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Alle mit Schmerzen in Scheide angesprochen

C\hanexm


Was ist so schlimm bitte, wenn etwas religiös oder spirituell angehaucht ist? Die Menschen glauben seit jeher an Gott, auch wenn sich das Gottesbild geändert hat. Alle großen weisen Frauen und Männer der Menschheitsgeschichte sind von einer göttlichen Kraft inspiriert. Oder was glaubst du, woher wir all das Wissen haben? Ganz egal ob wissenschaftlich oder spirituell. Und glaubst du wir sind dann soviel schlauer als diese großen Menschen, wenn wir nicht spirituell sind?

Und das mit dem Kindesmißbrauch, da solltest du dich vielleicht mal gründlich informieren, bevor du Urteile abgibst. Was glaubst du wie oft es vorkommt, daß jemand einen Mißbrauch erinnert und dann das wieder zurücknimmt, weil er/sie sich selber nicht glaubt? Es ist eines der am gründlichsten verdrängten Traumatas. Und das Schlimme ist, daß diese Menschen ihrer Wahrnehmung selber nicht trauen, deshalb auch viel andere Verhaltensstörungen entwickeln.

Es gibt da ein Buch das ich dir sehr empfehlen möchte, es heißt "Seelenmord". Da kannst du noch viel lernen.

P2inolifnchMen


sehr persönlich

:°(

find es nicht sonderlich nett, dass du das so persönlich nimmst.

Ich bin sehr wohl gut informiert und komme aus einem Beruf der mich mit Sicherheit behaupten lässt ein wenig Ahnung davon zuhaben. Ich bin vieleicht nicht der tollste Mensch oder allwissendste, aber kompetend genug um zubehaupten, dass man Vorsichtig sein muss. Ich lehne es ab mich weiter persönlich zu streiten, es ging mir nur darum, festzustellen, dass das hier ein sehr objektives Thema ist und lehne weder Spiritualität und Religiösität ab, da ich mich darin selbst wiederfinde, aber nun mal nicht in Gesundheitsfragen. Und jetzt bitte keine negativen Tatsch mehr lass uns lieber fachlich oder mit laien Wissen disskutieren.

Danke, mit persönlichem Gruss an Chanem :)*

PiinolAinchexn


:-/

Verzeih mir bitte meine Fehler in Eile kommt meine LRS raus!

C0hanxem


@pinolinchen

wenn du nicht willst, daß ich Dinge persönlich nehme, dann darfst du halt nicht persönlich werden. Und wenn du andere Leute in ein schlechtes Licht zu rücken versuchst, darfst du dich nicht wundern, wenn sie dir Grenzen setzen.

Ich weiß, daß die Menschen es nicht mögen, wenn man sie mit ihrem Verhalten konfrontiert, aber wenn du eine sachliche Diskussion möchtest, dann bleib ganz einfach selber sachlich. Dich über andere auszulassen, die "es geschafft hat, den eigenen Vater mit Kindesmissbrauch in Verbindung zubringen, ohne dass es tatsächliche Himweise gegeben hätte", zeugt nicht von fundiertem Fachwissen, sondern von mangelndem Einfühlungsvermögen. Denn du weißt wie gesagt nicht, ob der Mißbrauch tatsächlich stattgefunden hat, oder ob die Person diese Behauptung unter dem Druck ihrer Umwelt und dem eigenen Schmerz wieder zurückgenommen hat.

Und gerade Menschen, die sich auf ihr Fachwissen berufen und deshalb nicht offen sind für andere Hinweise und Wege, sind es, die vor allem Frauen wie wir es sind, mit unspezifischem Krankheitsbild, das Leben schwer machen. Weil sie uns nicht glauben und wir uns dann oft selber nicht glauben, daß wir tatsächlich Schmerzen haben.

Liesmal die vielen Seiten hier im forum, wie oft Frauen von Ärzten gehört, haben "Sie haben nicht, ihnen fehlt nichts", nur weil sie nicht gesehen haben was den Frauen fehlt. Und in welche Verzweiflung es einen Menschen dann erst stürzt, wenn ihm gesagt wird du bildest dir das alles ein.

