzdem.

Meine Frauenärztin konnte körperlich nichts feststellen, hat dann aber doch verschiedene Tests durchgeführt und: sie hat HPV (humane Papillomvirus) gefunden. Ich wurde nochmal untersucht um festzustellen, welcher dieser Viren nachweisbar ist. Vielleicht kommen die Schmerzen ja auch davon. Hat jemand von Euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Mzaria N87


Habt ihr es schon mal mit einer östrogensalbe versucht! hat bei mir den gewünschten erfolg gebracht. und jetzt, ziemlich genau ein jahr später gehts mir super und ich bin schon seit ungefähr 2 oder 3 monaten beschwerdefrei.

außer ich bilde mir was ein, dann tuts weh, aber nur im kopf... bin dadurch wieder völlig gesund geworden.

Z<uckeprl


@ Andrea 80

Also ich hab auch schon vor einem Jahr oder schon länger in diesem Forum geschrieben und gehofft, dass ich von irgendjemanden den ultimativen Tipp für meine Heilung kriege. Und ich kann mich auch noch erinnern, dass ich damals deine Einstellung 100% abgelehnt habe.

Jetzt eineinhalb Jahre später bin ich weiter und weiß woher meine Schmerzen kommen und zwar genau wie du sagst von meiner Seele, die als Kind so einiges durchmachen musste und ich bin gerade dabei meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Bei meiner Mama ist es auch so, dass sie diesen Zugang erst sehr viel später in ihrem Leben gefunden hat und sie ist auch begeistert davon, dass ich diesen heute schon hab. Ich habe erst vor ein paar Tagen ein klärendes Gespräch gehabt, deshalb werden meine Schmerzen jetzt noch lange nicht weg sein, da mein Unterbewusstsein sicher noch eine Zeit braucht, aber ich habe mich danach gut gefühlt und alleine das hat gut getan!

Und du hast absolut recht, es muss die richtige Zeit sein für diese Ansicht sonst tut man das als absoluten Schwachsinn ab (so wie ich einst) aber jetzt weiß ich, dass da wesentlich mehr dahinter is, obwohl ich noch nicht lange auf diesem Gebiet arbeite!

Und was mich am meisten beruhigt, dass man immer nur das bekommt im Leben was man verkraften und verarbeiten kann (und ich finde das beruhigt ungemein, da man weiß, dass man es früher oder später schaffen wird und das tut sehr gut, wenn man mal wieder verzweifelt ist)!

Lg San :)D

AKndre1a80


@ Zuckerl

Super!!!! :)*

Das ist der allererste Schritt! Hinsehen und zulassen...

Halt nur immer schön die Augen auf. Die Informationen werden Dich von ganz allein finden... Bücher, die Dir über den Weg laufen, Menschen die Dir plötzlich Dinge sagen, die Du früher überhört hättest..

Du wirst von mal zu mal sensibler werden und Schritt für Schritt Deinen Weg finden.

Vertrau auf Dich! Nach der Erkenntnis kommt die Verarbeitung, die ganz automatisch Verständnis für alles und jeden entwickelt, die Dich aus der "Opferhaltung" herausholt und Dich lehrt Verantwortung für Dein Leben selbst zu übernehmen, statt sie anderen - wie Ärzten - in die Hände zu legen...

Freu Dich auf das was kommt! Es wird manchmal schmerzhaft sein, da vieles hochkommen wird, was Du sicherlich jahrelang hinter Deinen ganz eigenen Mustern so gekonnt versucht und gelernt hast zu verbergen (um dich selbst zu schützen), aber schließlich, irgendwann wirst Du den Schmerz nicht mehr als Trauer verspüren sondern ihn verstanden haben, warum er passiert ist. Du wirst irgendwann wenn Du diesen Weg weiter gehst, niemanden mehr böse sein können, niemand kann Dir mehr so wirklich weh tun, weil Du gelernt hast den Gesamtprozess zu sehen. Also auch die handelnde Person, die auch nur agiert weil sie es nicht besser weiß aufgrund ihrer Vergangenheit wegen...

Das sind nur ein paar der positiven Nebeneffekte die man so scheinbar nebenbei mitbekommt während man selbst sich immer mehr und immer besser verstehen lernt...

Gib Dir Zeit, sei nicht ungeduldig wenn die Schmerzen nicht gleich verschwinden. Zumeist sind es viele kleine Dinge die zusammenspielen und die man erst nach längerer Zeit in ihrem Ausmaß begreift. Obwohl das sicherlich je nach persönlichem Schicksal abhängig ist. Bei mir ist die Schlüsselfigur nicht ausschließlich die Mutter. Doch bei ihr fing ich auch an.

Beobachte Dich, beobachte Deine Gedanken, hol Dich ins HIER und JETZT wenn Du die Vergangenheit genügend durchwühlt hast. Irgendwann solltest Du damit aufhören, um Dich nicht darin zu verlieren. Aber zum Anfang ist es wichtig, einfach um nicht mehr die Augen zu verschließen und zu verstehen...

