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leichte andauernde Blutung kann man die mit tabletten stoppen?

sEtru]b@el\merl*in hat die Diskussion gestartet


Hallo ich bin fast 43 hatte im letzten Jahr Dauerblutungen extrem stark durch die Dreimonatsspritze und ein Myom dass ich bekam.

ich bekam im September 2009 eine Ausschabung dabei wurde das Myom entdeckt dass ich selber ausgestossen habe.

Ich habe meine Periode immer sehr regelmässig bekommen.

Nun hab ich seit 4 Wochen immer wieder leichte Blutungen(nach der Auschabung war sie übehaupt sehr leicht aber lang, nie unter 2 Wochen)

an manchen Tagen kommt es vor dass ich für ein paar Stunden gar kein Blut verliere dann wieder nur so wenig dass es gerade auf dem Clopapier oder der Binde zu sehen ist.

es nervt aber total.

Ich verhüte seit August 2009 nur noch mit Kondomen vor der Spritze die ich mir 2 mal geben liess auch 16 Jahre nur mit kondom.

Der Arzt sagte mir damals wenn es nicht besser wird muss die gebärmutter raus.

ich muss erwähnen dass aber genau die Praxis dass gerne macht(wahrscheinlich des geldes wegen)

Ich denk mir mal es gibt noch andere Frauen(Mein Hormonhaushalt wurde auch noch nie untersucht)

die das problem kennen und eine OP ablehnen und denen kann auch geholfen werden.

Was macht ihr gegen dauernde blutungen?

Sie sind ja nur sehr schwach oft nur ganz minimale Schmierblutungen.

Als ich vor einem Jahr dauerblutungen hatte wäre ich beinahe verblutet.

Es gibt doch sicher auch tabletten oder irgendwas oder würdet ihr wenn kein Myom oder was anderes dafür spricht gleich die gebärmutter rausnehmen lassen?

Es gibt ja sogar Frauen für die ein Myom kein grund für eine OP ist.

Ich habe einen termin beim frauenarzt vereinbart wollte aber schon vorher meinungen wissen.

Antworten
M@ama LKischen


Hallo Strubelmerlin,

mir erging es ähnlich, nur dass "meine" Dauerblutungen schon vor der Dreimonatsspritze eingesetzt hatten und unter der Spritze schlimmer wurden.

Ich hatte 2 Ausschabungen, wonach es erst einmal besser wurde, weil keine starken Blutungen mehr.

Ewig hatte ich dann auch diese leichten Blutungen.

Es nervt total, da gebe ich Dir Recht.

Mir wurde dann zeitweilig Gestagen in Tablettenform gegeben, was auch nich wirklich geholfen hat. Dann bekam ich Östrogen, um die Schleimhaut noch einmal komplett aufzubauen, damit es zu einer "richtigen" Abbruchblutung kommt, aber auch das Ergebnis war nicht befrieidigend.

Schlussendlich bekam ich immer stärkere Blutungen und Schmerzen, aber auch hier sah meine Gm noch normal im US aus. Dennoch hatte ich mich für eine Entfernung entschieden, weil in der Zwischenzeit meine Pap-Werte abgestürzt waren.

Zwei Wochen vor der Op war ich im Kh zur Vorstellung, alles sah danach aus, als würde es ohne Probleme gehen. Als ich am Tag vor der Op zu den ganzen Voruntersuchungen musste, bekam der Internist beim US der Nieren einen Schreck, denn meine Gm war innerhalb der zwei Wochen riesig geworden.

Inzwischen hat die Feinhistologie ergeben, dass ich ein sehr schnell wachsendes Myom in der Muskelschicht der Gm hatte. Ein Teil dieses Myoms hatte ich auch immer zwischendurch von alleine abgestoßen, daher die Monsterblutungen.

In meinem Fall war die Entscheidung zur Gm-Entfernung die Richtige, aber dennoch muss das jede Frau für sich entscheiden.

Da ich ohnehin eine Beckenbodenplastik brauchte, war die Op für mich wie eine Generalüberholung.

Heute, nach fast 5 Wochen nach der Op geht es mir blendend. Kein Aufstehen mehr in der Nacht, keine Schmerzen, kein Wundsein von den Vorlagen und ausgeglichen bin ich jetzt auch wieder.

Ein Tipp von mir:"Stell Deine Frage doch mal bei den "Hardcore-Couching nach Hysterektomie" oder im Tread: "Gebärmutterentfernung vaginal", denn dort sind viele Betroffene

Ach ja, mein Hormonspiegel wurde sogar mehrfach getestet, aber der war völlig normal und hatte auch keine Anzeichen für die Wechseljahre.

Und so sehr vorterilhaft ist eine Op für den niedergelassenen Arzt zumindest in Deutschland nicht, denn er "verliert" auf lange Sicht eine Patientin und die jährliche Vorsorgeuntersuchung ist kostenintensiver für ihn. Der Fa verdient folglich einmalig viel Geld, aber dann? Außerdem gibt es noch den Eid, den er geschworen hat und schon deshalb sollte man davon ausgehen, dass er nicht leichtsinnig handelt.

Du hast doch auch die Möglichkeit Dir eine 2. oder 3. Meinung einzuholen. Mach das und dann hör auf Dein Inneres. Mich hat niemand gedrängt, ich habe nach der Entscheidung gedrängt, dass ich kurzfristig einen Termin bekomme und nicht, wie eigentlich geplant in diesem Herbst. Mein Bauch sagte mir, dass ich es nicht schaffe und er sollte Recht behalten, denn die letzte Woche vor der Op war die Hölle. Schmerzen und jede Nacht wieder Sturzblutungen. Mein Eisenwert ist bis heute noch nicht im Normbereich, so weit war ich in kürzester Zeit runter.

Viel Glück für Dich und liebe Grüße

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