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Alle mit Schmerzen in Scheide angesprochen

S@ami@ra+_2x2


Ich wll es versuchen

Danke für Deine Worte, Chanem. Ich habe mir ja jetzt mal das Buch "Krankheit als Weg" bestellt, das hier im Forum auch schon erwähnt wurde. Und ich werde mir auch die anderen Bücher besorgen. Ich möchte mich nämlich wirklich auf den Weg begeben.

Darf ich Dich Chanem und auch die anderen mal fragen, wie denn die Beschwerden bei Euch so sind/waren? Wie war es bei Dir, Chanem? Auch ein ständiges Brennen/Jucken?

Und jetzt hast Du es geschafft, (meist) beschwerdefrei zu sein? Das finde ich doch sehr ermutigend. Auch Andrea berichtet ja von Beschwerdefreiheit oder Reduzierung auf ein Minimum. Könnt Ihr denn auch wieder Sex haben und ihn geniessen?

Ich weiss, dass es viele Wege gibt. Am besten fange ich nun eben mal mit geeigneter Lektüre an. Vielleicht wird dies mir dann den weiteren Weg zeigen. Hoffentlich...

Wenn die Beschwerden von meinen inneren Problemen und Ängsten kommen, dann muss ich doch die Ängste finden und die Probleme offenlegen. Ich habe ein wenig Angst, dass mir dies nicht gelingt. Würde da Psychotherapie was bringen? Oder eben dieses Familienstellen? Davor habe ich grossen Respekt. Was wenn das jemand durchführt, der nicht geeignet ist?

Und wenn ich dann mal meine Probleme/Ängste kenne, wie kann ich dagegen angehen? Wie findet man eine Lösung? Alleine?

Fragen über Fragen...

Cyhaonexm


Geduld und viel Liebe

Wie gesagt, Samira, so ein Prozess braucht Zeit. Du kannst nicht was sich über Jahre angesammelt hat in ein paar Monaten lösen. Tu den ersten Schritt, dann den zweiten. Irgendwann bist du dann beim 50. und dann beim 100.

Stell dir vor dein Garten ist jetzt verwildert und du fängst an einer Ecke an das Unkraut auszureißen. Und dann arbeitest du jeden Tag ein kleines Stück. Dann fängst du an Blumen zu pflanzen, dann vielleicht ein kleines Bäumchen. Und Stück für Stück entsteht dann ein blühender Garten in dem du gerne spazieren gehst. Und keine Sorge, es zeigt sich immer nur so viel wie du aushalten kannst. Da verfügt die Seele über gute Schutzmechanismen.

Meine Beschwerden waren genau wie bei allen: starkes Brennen als wäre ich überall wundgescheuert, Juckreiz wie bei einer Pilzinfektion, ständiger Harndrang wie bei einem Harnwegsinfekt - es war schrecklich. Dazu kam die Panik das würde nie wieder weggehen, weil ja kein Medikament wirklich half. Ich hab alles probiert, wirklich - aber im Grunde wußte ich, daß es mit meiner Situation zu tun hatte. Ich hätte halt auch lieber die bequeme Lösung gehabt, daß es "nur" ein unerkannter Infekt sei. Tatsache war, daß es eine "unerkannte" seelische Ursache gab.

Ich hatte nur den Vorteil, daß ich vor Jahren schon mal was ähnliches hatte: starkes Zungenbrennen, das ist auch so was wo kein Arzt sagen kann woher es kommt (das haben auch ganz viele Leute). Damals hab ich mir Louise Hay gekauft und dann natürlich gewußt, daß mir was auf der "Zunge brennt" - ich konnte es nur nicht aussprechen. Hatte panische Angst davor. Drei Jahre hab ich rumgezogen, bis ich es schließlich ausgesprochen habe, dann gings plötzlich besser. Es ist aber wie gesagt nie ganz weg - so als ob mein Körper mich daran erinnern wollte, daß ich die Wahrheit sagen soll.