Du wirst wissen, wann genug ist, wann es Zeit ist sich um die Gegenwart zu kümmern. Denn nur in der Gegenwart können wir etwas ändern. In der Gegenwart kannst Du lernen Deine Gedanken zu lenken. Gedanken sind Energie, sie haben mehr Macht als wir glauben. Gedanken schaffen es sogar die Wasserstruktur von stillem Wasser zu verändern. Das läßt sich mit einer Dunkelfeldkamera sogar fotografieren. Wenn Gedanken solchen Einfluss auf Wasser haben können, welchen haben sie dann erst auf uns? Vor allem wenn man sich vorstellt, dass der Körper zu 90% aus Wasser besteht...

Dass sind alles Dinge die Dir früher oder später über den Weg laufen werden... Sei einfach wachsam. Die für dich nützlichsten Informationen kommen sowieso erst an dem Tag wenn Du bereit dazu bist.

Sei froh, dass Du auch JETZT schon damit anfängst und nicht erst wenn über die Hälfte Deines Lebens vorbei ist...

Ich freu mich sehr für Dich!!! :)^

Jmollxy07


psychische Belastung und Schmerzen

Hallo zusammen!

Ich bin auch neu hier. Habe dieses Forum heute gefunden und bin unendlich froh mich austauschen zu können...

Ich habe eure Beiträge gelesen. Bin auch der Meinung dass der Körper mit Schmerzen reagiert wenn zb. psychische Belastungen verdrängt werden.Ich höre jetzt auf meinen Körper und auf meine Gefühle und verdränge sie nicht mehr. Bin 21 und habe sehr schlimme sachen erlebt, so dass mich mein Körper praktisch gezwungen hat auf ihn zu hören. Mit dem meine ich psychische und zum schluss physische Gewalt durch meinen Ex. Ich habe mich immer für besonders labil/sensibel gehalten, doch da habe ich während meiner letzte Beziehung so viel negatives erlebt, wo ich nie gedacht habe dass ich sowas verkraften würde. Heute weiss ich noch nicht warum ich sowas erleben musste, und all die Schmerzen, doch irgendwann später wird es mir vielleicht klar. Ich hatte auch extreme Bauchkrämpfe und konnte Tagelang nichts essen und hatte doch Hunger. Das war sehr schlimm. Ich hatte das Gefühl mein Körper bringt mich um. Es war wohl ein Hilfeschrei denn mein Körper mir geschickt hat.

Habe das erste mal richtig schlimmen Scheidenpilz bekommen nach einer Antibiotikabehandlung bei einer Angina vor mehr als einem Jahr, nachdem hatte ich immer öfter Pilz und schmerzen, beissen... Meine Mutter hat mir damals noch gesagt dass es sein könne dass ich Scheidenpilz bekommen werde, da Antibiotika dies begünstigen könne. Leider war es genau so!

Ich nehme mir deine Worte zu Herzen und versuche in schwierigen Zeiten positiv zu denken und meine Stärken zu sehen, trotz der Schmerzen die mich einschränken...

liebe grüsse

Jolly

IVndjeanexrin


Hallo Ihr,

bin auch neu hier (27 Jahre) und habe seit Wochen Pilze und Infektionen. Jetzt wird meine Vagina übrhaupt nicht mehr feucht. Ich habe keine Lust mehr auf Sex und habe dadurch irgendwie ein schlechtes Gewissen meinem Freund gegenüber. Blöd, aber diese Schuldgefühle sind immer im Hinterkopf. Es geht um Selbstliebe und Vergangenheitsfindung und dann auch das ganze wieder los zu lassen...

Gefreut habe ich mich sehr über den Beitrag von Andrea80 zum Thema Selbstfindung und Schmerzen sind Hilfen auf diesem Weg. Ich bin schon lange auf diesem Weg und weiß auch um die Boten (bin ja selbst auch oft eine Botin ;-) ).

Schwierig finde ich, auf dem Weg zu bleiben. Oft geht es mir psychisch schlecht, dann bin ich wach und setze mich mit mir auseinander. Dann kommen die Hochphasen und man rutscht unbewusst (?) in alte Muster.

Geht es Euch auch so?

LG

Aandrera80


@ indjanerin und alle anderen

das kenn ich nur allzu gut. Das liegt daran, weil man oft glaubt in einer Hochphase den Stein der Weisen gefunden zu haben und JETZT ALLES verstanden zu haben. Man ist nicht so sensibel bewusst wie in einer Tiefphase und mutet sich oft viel zu viel zu. Kaum hat man sich versehen, sitzt man wieder drin.

Das zeigt dann allerdings, dass man noch nicht den besten Überblick gefunden hat, sondern das Ganze noch immer aus einer tieferliegenden Perspektive, die nur einen Teil überschaut, heraus betrachtet hat. Jedes Mal, nach jeder Tiefphase, springt man automatisch eine Ebene höher. Betrachtet das Ganze von Außen allumfassender.

Daher sind die darauffolgenden Tiefphasen auch Teil des Prozesses, der uns zu der größeren Wahrheit bringt. Man kann nicht alles auf einmal und sofort begreifen. Der Verstand des Menschen würde zerplatzen. Nein, in kleinen Portionen, Stück für Stück kommen wir dem eigentlichen immer näher. Das ist sehr beruhigend wenn man es so sieht.

