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Blutung aus Vaginalbereich bei 80-jähriger Frau

H#arrxyM hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

meine Großmutter hat heute plötzlich aus dem Vaginalbereich geblutet. Schmerzen hat sie keine gehabt - wie sie sagt - aber das muss nicht stimmen. Oft will sie nur vermeiden zum Arzt zu müssen.

Auf jeden Fall sagte sie dann, sie hätte das schon zwei Jahre oder so und hielt es immer für eine Art Menstruationsblutung. Nun, soweit ich weiß, hat eine Frau mit 80 Jahren keine Menstruationsblutung mehr.

Ich mache mir deshalb natürlich große Sorgen, dass das etwas ernstes ist, zumal sie auch in den vergangenen Jahren immer mal wieder eine Blasenentzündung hatte, allerdings ohne Blutbeimengungen und auch ohne Schmerzen.

Leider kann man sie nicht dazu bewegen, zu einem Arzt zu gehen und ich weiß gerade nicht, mit welcher List ich das erreichen kann. Daher schonmal hier eine Frage dazu, was das alles sein kann. Soweit ich gelesen habe löst Blasenkrebs diese Symptomatik aus. Daran will ich gar nicht denken.

Was könnte das alles sein?

Antworten
b*uddlxeia


Vaginale Blutungen nach den Wechseljahren sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

Wie du nun aber deine Großmutter zum FA bekommst, kann ich dir leider auch nicht verraten.

Hat sie auch keinen Hausarzt? Eventuell kann er/sie ja mal mit der Großmutter reden?

GzouOr@mxeta


@ Harry

Die Frau ist 80 und erwachsen, nicht dement ( oder habe ich das überlesen).

Ganz ehrlich? Ich kann sie verstehen, dass sie den Arztbesuch verweigert. In dem Alter stirbt man nicht mehr an, sondern mit seinem Krebs ( Wenn es das denn überhaupt ist).

HEar1rxyM


Naja, die Frau ist in der Tat erwachsen - aber nicht sehr verantwortungsbewusst und durchaus sturr. Es gibt eigentlich keinen Grund, weshalb sie jetzt "mit" Krebs oder überhaupt sterben sollte, weil sie ansonsten noch komplett fit ist. Sie schmeist ihren Haushalt alleine, kümmert sich um die Familie und steckt auch geistig so manchen 30-jährigen in die Tasche.

Es gibt aber Menschen, die rennen wegen jedem Zipperlein zum Arzt und es gibt andere, die es niemals tun. Zur letztere Gruppe gehört meine Großmutter, weshalb ich Angst habe, dass es irgendwann ein Arztbesuch zu wenig war.

Aus diesem Grunde informiere ich mich schonmal im Vorfeld, um eine etwaige Odysee zu umgehen. Denn wie oft dauert es viele Monate und unzählige Arztbesuche, bis man endlich die richtige Diagnose hat.

Ja, einen Hausarzt hat. Das ist eine hervorragende Idee - ich werde versuchen, mal mit ihr in Kontakt zu kommen. Vielleicht kann sie da mal was machen.

G o3u5rmetxa


weil sie ansonsten noch komplett fit ist. Sie schmeist ihren Haushalt alleine, kümmert sich um die Familie und steckt auch geistig so manchen 30-jährigen in die Tasche.

Ich sage jetzt mal, wenn ich, oder meine Mutter betroffen wären, in dem Alter, würde ich alles dran setzen, dass die Situation, die du oben beschreibst auch so bleibt. Was stellst du dir denn vor, wenn eine Krebsdiagnose gestellt würde, was da auf die arme Frau zukommt.

Aber, da gehen die Meinungen so auseinander. Tu, was du für richtig hältst, aber akzeptiere auch den Willen der Großmutter.

oHrbi*tus


Es muss ja nicht gleich krebs sein, kann auch eine zyste oder ein myom sein. Wahrscheinlich hat deine oma angst vor der diagnose, am besten redet ihr hausarzt mit ihr, dass das nicht krebs sein muss sondern mehrere ursachen haben kann.

