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Alle mit Schmerzen in Scheide angesprochen

c~lawsittexr


nicht nur psychisch

ich stimme mit samira ueberein in so weit, dass ich denke das es nicht nur psychisch sein kann. bei mir kam ja eine pilzinfektion und bakterien in der blase zusammen mit antibiotika und pilzmittelgabe. und weggegangen sind davon damals nur das starke jucken und die ganz starken beschwerden beim wasserlassen, aber weder das wasserlassen noch meine scheide waren danach wieder wie vorher. ausserdem hat man ja auch teilweise rote stellen bei einigen gefunden. bei mir auch noch eine blasse blase (was auch immer das bedeuten soll) und bei mir fehlen genug milchsaeurebakterien. das kann alles nicht nur psychisch sein. aber was ist es dann und wie bekommen wir es alle weg. das ist doch das wichtigste. ich halts naemlich langsam nicht mehr aus. bei mir gibt es ja eine starke beteiligung der blase (ich weiss nicht ob das hier bei noch jemandem so ist!??? ?) und wehtun tuts auch wenn beim FA ein spekulum oder von mir selber ein tampon eingefuehrt wird. zusaetzlich kann ich noch sagen, dass ich mich gestern daran erinnert habe dass aehnliche symptome schonmal fuer ein paar tage bei mir aufgetreten sind vor ca. 1 1/2 jahren, als ich eine starke grippe hatte und mit 40 fieber flachlag, kaum was trinken konnte und dadurch wohl total ausgetrocknet war. so fuehlt sich das bei meiner blase jetzt auch manchmal an. aber manchmal geh ich 10 mal am tag auf toilette und jedesmal kommen 150-300 ml, d.h. ich kann gar nicht ausgetrocknet sein.

ach ich weiss auch nicht mehr und die aerzte ja auch nicht. mir ging es bei ausbruch psychisch gut. erst danach kamen schlimme depressionen. und die pille nehme ich ja gar nicht.

W6emblexy


Ganz deiner Meinung clawitter

Es ist jetzt ca. zwei Wochen her, dass ich die Operation hatte, bei der das betroffene Gewebe rausgeschnitten und vernäht wurde. Wenn ich mich jetzt betaste, fühl ich einfach noch, dass es direkt bei der Naht wehtut, weil es einfach noch verheilen muss, aber das fühlt sich ganz anders an, als der Schmerz vorher. Ich bin da jetzt optimistisch, dass es ganz weggeht (ist ja eigentlich schon weg, muss noch verheilen).

Zur Ursache meinte mein Arzt eben, dass es eventuellvererbung oder auch veranlagung sein könnte, dass jemand so ein empfindliches Gewebe an dieser Stelle hat. Bei mechanischer Reizung kann es Haarrisse geben und wenn das öfter auftritt kann es zu einer chronischen Entzündung kommen.

Auch eine der vielen Erklärungsversuche, aber für mich die einleuchtendste. Als ich die Pille absetzte hat sich bei mir damals nichts geändert.

c law]ittber


vestibulitis

habe jetzt herausgefunden das meine symptome genau der einer vestibulitis entsprechen (da kann auch vermehrter harndrang etc dabei sein) - jetzt suche ich nach einem spezialisten der sich damit auskennt. kennt jemand einen in der naehe von bremen oder bei trier?

Cyha+nem


psychisch

Mädels ihr scheint zu glauben "psychisch" heißt, daß ihr immer nur in einer aktuell belastenden Situation auch Symptome habt. So funktioniert das leider nicht. Wenn die Seele verletzt wird, dauert das sehr lange bis es sich in körperlichen Symptomen zeigt, oft Jahre. Alle Krankheiten des Körpers sind Endstufen eines seelischen Vorgangs. Was glaubt ihr, warum ihr eine Pilzinfektion bekommt? Weil euer Immunsystem nicht richtig arbeitet. Und warum tut es das nicht? Was glaubt ihr, warum man Depressionen bekommt? Weil man jahrelang Verletzungen verdrängt hat, oder sich selber vorgemacht hat, das einem das alles gar nichts ausmacht.

Natürlich ist Psychotherapie auch kein Allheilmittel, aber auf jeden Fall tut es gut, den eigenen Ängsten mal ins Gesicht zu schauen. Denn wenn ihr ehrlich seid, ist es doch vor allem die Angst vor diesen unerklärlichen Symptomen, die es so schlimm macht.