Ich möchte von mir erzählen. Euch meine Schwächen, meine Muster, mein Kinderheitsdrama näherlegen. Möchte, dass ihr Euch einfühlen könnt um Euch selber ein Stück weit darin zu erkennen. Jeder hat natürlich seine eigenen Muster, jeder sein eigenes Drama. Aber als Anhaltspunkt. Als Bezugspunkt mag es Euch ganz sicher helfen.

Also:

Ich war als Kind immer unsichtbar für meine Familie. Habe somit alles getan um Aufmerksamkeit zu erlangen. Habe stets perfekt sein wollen, eine Eins nach der anderen geschrieben, ein Bild nach dem anderen gemalt. Ein Schrei nach Liebe und Gesehen werden in jeder Tat. Meine Eltern waren nicht fähig mir das zu geben, was ich gebraucht habe, weil sie es selbst als Kinder nicht erfahren haben, es sich noch nicht mal selbst geben konnten (wie dann auch mir?) bzw. weil sie zu sehr mit sich selbst und ihrem Leid beschäftigt waren.

Als ich in die Pubertät kam, lernte ich Aufmerksamkeit zu erzeugen und zu bekommen über meinen Körper. ich lernte Männer regelrecht verrückt zu machen, nur um Liebe und Aufmerksamkeit zu erhalten. Als ich die Männer quasi in der Tasche hatte, stieß ich sie davon, weil alles was dann kam (sexuelle Begierde) für mich oberflächlich war. alles was ich ja wollte, war doch als Gesamtwesen wahrgenommen zu werden (Kindheitsdrama). Ich warf ihnen auch vor, dass sie alle nur das eine wollen und nur meinen Körper wollen, nicht mein Innerstes. Aber wie auch? Ich habe es ja selbst erzeugt? Ich habe es doch eigenst produziert diese eigentlich oberflächliche Aufmerksamkeit. Einfach weil mein inneres Kind danach schreit.

So ging das Jahr für Jahr. Die Männer die mich im Innersten in erster Linie liebten und in zweiter Linie erst meinen Körper, die habe ich zwar aufgesaugt, fühlte die Harmonie, Liebe, aber die Genitalschmerzen waren trotz der Einfühlsamkeit da. Und irgendwie war mir ihre Liebe auch oft zu viel. Sie schenkten mir fast zu viel Aufmerksamkeit, setzten mich auf ein Podest, machten sich selbst klein und ich kam keinen Schritt weiter.

Zudem zogen mich Männer an, die mich in die Hand nahmen und mir sagten was ich zu tun und zu machen habe, zu denen ich hochschauen konnte, die mich allerdings oberflächlich betrachteten und bei denen ich aufgrund dessen litt weil ich wieder um Beachtung kämpfen musste... Aber ich war abhängig. Kam nicht von ihnen los. Sehnte mir die Harmonie herbei, die innige Liebe der Männer zuvor.

Ich verstehe nun warum! Das was da passiert, ist das innere Kind. Wir alle haben es. Bei manchen ist es allerdings noch immer mit unerfüllten Kindheitswünschen belastet, deren Lücken wir im Laufe unseres Erwachsenenlebens füllen möchten. An meinem Beispiel: Ich suche nach einer Mutter im Mann, die mich liebt, wie ich bin, mir Aufmerksamkeit schenkt, innige Liebe. Genau das, was meine Mutter nicht konnte weil sie selbst zu schwach dafür war. Sie hat ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Leid. Ich mache ihr keinen Vorwurf mehr.

Ich suche aber auch nach einem Vater in den jetztigen Männern. Einen den ich nie hatte, weil er selbst mit seinem Kindheitsdrama beschäftigt war und sich zurückzog. Er war einfach nur ein Mann der durch die Wohnung lief für mich. Mehr nicht. Somit suche ich den Vater der mich an die Hand nimmt, mir Selbstvertrauen gibt, mir sagt was ich tun soll, was gut und was schlecht ist. Ich brauche ständig diese Bestätigung. Das macht mich abhängig.

Ich begriff, dass ich so niemals ans Ziel kommen werde. Ich werde NIEMALS einen Menschen finden, der mir das gibt was ich als Kind nicht bekam. Ich begriff, dass ich erst lernen muss mir selbst Vater UND Mutter zu sein. Ich muss lernen mich zu lieben (Mutter). Ich muss lernen mir selbst zu vertrauen (Vater). Niemand da draußen kann mir mehr das geben was in den wichtigen Erziehungsjahren von Bestand gewesen wäre. Erst wenn ich das geschafft habe - mir selbst das innere Kind befriedigen - , kann ich als erwachsene gefestigte Insel einer weiteren gefestigten Insel begegnen und wir können gemeinsam ein Festland bilden.

