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Keine "Vorsorge" wahrnehmen, Eure Gründe

Gcourbmeta


Meiner Mutter hat der Optiker gesagt, dass sie Grauen Star hat.

BAK0x9


ich geh nicht, da ich die untersuchungen nicht ertrage, speziell beim frauenarzt. wenn ich bloß dran denke, wird mir schlecht. die gründe dazu liegen leider in meiner kindheit.

habe bis letzten november die pille genommen und dann auch so gut wie immer den arzt gewechselt, wenn dieser doch mal untersuchen wollte.

als anlass, die pille nicht mehr zu nehmen, habe ich die "erpressung" meiner derzeitigen ärztin genommen. sie würde mir die pille nicht mehr verschreiben, wenn ich nicht zur untersuchung komme. naja...wollte sowieso absetzen.

F7rau D"ingexns


Ich gehe nicht , weil ich es mir nicht vorschreiben lasse, wann und ob und wie ich mich untersuchen lasse.

Ich glaube, dass ich schon selber entscheiden kann, ob ich zum Arzt muss oder nicht.

Aufgrund meiner oft schlechten Erfahrungen mit den Weißkitteln, verlass ich mich da lieber auf mich ;-D

s'uleiHkexn


Gleichgesinnte

Finde diesen Faden sehr interessant, da es in meinem Umfeld vor Menschen, welche sich die Vorsorge ( gleich welcher Art) förmlich zur Lebensaufgabe gemacht haben, nur so wimmelt. Da wird untersucht, geforscht, begutachtet, bis wirklich auch noch der klitzekleinste Pickel als unbedenklich eingestuft werden kann. Und dann geht es wieder von vorne los.... :-o

Ich habe eine ( gesunde ??? ?) Abneigung gegen sie ständigen Überprüfungen meines Körpers und gehe zum Arzt, wenn dieser ( Körper ) krank ist und der Heilung bedarf.

Ärzte sind schließlich dazu da, Krankheiten aufzuspüren und nicht, um Gesundheit zu bestätigen. Und deshalb muß ja was gefunden werden Und wenn es gespaltene Haarspitzen sind x:)

Nur zum ZA gehe ich 2 Mal im Jahr ( bibbernd, aber mutig und entschlossen ) , da ich zu sehr starker Zahnsteinbildung neige.

Bin auch relativ regelmäßig zum FA, aber mit keiner noch so akribichen Vorsorge dieser Erde hätte sich die Bildung eines fiesen Myoms, welches nebenbei bemerkt auf keinem der zig Ultraschalle entdeckt wurde, die ich über mich ergehen ließ, verhindern lassen . Wozu ??? habe ich mich dann ( nach meiner GM-Entfernung ) gefragt. |-o

Mein Vater gehörte der Phalanx der Vorsorgewütigen an, ging eines Tages zum Kardiologen, ließ sein Herz mit allem Pi Pa Po durchchecken, wurde ( 75 Jahre ) als kerngesund erklärt und starb exakt am nächsten Tag an einem Infarkt. >:( :|N :-(

Ecbbus{chka


Manche Ärzte scheinen aber wohl auch wild darauf zu sein, Vorsorgen zu machen, damit sie abkassieren können.

Ich gehe regelmäßig alle halbe Jahre zu meinem Gyn, um meine Brust, die voller Zysten ist, kontrollieren zu lassen.

Jedesmal fragt er mich, ob wir nicht auch gleichzeitig eine Vorsorge machen lassen sollen - da ich aber weder Gebärmutter noch Eierstöcke mehr besitze, frage ich mich jedes Mal, was der Quatsch soll. Wo nix ist, braucht man auch nicht vorzusorgen....

HLypxatia


Es gibt eine ganze Reihe von Argumenten gegen Massenscreenings; ich habe diese bereits in einem anderen Faden erwähnt:

(1) die Untersuchung ist in gewissen Fällen nicht risikofrei

(2) falsche positive Diagnosen verursachen Angst und unnütze Eingriffe

(3) falsche negative Diagnosen geben falsche Sicherheit

(4) falsche Sicherheit ergibt sich auch aus dem Umstand, dass die Krankheit unter Umständen kurz nach der Untersuchung ausbrechen kann

(5) bei den im Rahmen einer bestimmten Studie untersuchten Fällen verschwanden mehr als ein Fünftel der der Tumoren von selbst

(6) Prostatakrebs-Screening: "1410 Männer müssen über mehrere Jahre hinweg regelmäßig zum Screening gehen, damit am Ende einer von ihnen weniger an Prostatakrebs stirbt. Dagegen gibt es eine Verdoppelung der Krebsdiagnosen mit allen Folgen der eingreifenden Behandlungen" ([[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,620118,00.html Quelle]]).