S3amir"a_2)2


Ich finde keinen Zugang zu mir. Bei Dir war's Zungenbrennen und das hat Dich wohl darauf gestossen, dass Du was aussprechen sollst. Wie komme ich aber dazu, einen Zugang zu finden? Diese unerkannte seelische Ursache... Wo liegt die denn? Ich hatte keine so schöne Schulzeit, ich hatte eine Beziehung, die mich sehr belastete, doch ich habe diese Beziehung beendet, als es mir zuviel wurde. Natürlich war ich enttäuscht darüber, dass es mit der Liebe bei mir nicht geklappt hatte. Doch ich konnte mich ja dann sowieso nicht auf etwas neues einlassen, weil ich da schon die Beschwerden hatte. Ausserdem wollte ich mich auch für eine Zeitlang auf nichts neues einlassen, da ich einfach etwas Abstand von Männern generell brauchte. Doch seither ist meine Sehnsucht nach Liebe und Zweisamkeit wieder enorm gestiegen. Andere haben auch unerfüllte Träume und müssen auf ihr Glück warten.

Chanem, Du sagst, die Beschwerden mit der Zunge seien nie ganz weg. Wie schlimm ist das denn nun noch? Und wie ist es mit den Beschwerden im Intimbereich?

C3haxnem


Skripts

Liebe Samira, ich bin keine Therapeutin, ich kann dir nur sagen, wie ich bei mir vorgegangen bin. Ich kann dir natürlich auch sagen, was mir auffällt - du darfst halt dann bitte nicht böse sein mit mir.

Was ich als erstes gelernt habe ist, daß wir alle von unseren Eltern gesagt bekommen, wie die Welt ist. Und weil wir ja etwas brauchen was uns Orientierung gibt, übernehmen wir das einfach. Man nennt das in der Psychologie Skriptsätze oder Glaubenssätze. Und weil wir das glauben, sehen wir nicht die anderen Möglichkeiten. Wir sehen zwar, daß andere Menschen anders leben, aber wir sind überzeugt, für uns gibt es das nicht. Du kannst solche Glaubenssätze ganz leicht erkennen, weil sie immer mit "Ich" beginnen. Bei dir zum Beispiel:"Ich finde keinen Zugang zu mir", "Ich beende Beziehungen, wenn sie mich zu sehr belasten", Ich lasse mich nicht auf Neues ein". Ich weiß das klingt als würde ich dir vorwerfen, daß du das tust. Das war nämlich meine Reaktion als mir das erste Mal jemand MEINE Skriptsätze gezeigt hat. Aber dann hab ich angefangen drüber nachzudenken und gemerkt, Mist, es stimmt. Das ist was ich glaube. Aber wie komme ich jetzt dahin was anderes zu glauben?

Wie komme ich dahin zu glauben:

Ich finde Zugang zu meinem Inneren, Ich setze mich in meinen Beziehungen auseinander statt wegzulaufen, Ich lasse mich auf Neues ein?

Da hab ich mich an Louise Hay gehalten: ich habe angefangen mit Affirmationen zu arbeiten. Ich hab mir ein paar Dinge aufgeschrieben, die ich in meinem Leben haben möchte. Z. B.

Ich will mich ändern. Ich will lernen und ich kann lernen. Ich gehe repsektvoll mit anderen um, andere gehen respektvoll mit mir um.

Wichtig ist halt, dir nicht zuviel vorzunehmen, diese Affirmationen immer positiv zu formulieren, also das was du haben oder sein willst. Und sie müssen in der Gegenwart formuliert sein, so als wären sie schon wahr. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie sich dann langsam verwirklichen. Aber wie gesagt, das kann Louise Hay soviel besser erklären - oder andere Autoren. Denn im Grunde sagen und schreiben sie alle das gleiche.

Ich wünsch dir Glück.

B-arb$ara/82


Bei Euch hab ich schon fast Angst, was medizinisches anzusprechen.

Außerdem reagiert keiner von Euch mehr auf sowas.

Also, ich war am Freitag bei meiner FA, weil ich deutlich stärkere Beschwerden hatte als sonst. Dachte es sei vielleicht ausnahmsweise eine Pilzinfektion -meist findet sie ja nichts. Dafür sprach, dass ich am Wochenende im Schwimmbad war, und da ich meine Tage hatte, Tampons benutzt hab. Also 3 Pilzrisikofaktoren. Aber als sie mich untersuchte, meinte sie es sähe aus wie Herpes, obwohl ich keine Bläschen habe.