Ich fragte mich auch, was ist, wenn ich mich gefestigt habe und dann nur an Menschen gerate denen ihr Kindheitsdrama nicht bewusst ist und das in der Erwachsenenbeziehung reinziehen und dort ausleben... aber sofort begriff ich, dass einem immer die Menschen begegnen die das widerspiegeln, was im Innersten einen selbst bewegt. Sie sind nur da um einem die Augen zu öffnen. Ich weiß daher ganz tief und sicher, dass ich auch ganz automatisch auf andere Menschen treffen werde, wenn ich mich aus mir heraus geändert habe. Man schwingt einfach auf einer anderen Ebene... Schaut Euer bisheriges Leben an. Seht, welchen Menschen ihr begegnet seid und was sie Euch gaben, wofür sie da waren. Irgendwas haben sie doch immer in Euch bewegt? Irgendwo haben sie Euch doch immer ein Stück weiter gebracht... Das ist der Weg..

Versucht alles immer im Gesamtprozess zu sehen. Aus einem höheren Standpunkt und ihr werdet Euch nicht mehr als Opfer sehen sondern als einen Menschen der ALLES in seiner Hand hat. Der sein Leben eigenverantwortlich leben kann und sollte.

Alle Sackgassen in die ihr geraten seid solltet ihr euch ganz genau anschauen... Und vergleicht das mit Eurer Kindheit. Unsere Eltern prägen uns. Wir waren abhängig von ihnen als wir aufgewachsen sind. Natürlich haben wir alles getan um es ihnen recht zu machen oder reagierten mit Trotz und Sturheit.

Es gibt 2 Arten vom Schrei nach Liebe. Der eine ist passiv. Der ist stur, wirft mit Gegenständen, schlägt die Türen, setzt sich ins Zimmer und wartet. Wartet dass jemand kommt der einen in den Arm nimmt. Der andere Schrei ist aktiv. Der tut alles was nur geht um die Aufmerksamkeit mit Liebsein zu erreichen. Durch perfekt sein.

Beide: das "sture" anstrengende Kind und das "begabte" nichtanstrengende Kind sind Warnzeichen die die meisten Eltern übersehen. Und dann zumeist nicht richtig damit umgehen und dem Kind alles andere geben als das wonach es im tiefsten Inneren schreit. Nach Aufmerksamkeit, Liebe, Gesehenwerden, Respekiert und Wahrgenommen werden...

Findet Ihr Euch wieder ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??

Iindjan`erin


Ja und wie!

Ich bin sehr bewegt von Deinen Worten. Vieles ist bei mir ähnlich, einiges ganz anders.

Der Schlüssel war für mich die ganzheitliche Sichtweise. Sämtliche Puzzleteile habe ich mir schon bewusst gemacht, erforscht, ich habe sie nur nicht zusammen gesetzt.

Weißt Du, da rede ich die ganze Zeit von ganzheitlicher Betrachtung in meinem Job, aber bei mir selbst vergesse ich sie.

Andrea80, ich danke Dir!

Cth.anexm


spannend

es ist unglaublich spannend zu sehen, daß alle, die sich auf diesen Weg begeben irgendwie zu den gleichen Ergebnisse kommen. Noch spannender finde ich die Tatsache wieviele Menschen vor allem in den letzten drei, vier Jahren "gerufen" wurden.

Früher hätte ich das alles als Quatsch abgetan, hätte gesagt, da will sich wohl jemand wichtig machen, aber seit ich es selber erlebe lerne ich immer mehr zu staunen. Vor allem aber werde ich immer demütiger, wenn ich sehe wie alle geführt werden. Genau wie Andrea es schreibt. Immer häppchenweise kommen die neuen Erkenntnisse, genau richtig, genau in dem Tempo wie man es gut verarbeiten kann. Und ich lerne immer mehr darauf zu vertrauen, daß alles was mir passiert - auch wenn es momentan unangenehm scheint, oder ungerecht, sich irgendwann zu meinem Vorteil erweist. So habe ich letztes Jahr meine geliebte Arbeit aufgegeben, weil mein Chef mich permanent ungerecht behandelt hat, kein Gespräch irgendetwas gebracht hat und nun erlebe ich, wie sich in meinem Leben einfach alles fügt, habe ich so ein Glück mit meinen Plänen. Und mein Chef hat für mich als Ersatz eine Frau eingestellt, die ihm nicht nur alle seine Fehler perfekt spiegelt, sondern die ihn jetzt tatsächlich dadurch soweit gebracht hat, mir Abbitte zu leisten .Mir zu sagen!!!, daß er jetzt erst sieht wie ungerecht er zu mir war, wie gut meine Arbeit tatsächlich war. Ich finde es zwar nicht wirklich spirituell schadenfroh zu sein, aber Genugtuung empfinde ich schon.

Es hat sich bewahrheitet, was alle großen Lehrer und Lehrerinnen schreiben: wenn man losläßt was Leid bereitet, passieren einem Wunder. Nur darf man dann nicht überheblich werden, sondern muß wissen, daß auch die anderen halt diese Lektionen gebraucht haben, so wie ich selber offensichtlich damals meine körperlichen Schmerzen gebraucht habe, um wirklich hinzuschauen, woher sie denn ursprünglich kamen. Nämlich, wieder genau wie Andrea schreibt, aus der Kindheit.