GENAUSO funktioniert sexueller Mißbrauch mit Kindern. "Das bildest du dir ein, um dich wichtig zu machen, es ist nie passiert."Solnage, bis das Opfer es selber nicht mehr glaubt. Nur die Schmerzen der Seele bleiben. Und äußern sich irgendwann in körperlichen "Symptomschmerzen".

A2ndrRea80


an Euch 2

Darf ich mal von Außen was sagen?

Ich denke alles kommt aus einem selbst und ist nicht Schuld des anderen. Das heißt, wenn wir uns persönlich angegriffen fühlen, dann ist das unser eigenes Problem und nicht das des anderen. Weil der Angriff ja nur als Angriff verstanden wird aus unserer eigenen Vergangenheit, unseren eigenen Erfahrungen heraus. Der Umwelt dann zu sagen, sie solle das nicht mehr machen (sie solle nicht so und so agieren, damit ich nicht mehr so und so agiere) bringt nichts. Man schiebt sich gegenseitig Schuld hin und her und erreicht Schlussendlich überhaupt rein gar nichts. Außer weiteres Unverständnis.

Dass Pinolinchen eine solche Äußerung mit dem Kindesmißbrauch bringt liegt ganz einfach in ihrer Wahrnehmung, in ihren bisherigen Erfahrungen. Niemand sollte das verurteilen oder ihr eine andere Meinung aufdrücken. Die Änderung der Meinung wird sowieso nicht durch Erheben des Zeigefingers ausgelöst sondern durch sie selbst.

Sicher kann es auch gefährlich werden sich zu sehr mit sich selbst zu beschäftigen. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Jedoch schnüren wir uns von einem immensen Wachstum ab, wenn wir weiterhin auf der Kiste mit dem Deckel drauf sitzen bleiben, statt ihn zu öffnen.

Natürlich kommen da Sachen zum Vorschein die man lieber nicht hätte sehen wollen und natürlich werden die auch erstmal Emotionen loslassen die durch Hass und Wut und so weiter geprägt sind. Doch das ist ganz normal. Der erste Schritt einer langen Reise der Verarbeitung. Der nächste wird sein, dass man verstehen lernt, warum einem das damals passiert ist. Man wird die Menschen die einem das "angetan" haben verstehen lernen. Sobald man ihre Geschichte versteht, fängt man an zu verzeihen. Das passiert ganz automatisch. Man kann einfach niemanden mehr böse sein von dem man weiß warum er so gehandelt hat.

Jeder wird dann irgendwann den großen Zusammenhang verstehen ohne sich weiterhin in der begrenzten emotionalen Ebene zu bewegen.

Nach mittlerweile nun fast 3 Jahren der Beschäftigung und des Verstehens, kann mich niemand mehr direkt angreifen und mir weh tun. Ich verstehe und sehe sofort seine Gründe warum er es tut. Ich sehe ihn als ganzes Wesen, mit eigener Geschichte.

Das ist ein wahres Geschenk das man erhält wenn man durch den ganzen Mist durchgeht und zuläßt dass die Kiste geöffnet wird.

Somit ist es nur gefährlich, wenn, wie Pinolinchen dass auch schon gesagt hat, man stehenbleibt auf der Ebene des Hasses und der Wut und nicht weitergeht. Die Gefühle des Zorns und des Unverständnisses gehören jedoch einfach dazu. Und man sollte sie auch rauslassen und akzeptieren. Dass sie jedoch nicht alles sind wird man spätestens begreifen wenn man weiterläuft und Verstehen lernt den Gesamtprozess zu sehen. Plötzlich wird aus der Wut und dem Hass Liebe. Das ist ein wunderbares Gefühl. Seitdem beschäftige ich mich auch mit Religionen, wie Buddhismus. Da diese genau von dem sprechen. Dass wir in uns alles finden. Und die Liebe die treibende Kraft ist. (Krass, vor ein paar Jahren noch, hätte ich mir bei solch einer Aussage an den Kopf gefasst, aber nur, weil ich es selbst noch nicht in dieser Art "erfahren" habe)

Ich selbst bin nicht religiös. aber mittlerweile habe ich meinen eigenen Glauben entwickelt ohne irgendeiner fremden Idee hinterherzulaufen.