Fazit (aus dem zitierten Interview mit Prof. Mühlhauser): "Ich plädiere dafür, dass die Menschen sich unabhängig gut informieren sollen über die Vor- und Nachteile des Screenings, um dann eine eigene Entscheidung zu treffen. Manche haben vielleicht ein großes Sicherheitsbedürfnis und denken: Vielleicht bin ich ja der eine von 1000, der davon einen Nutzen hat. Dafür nehme ich auch die möglichen Schäden in Kauf."

[[http://www.gesundheit.uni-hamburg.de/cgi-bin/newsite/index.php Wissensplattform der Universität Hamburg]]

Mein Screenname Hypatia kommt nicht von ungefähr: genau wie sie beschäftige ich mich Mathematik. Falls Interesse am Zustandekommen des hohen Anteiles von falschen Positiven bei gewissen Untersuchungen besteht, so kann ich gerne ein paar Erklärungen aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung geben.

Bye lladontna87


Ich gehe aus vielen Gründen nicht zur Vorsorge, u. A. weil es Abzocke ist. Jedes Mal bezahlt man 10 €, das ist mir einfach zu teuer. Und es täuscht einem falsche Sicherheit vor. Eine Bekannte von meiner Mutter hat einen Monat nach der Brustuntersuchung einen Knoten in der Brust gefühlt. Sie ist nicht zum Arzt gegangen, weil sie sich dachte: Ich war doch erst zur Untersuchung, das kann ja nichts Schlimmes sein. Und als sie dann endlich zum Arzt ging, war es zu spät. Man sollte sich lieber selber abtasten und erst zur FÄ gehen, wenn man was fühlt. Und gynäkologische Untersuchungen sind nicht vereinbar mit meiner Schamgrenze, es ist einfach peinlich sich vor einem Fremden auszuziehen. Ich gehe überhaupt nur zu Ärzten unter der Voraussetzung, dass es wirklich brennt.

Abgesehen davon gibt es so viele andere schöne Dinge, die man tun könnte, statt seine kostbare Zeit in der FA-Praxis zu vertrödeln - Stichwort lange Wartezeiten %-| Überflüssige Arztbesuche passen nicht in mein Leben. Seit ich die Pille nicht mehr nehme, ist das Thema FA für mich sowieso gestorben.

T\eddybhaerixn


Ich gehe zwar zu den Vorsorgeuntersuchungen, aber zu keiner Krebsvorsorge mehr!

Nur abzockerei!

Ich hatte es in meiner Familie, meine Cousine war immer für die Krebsvorsorge, jedes Jahr zur Mammografie und mit 36 hatte Sie so schlimm Brustkrebs das man ihr eine Brust abnehmen musste. Mit 38 ist Sie verstorben.

Eine Freundin habe ich vor 2 Jahren im KK besucht ( Blinddarm) die hatte eine Krebspatientin auf dem Zimmer (Darmkrebs), meine Freundin hat sich mit ihr länger unterhalten. Die Patientin war 56, jedes Jahr zur Darmspiegelung, angebl. immer alles ok. 2 Monate nach der letzten Spiegelung hatte die Patientin Blutungen und starke Schmerzen im Unterbauch. Diagnose: Darmkrebs im 2. Stadion. - Super - :-o :(v

Ich bin einfach nicht für das umeinandergestochere im Körper und mir barucht auch kein Arzt weis machen, das diese extreme Quetschung der Brust bei einer Mammografie ungefährlich ist!!

:|N

Wenn ich schmerzen habe, gehe ich schon zum Arzt. Werde aber immer wie eine vom anderen Stern angeschaut wenn ich sage Krebsvorsorge, nein danke! Vor allem beim FA!>:(

Fnrau 1Dingxens


mir barucht auch kein Arzt weis machen, das diese extreme Quetschung der Brust bei einer Mammografie ungefährlich ist!!

Mein Reden. Wenn die Brust tagelang danach noch schmerzt, dann sind da unzählige Zellen verletzt oder zerstört worden. Eine Brust auf DIN A 4 Format zu quetschen kann nicht gesund sein.

Ich wüßte gerne, was die Herren sagen würden, täte man Solches mit ihren Hoden.

T,edd@ybaerxin


Eine Freundin habe ich vor 2 Jahren im KK besucht

ich meine natürlich KH |-o

G6ouormexta


Uih, hier war ja einiges los. Danke euch allen für eure Erfahrungsberichte!!