Ich war auch so eine, die sich immer soviel Mühe gegeben hat, immer alles perfekt gemacht hat und trotzdem immer nur abgewertet wurde. Je mehr Mühe ich mir gab, desto mehr sind die anderen auf mir herumgetrampelt - das perfekte Opferschema. Ich weiß nicht ob ihr "Verliebt in Berlin" anschaut - die Kim dort, das ist genau so ein typisches Opfer. Will alles toll machen, überzieht dabei total und läßt sich doch behandeln wie ein Stück Dreck. Wendet sich genau an die Menschen um Anerkennung, die ihrerseits Selbstbestätigung darin fnden, anderen eine reinzuwürgen.

Statt sich auf sich selbst zu besinnen, die eigenen Talente und fähigkeiten zu entdecken und zu fördern, sich selber zu lieben, wartet sie auf eien "Märchenprinzen" der ihr sagt daß sie in Ordnung ist. Oder auf eine "Mutter", die sie endlich wahrnimmt und ihr Liebe schenkt.

Es ist genau wie Andrea schreibt. Wir können Anerkennung nur in uns selber finden. Wenn wir uns selber schätzen, von uns selber glauben daß wir gut sind, dann strahlen wir so eine Sicherheit aus, daß uns andere plötzlich mit ganz anderen Augen sehen. Und dann können Beleidigungen von anderen uns nicht treffen. Weil wir wissen, daß sie nicht die Wahrheit sagen. Daß sie versuchen uns ihre Lügen über sich selbst aufs Auge drücken.

Ich denke, daß die Tatsache, daß es soviele Menschen gibt, die sich jetzt auf diese Prozesse einlassen, mit der momentanen Zeitqualität zu tun hat. Wir können so schnell soviel Wissen austauschen, haben Zugang zu so vielen verschiedenen Therapiemethoden (Heilmethoden), das muß einfach irgendwann auch in der "großen" Politik greifen. je mehr Menschen aufhören, Lügen über sich zu denken, je mehr Menschen den Mut haben die Wahrheit zu sagen, desto mehr werden sich diese Opfer-Täter-Spiele erledigen. Ich denke, daß das alles ein Selbstheilungsprozess unserer Erde ist. Denn sie ist ja auch ein Organismus. Und so wie wir uns über einen Bewußtseinswandel heilen können, so muß die Erde das wohl auch tun. Jeder von uns ist ein Teil des Ganzen, auch wenn jeder von uns absolut einmalig ist. Ist das nicht einfach wunderschön?

Z2uckxerl


Halli Hallo,

bei mir ist es ähnlich. Ich hab die Ursache auch in meiner Kindheit gefunden, nur die Grundgeschichte ist etwas anders. Meine Eltern haben sich wo ich 4 Jahre alt war scheiden lassen und zu diesem Zeitpunkt war ich das totale Papa-Kind (hab ihn anscheinend wirklich über alles geliebt). Naja auf jeden Fall ist er nach einer gewissen Zeit zurückgekommen und hat mir versprochen, dass er mich nie mehr allein lasst... naja so ist es leider nicht gekommen.

Er ist dann eines Tages an mein Bett gekommen und hat gemeint "Es tut mir leid, ich muss gehen" (an das kann ich mich erinnern als wenn es gestern wäre, aber den Rest von meiner Kindheit hab ich großteils verdrängt, leider). Ich hab als kleines Kind natürlich nicht verstanden was los war und er hat sich zum Telefon gesetzt und nach einer Wohnung gesetzt und ab da war er weg! (Ich merke gerade das erste mal, dass mir nicht gleich die Tränen kommen wenn ich das erzähle - das Gespräch scheint anscheinend wirklich zu wirken)

Naja auf jeden Fall ist in diesem Moment die Bindung zu meinem Vater zerbrochen, ich hab gelitten wie verrückt (bin schreiend aufgewacht, mich hat fast keiner beruhigen können und wenn nur nach Stunden) und alles verdrängt. Und somit hat mir mein Vater in der Kindheit gefehlt (ich hab ihn zwar noch gesehen, aber er war halt nicht mehr MEIN Papa).

Und ich habe jetzt herausgefunden, dass ich in meinen Beziehungen immer unbewusst wieder diese Vaterfigur suche (meine Bekannten meinen sie schauen meinem Papa ähnlich, ähnliche Figur, ähnliche Familiengeschichte etc...), weil er mir immer gefehlt hat (mein Kontakt hat sich vor ein paar Jahren extrem verschlechtert - er ist/war für mich nicht mal mehr ein Bekannter). Naja und da mich mein Papa so wahnsinnig verletzt hat, tut das mein Partner auch indem er mit mir schlafen will und dieser Prozess setzt für mich vollkommenes Vertrauen voraus was ich natürlich nicht habe, da ich unterbewusst immer die wahnsinnige Angst habe, dass mir das wieder passiert. Somit fehlt mir das Vertrauen in mich und in meinen Partner, auch wenn ich es bewusst will, aber mein Unterbewusstsein schützt sich halt gegen noch so eine Verletzung (ist ja absolut verständlich). Und das verhindere ich eben mit den Schmerzen damit mir das nicht wieder passiert!