Akzeptiert Euch gegenseitig und auch die Meinungen des anderen. Wenn sie Euch aufregt dann schaut in Euch. Denn genau hinter jenen Emotionen liegt etwas was wir in der Kiste aufbewahren und durch die Emotionen so geschickt zu verstecken versuchen....

Cnhanexm


*schmunzel*

genau, da geb ich dir recht, Andrea. Aber, wenn du dann noch ein Stück weiter gehst, dann wirst du zu einem Punkt kommen wo du erkennst, daß es ab und zu notwendig ist, einem anderen ganz deutlich ein Stopp-Zeichen hinzusetzen. Das hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, im Gegenteil. Denn dadurch bringst du den anderen auch wieder zum Nachdenken.

Es ist gut sich gegenseitig zu akzeptieren und zu sagen, naja jeder hat seine eigene Meinung. Natürlich hat jeder seine eigene Wahrheit. Aber darüber hinaus gibt es eine göttliche Wahrheit, und für die hat jeder von uns Verantwortung. Andere Wesen in ihrer Ganzheit zu achten und zu ehren ist das was uns allen Frieden bringen wird. Und da macht man es sich zu einfach, wenn man sagt, der andere kann sich ja nur verletzt fühlen, weil er in seiner Geschichte schon mal verletzt wurde.

Schau mal, nimm ein Verbrechen an, da wird es leichter zu verstehen was ich meine. Ein Mann vergewaltugt eine Frau. Ist sie jetzt selber in der Verantwortung, weil sie ja erwachsen ist?

Nein! Unrecht bleibt immer Unrecht, ganz egal ob mir das mit 2 Jahren passiert oder mit 20 oder mit 60. Und die Verantwortung hat immer der, der das Unrecht begeht. Bei allem Verständnis für seine Geschichte - trotzdem muß das Opfer nicht die Verantwortung für das Unrecht des anderen übernehmen.

Was ich natürlich auch sage und auch lebe ist, daß man sich einfach immer wieder austauschen muß, daß man im Gespräch bleibt mit allen und nicht sich verächtlich abwendet und sagt, der/die ist mir doch zu blöd, der versteht mich ja gar nicht.

Auch das ist ein göttliches Gesetz, dem anderen dann zu vergeben, wenn er sein Unrecht einsieht. Weil ich damit immer auch dem unerlösten Teil in mir vergebe.

Und deshalb hat Spiritualität immer auch mit unserem täglichen Leben zu tun. Man kann das nicht trennen in fachlich und spirituell. Weil alles miteinader in Verbindung steht.

A;ndrKea80


also ich denke, ich wär nicht wirklich weitergegangen, wenn ich wieder anfange durch äußere Veränderungen mich besser zu fühlen. Ich habe viele Jahre lang versucht mein Umfeld zu ändern, Menschen dazu angewiesen, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun, nicht mehr zu sagen, damit auch alles ganz weich und angenehm um mich herum ist und sie bloß niemals meine sensiblen Stellen reizen oder auch nur streifen.

Ich habe sie letztlich sogar dazu gezwungen (speziell auf die Genitalschmerzen, ihre Triebe im Zaum zu halten und mich bloß nicht mehr sexuell zu berühren oder gar anzumachen. Da war ich gleich immer auf der Palme. Gereizt, genervt)...

Wie falsch das ist und wie wenig ich mir da Gutes tue und auch meinem Umfeld nicht, war irgendwann offensichtlich.

Daher sage ich, immer wenn wir uns angegriffen fühlen, sollten wir genauer hinschauen und nicht versuchen den Menschen zu ändern der uns vermeintlich angegriffen hat, sondern uns selbst.