Ganz egal ob es jetzt eine allergische Reaktion auf die Pilzcremes oder die Antibiotika ist, ob es ein Dauerschaden der betroffenen Nerven ist, der durch Medikamente ausgelöst wurde, oder ob es sont ein neurologischer Schaden ist.

Tatsache ist, daß wir alle unter diesem Brennen leiden, das sich je mehr man dran denkt und je mehr man sich vor Angst verkrampft, verstärkt.

Ich kann es euch nur immer wieder empfehlen - akzeptiert, daß es etwas ist, was ihr immer haben werdet. Es wird manchmal fast weg sein, manchmal wieder schlimmer werden, aber es ist nichts Bedrohliches. Konzentriert euch auf die Dinge, die euch wichtig sind im Leben, findet heraus was ihr wirklich wollt, was gut für euch ist und nicht nur für die anderen. Da hat Andrea völlig recht. Wenn ihr anfangt euch mit dem Sinn von Krankheit und Leid zu beschäftigen, werdet ihr euch Welten erschließen, von denen ihr zwar immer gehört habt, die euch vielleicht zuerst abgehoben vorkommen. Aber ich verspreche euch, es wird sich lohnen.

Ich dachte früher auch immer, "die mit ihrem Esokram und Selbtverwirklichung, das sind doch alles Wichtigtuer." Aber das stimmt nicht. Zum großen Teil sind das Menschen, die sehr viel Leid erfahren haben und dann angefangen haben nach dem Sinn zu suchen.

Immer wieder auch mein praktischer Tipp: prbiert es mit einfacher Vaseline nach dem Waschen. Sie hält die Schleimhaut geschmeidig und gleitfähig. Ich komme damit seit Monaten gut zurecht.

Alles Liebe für euch alle

WJemblexy


Ist schon klar, dass vieles zusammenspielt. Aber ich hatte eine tolle Kindheit, hab einen Beruf, der mich erfüllt und keine Geldsorgen. Sonst gehts mir auch gut. Hatte nie Depressionen und bin eher ein sonniger Typ und Optimist. Also muss es auch was andres geben.

Sandi

cKlawwittexr


Aha...

also erstmal habe ich schonmal gesagt, dass ich in therapie bin und auch die meisten dieser buecher schon vor langer zeit gelesen habe. ich sehe ja einen gewissen einfluss der psyche ein, aber wenn das ganze dann von antibiotika, der pille o.ae. ausgeloest wird, kann mir keiner erzaehlen, dass die psyche nur drauf gewartet hat bis man diese mittel nimmt um dann dem koerper einen streich zu spielen. wie gesagt, mir geht es ansonsten gut. aber ich werd bestimmt nicht anfangen zu glauben, dass ich das jetzt mein ganzes leben lang habe. das hat mir bei meiner magersucht auch jeder gesagt, dass die nie mehr ganz weg geht und ich immer rueckfaelle haben werde. hab ich aber nicht. ich esse wie ein scheunendrescher und koche und backe und kuemmer mich gar nicht um mein gewicht. und ich kenne viele andere denen es auch so geht. und magersucht war ja psychisch und depressionen auch. wenn ich fortan ohne diese beiden leben kann und laut dir das ganze psychisch ist, dann kann man wohl auch ohne das alles leben. und wenn es was koerperliches ist wird irgendwann wer was finden um das brennen loszuwerden. davon bin ich ueberzeugt. und ich hoffe, dass alle anderen das hier auch sind und sich nicht in irgendeinem falsch verstandenen martyrertum ergehen.

SWam<ira_x22


Auf ewig? Bestimmt nicht!

Nein, tut mir leid, Chanem, aber ich werde mich mit Sicherheit nicht mit dem Gedanken abfinden, dass ich nun diese Beschwerden mein ganzes Leben lang haben werde! Das kommt gar nicht in Frage. Vielmehr versuche ich positiv zu denken, also auch, dass ich das alles wieder loswerden werde.

ALndr/ea80


nochmal an alle..

Hallo Ihr Lieben!

Ich kann Eure Entrüstung voll und ganz verstehen.. Wie gesagt, ich war ja auch nicht besser und habe 10 Jahre lang alles in dieser Richtung abgestritten und verdrängt..

Was Chanem sagt, solltet Ihr Euch vielleicht aber trotzdem zu Herzen nehmen, und wenn ihr es jetzt noch nicht könnt, dann kopiert diese Textstellen, speichert sie irgendwo ab und ich verspreche Euch in ein zwei oder vielleicht auch noch mehr Jahren werdet ihr es verstehen, was wir hier schreiben..