Ich habe diese Schmerzen gehasst (teilweise tu ich das immer noch) aber es überwiegt einfach die Dankbarkeit, dass sie mir diesen Weg geöffnet haben. Ich habe lang dahinter den Sinn nicht gesehen, aber anscheinend hat mein Körper keinen anderen Ausweg mehr gewusst mir das anders zu zeigen!

Auf jeden Fall hab ich mich dazu durchgerungen mit meinem Papa über das Ganze zu reden und ich hab herausgefunden, dass er sich nicht mal an dieses Versprechen erinnert - was mir zeigt, dass es einfach nur so dahin gesagt war und er mich nicht absichtlich verletzen wollte (so ist es mir natürlich klar, aber als kleines Kind ist es das nicht und dem Unterbewusstsein anscheinend auch nicht ganz ;-) ). Es hat einfach gut getan meinem Papa alles hinzuhauen was mich verletzt, was mich stört und einfach alles was mir eingefallen ist und ich merke einfach, dass ihm auch sehr viel an mir liegt (habe ich lange Zeit nicht geglaubt), einfach wieder ein Vater-Tochter-Gespräch zu führen, Wahnsinn! Naja und ich hätts mir nicht gedacht, die ersten Fortschritte haben sich schon getan, ich geh jetzt ein bisschen anders mit meinem Freund um und vor allem bin ich das erste mal bei ihm gekommen (nach 5 Monaten Beziehung). :-o Ich habs selber nicht glauben können, aber es war für mich einfach ein Zeichen, dass es bergauf geht (es klappt zwar nur mit einem Satz von meiner Energieberaterin den ich mir immer wieder sage, aber ich merke einfach wenn ich den Satz sage, dass alles sozusagen von mir abfällt und ich mich nicht mehr verkrampfe, loslasse, zulasse und vor allem vertraue!

So der Beitrag ist jetzt lang genug geworden, aber es tut einfach gut sich das zwischendurch von der Seele zu schreiben!

Danke fürs Zuhören! :)*

Ijndjanxerin


Wassermannzeitalter

Wow, ich bin ja eigentlich nicht so der Forumsfan, aber dieses ist ganz anders.

Es ging auf einmal ganz schnell, es hat sich viel gefügt. Wie schon oben gesagt, jeder kriegt sein Tempo.

Ich kann sogar meine langjährigen unverstandenen Träume auf einmal deuten. Ich träumte ständig von Schwimmbecken, Schwimmbädern, Flussreisen. Und ich bin heute morgen aufgewacht und mir ist auf einmal klar geworden, dass ich von meiner Zeit im Mutterleib und speziell von meiner Geburt träume. Heute Nacht bin ich i.G. zu den sonstigen dunklen Räumen vom Schwimmbad in helle Räume voll Schmuck und glänzender Steine aufgestiegen. Ein Mann hat mich geführt. Mein innerster alter weiser Mann. Schön.

Man spürt, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist. Die individuelle Suche nach dem eigenen Selbst und gleichzeitig das Wissen um Gefährten. Das Wissen darum, dass wir in Frieden zusammen leben müssen!

Eigentlich gings hier ja um Scheidenpilze ;-) Der ist übrigens auch schon etwas abgeklungen. Den Brotdrunk kann ich sehr empfehlen. Er schmeckt ziemlich gut. Ich denke, wenn einem die Medizin schmeckt, dann ist sie die richtige. Der Körper zeigt einem schon, was er braucht. :)D

A;ndr/eax80


@mondesnacht

diese Antwort ist eine Kopie auf eine persönlich gestellte Frage. Da ich nicht allen im Einzelnen immer das Gleiche erzählen möchte (habe gar keine Zeit dazu) und die Fragen oft sehr ähnlich sind, möchte ich Euch bitten möglichst viel im Forum zu fragen. Meine Tipps sind nur Hinweise, genau wie die von allen anderen hier auch. Sie mögen Euch anregen. Mehr nicht. Die direkten Antworten müsst ihr sowieso selbst finden, die kann ich nicht wissen, niemand hier, da ich nicht weiß wie ihr Euch bewegt, wie ihr Euch gebt etc... Je mehr wir hier öffentlich austragen, um so mehr Menschen kann das erreichen. Um so mehr Frauen kann das zum Nachdenken anregen. Jeder von Euch könnte einen Schlüsselsatz bringen, der genau auf eine Leidensgeschichte einer Person passt, die sich eventuell gerade noch bedeckt hält und still mitliest. Die Idee des Forums ist, sich gegenseitig zu helfen. Also macht das nicht im stillen Kämmerlein, sondern sprecht darüber. Übt es. Sobald ihr das tut und über Euch selbst nachdenkt und sprecht, werdet ihr automatisch andere damit erreichen und sie dazu bewegen über ihr eigenes Leben nachzudenken. Auch das passiert ganz automatisch...

Nun die Antwort auf die PN:

Hallo Ina,

also ich dachte auch immer ich hätte ganz viel Liebe bekommen. Habe ich auch. Meine Mutter liebt mich über alles. Jedoch hat sie es nicht ausreichend gezeigt, weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Und so was spürt ein kleines Kind. Es macht sich Vorwürfe, denkt es liegt an ihm selbst. Und versucht alles um das wieder gut zu machen... (wie z.B. durch Perfektionismus)

Das was ich jetzt gerade geschrieben habe, habe ich viele Jahre lang nicht gesehen. Es wurde Stück für Stück mir offenbar. letztlich ist der einzige Tipp den ich Dir geben kann: Hinzusehen.

