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Keine "Vorsorge" wahrnehmen, Eure Gründe

tqogAepxi


Zum FA zu gehen ist kein Thema für mich, da schaff ich meine zwei Vorsorgetermine jährlich locker.

Zum ZA gehe ich nur äußerst ungern (krieg lieber noch ein Kind als mir in den Zähnen herumfuhrwerken zu lassen :=o), insofern bin ich da eher schlampig - nur, wenn sich's nicht vermeiden läßt.

Ach, wie gern würde ich für dich zum Zahnarzt gehen, wenn du für mich zum Frauenarzt gehen könntest ;-D

z&imtkzicke


Doch, muss ich - und an der Stelle hat sich meine Schlampigkeit das eine oder andere Mal auch schon schmerzhaft gerächt. Mittlerweile habe ich aus meinen Fehlern wenigstens insoweit gelernt, dass ich es immer irgendwie schaffe, mich wenigstens einmal jährlich beim ZA blicken zu lassen (auch, weil die Maßnahmen dann doch immer weniger umfangreich und schmerzhaft ausfallen als wenn man nur geht, wenn's wirklich sein muss).

G#ourm,etxa


mich wenigstens einmal jährlich beim ZA blicken zu lassen

Für den Bonus reicht das doch, öfter gehe ich nun auch nicht. Habe aber auch keine Probleme mit den Zähnen.

zpimt\zicFkxe


Mittlerweile reichts wieder fürs Bonusheft, aber es gab auch Zeiten (noch nicht so lange her), da gabs in Selbigem riesige Lücken.

Togepi, ich nehm deine FA-Termine aber nur, wenn's normale Vorsorge ist. No specials, please!

tNoge`pi


Immer nur Vorsorge, das gleiche gilt für den Zahnarzt ;-D

zmimtzi}chke


Na, dann kann es ja losgehen ...

Ich hab jetzt aber am Dienstag erstmal wieder FA-Termin für mich - und hoffe immer, da er (bzw. sie) nichts findet (bin familiär stark vorbelastet, was Brustkrebs betrifft - Großmutter, Tante, Cousine mütterlicherweise). Außerdem will ich mal einen Hormonstatus machen lassen - habe das Gefühl, die Wechseljahre stehen vor der Tür!

U_nbeka&nnFte77


2 Beispiele:

Meine Mutter > geht regelmäßig zur Kontrolle - bei ihr wurde schließlich Brustkrebs festgestellt (gott sei dank rechtzeitig), und sie hat es gut überstanden

Tante meines Mannes > ging nie zur Kontrolle - erst als sie sozusagen kurz vorm Zusammenbruch war (und auch nicht gerade wenig geblutet hat), ist sie zum Arzt gegangen; Ergebnis: Ärzte haben ihr die Gebärmutter entfernt (sie hatte gerade noch Glück, dass es kein richtiger Krebs war)

Mein Fazit -> Ich gehe weiterhin regelmäßig zur Kontrolle (sei es Frauenarzt, Zahnarzt, etc.)! Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden! Allerdings darf sich dann auch niemand beschweren, wenn die Diagnose im Zweifelsfall dann zu spät kommt!

Ghour:meta


Allerdings darf sich dann auch niemand beschweren, wenn die Diagnose im Zweifelsfall dann zu spät kommt!

Da ist er wieder, der erhobene Zeigefinger!:-(

Also ist die Logik die: Wenn ich zu VU gehe und erkranke habe ich halt Pech gehabt, gehe ich nicht und erkranke, bin ich selber schuld. Krank ist man aber in beiden Fällen. Irgendwie hakt das.

In meiner direkten Nachbarschaft sind in den letzten 3 Jahren 2 Frauen mit Anfang 50 an Brustkrebs verstorben und beide rannten ständig zum Frauenarzt.

UBnbe~kyannte7x7


@ Gourmeta:

Ich sehe das eher so, ich gehe regelmäßig zum Arzt, um im Zweifelsfall eine rechtzeitige Diagnose zu erhalten! Natürlich kann es passieren, dass es trotzdem zu spät ist, und ich sterbe (so ist das Leben)! Aber ich kann mir in dem Fall nicht vorwerfen, dass ich etwas daran hätte ändern können!