Sie gab mir Tabletten gegen Pilze (Pilzsporen hat sie auch ein paar gesehen) und gegen Herpes. Aber noch tut sich nichts.

Ich war verwundert und meinte, dass ich das schon recht lange habne müsste. Aber sie meinte, man kann das auch von anderen Sachen als GV bekommen.

Dachte immer es sei nur so übertragbar, und ich hatte schon ewig keinen Sex mehr, und mein letzter Freund, hatte vor mir nur eine Freundin, die vorher mit niemand geschlafen hat...

Ich frag mich echt, wo das hergekommen sein sollte

Schon komisch. Vielleicht ist es eine Fehldiagnose. Ich weiß gar nicht ob sie einen richtigen Abstrich fürs Labor gemacht hat.

Sie hatte nicht viel Zeit, weil sie eigentlich schon ne halbe Stunde zu spät war für eine Op die sie machen sollte, aber sie hat sich schon Mühe gegeben.

Ratlos...

AZndrTea80


an alle

Alles was Chanem sagt, kann ich nur bestätigen! Auch ich habe festgestellt, dass Angst allem voransteht.. Diese Angst könnte man fast als Oberbegriff nehmen. Angst etwas nicht zu schaffen, nicht geliebt zu werden, etwas zu verlieren, nicht dort anzukommen, wo man hin will etc.. Diese Angst läßt uns innerlich verkrampfen.. Den gleichen Zustand erhalten wir in Stresssituationen.. Oft ist es so, dass man das "Große und Ganze" aus den Augen verliert und sich an Kleinigkeiten festbeißt und diese zum Mittelpunkt allen Geschehens macht.. Wer bitte schafft es, Probleme nicht so nah an sich heranzulassen? Das sieht man nur bei den absolut Gesunden.. Diese Menschen sind ruhig und ausgeglichen.. Lassen alles Schlechte nicht an sich heran und erfreuen sich daher auch einer besten Gesundheit.. Unsereiner allerdings scheint überall nur Probleme zu haben.. Dies kommt nur auf die Betrachtungsweise an! Haben wir einst begriffen, dass Probleme nicht da sind um uns zu schaden, sondern um uns herauszufordern und letztlich zu helfen, dann sehen wir das "Große und Ganze"- von dem ich sprach und plötzlich ist alles nicht mehr so schlimm.. Der Sinn unseres Lebens heißt "Entwicklung"! Und jeder entwickelt sich in seinem Leben.. Wenn wir da keine Probleme hätten, würde die Welt mit einem Mal still stehen.. Selbst jede Krankheit macht uns stärker. Dieses Phänomen beobachteten Wissenschaftler besonders bei Kindern. Aber selbst wir können das sehen!

Ich selber habe Schwierigkeiten bei einer herannahenden Aufgabe nicht den Überblick zu verlieren und mich nicht in Kleinigkeiten durch Leistungs- und Erwartungsdruck zu verrennen.. Diesen Leistungs- und Erwartungsdruck stelle ich mir doch aber genau betrachtet selbst.. Was meine Professoren von mir erwarten sollte mir doch eigentlich egal sein! Wichtig ist, was ICH von mir erwarte.. Doch das fällt mir sehr schwer und ich arbeite jeden Tag daran.. Diese Denkweise der Erwartungen habe ich mir in meiner Kindheit zugelegt.. Letztlich habe ich mir den Erwartungsdruck selbst gemacht, um von meinen Eltern mehr Liebe zu erfahren.. Es war ein regelrechter Kampf.. Habe tatsächlich geglaubt, wenn ich so viel lerne, dass ich in der Schule nur Einsen bekomme, werde ich mehr von meinen Eltern beachtet und geliebt.. Heute weiß ich dass das Blödsinn ist.. Meine Eltern hatten ihre eigenen Probleme zu der Zeit wo ich nach "Liebe" schrie.. Als Kind begreift man das halt noch nicht und da schleichen sich Verhaltensmuster ein, die unser späteres Leben bestimmen.. Doch ich will nicht, dass mich herannahende Aufgaben kaputtmachen.. Ich steh selber grad schon wieder mittendrin: mein Diplom! Und ich bin schon wieder dabei, mich selbst zu stressen und von mir zu erwarten, dass ich das Unmögliche möglich mache.. DIE Erfindung! Das alles macht mich unausgeglichen.. Ich konzentriere mich schon wieder wie besessen nur auf Eins.. und kann nicht abschalten... Das ist weder für meine Arbeit gut, da ich so schneller den Überblick verlieren werde, und für meine Gesundheit ist das auch nicht gut!