Cfha&nem


Verantwortung

Das war auch sicher gut so. Denn wenn du es tatsächlich so gemacht hast, gibt es sicher eine Menge Menschen, die du verletzt hast auf deinem Weg. Aber auch hier gilt: die Verantwortung liegt bei dem der verletzt. Und da ist es ganz sicher notwendig, daß der bei sich nachschaut, warum er die anderen beschuldigt.

Aber stell dir vor, dir hätte nie jemand gesagt, daß der Weg den du eingeschlagen hast, dich immer mehr in die Isolation treibt. Wenn du nie Menschen oder Bücher gefunden hättest, die dir gesagt hätten, schau mal dein Verhalten an, ob das so in Ordnung ist? Wenn es nie jemanden gegeben hätte, der dir gesagt hat, es nutzt nichts die Ärzte zu beschuldigen, weil sie dir nicht helfen? Schau bei dir in deiner Seele nach?

Es wäre sicher schön, wenn wir alle schon an einem Punkt stünden, wo jeder jeden liebt und achtet. Aber das tun wir nicht. Wir leben in den Niederungen des menschlichen Daseins und da gehören Konflikte dazu. Und einen Konflikt kann man nicht dadurch lösen, daß man sagt, jeder hat recht und jetzt vertragt euch mal. In einem Konflikt ist es unerläßlich Stellung zu beziehen, und dann gemeinsam mit dem anderen einen Kompromiß finden. Nur so helfen wir uns gegenseitig weiter.

A}ndrexa80


vielleicht... vielleicht...

ich sehe das alles etwas anders. aber das ist auch gut so.

Ich denke es muss JEDER die Verantwortung für sein Leben tragen. Selbst der, der sich in die Opferrolle begibt.

Denn wenn derjenige der quasi ständig Opfer ist sich nicht fragt warum er ständig Opfer ist, sondern immer nur die Bösen anderen sieht, dann ist der Mensch tatsächlich zu bedauern. Und: das sage ich ganz ehrlich: ich war auch mal so jemand der nur Opfer war.

Es ist alles eine Frage der Wahrnehmung. Und wenn man sich erlaubt hinzuschauen, sieht man, dass man gar nie direkt angegriffen wurde, dass es selbst nur als Angriff gesehen hat, weil man es eben immer so tat.

Das ist wie etwas was im Zentrum eines Raumes steht und der Raum ist umgeben von 10.000 Türen. Wir wählen grundsätzlich immer nur die eine Tür. Die Tür die wir kennen, die wir immer aufgemacht haben, obwohl die Auswahl doch soooooo groß ist. Von dieser einen Tür haben wir einen ganz bestimmten Blickwinkel auf das was da im Zentrum des Raumes steht und wir werden das auch immer nur so wahr nehmen wie wir es aus diesem Blickwinkel sehen. Die Kunst ist es nun mal eine andere Tür zu nehmen. Dann sieht man plötzlich dass das gleiche Ding was da in der Mitte des Raumes steht, obwohl es sich selbst nicht verändert hat, gleich ganz anders aussieht.

Daher nun noch einmal: Es bringt nichts wenn wir ständig versuchen das Ding was da im Zentrum des Raumes steht (also das "Außen", unser Umfeld, die Menschen um uns herum, Situationen) zu ändern, sondern indem WIR uns SELBST ändern, verändert sich auch der Blickwinkel auf Situationen. Daher ist auch ein Konflikt eine festgefahrene Tür, ein Standpunkt der doch eigentlich soooo variabel ist. Jeder hat die Wahl eine andere Tür zu wählen. Selbst ein vermeintliches "Opfer"....

C-hanxem


Eben

und das Opfer kann aufhören Opfer zu sein und dem Täter ein klares Stopp hinsetzen. Das genau hab ich gemeint, nichts anderes.

A-ndrZea8t0


also ich denke es gab gar keinen Täter... Pinolinchen hat was gesagt, dass Dich aus ganz erfahrungsbestimmten Gründen erregt hat und Du Dich in die angegriffene Opferhaltung begeben hast obwohl für wohl viele außen stehenden das nicht nachzuvollziehen war/ist. Aber ganz logisch, weil wir eine andere Geschichte haben.