Jedesmal** fragt er mich, ob wir nicht auch gleichzeitig eine Vorsorge machen lassen sollen

So ist es mir auch ergangen. Ich entschließe mich zum FA zu gehen, weil meine Brust mir Probleme macht, die hängt sich am PAP-Absztrich auf. :(v ja, und mein seit Jahren bestehendes, beschwerdefreies Myom hat ihr richtige Wonnen bereitet, so wie die sich da drauf gestürzt hat. ;-D

Mein Hinweis, dass ich seit Jahre Mönchspfeffer nehme ( wohlgemerkt nicht als Selbsttherapie, sondern von ihrem Vorgänger verschrieben) und vielleicht der Brustausfluss daher kommen könnte wurde mit einem Handwedeln abgetan. Statt dessen Untersuchungsmarathon, Eventualdiagnosen, Angst, Unsicherheit, unverschämte Ärzte und eine über Wochen fertige Gourmeta. Nach Absetzen des MP war der Brustausfluss übrigens verschwunden!

Dieses Erlebnis war das Tüpfelchen auf dem i für mich.

da es in meinem Umfeld vor Menschen, welche sich die Vorsorge ( gleich welcher Art) förmlich zur Lebensaufgabe gemacht haben, nur so wimmelt. Da wird untersucht, geforscht, begutachtet, bis wirklich auch noch der klitzekleinste Pickel als unbedenklich eingestuft werden kann. Und dann geht es wieder von vorne los.

Und gerade diese Menschen, das ist mir aufgefallen, tun sonst aber auch gar nichts für ihre Gesundheit. Meistens Raucher, Fast-Food-Fans oder bestenfalls Fertiggerichte, kein Sport.....

Wahrscheinlich ist "Vorsorge" da eine Art Gewissensberuhigung. Eine Bekannte von mir ( Kettenraucherin) "ermahnte" mich, ja doch regelmäßig zum FA zu gehen, da ich sonst ja GB-Hals Krebs bekommen könnte. Als ich ihr sagte, dass ihr Risiko an Lungenkrebs zu sterben ungleich höhher sei, als mein GB-Hals Krebs Risiko, guckte die mich nur ganz entgeistert an.

Und, suleiken, du hast Recht: Auch ein entdecktes Myom, das regelmäßig kontroliert wird, kann plötzlich anfangen ganz doll zu bluten, oder Beschwerden machen.

Krankheit ist eben auch ganz oft einfach Schicksal.

c!eskycBeska


hallo

also ich gehe nur zum arzt wenn es sein muß.

in der regel wenn es gar nicht mehr geht und dann halt für die krankmeldung. sonst würde ich auch dann es selbst versuchen mit medikamenten. oft schlepp ich mich auf arbeit und kuriere mich am wochenende aus. is also echt nur im notfall das ich ne krankmeldung hole.

hausarzt is so zemlich der einzige wo mich als mal sieht.

frauenarzt war ich noch nie weil ich auf barrierebasis verhüte.

augen oder zahnarzt würde ich nur bei schmerzen oder halt auffälligkeiten gehen.

solang ich mich so ok fühle nehme ich die verantwortung auf mich nicht zu gehen. weiß ja über die risiken. aber bin bislan gut gefahren.

außerdem lasse ich mich nicht gerne anfassen oder berühren was mir jeden arztbesuch vergrault.

G"o"urmKeta


zahnarzt

Zu dem gehe ich nur, weil es in D ja diese blöde Bonusregelung für gesetzlich Versicherte gibt.

Allerdings muss ich mich da auch jedes Mal "wehren", weil der mir schon seit Jahren Kronen, oder zumindest neubefüllung meiner 2 großen Füllungen an Backenzähnen andrehen will. Ich noch nie Zahnschmerzen gehabt *schnell auf Holz klopf*. Ich werde da bestimmt nicht dran rumpopeln lassen, solange die Dinger noch ok, sind und keine Beschwerden machen.

Fjrau D,ing*ens


Verstehst du denn nicht, liebe Gourmeta, dass der gute Mann auch von was leben muss? Wie sollte er denn sonst seiner Frau den Porsche finanzieren?

Guourxme-ta


Wie sollte er denn sonst seiner Frau den Porsche finanzieren?

Die ist selber Zahnärztin, hat ein Pferd und bessert inzwischen die Haushaktskasse mit Botoxinjektionen und Lippenunterspritzungen auf. :-(

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