GTourqmxeta


kann auch eine zyste oder ein myom sein

In der Menopause in dem Alter so gut wie unmöglich. Da enststehen zumindest Myome nicht mehr neu. Bei Blasenentzündungen hat man zwar in der Urinprobe Erythrozyten, aber so gut wie nie sichtbares Blut.

EXishBoqernchxen


könnte es vaginalkrebs sein?

ich würde sie zwingen mit zum Arzt zu gehen.Liebereine kranke Mutter,als eine tot Mutter.

Ich will ja keine Angst verbreiten,aber möglich ist es ja.

Und um das zu klären,muss man einen Arzt aufsuchen.

G_ourmxeta


könnte es vaginalkrebs sein?

Diagnosen können wir hier ja nun nicht stellen.

bauhddlexia


Zwingen muss und soll man sie definitiv nicht, sie hat das Recht darauf, zu entscheiden, was sie an Diagnostik und Therapie möchte und was nicht; dies ist zu akzeptieren.

Allerdings ist mir dies

In dem Alter stirbt man nicht mehr an, sondern mit seinem Krebs ( Wenn es das denn überhaupt ist).

zu pauschal.

Je nach Ursprung der Blutung ist durchaus, sollte sie tatsächlich durch ein bösartiges Geschehen bedingt sein (auch dies ist ja überhaupt nicht sicher) ggf. ein Eingriff möglich, der die Großmutter nicht über die Maßen hinaus belastet und daher auch bei einer 80jährigen erwogen werden kann.

Anlaufstelle hier wie oben schon angemerkt ggf. der Hausarzt, der idealerweise ein Gesamtbild auch über andere Erkrankungen hat und die Großmutter entsprechend beraten kann.

FXrauz lDiFngenxs


ich würde sie zwingen mit zum Arzt zu gehen.

Diese Aussage ist menschenunwürdig - du hast dich offensichtlich auch nicht zu allem zwingen lassen.

Slchwar7zes wBlut


Deine Oma ist seit 62 Jahren mündig. Entscheiden sollte sie selbst.

MoARIEBCHxEN1


meine oma würde mir nicht erzählen dass sie "da" blutet! ;-D

P/ant?aniokeDrin


Ist sie sich sicher, dass es vaginale Blutungen sind?

Wir hatten schon einige ältere Damen auf Station, die auch meinten, sie hätten vaginale Blutungen, es waren aber blutige Blasenentzündungen.

In dem Alter sehr häufig und wird gerne auch mal verwechselt und sie müssen nicht unbedingt Schmerzen bereiten.

Blut kann zudem auch noch aus dem After kommen und dort können es Hämorrhoiden oder Divertikel sein. Beides auch wahrscheinlicher als vaginale Blutung, welche natürlich nicht ausgeschlossen werden darf, nur die Erfahrung zeigt, dass es meistens doch eine einfachere Ursache hat und nicht vaginal ist.

Blutungen im Schambereich werden im Alter häufig falsch lokalisiert. Aber egal woher das Blut stammt, sollte sie damit zum Arzt.

Hoffe Du schaffst sie davon zu überzeugen.

Anndrefa-Do(rxia


Blut kann zudem auch noch aus dem After kommen und dort können es Hämorrhoiden oder Divertikel sein.

So war es auch bei meiner Oma (94 Jahre alt). Sie kam ins Krankenhaus und war einen Tag später wieder draußen. Man muss nicht gleich von Krebs ausgehen, aber ich bin der Meinung, dass es schon abgeklärt werden sollte. Aber da die Oma ja ziemlich fit sein soll, muss sie diese Entscheidung schon selber treffen. Der Oma aber von einer ärztlichen Untersuchung abzuraten halte ich allerdings für falsch.

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