Was ich Euch damit sagen will ist,.. dass es unglaublich viele solcher Verhaltensmuster gibt, die sich jeden Tag neu offenbaren.. und jeden Tag hat man damit zu kämpfen.. Einen Großteil der Theorie habe ich schon erfolgreich in mein Leben umgesetzt und auch schon die dankbaren Früchte der Schmerzlosigkeit geerntet.. Doch gibt es da immer wieder neue Bereiche mit denen ich mich auseinandersetzen muss.. Wahrscheinlich hängen diese alle letztlich zusammen, nur habe ich diesen Zusammenhang noch nicht entdeckt bzw. habe derzeit auch keine Zeit und Kraft diesen zu sehen oder zu suchen, obwohl mir das vielleicht wieder einiges ersparen könnte..

Meine Frage an Euch: Seid ihr in vielen Dingen auch so verkrampft ??? ? Dabei spiele ich auf das an, was Chanem gesagt hat.. Das war nämlich auch meine erste Entdeckung:

"Was ich als erstes gelernt habe ist, daß wir alle von unseren Eltern gesagt bekommen, wie die Welt ist. Und weil wir ja etwas brauchen was uns Orientierung gibt, übernehmen wir das einfach."

Doch das diese Regeln nicht immer gut sind, habe ich mittlerweile auch begriffen.. Meine Mutter z.B. ist auch eine absolut verkrampfte Person... Sie wär gern locker, doch wenn sie es versucht, dann sieht man ihr sofort an, dass sie es nicht ist.. Einfach weil sie mit ihrer Grundhaltung sich so vielem versperrt und das von vornherein... Auslöser: Angst! und aus dieser Angst entsteht auch oft Pessimismus.. Immer davor gewappnet sein, dass gleich was ganz schlimmes passiert - aus Selbstschutz heraus.. Diese Grundhaltung habe ich ganz automatisch in meinen Kindheitstagen übernommen.. und dieses Verkrampfen denke ich, ist der Hauptauslöser meiner Schmerzen.. Ich habe ja selbst im Afterbereich jedes Mal Schmerzen wenn ich von der Toilette komme.. Mein gesamter Geschlechtsbereich gleicht einem zusammengezogenen Sonstewas.. Diesem Zusammenziehen versuche ich schon durch ständiges Bewußtwerden entgegenzuwirken.. Doch in Angst und Stressstiuationen (Angst ist ja sowieso auch eine Stresssituation) bin ich nicht mehr Herr der Lage.. Andere Dinge sind plötzlich wichtiger als ich selbst und ich lasse mich dann nur allzu oft in meine alten Verhaltensmuster fallen und geh darin auf.. Dies gilt es zu durchbrechen.. Sehr schwierig! Aber machbar! Oberstes Gebot: Bewußtwerdung!

Was die Frage von Samira angeht: Ich hatte seit dem ich denken kann diese Schmerzen.. Ich kann mich erinnern, mit 6 oder 7 Jahren meinen Geschlechtsbereich schon als unangenehm empfunden zu haben.. Hat ständig gejuckt und später gebrannt.. Mit 14 bekam ich meine Regel und das Einführen von Tampons war schlichtweg unmöglich.. Dachte damals noch es liegt am Jungfernhäutchen.. DAs es deshalb so brennt.. Seit meinem ersten Geschlechtsverkehr mit 17 habe ich Sex nie genießen können.. Es war niemals ein schönes Erlebnis für mich.. Ständig Schmerz!