Das ist alles was ICH von Außen dazu sagen wollte...

Aber gut nun... Um mal bildlich zu sprechen, wir schauen aus verschiedenen Türen auf die Situation und sehen sie daher auch anders.

Alles was ich wollte war Dich friedvoll darauf hinweisen, ohne Dich in irgendeiner Art und Weise anzugreifen, zu belehren oder zu nerven. Tut mir leid, wenn ich das doch getan habe. Ich hatte nichts böses im Sinn.

Liebe Grüße und bis bald

Andrea

Cghanxem


Liebe Andrea

ich weiß, daß das, was ich jetzt schreibe vielleicht schwer zu akzeptieren sein wird, weil du bereits viel verstanden hast. Du hast viel gelernt in den letzten Jahren, das hab ich ja mitbekommen, hab deine Beiträge immer sehr schön und sehr wichtig gefunden.

Aber du tappst jetzt gerade in die Falle in die die meisten auf diesem Weg irgendwann tappen. Du urteilst über einen anderen Menschen - aus deiner Wahrnehmung heraus. Du denkst ich bin in eine Opferhaltung gegangen - weil du mich so sehen willst. Weil, das unterstelle ich jetzt - aus meiner Wahrnehmung heraus, du gerne glauben möchtest, du wärst schon so viel weiter als ich. Ich verstünde noch nicht so viel wie du.

Wenn du meine Beiträge genauso aufmerksam gelesen hättest, dann hättest du auch meine Entwicklung mitbekommen. Dann wüßtest du, daß ich mich über Pinolinches Beitrag nicht "erregt" habe. Ich bin auch nicht in die "Opferhaltung" gegangen - ich habe ihr schlicht und einfach gezeigt, wo meine Grenzen sind. Und daß sie die mit ihrer abwertenden Bemerkung überschritten hat. Jemanden zu fragen ob das Gesagte nicht "spirituell oder religiös angehaucht" sei, IST in unserem Sprachgebrauch abwertend. Auch wenn es ihr vielleicht nicht in dem Maße bewußt war. Aber genau darum geht es mir. Wie könnte sie wissen, daß das was sie tut nicht in Ordnung ist, wenn ich es ihr nicht klar und vor allem ehrlich so sage? Nur wenn Menschen sich die Wahrheit sagen, und damit meine ich, das was sie wirklich denken, können sie sich einander näher kommen. Nur dann kann ein Austausch erfolgen.

Und Andrea, in dem Moment, wo du dich in einen Konflikt einmischst, bist du nicht mehr außen, dann bist du mitten drin. Ich weiß, daß es dann verlockend ist zu sagen, da steh ich drüber, das ist nicht mehr mein Niveau - auch das ist ein Fehler den man irgendwann auf diesem Weg macht. Daß man sich über die anderen erhebt, nicht mehr an den Niederungen des Menschseins teilhaben möchte. Weil man ja schon so viel weiß, und die anderen halt noch so unerleuchtet sind. Es ist auch die Aufgabe das Wissen das einem geschenkt wird, anderen mitzuteilen. Zu dienen. Das ist manchmal gar nicht einfach, wenn die anderen es nämlich gar nicht wissen wollen.

Die Aufgabe, die jedem Menschen gestellt ist, ist, sich hineinzubegeben ins Menschsein. In all die Konflikte, die uns und unsere Welt erschüttern. Durchzugehen durch diese Auseinandersetzungen, den Schmerz anzunehmen, der aus verletzten Gefühlen entsteht und trotzdem immer wieder einen Weg zu suchen. Zu reden, selber nachzudenken, und vor allem nicht wegzulaufen, so wie Pinolinchen das gemacht hat.