Gehe ich nicht zur Vorsorge und gehe erst zum Arzt, wenn es sozusagen schon zu spät ist, und bekomme dann die tödliche Diagnose, würde ich personlich (!!!) mir Vorwürfe machen! Viele Krebsarten sind mittlerweile heilbar - aber auch nur, wenn die Diagnose frühzeitig gestellt wird! Und eine frühzeitige Diagnose kann nur gestellt werden, wenn man regelmäßig zur Vorsorge geht!

Das hat meiner Meinung nichts mit "erhobenem Zeigefinger" zu tun...! Ich möchte nur für mich nicht sagen müssen: "wäre ich bloß früher zum Arzt gegangen"!

GBourxmeta


Eigentlich wollte ich keine Diskussion Für und Wider Vorsorge, sondern das Thema heißt ganz klar:

Keine Vorsorge wahrnehmen, Eure Gründe

Es hat nämlich in den meisten Fällen weder mit Bequemlichkeit, noch mit Dummheit, oder Verdrängen zu tun. Die, die nicht gehen, tun das nach best. Erlebnissen, oder Erkenntnissen ganz bewusst, wie hier auch oft beschrieben.

J6asmuinda7x5


@ Gourmeta

Hast du Kinder?

Natürlich kann es passieren, dass es trotzdem zu spät ist, und ich sterbe (so ist das Leben)!

Genauso ist es. Ich kann gerade von einem Vorsorgetermin kommen und werde von 'nem Bus überfahren. Und nun? Kann mein Arzt die Kosten mit meiner KK noch abrechnen? ]:D

Ich denke, die ganzen "Vorsorge-Banausen" sollten einen höheren Satz an die KK zahlen. Quasi als Risiko-Zuschlag. (So, und jetzt auf die Jasminda - mit Gebrüll ;-D)

UKnb_eka{nn4te7x7


Es hat nämlich in den meisten Fällen weder mit Bequemlichkeit, noch mit Dummheit, oder Verdrängen zu tun. Die, die nicht gehen, tun das nach best. Erlebnissen, oder Erkenntnissen ganz bewusst, wie hier auch oft beschrieben.

Ja, und meine Erlebnisse beruhen auf der Erkenntnis, dass eine frühzeitige Erkennung/Diagnose Leben retten kann! Ich möchte hier niemanden an den Pranger stellen, darum geht es mir auch nicht! Aber ich kann aus eigener Erfahrung auch berichten, dass eine frühe Diagnose sehr hilfreich sein kann! Wäre meine Mutter erst zum Arzt gegangen, wenn es ihr wirklich schlecht gegangen wäre, wäre es vielleicht weniger positiv ausgegangen!

ULnbeka}nWnte7x7


Und noch ein Nachtrag zu der Tante, die nie zur Vorsorge gegangen ist...sie hat sich wohl auch nie gewundert, dass sie ihre Tage immer in Sturzbächen hatte (O-Ton mein Mann)! Erst als es kurz vor 12 war ist sie zum Arzt gegangen, Ergebnis stundenlange Not-OP! Ich glaube, dass man vorher schon etwas entdeckt hätte, wenn sie zum Arzt gegangen wäre, und vielleicht hätte man dann auch ihre Gebärmutter "retten" können (sie haben übrigens keine Kinder)! Von daher, ich fand ihr Verhalten nicht gerade vorbildlich...

Goourmexta


Aber ich kann aus eigener Erfahrung auch berichten, dass eine frühe Diagnose sehr hilfreich sein kann!

Betonung liegt auf "kann". Ich weiß nicht, ob du alles von mir gelesen hast. Ich habe 20 Jahre als Krankenschwester gearbeitet und es zu oft anders erlebt. Das ist ernüchternd und das prägt.

Meistens wird zudem vergessen, dass auch Vorsorge Nebenwirkungen haben kann.

U*nbekann=te77


Deswegen habe ich auch "kann" geschrieben, nicht "muss" ;-)! Natürlich gibt es immer andere Fälle, wo die Vorsorge nicht hilft, das bestreite ich auch nicht!

Aber ich denke, jeder muss halt für sich selbst entscheiden, mit was er besser zurecht kommt! Bei meinem Vater wurde vor vielen Jahren Parkinson festgestellt - auch recht früh - dank guter Medikamente hatte er noch ein paar gute Jahre! Leider ist er vor ein paar Jahren gestorben! Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh, dass auch hier die frühzeitige Diagnose ihm geholfen hat!

Es hat halt alles ein Für und Wider...auch so ist das Leben...

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