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Wochenlang Schmerzen nach Gebärmutter-OP

G!ahrdinxe hat die Diskussion gestartet


Liebe Leute,

nicht zuletzt wegen der vielen positiven Beiträge zum Thema "Gebärmutterentfernung vaginal" und Gesprächen mit Frauen, die von ihren guten Erfahrungen berichteten, habe ich mich entschlossen, mich unters Messer zu legen. Fast überall war die Rede von "ein paar Tagen Schmerzen" und anschließender Schonung. Das hat mir Mut gemacht.

Meine OP war am 1. Dezember, also vor nunmehr 5 Wochen. Die ersten Tage verliefen wie im Bilderbuch, es ging aufwärts. Aber seit etwa 4 Wochen bessert sich nichts mehr, ich habe permanent Schmerzen, allerdings weder Blutungen noch Fieber, und bei einer Untersuchung vor einer Woche konnte per Ultraschall auch kein Hämatom festgestellt werden. Eine Urin- und Blutuntersuchung Anfang der Woche ergab keine Befunde.

Nun bin ich völlig abgenervt, der Bauch tut vom Nabel an abwärts weh. Autofahrten von mehr als ein paar Minuten schmerzen, laufen schmerzt, stehen und sitzen (länger als eine halbe Stunde) schmerzt. Liegen schmerzt, nachts schlafe ich maximal 4 Stunden am Stück, bevor ich wieder Schmerzmittel nehmen muss.

Die Aufforderung meiner Ärztin, mir doch "Zeit zu geben", empfinde ich als ziemlich zynisch. Ich habe keine Lust mehr.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Ursachen könnten die Schmerzen noch haben? Was kann ich tun, damit es endlich besser wird?

Viele Grüße

Gardine

Antworten
w$olf$D


hallo

du hast nur geschrieben:die gebärmutter entfernt

meist wird aber mehr gemacht:blase heben,vaginalplastik.

was ist gemacht worden?

hast du den op-bericht einsehen können

wie lange ist es genau her?

wYol0fD


ach ja,1.12.,pardon

GparQdinxe


Ja, hätte ich natürlich schreiben müssen: Die Gebärmutter wurde entfernt, und es musste ein Bauchschnitt gemacht werden.

l?izYflaxnz


Hallo, Gardine!

Es kann sein, dass du durch die OP Verwachsungen hast. Das passiert oefter, vor allem, wenn mit Bauchschnitt operiert wird. Manchmal machen sie sich sofort nach der Operation bemerkbar, manchmal auch erst nach Jahren. Man kann sie in der Regel nur durch eine Bauchspiegelung feststellen. Ultraschall, CT, MRT etc. zeigen sie meisten nicht.

Am besten du sprichst deinen Arzt, der dich operiert hat darauf an.

Ich wuensche dir alles Gute und gute Besserung!

Gruss, lizflanz

Gaardixne


Hallo, Lizflanz,

vielen Dank für Deine Antwort und Deine guten Wünsche. Die Schmerzen begannen wirklich schon ein paar Tage nach der OP. Falls die Ursache in Verwachsungen liegen sollte: Was kann man dagegen tun, ohne den Bauch noch einmal aufzuschneiden? Hab im Internet nix Brauchbares gefunden.

Viele Grüße

Gardine

s(unsh%inexy


@ gardine

deine op ist jetzt 5 wochern her, bei mir wurde auch diese op gemacht und ich hatte auch über 6 wochen schmerzen und starken rosa ausfluss, ich würde auch sagen gib dir zeit, ich weiss selbst das man ungeduldig wird wenn sich das solange hinzieht......ich wünsch dir was :)*

lMizWflanxz


Hallo, Gardine!

Die Antwort von sunshiney kann ich erstmal bestaetigen, wart' noch etwas ab, denn der Heilungsprozess dauert schon eine Weile. Falls nach einigen weiteren Wochen deine Beschwerden nicht besser werden, wende dich an den Arzt, der dich operiert hat und sprich' das Thema Verwachsungen an. Normalerweise schneidet man den Bauch nicht nochmal auf, sondern macht eine laparoskopische OP, d.h., man geht durch den Bauchnabel rein und schaut, was genau das Problem ist.

Berichte mal, wie's weitergeht.

Einstweilen alles Gute und liebe Gruesse,

lizflanz

G-ar:dine


Hallo, Lizflanz,

komme eben von meiner Frauenärztin. Sie hat im Bauch-Ultraschall ein 4 Zentimeter (!) großes Etwas hinter der Blase gefunden, was die Ärztin in der Klinik bei Ultraschall von unten übersehen hat. Meine FÄ sagt, das Etwas sei mit großer Wahrscheinlichkeit eine "eingeblutete Zyste" oder doch ein Hämatom. Zysten könne man mit Hormonen behandeln, will ich aber nicht, weil ich Angst vor Depressionen habe. Eine Alternative zu Hormonen gäbe es beim Heilpraktiker. Werde mich mal weiter schlau machen....

(Hab mich gestern im Internet über Verwachsungen informiert und bin heilfroh, dass es eine andere Ursache für die Schmerzen gibt!)

Vielen Dank für Deine Beiträge und viele Grüße

Gardine

lAizmflaxnz


Hallo, Gardine!

Wie gut, dass ein Grund fuer deine Beschwerden gefunden wurde, ich hoffe, dass du diese Zyste ohne Probleme loswerden kannst!

Alles Gute und liebe Gruesse,

lizflanz

G:ardixne


Hallo, Lizflanz,

seit gestern bin ich wieder zu Hause. Bei der Bauchspiegelung ergab sich, dass die Ursache der Schmerzen nicht die Zyste war, die sich schon ganz gut zurückgebildet hat, sondern Verwachsungen. Die wurden - soweit wie bei einer Spiegelung möglich - gelöst, seit gestern Abend werden die Schmerzen wieder unangenehm und ziehend/reißend. Hoffentlich ist es nur Wundschmerz und nicht die Fortsetzung einer never-ending-story.....

Können Verwachsungen auch nach Spiegelungen auftreten? Ich hatte beim Nachlesen im Internet den Eindruck, dass die eher entstehen, wenn die Organe bei einer OP zu sehr "trocknen".

Viele liebe Grüße

Gardine

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