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Pco und Migräne

KSe8rsjxe hat die Diskussion gestartet


Liebe Forenmitglieder,

ich brauche mal einen Hormonrat von anderen PCO-Betroffenen oder -Experten.

Nachdem ich Anfang 09 die Hormonspirale (Mirena) nach insgesamt 10 Jahren abgesetzt habe, wurde bei mir PCO diagnostiziert. Symptome: chaotische, lange Zyklen bzw. ganz ausbleibende Blutungen über mehrere Monate; etwas unreine Haut, übermäßiger Haarwuchs (Kinn, Bauch).

Allerdings bin ich nicht übergewichtig, noch nicht mal ein bisschen. Auch konnten keine Zysten festgestellt werden, obwohl vor etwa 1 1/2 Jahren mal eine Zyste gesichtet wurde.

Ein androgenitales Syndrom wurde durch eine Genanalyse ausgeschlossen.

Meine Schilddrüsenwerte sind ebenfalls unauffällig (TSH: 1.41).

Mir wurde eine Pille verschrieben, die ich ein halbes Jahr genommen habe. Aus Teenagerzeiten wusste ich, dass ich die Pille nicht vertrage. Ich habe mit 15, 16 Jahren etwa 8 verschiedene Präparate probiert, aber ich bekam heftigste Migräne (inkl. Erbrechen, Sehstörungen, Durchfall = arbeitsunfähig). Trotzdem sollte ich es nun noch mal mit der Pille probieren und keine Pillenpausen einlegen. Ich habe die Pille also durchgenommen. Trotzdem bekomm ich regelmäßig schlimme Migräneanfälle, so dass ich sie vor 2 Wochen abgesetzt habe.

Ich meine außerdem, dass etwas mit meinem Blutzucker nicht in Ordnung ist, weil ich regelmäßig nach dem Mittagessen Erschöpfungszustände habe, die über das normale Mittagstief hinausgehen. Aber wie gesagt: ich bin nicht übergewichtig und habe weder zu- noch abgenommen. Ein Zuckerbelastungstest wird in einigen Wochen gemacht.

Meine Frage: gibt es hier Frauen mit PCO und Östrogenunverträglichkeit, aber ohne Insulinresistenz, die TROTZDEM Metformin verschrieben bekommen haben? Und habt ihr evtl. noch andere Tipps für mich bzgl. Medikamente/ Pillen?

Ich bin so langsam wirklich am verzweifeln... :-/

Vielen Dank schon mal!

Kersje

Antworten
A+leo|nor


Gut das du die Pille abgesetzt hast! Bei Migräne ist die wirklich nicht zu empfehlen.

Hast du mal mit deinem Hausarzt über deine aktuellen Beschwerden gesprochen?

M6onixM


Zunächst würde ich den Arzt wechseln-einer Frau, die unter der Pille derartige Migräne entwickelt hat nochmals die Pille zu geben ist unverantwortlich und wird von den Herstellern auch ausdrücklich verneint.

Welche Schilddrüsenwerte wurden bei dir außer dem TSH gemacht und wer hat sie bestimmt?

Soweit ich weiß, gibt es hier einige Frauen, die Metformin auch ohne Insulinresistenz erfolgreich nehmen, um ihre Zyklen zu normalisieren. Die werden sich bestimmt bald melden.

KqeFrsjxe


Danke für eure Antworten.

Meine Hausärztin hat das erste mal durch mich von PCO gehört, kannte also das ganze Krankheitsbild gar nicht. Ich bin aber sowieso bei einer Endokrinologin in Behandlung. Da fühle ich mich schon besser aufgehoben, obwohl ich manchmal Zweifel habe, ob ich sie mit meiner PCO/ Migräne-Kombination überfordere...

Die Endokrinologin hat mir nach der PCO-Diagnose die Pille verschrieben. Ich hatte sie darauf hingewiesen, dass ich früher mit der Pille verstärkt Migräne hatte, aber das war immerhin 10 Jahre her. Deswegen wollte sie es erst mal mit einer östrogenreichen Pille probieren.