Die Augen immer schön offen halten. Wenn Du nach Lösungen suchst, dann kommen sie von ganz allein. Es ist wie das, was wir alle in der Fahrschule gelernt haben: Da wo man hinschaut, fährt man auch hin.

Versuche herauszufinden, warum Du so bist wie Du bist. Du wirst eventuell anfangs noch mehr ins Zweifeln kommen, Dich vielleicht auch zu sehr in Frage stellen. Wenn das passiert und Du Angst hast, da nicht mehr rauszukommen, dann nimm Dir professionelle Hilfe. Ich habe damals das alles ganz allein gemacht und bin auch in eine Depression gefallen - ich meine, dass es die erste war. Aber da ich es von allein geschafft habe mich da wieder rauszuhieven, weiß ich, dass ich es auch weiterhin schaffe.

Was ich sagen will, es ist nicht ganz ungefährlich in seiner Vergangenheit zu wühlen. Da kommen Dinge zum Vorschein, die man gar nicht sehen will. Die meisten Menschen haben das alles in eine Kiste gepackt und sitzen nun auf dem Deckel, verteidigen ihn mit allem was sie haben um auch ja nicht reinschauen zu müssen. Immer wenn jemand besonders emotional reagiert, vielleicht auch überreagiert, d.h. besonders fürsorglich, besonders wütend, besonders ängstlich etc wird. Also immer mehr als normal, dann ist genau dort der Hund begraben. Unsere Emotionen wurden im Laufe unseres Lebens durch Erfahrungen geprägt und die meisten eben in unserer Kindheit. Man muss sich das mal vorstellen. Als Kind ist man so abhängig von seinen Eltern dass es existenziell ist. Wir MÜSSEN alles machen was uns die Eltern vorgeben weil wir sonst um unser Überleben bangen müssten. Mal ganz drastisch ausgedrückt. Natürlich macht sich so ein Würmchen keine Gedanken gleich sterben zu müssen. Aber dennoch drückt es die Abhängigkeit aus in der sich so ein Kind befindet. Und wie es alles tut um es den Eltern recht zu machen. (hier spreche ich nur von dem einen Extrem. Das andere Extrem habe ich schon einmal beschrieben: Es ist das "Sorgenkind", der Rebell, das bockige Kind, dass jedoch genau das Gleiche empfindet und fühlt, es nur auf einer anderen Art und Weise sichtbar macht)

Das Eltern auch nur Menschen sind und zum Großteil nicht alles richtig machen, kann man ihnen verzeihen, aber dennoch sollte man sich die Fehler die vielleicht passiert sind eingestehen...

Frage Dich, warum Du so perfekt sein möchtest? Frage Dich, warum es Dir an Selbstbewusstsein fehlt? Stell Dir einfach nur Fragen. Die Antworten kommen dann von ganz allein. Du musst nur offen dafür sein und hinsehen. Vertrau darauf. Du wirst sehen, dass es funktioniert.

Und wie bisher alle hier geschrieben haben: Es kommt immer schön portionsweise. Immer soviel wie man selbst ver- und ertragen kann.

Werd Dir Deiner Muster bewusst, Deiner Schemen und frage Dich warum Du sie hast. Betrachte Dein Leben als Prozess. Sieh es auf einer Zeitskala und betrachte all die Menschen die Dir auf dieser Zeitskala begegnet sind. Frage Dich was Dir jeder einzelne davon gegeben hat, was Du gelernt hast, was sie Dir gezeigt haben, wofür sie gut waren. Sind Parallelen zu sehen? Immer wiederkehrende Muster, Situationen? Wieviele Sackgassen hast Du schon betreten, die ganz ähnlich aussahen? Das sind alles Hinweise. Kleine Anfänge die man beachten kann oder eben auch nicht. So wie es (leider) die meisten tun. Aber das möchte ich gar nicht verurteilen, denn jeder ist seines eignen Glückes Schmied und manche sind scheinbar glücklicher wenn die Truhe zu bleibt.

Sei lieb gegrüßt,

Andrea

PNinolEinxchen


kleiner TIP(TIP schreib ich mit einem P) zu großen Worten

;-D liebe Mädels,

Ich habe genau, aber haargenau die gleichen Probleme wie Ihr, und genau deshalb bin Ich hier. Ob es nun die körperlichen oder auch köpflichen Probleme sind.