Ich selber habe es vorher nie verstanden, obwohl es mir schon damals viele gesagt haben, einfach weil ich noch nicht bereit dafür war.. Ich musste meine eigenen Erfahrungen machen.. Wenn ich jetzt zurückdenke an die vielen leisen Stimmen von früher, bin ich fast traurig dass ich sie nie wahrnehmen wollte.. Sie hätten mir viele viele Jahre an Schmerz und Leid erspart.. Doch wie ich schon sagte,.. es ist Euch nicht übel zu nehmen.. Man kann niemanden etwas aufdrücken.. Und wahrscheinlich müsst Ihr selber ersteinmal viele Jahre des Leidens erfahren, bevor ihr voller Verzweiflung einseht, dass niemand anderes ausser Ihr selbst Euch helfen könnt..

Zu dem Thema Pilze etc als Auslöser:

Das ist alles vollkommen richtig und möglich.. Doch fragt Euch wie es überhaupt erstmal zu Pilzen kommen konnte ??? ? Ich selber fing ja auch mit einer Pilzinfektion an und alle darauffolgenden Behandlungen haben alles nur noch verschlimmert und meine gesamte Scheidenflora kaputt gemacht.. Letztlich sind Pilze auch nur Auslöser eines Immundefekts, welcher entsteht wenn der Körper vollkommen geschwächt ist.. Wann ist der Körper vollkommen geschwächt ??? Durch psychischen und seelischen Stress, der sich äußern kann durch Verdrängung, Ängsten etc pp.. Nur in solchen Momenten ist man anfällig für Krankheiten, Erkältungen, Entzündungen etc.. Der Körper ist so schwach und kann sich nicht mehr erwehren..

Nun ist die Scheide ein ganz besonders sensibles Organ.. Alle Medikamente, Chemie etc.. mögen vielleicht mal ein paar Pilze die da zu viel gefunden worden beseitigen, aber mit jeder Pilzcremeanwendung steigt das Risiko einer Bakterieninfektion... (Ihr wisst ja sicherlich dass es in der Scheide nur so von Pilzen und Bakterien wimmelt.. nur wenn da was aus dem Gleichgewicht gerät und die Pilze die Überhand gewinnen kann es zu Beschwerden kommen.. Wenn nun die Pilzcreme die Pilze beseitigt, auch die guten, dann gewinnen ganz schnell die Bakterien Überhand und alles beginnt anders von vorn und wird nur noch schlimmer)... Wenn Ihr dann noch Antibiotika bekommt, dann ist es ganz aus mit der Scheidenflora.. Die dann wieder in den Griff zu bekommen ist super schwer.. Folge daraus ist!!! -> sich nicht weiter in den Kreislauf zu stürzen und von einem Arzt zum nächsten zu rennen, ein Medikament aufs andere auszuprobieren, sondern das Rad anzuhalten und sein Immunsystem zu stärken und im gleichen Atemzug die Psyche, die vorher wahrscheinlich schon leicht angeknackst war und durch die Beschwerden nun erst recht..

Das meinen wir hier mit Selbstfindung und auf sich mehr auf sich als auf andere zu konzentriern.. Ihr müsst den Teufelskreis anhalten.. und das schafft ihr nicht, wenn ihr darauf wartet, dass irgendjemand für euch das Allheilmittel entdeckt..

Zu dem Thema Krankheit akzeptieren:

Was Chanem meinte, ist, dass wir die Krankheit immer in uns tragen werden, und dass sie immer wieder ausbrechen kann.. Aber NUR: wenn wir selber wieder schwach werden und unser Imunsystem sich nicht mehr erwehren kann.. Durch die Selbstfindung bekommt ihr das einmalige Geschenk Verständnis vom großen und ganzen zu bekommen.. Ich bin seit einem Jahr nicht ein einziges Mal wieder krank geworden! Ich weiß warum.. und das ist das größte Geschenk überhaupt.. Ich bin so stabil geworden, dass selbst ERkältungen bisher keine Chance mehr hatten..

zum Thema Schmerzen nicht nur beim Sex sondern immer:

Das habe ich selbst auch gehabt.. Und ich habe es auch manchmal noch.. Aber nur, wenn mich gerade irgendwas beschäftigt.. Das ist das beste Zeichen für mich, dass wenn ich Schmerzen bekomme, ich zum Nachdenken angeregt werde und mich frage, was mir denn jetzt schon wieder an die Nieren geht.. In dem Moment wo die Schmerzen sind, hab ich jedesmal das Gefühl dass mit mir doch alles in Ordnung ist und ich doch gar keine Probleme habe, doch nur, weil der Schmerz zu dem zeitpunkt realer ist als alles andere.. Meine Probleme laufen trotzdem unbewußt weiter.. ERst etwas später merke ich dann immer dass mich z.B. grad die Beziehung zu einem Mitmenschen beschäftigt.. Ich mich über ihn ärgere und nicht verstehe, warum dieser so und so ist.. sobald ich dies erkenne, suche ich eine Lösung für das Problem das mich beschäftigt.. Entweder ich versetze mich in die Lage der betroffenen Person und versuche sie zu verstehen, oder ich löse meine Spannungen durch ein Gespräch.. Und plötzlich sind auch die Schmerzen wie weggeblasen.. Das gleiche Phänomen beobachte ich mit meinem neuen Freund.. Die Schmerzen sind sofort da wenn wir gemeinsam im Bett liegen.. So hab ich absolut keine Lust auf Sex.. Doch statt ihn links liegen zu lassen, oder ihn nur ihm zu liebe zu befriedigen, rede ich mit ihm darüber und dieses Reden zeigt mir dass es doch gar kein Problem gibt.. Mein Kopf macht nur schon von vornherein zu, weil er selbst schon Streicheleinheiten mit später endenden Schmerz verbindet.., weil diese früher auch immer im Sex endeten... Erst mein neuer Freund macht mir nach und nach bewußt, dass es nicht im Sex enden muss.. dass ich jederzeit aufhören kann... Komischerweise ist nach jedem Gespräch von Schmerz keine Spur.. Das ist erstaunlich und ich weiß dass ich auch noch viel zu lernen habe, einfach um mein Schmerzgedächtnis und meine alten Verhaltensmuster die unbewußt geschehen ausser kraft zu setzen.. Das wird nochmal sehr lange dauern, aber es wird funktionieren, da es schon so oft funktioniert hat..

kua_oxs


es tut gut..

..das gelesen zu haben.

Ich schätze bei mir verhält es sich ähnlich Andrea, nur dass ich zeitweise noch immer in diese blinde Wut gegen meinem

"funktionsuntüchtigen" Körper zurückfalle, alle Erfahrungen die ich in den vielen Jahren machen konnte, vergesse, und wieder wie verrückt überbehandle.

Im Grunde weiss ich um die von euch (Andrea80 und Chanem) geschilderte Kausalität, aber manchmal will ich es so nicht haben, weil das eine tiefergehende Beschäftigung mit mir einfordert als eine bloße körperliche Erkrankung.Und die Hoffnung, dass es nach dem nächsten Mittelchen endlich für immer weg ist, weil es diesmal das Richtige war, ist so schwer aufzugeben.

Ich will mich meinem Partner einfach nicht so bloßstellend mitteilen, das ist wohl das Problem.

Ich wäre so gerne unkompliziert... :-)

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass einfache Pflege (statt Vaseline nehme ich Deumavan) und kein Hass gegen den eigenen Körper das Beste für die Schleimhaut ist..

Ich hoffe ich bin irgendwann auch an dem Punkt totaler Akzeptanz dieser "Geschichte".

Liebe Grüße,

Katrin

c^lawiLtter


fuehle mich falsch verstanden

ich weiss doch dass die psyche eine grosse rolle spielt und das rumdoktern habe ich auch im grunde aufgegeben. aber ich bekomme einfach die schleimhaut nicht in den griff und irgendwas scheint auch mit der blase nicht zu stimmen, weil es ja auch in der harnroehre brennt und wehtut. ich versuche auch mit freunden und meinem partner zu reden und auch in der therapie. auch entspanne ich mich ganz bewusst wenn es mir schlechter geht. aber gerade zu den zeitpunkten an denen es mir richtig gut geht wird es schlimmer. ich habe einfach nur angst dass doch noch was schlimmeres dahinter steckt was die schleimhaut und die blase noch mehr angreift und das ich dann gar nicht mehr loswerde. die angst kann ich nun wirklich nicht einfach abstellen, so sehr ich auch positiv denke. ich denke auch dass man durch schmerzen viel lernen kann etc. aber wie gesagt, irgendwann ist eine grenze erreicht und ich weiss ja auch nicht ob es bei mir genauso ist wie bei euch allen, weil manche beschwerden doch unterschiedlich erscheinen. hattet ihr denn auch solche probleme mit der blase? es zeigen sich ja auch koerperliche anzeichen, wie veraenderungen in der blase und harnroehre etc. wenn es "nur" an der schleimhaut und der psyche liegt muss ich doch irgendwas tun koennen um mein immunsystem wieder aufzubauen und das ganze loszuwerden oder? aber ich weiss halt noch nicht was. zur zeit habe ich angst was falsches zu trinken, zu essen, fahrradzufahren, zu schwimmen oder irgendwas zu machen was es wieder schlimmer machen koennte oder die heilung verlangsamt, falls es heilung denn nun gibt.