Seit Oktober letzten Jahres erlebe ich zum ersten Mal schmerzfreien Sex! Das ist sehr ungewohnt für mich.. In meinem Kopf heißt es immer noch "Schmerz".. Selbst wenn ich mir Sex vorstelle.., wie es sich anfühlt.., kommt beim Vorstellen immer das Schmerzgefühl.. Ich fühle ihn dann direkt im Genitalbereich! Er fühlt sich real an! Das nennt man Schmerzgedächtnis! Ich frage mich wie lange es wo dauern mag, dieses Gedächtnis zu löschen? Wenn ich diese Tage Sex habe.., habe ich vorher noch immer keine Lust darauf.. Habe ja auch jahrelang meinen Geschlechtsverkehr mit Schmerz statt mit Freude verbunden.. Die Freude muss ich nun erstmal lernen.. Sobald es Situationen gibt wie z.b. dieser Erwartungsdruck von dem ich geschrieben habe oder Stress, oder Angst jemanden mal die Meinung zu sagen etc.. Dann ist auch automatisch der Schmerz wieder präsenter.. In solchen Momenten gilt es, sich wieder mehr auf sich zu besinnen.. klar, fällt das oft schwer.. schon allein aus Zeitgründen.. Da scheinen manche Dinge dann einfach mal wichtiger als man selbst! Aber nichts ist wichtiger als man selbst! Da muss alles andere dann halt mal warten.. Das klingt sehr einleuchtend, ist aber, speziell für mich, oft nicht so leicht durchzusetzen..

Bei Schmerzzuständen mache ich dann sehr oft Entspannungsübungen.. Das heißt ich mach mir bewußt:

Wie sitze ich gerade?

Habe ich meine Schultern hochgezogen und angespannt?

Lasse ich im Genitalbereich los oder ziehe ich diesen nach innen?

usw..

Beim Sex muss ich mich dann oft selbst austrixen.. Mein Kopf ist immer noch der Meinung: bei Berührung Schmerz.. Das dem nicht mehr so ist, hab ich schon oft erfahren.. Nur wenn ich daran denke, spüre ich auch tatsächlich noch Schmerz.. (Wie das Bsp. von dem ich gesagt habe, dass ich schon beim Bloßen Vorstellen von Sex den Schmerz spüre.. - siehe Schmerzgedächtnis)

Deshalb versuche ich mich in solchen Momenten, in dem mein Kopf ganz wo anders zu sein scheint, permanent mich auf die eigentliche Sache zu konzentrieren.. Seine Hände.., seinen Bauch auf meinem, das Kratzen seines Bartes an meinem Arm.. etc..

Fällt es Euch auch so schwer beim Sex bei der Sache zu bleiben? Wenn ich nicht aufpasse, denke ich dabei über allen möglichen Mist nach..

A|n8drrea8x0


Fortsetzung..

Auf jeden Fall gilt folgendes:

Immunsystem stärken!!! Paßt besser auf Euch auf! Trinkt und esst ausreichend! Ich hab damit auch so meine Probleme, deshalb nehme ich jeden tag eine Kapsel Gelee Royal - das ist das Futter der Bienenkönigin, die ja bekanntlich alle ihre Stämme überlebt..

Treibt Sport! --> mit diesem Schweinehund hab besonders ich zu kämpfen.. - bin ein absoluter Sportmuffel!

Das Immunsystem wird aber nicht nur durch äußere Dinge gestärkt sondern eine Stabilität bekommt ihr nur durch innere Kräfte auf die Reihe und da kommt die Seele (Psyche) mit ins Spiel..

Wichtige Fragen:

1. bin ich zu jeder Zeit im "Hier und Jetzt"? Sprich lebe ich bewußt in der Gegenwart oder schlage ich mich mit Problemen aus der Vergangenheit rum, die ich eh nicht mehr ändern kann, oder mit der Zukunft, die sowieso ganz anders kommt als man geplant hat..?

2. führe ich Kopfgespräche? Wenn ja welche? Was belastet mich also derzeit besonders? Wie kann ich dieses Problem lösen? Wie mache ich mich frei?

3. Hege ich irgendeinen Groll auf bestimmte Personen? Kann ich nicht diesen Groll in Verständnis umwandeln indem ich mir bewußt mache, dass auch diese Menschen eine Geschichte haben, dass auch diese Menschen Probleme etc haben und einfach auch aus einem bestimmten Grund so sind wie sie sind?

4. Handle ich für mich oder immer nur für die anderen? Stehe ich zu mir? Hör ich auf meine innere Stimme und auf das was ich will?