Sie läßt dich nämlich gerade ihren Konflikt austragen - denn eigentlich hat sie ja die Verantwortung für das was sie geschrieben hat. Sie müßte sich jetzt gerade mit mir auseinandersetzen. Nicht du. Du nimmst es ihr ab, so wie wir das ganz oft tun, daß wir den anderen die Verantortung abnehmen. Und das hat auch ganz viel mit Verdrängen zu tun. Weil wir als Kinder unseren Eltern auch ganz oft die Verantwortung für das Unrecht abgenommen haben, das sie uns zugefügt haben. Indem wir einfach so getan haben als merkten wir es nicht. Und bitte glaub jetzt nicht, daß es mir drum geht unsere Eltern zu beschuldigen, sie haben ja auch nur weitergegeben, was ihnen passiert ist. Es geht darum, diese langen Ketten des Unrechts zu unterbrechen. Aber dazu muß man das Unrecht anschauen, muß es benennen. Das, das einem zugefügt wird, genauso, wie das, das man den anderen zufügt. Das ist, was sie alle meinen, wenn sie sagen, jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Man ist für alles verantwortlich - für alles was man selber tut oder nicht tut. Auch für die Folgen. Man ist NICHT verantwortlich für das was einem andere antun. Das bleibt beiden anderen. Auch die Folgen.

Daß wir auf der seelischen Ebene alle verbunden sind, und jeder sich für jeden zur Verfügung stellt, damit wir diese Spiele auf der Erde spielen können, bleibt davon unbenommen.

Ich weiß daß du nichts Böses im Sinn hast, das hab ich auch nicht. Und ich bin sicher du wirst das auch sehen. Vielleicht nicht jetzt gleich, aber bald.

Dir auch liebe Grüße

Chanem

DWeernR8W0


entspannt Euch!

Hallo Mädels,

... jetzt muß ich doch auch mal meine Gedanken zu diesem Thema schreiben.

Eure Beiträge sind sehr spirituell, religiös und auch philosophisch. Das ist keineswegs abwertend - das ist eine absolut sachliche Bezeichnung.

Ihr glaubt scheinbar Beide, dass Eine der Anderen voraus ist: "Und ich bin sicher du wirst das auch sehen. Vielleicht nicht jetzt gleich, aber bald."...

"Sie läßt dich nämlich gerade ihren Konflikt austragen..." Was für ein Quatsch! Piolinchen hat Andrea in keinster Weise instrumentalisiert - beide haben ganz einfach ihre Meinung gesagt.

Ich finde es toll, wenn Du einen Weg für Dich gefunden hast, mit dem Schmerz zu leben, schmerzfrei zu sein, was auch immer. Aber dies für "den einzigen Weg" zu halten, finde ich äußerst denkwürdig. Die Einwände von Piolinchen finde ich daher absolut nachvollziehbar und haben ihre Berechtigung. Dieses Forum ist ein wunderbarer Ort sich auszutauschen, hier sollte Raum sein für viele Geschichten und viele persönliche Erfahrungen, für Fortschritte und Rückschritte.

So, das musste ich mal loswerden.

Liebe Grüße,

Deern

Aundrera8x0


Alles richtig. : )

Bis auf die vermeintliche "Falle", Unterstellung wie auch immer: Ich würde mir niemals herausnehmen zu sagen ich wäre schon weiter als irgendwer. Jeder hat seine Geschichte und jeder hat daher einen ganz anderen Teil zu bewältigen. Jeder ist daher anders "weit".

Das nebeneinander zu stellen und vergleichen zu wollen wäre nicht richtig und sich ein Urteil darüber hinaus bilden zu wollen erst recht nicht. Jeder ist wertvoll in seiner Meinung, vor allem aus den jeweiligen Standpunkten her betrachtet. JEDER hier kann etwas SEHR wichtiges beitragen und bewegen, selbst bei denen die schon seit Jahren an sich selbst arbeiten. Das tu ich immer wieder. Und ich bin dankbar dafür. Also bin ich Gott? Nein. Und das ist auch gut so.

Liebe Grüße,

Andrea

drymaPrch


bitte helft mir

Hallo,

hier mein Fragebogen, ich habe diese Symptome seit 2 Jahren, renne von einem Arzt zum anderen und keiner kann mir helfen!! ich habe jetzt nicht alles gelesen, bei mir springen pilzmittel nicht an, cortison und antibiotika ebenso - nach einer östrogensalbe war es kurzzeitig (!) besser, auf milchsäurebarkerien tabletten reagiere ich ganz schlimm = unerträgliches brennen...