Außer dem TSH-Wert wurden keine Schilddrüsenwerte bestimmt, soweit wie ich das hier überblicke. Es wurde ein großes Blutbild genommen, aber unter Schilddrüse finde ich nur den TSH-Wert. Hat eine (andere) Hausärztin gemacht.

Ich krieg echt noch die Krise: die Endokrinologin meint, ich müsse die Pille nehmen, "um meine Eierstöcke zu schonen", weil ich sonst Gefahr laufe, unfruchtbar zu werden (iwie fühl ich mich das eh schon, aber egal :-( ). Aber das ist einfach keine Lebensqualität. Abgesehen von Migräne leide ich unter der Pille unter depressiven Verstimmungen (hab hier schon ne Überweisung zum Therapeuten liegen), Gelenkschmerzen und meine Partnerschaft leidet auch unter diesen ganzen hormonell bedingten Auf und Abs (null Libido, eifersüchtig, zickig - und das seit einem halben Jahr - ich erkenne mich selbst nicht wieder...).

Noch mal an diejenigen, die Metformin nehmen: habt ihr - abgesehen von der anscheinend unangenehmen Eingewöhnungszeit - jetzt noch Nebenwirkungen? Hat sich euer Zyklus stabilisiert? ES??

Ich habe den Eindruck, dass Metformin bei PCO ohne Insulinresistenz nur sehr zögerlich verschrieben wird und ich frage mich warum. Ich würde das eigentlich gerne ausprobieren (bleibt ja anscheinend auch nicht viel übrige :-/ ).

Danke für eure Beiträge.

AUleAoxnor


Ich würde es mal mit nem anderen Endo versuchen, ich glaub du hast da nicht die kompetenteste erwischt.

Guck mal ob du hier einen findest: [[http://www.top-docs.de/]]

Deswegen wollte sie es erst mal mit einer östrogenreichen Pille probieren.

Schlaganfallrisiko?? Gerade bei einer östrogenreichen Pille?? :-o

MIonxiM


ALeonor sagte es ja bereits: Als Migränepatientin ist dein Schlaganfallrisiko unter der Pille drastisch erhöht-gerade bei den östrogenreicheren.

Deswegen ist die Pille bei dir kontraindiziert, du darfst sie nicht verwenden.

Dabei ist völlig wurst, wann die Migräne auftrat.

Der TSH-Wert alleine ist nicht aussagekräftig, mindestens fT3 und fT4 sollten dazu gemacht werden um die Schilddrüse einschätzen zu können. um alles aber komplett abzuklären sollten auch bestimmte Antikörper überprüft werden.

Wurde das bei der Endokrinologin noch nicht gemacht-das wäre aber wirklich mehr als enttäuschend.

Mich würde auch mal interessieren, warum es die Eierstöcke "überfordert", wenn man die Tage länger nicht bekommt. Bei PCO, also mehreren Zysten am Eierstock, würde ich das ja noch einsehen.

ABer das hast du ja nicht-warum also die Pille?

Leider hast du sie ja schon genommen. Das bedeutet aber auch, dass du erst 6 Monate nach dem Absetzen wieder aussagekräftige Sexualhormonwerte machen lassen kannst. Die Pille stört diese Werte nämlich stark.

Die Schilddrüsenwerte kannst du allerdings jetzt schon machen lassen-bei einem guten Arzt aus Aleonors Link.

Koersxje


Hallo!

Ich denke, dass fT3 und fT4 gemessen wurden, aber ich habe die Werte iM nicht hier. Die werde ich mir nächstes Mal geben lassen.

Die Pille werde ich auf jeden Fall nicht mehr nehmen. Ich bin wegen Schlaganfall sogar familiär vorbelastet...

Und zu der Geschichte mit den Eierstöcken: die Endokrinologin sagte, ich müsse meine Eierstöcke durch die Pille schonen, weil sie sonst diesen vielen männlichen Hormonen ausgesetzt wären und dadurch "verkümmern" könnten (ich weiß nicht mehr, ob sie wirklich "verkümmern" gesagt hat, aber sinngemäß). Wegen Zysten bin ich auch nicht 100%ig sicher: früher wurde wie gesagt mal eine gesichtet und ich habe gelesen, dass polyzystische Ovarien oftmals fälschlicherweise als "eine" Zyste diagnostiziert werden. Aber die Zyste(n) hat/haben sich eh zurückgebildet, wahrscheinlich durch die Pille.