5. Weiß ich was ich will?

6. Gebe ich immer anderen die Schuld für meine Situation? z.b. den Eltern, für das was ich jetzt bin? Oder dem Freund dass ich unglücklich bin? Den Ärzten, dem Staat, dem Nachbarn, dem Chef, dem Freund etc... ? Kann ich nicht die Verantwortung für mein Leben selbst in die Hand nehmen? Begreifen, dass ich ein freier Mensch bin und ich ALLES ändern kann, wenn ich nur will? Das jede Situation in der ich mich befinde, von mir selbst gewählt wurde, selbst wenn es mir manchmal im ersten Moment nicht ganz so bewußt ist? Dass man immer seine Laster selbst zu tragen hat und man an jeder Situation nie unbeteiligt ist?

7. Wie schaut es mit meiner Sichtweise zu bestimmten Dingen aus? Sehe ich Probleme als Herausforderung oder als lästiges Beiwerk? Meinen es andere alle nur schlecht mit mir oder sehe ich nur die schlechten Seiten?

8. Was nervt mich am meisten an anderen? Ist es nicht gerade diese Eigenschaft oder dieser Charakterzug den ich selber vom feinsten beherrsche? Ist nicht die Umwelt einfach nur der eigene Spiegel? Begegne ich den ganzen Tag lang nur grummelnden Menschen? - bin ich nicht selbst so? Oder lachen mich von allen Ecken fremde Menschen an?

9. Beschäftige ich mich am liebsten mit den Problemen anderer? Ist das nicht eher Ablenkung von sich selbst?

10. Bin ich offen für neues oder bin ich in mich selbst verkapselt und achte nur das was ich gelernt habe?

11. Ist nicht alles Wissen relativ? Selbst die Wissenschaft berichtigt sich immer wieder neu.. - zwar ist jede Generation überzeugt JETZT endlich die ultimative Wahrheit gefunden zu haben, doch in 20 Jahren kann jede Theorie von heute schon wieder in einem ganz anderen Licht stehen! Die Frage lautet: Ist nicht jede Selbsterfahrung wertvoller als jedes angelernte Wissen? Verlasse ich mich auf alles was mich umgibt und irgendwer mal festgelegt hat oder wage ich zu hinterfragen und nicht alles zu glauben? In diese Sparte gehört auch: Sind Ärzte für mich DIE Götter in Weiß?

12. Ist die Welt tatsächlich so wie wir sie gelernt haben? Kann es sein, dass meine Eltern mir vielleicht bestimmte Regeln und Ängste auferlegt haben, weil sie es nicht besser wußten oder weil sie es wiederum von ihren Eltern erfahren haben? Ist alles wirklich so schlimm wie wir es manchmal glauben?

13. Habe ich Angst vor irgendwas? Selbst Kleinigkeiten.. Bestimmte Situationen wie über einen Steg laufen? Was kann passieren? Ich kann z.B. nass werden! Ist das schlimm?

14. bin ich verkrampft? Wie ist mein derzeitiger Körperzustand? Bin ich irgendwo angespannt? Welche Körperteile sind betroffen? Warum tue ich das? Beschäftigt mich gerade was?

15. Lebe ich mein Leben oder erledige ich es nur? (Liebe Grüße an dieser Stelle an Becky, von der ich die letzte Frage habe!)

ich glaube diese Liste läßt sich noch um einiges erweitern, nur fällt mir im Moment nichts tragendes weiter ein.. Falls jemand von Euch weitere wichtige Fragen hat, dann her damit.. Die Frage ist aller Anfang!

Auf jeden Fall ist es wichtig Euer Immunsystem erstmal auf körperlicher Ebene zu stärken bevor ihr an die geistige geht..! Oder ihr macht es gleichzeitig!!! Jedenfalls dürft ihr das körperliche nicht vergessen! Gesunde Ernährung und Sport ist echt wichtig! Das sage ich jetzt nicht nur zu Euch sondern auch zu mir! Muss mich da selbst immer wieder ein bisschen mehr disziplinieren und auf meinen Körper achten!