Nun da ich aus einem Medizinischen Beruf komme und auch Erfahrungen praktischer Art mit der Psychologie habe, möchte Ich ein Standpunkt (Ich stehe nicht auf Angelismen, drum eine einfaches deutsches Wort) abgeben:

Erstmal ist es wahr, daß Schmerzen und Probleme der Intimbereiche, oft auch andere Bereiche, mit der Psyche und dem geliebten Köpfchen zutun haben, gerade Kindheit, Vergangenheit, Eltern, Erfahrungen und vorallem auch Zukunftsaussichten sind wesentliche Punkte, aber und nun kommts sind unsere Probleme symptomatisch!!! Und das ist wichtig, denn wie so oft möchten gern alle die Ursache beheben, was in einem Falle einer unspezifischen Erkrankung, und das haben die meisten von uns, nicht so einfach ist. Damit ist uns leider erst mal nicht geholfen... denn wenn, gerade ein labiler Mensch, sich mit sich Selbst anfängt zu beschäftigen, steht er vor großen Hürden, die er so schnell nicht überwinden kann und demnach schnell scheitert, somit folglich wieder vor seinen alten Problemen steht "Punkt". Wie die Hauptverfasserin bereits erkannt hat (ich habe mir die Mühe gemacht den ganzen Beitragl zulesen) muss man erstmal den Zugang dazu finden und sich Selbst eingestehen Probleme zu haben und dann kommt noch das große WIE dazu und der wie oben schon erwähnte Zeitfaktor mit seinen Hürden!!! Deshalb liebe Mädels und Leidensgenossinen:

Nich die Kämme rausholen,alle darüber scheren und danach in die berühmte, sprichwörtliche Schublade packen, sondern kleine Schritte mit mehr Effekt

- Symptomsuche (Rötung, Schwellung, Juckreiz, Schmerz etc.)

- Medikamentensuche zur symptombezogenen Behandlung, hierbei ist es wichtig auch das richtige Symptom zufinden, dabei können die ach so bösen und unkompetenten GYNs halt doch helfen (das war natürlich überspitzt!)

- Psychischeregulierung, ohne tiefere Eingriffe...Yoga, Jacobsen, Schaarschuch-Hase, GIgong und vorallem Autogenes Training. Das alles hat den Vorteil, daß man es ganz leicht mit schnellem Erfolg lernen kann, allein oder auch mit professioneller Hilfe. Diese Regulation steuert den Körper und die Psyche schonmal in die richtige Richtung ohne neue Probleme, Sorgen und neue Einschnitte zu verursachen,das die Selbstanalyse auslösen würde (und es ist nicht anderes was uns in den Beiträgen vorgeschlagen wurde- Die Selbstanalyse- und das ist Gefährlich, es dauert Jahre und hat mächtige Folgen, weil man es richtig durch ziehen muss und nicht wenns unangehm wir den Schwanz einziehen darf!)

-Wer feststellt das es nicht reicht und wirklich Sich damit beschäftigen muss und will kommt nicht umhin erst mal ein Buch zulesen, sich mit einen psychatrischem Arzt und letztendlich mit einem Psychologen auseinander zusetzen!!! Das ist allein ein schwerer Weg und bitte nicht Hobbyanalyst werden, das kann nach hinten losgehen

umnicht zusagen Depressionen und Hassgefühle gegen Eltern u.a. auslösen, die dann nicht mehr soleicht zu verarbeiten sind.

Bitte bitte Obacht!

habt euch alle Selber lieb,das hilft bestimmt als erstes

bussi von mir

ClhanSem


keine Angst

also ich denke man muß sich da nicht soviele Sorgen machen, von wegen es kann nach hinten losgehen, wenn man sich mit sich selbst beschäftigt. Ich kann nur immer wieder sagen, wir werden alle geführt, wenn wir darum bitten. Und man bekommt immer das, was man gerade verkraften kann. Wie das im einzelnen bei der einen oder anderen ausschaut, ist nicht wichtig. Da kann auch mal eine große Verwirrung oder ein Haß auf die Eltern dabei sein. solange man sich immer wieder aufrafft, weitergzugehen findet man immer die richtigen Wegbegleiter. Ob das hier im Forum ein Beitrag ist, ob das ein Buch ist, ein Fernsehbeitrag, ein Musikstück oder ein Therapeut - wir bekommen immer wieder Zeichen. wir müssen sie einfach nur lesen.

Das einzige was einem wirklich schadet ist, sich zu verkriechen und zu glauben, keiner könne einem helfen. Und selbst das ist vielleicht manchmal nötig, um dann irgendwann an einen Punkt zu kommen wo der Leidensdruck groß genug ist. Also im Endeffekt kann man nichts falsch machen. Es kommt alles so wie es für einen gut ist. Echt!!!

P*inolipnckhen


@ chanem

:-/

meinst Du nicht, dass diese Ansicht ein wenig spirituell bzw. evtl. religiös angehaucht ist. Ich habe Menschen in Behandlung gesehen, die sich auf so einen Weg allein gemacht haben -ohne große Ziele gehabt zu haben- "nur mal um mit mir selbst ins Reine zukommen!". Ich habe diesen Tip nicht ohne Hintergrund geschrieben. Er sollte nicht Angst machen sich mit sich selbst zu beschäftigen, aber vorsichtigt dabei zu sein Probleme und Körperliche Beschwerden in Verbindung bringen zu wollen. Ich habe jmd. kennengelernt der es geschafft hat, den eigenen Vater mit Kindesmissbrauch in Verbindung zubringen, ohne dass es tatsächliche Himweise gegeben hätte (Extrembeispiel, aber möglich)

LG

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