Ich weiß, dass ich jetzt erst wieder 6 Monate warten muss, bis überhaupt ein aussagekräftiger Wert genommen werden kann - das finde ich ja gerade so frustrierend: diese Hormongeschichten entwickeln sich so laaaangsam und ich bin ein ungeduldiger Mensch. >:(

Ich habe einen Blick in top-docs geworfen, aber es gibt in meinem Umkreis keinen einzigen eingetragenen Endokrinologen. Ich werde erst mal bei meiner aktuellen Endokrinologin bleiben. Sie arbeitet in einem großen Endokrinologikum, evtl. kann ich zu einem anderen Arzt dort wechseln, wenn ich das möchte. Ich bin nicht so scharf darauf, zu einem Arzt zu wechseln, der nicht dort arbeitet, weil ich ja dann meine ganze Geschichte noch mal von vorne aufrollen muss.

Ich warte mal den Zuckerbelastungstest ab. Man darf es ja kaum schreiben, aber in meiner Situation wäre es wirklich positiv, wenn der Test auffällig wäre...

Vielleicht hat hier ja doch noch jemand die gleiche Krankheitskombi und kann mir noch Tipps geben?!

P"ower<Puffxi


Und zu der Geschichte mit den Eierstöcken: die Endokrinologin sagte, ich müsse meine Eierstöcke durch die Pille schonen, weil sie sonst diesen vielen männlichen Hormonen ausgesetzt wären und dadurch "verkümmern" könnten (ich weiß nicht mehr, ob sie wirklich "verkümmern" gesagt hat, aber sinngemäß). Wegen Zysten bin ich auch nicht 100%ig sicher: früher wurde wie gesagt mal eine gesichtet und ich habe gelesen, dass polyzystische Ovarien oftmals fälschlicherweise als "eine" Zyste diagnostiziert werden. Aber die Zyste(n) hat/haben sich eh zurückgebildet, wahrscheinlich durch die Pille.

das ist blödsinn, es gibt keine seriöse quelle, die eine verkapselung der ovarien belegt. tritt die periode min. 2x im jahr ein, kann man PCOS ebenso topisch behandeln, also äußerlich.

das einzige risiko, was bei einem unbehandelten PCOS besteht, ist, wenn ein metabolisches syndrom vorliegt oder eine insulinresistenz. MBS kann unbehandelte ohnehin zum tod führen und eine insulinresistenz eventuell zu einer diabetis typ2. tritt die periode seltener ein droht einem die gefahr eines endometriumkarzinoms, wenn die schleimhaut sehr hoch aufgebaut wird. auch hier gegen reicht eine 2x jährliche gabe von synthetischem progesteron, um eine blutung auszulösen.

dass man die pille nehmen MUSS, um die eierstöcke zu schonen ist müll und veraltet, also den endo wechseln @:)

zudem treten beim polyzystischen ovarialsyndrom KEINE zysten auf. die vielen bläschen im ultraschall wurden nur fälschlicherweise als "zysten" bezeichnet. in wirklichkeit sind das viele kleine, nicht sprungreife follikel, die nicht größer werden können und somit abgebaut werden. damit bleibt der eisprung aus.

jedes bläschen enthält also eine ganz normale eizelle. da die follikelbläschen nicht reifen können, wie es in einem normalen hormonellen verhältnis der fall wäre, bleiben sie auf einem größenlevel.

eine zyste weißt noch lange nicht auf ein PCOS hin, hat auch nichts mit einem polyzystischen ovar gemein.

PCO und PCOS-symptome treten manchmal nach dem absetzen von hormonellen verhütungsmittel auf. warum wartest du nicht einfach ab, was passiert?

nimmst du eventuell medikamente mit kortison? liegt ein hormonstatus vor?

zu deiner frage: ich habe metformin auch ohne eine insulinresistenz bekommen, da ich eine quelle vorlegen konnte, die beweist, dass es auch ohne IR helfen kann. da hat mein endo eben "nachgegeben".

aber geholfen hat es nicht viel, außer, dass die temeratur ruhiger geworden war. meine hyperandrogenämie kam aber höchstwahrscheinlich durch kortison, somit bin ich nicht vergleichbar für dich.

warst du mit der migräne schon beim neurologen? ich litt auch sehr oft an migräne, mir hat eine magnesiumkur sehr geholfen, bei mir war ein mangel die ursache dafür.

am besten lässt du die ursache dafür finden und diese gezielt behandeln :)*

Kwerrsxje


Hallo PowerPuffi,

danke für deinen Beitrag.