wenn ich nur ideen haette was ich noch aktiv tun kann (sport, homoeopathie, trinken, irgendwas, ganz egal) dann wuerde ich mich ja schon weniger hilflos fuehlen. wenn ich nur irgendeine verbesserung sehen koennte, damit ich nicht immer das gefuehl habe es wird eher immer schlimmer als besser.

CIhaon=em


Angst

Clawitter, die Angst ist ja genau das Problem. Weißt du, immer wenn es dann besser wird, dann denkt man ah, jetzt ist es vorbei und man lenkt sich wieder ab von der eigentlichen Ursache und denkt, siehste, war doch "nur" körperlich.

Ich hatte/habe genau die gleichen Beschwerden wie du: Brennen am Scheideneingang, Brennen ab und zu beim Wasserlassen, Harndrang so wie bei einer beginnenden Blasenentzündung. Nur verfalle ich jetzt nicht mehr in Panik und renne und lasse irgendwelche Kulturen anlegen. Ich weiß, daß ich viele, viele Jahre (ich bin 49) einfach nicht wirklich selber über meinen Körper bestimmt habe. Meine Sexualität von meinem Mann habe bestimmen lassen, und mir eingeredet habe ich tue es aus Liebe zu ihm. Dabei war ich einfach zu feige um nein zu sagen, wenn ich nein meinte.

Es ist genau wie Andrea sagt, ich hab mich auf einen Weg nach innen gemacht, der mir Erkenntnisse gebracht hat, mir den Zugang zu Fähigkeiten gebracht hat, die ich selbst nie für möglich gehalten hätte, daß ich manchmal so dankbar bin für diese Schmerzen, auch wenn es verrückt klingt. Und es ist wie Andrea sagt. Die Schmerzen treiben mich auch an weiterzumachen, mich nicht wieder in das bequeme Nest des Alltags zurückzulegen. Sie sind auch nicht mehr wirklich schlimm, nur ab und zu etwas unangenehm.

Bestimmt wird man eines Tages auch etwas erfinden. damit man sie mit Medikamenten wegbringt, aber bis dahin, bleibt halt nur der Wille zur Selbstheilung.

Aber wieder, genau wie Andrea sagt, man kann den anderen nur den Weg weisen, gehen muß ihn jed/r selber.

cwlamw<itt{exr


@chanem

wie lange hast denn du das schon?

C"hanexm


@clawitter

seit drei Jahren, hatte es allerdings vor 11 Jahren nach der vierten Schwangerschaft auch fast ein Jahr lang

cTlaw4ittxer


@chanem

hattest du auch veraenderungen in harnroehre oder blase die festgestellt wurden?

B&arbarCa8x2


@ Andrea:

Ich glaube Dein neuer Freund ist viel netter als Dein Ex-Freund, und ich freu mich so für Dich. Vor allem wenn ich daran denke, wie schlecht es Dir letztes Jahr ging, als ihr Euch getrennt habt und auch davor. Jetzt kann man ja fast sagen, es war das beste was passieren konnte.

@ katrin:

Die Wut auf den Körper kenne ich so gut. Man fühlt sich ein bischen als Frau minderwertig, weil man nicht alles bieten kann.

Und noch dazu empfinde ich meine ganzen Probleme manchmal als Makel. Jeder Mann hätte wohl lieber eine Freundin, der es gut geht. Ich will nicht, dass jemandem eine beziehung mit mir zu anstrengend ist. Aber ich hoffe weiter, dass jemand der mich wirklich liebt, über sowas nicht nachdenkt.

Liebe Grüße

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