1. Alter

24

2. Größe und Statur (Untergewicht, Übergewicht, sehr schlank, zerbrechlich oder eher vollschlank und robust)

165/ 58 kg = normal

3. wie lange habt Ihr schon die Beschwerden?

2 Jahre

4. Wo genau könnt Ihr diese lokalisieren?

besonders Scheideneingang, nach dem Geschlechtsverkehr in der Scheide, äußerer Bereich sehr trocken

5. Gibt es eine auffällige Hautveränderung an der schmerzenden Stelle? Rötung usw.?

leicht

6. Sind die Beschwerden permanent oder werden sie nur durch Reizung ausgelöst? Wann wird es besser, schlechter? morgens, abends, Sex, Toilette, Anfassen, Regel...

beim Sex unerträglich, danach brennen beim Wasserlassen etc. – Spermakontakt und alle Cremes/ salben brennen

7. Leidet Ihr an sonstigen Hautkrankheiten? Neurodermitis, trockene Haut, Allergien..

nein

8. Seid Ihr sehr schmerzempfindlich? Und bekommt Ihr schnell blaue Flecken?

nein

9. Habt Ihr Immunschwächen? Sprich seid Ihr oft krank?

nein

10. Habt Ihr Magenprobleme? Wenn ja, wann und wie oft?

nein

11. Ist Euer Zahnfleisch desöfteren wund oder entzündet?

ja

12. Seid Ihr kälteempfindlich?

nein

13. Habt Ihr Venenbeschwerden? Sprich Krampfadern oder schwere Beine?

nein

14. Was ist bei Euch schon alles diagnostiziert worden? Sprich was ist bei Euch schon untersucht, gefunden oder ausgeschlossen worden? Bei welchen Fachärzten ward Ihr schon? Und welche Behandlungen habt Ihr schon über Euch ergehen lassen? Wenn es geht in Stichpunkten.

Pilze, Bakterien ... (FA verschreiben ständig auf gut Glück)

15. Gibt es sonstige Krankheiten oder Beschwerden, die Ihr habt, ich aber hier nicht aufgeführt habe?

nein

16. Seid Ihr eher zerbrechlich und leicht überfordert, weinerlich oder wirft Euch so schnell nichts aus der Bahn?

bin psychisch stabil, rege mich aber schnell auf

17. Wie wirken sich die Beschwerden auf Euer Sexleben aus? Verbindet Ihr schon Sex mit Schmerz?

ja

18. Hattet Ihr in Eurer Kindheit irgendwelche schlimmen Erfahrungen? Scheidung der Eltern etc...

ja

19. Habt Ihr viel Stress? Und wie schlägt sich der bei Euch nieder? Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen...

werde reizbar

20. Eßt Ihr regelmäßig und trinkt Ihr genug?

ja

21. Seid Ihr die Einzigsten in Eurer Familie die solche Beschwerden haben oder hatten?

ja

22. Habt Ihr anormalen Ausfluss? Farbe, Beschaffenheit...

nein

23. Schwitzt Ihr sehr stark? Gibt es gar Verfärbungen in der Kleidung?

nein

24. Habt Ihr auch Schmerzen beim oder nach dem Stuhlgang? Verspürt Ihr da ein Brennen am After?

manchmal

25. Brennt es auch beim Urinieren?

ja

26. Benutzt Ihr Tampons oder Slipeinlagen?

Tampons kaum noch (einführen sehr schmerzhaft, drinnen gehts), Slipeinlagen reizen die Haut = jucken/ brennen

27. Habt Ihr eine trockene Scheide?

ja, momentan sehr

28. Wie wascht Ihr Euch? Nur mit Wasser? Seife? Macht Ihr Schaum ins Badewasser?

Wasser

29. Tragt Ihr Synthetikunterwäsche oder Baumwolle?

sowohl als auch

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