Ansonsten was die Pflege angeht.. solltet ihr Euch nicht zu oft aber auch nicht zu wenig waschen.. 1 bis max. 2mal am Tag solltet ihr euch im Genitalbereich waschen.. Wichtig: nur mit Wasser! und am besten ohne Waschlappen, da sich dort viele Keime sammeln können.. ich selber wasche mich entweder gleich in der Badewanne oder indem ich mich über den Wannenrand setze und mich abdusche.. An Cremes und Salben solltet ihr möglichst nichts nehmen.., da das je nach Sensibilität Allergien hervorrufen kann.. Für den Anfang hat sich bei mir persönlich aber Wundsalbe mit Lebertran von Bübchen bewährt und Chanem hat gute Erfahrungen mit Vaseline, was sicherlich gleichermassen pflegt.. Mittlerweile brauch ich gar nichts mehr nehmen sondern bekomme alles ganz gut mit Bewußtwerdung und dem zufolge gestellten Fragen hin... Das alles klingt für Euch wahrscheinlich alles so unmöglich.. Aber es ist wie mit dem Garten von dem Chanem geredet hat.. Man muss einfach nur in einer Ecke anfangen und irgendwann läuft man durch ein Blumenmeer.. Doch auch dieses Blumenmeer muss gehegt, gepflegt und gesäubert werden und bedarf ständiger Arbeit doch auch Freude...

ATndrceax80


@Kati (Katja)

Ein sehr lesenswertes Buch über die Palmblätter heißt:

"Das Geheimnis indischer Palmblattbibliotheken" von Thomas Ritter..

Da stehen auch noch andere super interessante Infos drin, z.b. über andere Hochkulturen vor unserer Zeit.. etc..

ganz liebe Grüße

Andrea

S7amirax_22


Danke Andrea

Vielen Dank an Dich, Andrea! Diese Auflistung der Fragen, die man sich stellen sollte, ist ganz super! Ich werde sie ausdrucken und mir Gedanken dazu machen. Momentan bin ich wie in einer Sackgasse und komme nicht weiter. Also ist mir Deine Orientierungshilfe viel wert.

Was mich ein bisschen unsicher macht: Ängste habe ich tatsächlich. Aber wie werde ich sie los? Wie kann ich mir bewusst machen, dass ich eben keine Angst zu haben brauche? Genügt da, es sich einzureden? Ich glaube nicht. Man sollte doch vollkommen überzeugt sein. Aber was, wenn diese Überzeugung fehlt und Zweifel hartnäckig bestehen bleiben? Ich bin ein Mensch, der eigentlich nicht gut glauben kann, sondern immer harte Fakten braucht. Das macht vieles - auch spirituelles schwierig...

Was ist wenn ich keine guten Gegenargumente gegen meine Ängste finde? Komme ich da je an ein Ziel?

Es tut mir leid, dass ich hier soviel frage, aber ich habe das Gefühl, dass ich das tun darf.

J.ustCChxaos


oh mann...

ich hatte neulich zum ersten mal seit 6 jahren absolut schmerzfreien sex... unglaublich. das tat der psyche vielleicht gut! leider kann ich nicht sagen woran das lag... ich habe vor 2 monaten die pille abgesetzt, habe seitdem auch zum erstenmal seit jahren keinen pilz mehr, und mache ausserdem eine therapie beim homöopathen.

aber weil ich angst hatte es könnte nur ein dummer zufall gewesen sein, habe ich jetzt angst es nochmal zu probieren ... es is so schön sich drüber zu freuen, ich will das nicht gleich wieder versauen!

@:)

JdustChxaos


oh mann...

ich hatte neulich zum ersten mal seit 6 jahren absolut schmerzfreien sex... unglaublich. das tat der psyche vielleicht gut! leider kann ich nicht sagen woran das lag... ich habe vor 2 monaten die pille abgesetzt, habe seitdem auch zum erstenmal seit jahren keinen pilz mehr, und mache ausserdem eine therapie beim homöopathen.

aber weil ich angst hatte es könnte nur ein dummer zufall gewesen sein, habe ich jetzt angst es nochmal zu probieren ... es is so schön sich drüber zu freuen, ich will das nicht gleich wieder versauen!

@:)

L}ealeFixn


hallöchen, ich habe auch Schmerzen in der Scheide und habe vor langer Zeit mal hier was gepostet...

Meint ihr Homöopathie kann helfen?

Ich habe zusätzlich noch einen Juckreiz, den ich mit Salben vom Hautarzt in den Griff bekommen, aber der sitzt mehr äußerlich und die anderen Schmerzen kommen mehr vom innnen Scheidenbereich...

J-ustCLhaos


also ich glaub mir hilft das... siehe oben.

D9anie^25


@Lealein:

Ich bin mir ziemlich sicher, daß Dir die Homöopatheie helfen kann. Aber nur, wenn Du Dich in die Hände eines erfahrenen klassischen Homöopathen begibst, nicht auf eigene Faust therapieren, das bringt nix.

Schick Dir mal ne PN!

LG Danie :-)

A&ndrZea8x0


@ Samira

Das beste was Du gegen Angst tun kannst ist, Dich zuerst zu fragen, warum du Angst hast?

Dann denk Dir das SChlimmste aus was passieren könnte und frage Dich: Kann man damit nicht auch leben? Ist es wirklich so schlimm? Warum habe ich Angst davor? Doch nur, weil ich mich vor etwas neuem fürchte! Wenn ich das Neue kennen würde, hätte ich auch keine Angst mehr! Alles was wir nicht kennen, macht uns Angst! Wenn wir dann schließlich dort sind, ist alles soooo verdammt normal.. Hattest Du jemals eine Erfahrung gemacht, wo Du Angst vor etwas hattest, weil du gedacht hast, du schaffst es nicht und hast es dann doch geschafft? Schafft man es nicht immer irgendwie? Und selbst wenn nicht, ist das schlimm? Geht das Leben nicht trotzdem weiter?

Sieh es doch mal so.. Selbst wenn das schlimmste eintritt, was Du Dir nur vorstellen kannst, dann wirst Du Menschen begegnen oder Dinge tun die Du niemals erfahren würdest wenn alles glatt gelaufen wäre.. Gerade die Tiefs unseres Lebens zeigen uns Türen die wir sonst nie sehen würden...

Sei glücklich über das was du jetzt hast! und denk nicht drüber nach was Du vielleicht irgendwann nicht mehr haben könntest.. Angst hat man nur weil man zu weit in die Zukunft schaut.. Lebe jetzt in diesem Moment und vor allem LEBE BEWUßT! Denk dabei weder an Zukunft, noch an Vergangenheit...

Ich weiß das ist sehr schwer.. Aber letztlich sind Probleme und Ängste nur in unserem Kopf, nirgendwo sonst.. Ein anderer in Deiner Position würde die Welt wieder ganz anders sehen.. Der hätte vielleicht keine Ängste wie Du jetzt auszustehen, obwohl er doch in Deiner Position sitzt.. Das liegt einfach nur an unserer Erziehung und Entwicklung.. Jeder reagiert da anders! Die Frage ist, lassen wir uns darauf ein? Auf Ängste etc..? Oder betrachten wir das ganze mal aus einer anderen Position und sehen dass es doch gar keine Probleme gibt?

Lies mal das Buch "Der Pfad des friedvollen Kriegers" von Dan Millman oder "Schicksal als Chance" von Thorwald Detlefsen.. Die werden wahrscheinlich noch mehr Fragen in dir aufwerfen und dich zum nachdenken bringen.. Bei dem Buch "Der Pfad des friedvollen Kriegers", was übrigens auf wahren Begebenheiten beruht und der Autor über den Weg zu seiner "Erleuchtung" erzählt, habe ich mich oft wiedergefunden.. Der Autor wirft ganz viele allgemeine Situationen auf und auch seine - meist auch allgemein üblichen, anerzogenen - Reaktionen darauf und dann gibt es da jemanden in diesem Buch - sein Lehrer - der sich die ganze Zeit nur kaputt lacht darüber.. und all sein Handeln in Frage stellt.. Dieses Buch stellt Fragen, über die man noch nie nachgedacht hat.. Aber sie sind durchaus richtig! und plötzlich findet man sich in Dan Millman wieder.. Als ob der Lehrer nicht mit Dan spricht sondern mit einem selbst.. Dieses Buch habe ich sehr aufmerksam gelesen und mir alles niedergeschrieben was mir wichtig erschien.. - so war ein intensiveres Arbeiten damit möglich und so ist auch alles besser hängen geblieben.. zumal ich dieses kleine Büchlein mit den Aufzeichnungen immer mit mir herumtrage.. - es ist gleichzeitig auch mein Skizzenbuch etc...

Hoffe dass Dir das hilft!

ganz liebe Grüße

Andrea

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