Ich bin ja keine Ärztin u es leuchtete mir ein, dass zu viele männliche Hormone auf Dauer nicht gut für die Eierstöcke sind.

Ein Zuckerbelastungstest wird eh in den kommenden Wochen gemacht, dann weiß ich mehr bzgl. Insulinresistenz.

Ich weiß, dass Zyste nicht gleich polyzystische Ovarien, aber ich kann das eine ja nicht von dem anderen auf dem Ultraschall unterscheiden. Die FA sprach von einer (1) Zyste und ich habe iwo gelesen, dass das durchaus bedeuten kann, dass ich polyzystische Ovarien habe, die besagte FA aber nicht als solche identifiziert hat. Im Moment habe ich auf jeden Fall weder das eine noch das andere, ich denke, das hat sich durch die Pille zurückgebildet.

Einfach abwarten, was passiert, mag ich eigentlich nicht so gerne, weil ich schon unter den Nebenwirkungen des Überschusses an männlichen Hormonen leide (Haarwuchs am Körper und Haarausfall auf dem Kopf, Aggressivität, jetzt wiederum eine gesteigerte Libido - das ist auch nervig!). Ein Hormonstatus wurde ein knappes Jahr nach Absetzen der Mirena gemacht, weil sich eben nicht alles von selbst eingespielt hat. Resultat: zu viele männliche Hormone (Testosteron und freies Testosteron). Medikamente nehme ich keine. Wurde auch alles andere getestet, aber die Werte hab ich jetzt nicht im Kopf.

Migräne habe ich schon seit ich 14 bin, schätze das hat auch was mit den Hormonen zu tun. Wenn ich keine Pille nehme, beschränken sich die Anfälle auf wenige Male im Jahr, sonst halt alle 2, 3 Wochen. Meine Tage habe ich noch nie regelmäßig gehabt, da ich aber unter der Mirena gar keine Periode hatte, ist das nicht mehr aufgefallen. Passt aber natürlich im Nachhinein ganz gut zur PCO-Diagnose.

Könntest du mir mal deine Quelle verraten, aus der hervorgeht, dass Metformin auch ohne Insulinresistenz helfen kann? Dann kann ich vielleicht mit schlagkräftigen Argumenten beim Endo antanzen.

Danke für eure Hilfe. :)=

PAowerPIuffxi


Ich bin ja keine Ärztin u es leuchtete mir ein, dass zu viele männliche Hormone auf Dauer nicht gut für die Eierstöcke sind.

und warum? ":/ denkst du, die pille ist da besser? ist es gesund, die ovarialfunktion komplett zu unterdrücken?

Ich weiß, dass Zyste nicht gleich polyzystische Ovarien, aber ich kann das eine ja nicht von dem anderen auf dem Ultraschall unterscheiden. Die FA sprach von einer (1) Zyste und ich habe iwo gelesen, dass das durchaus bedeuten kann, dass ich polyzystische Ovarien habe, die besagte FA aber nicht als solche identifiziert hat.

nein, ein einziger follikel (sowas gibts gar nicht) ist kein PCO, ein PCO ist vordefiniert. ein ovar muss dabei min 12 follikel vorweisen oder ein bestimmtes volumen aufweisen, liegt dies nicht vor, besteht auch kein PCO.

hier nachzulesen:

[[http://www.pco-syndrom.de/diagnostik]]

Einfach abwarten, was passiert, mag ich eigentlich nicht so gerne, weil ich schon unter den Nebenwirkungen des Überschusses an männlichen Hormonen leide (Haarwuchs am Körper und Haarausfall auf dem Kopf, Aggressivität, jetzt wiederum eine gesteigerte Libido - das ist auch nervig!).

da du topisch dagegen vorgehen kannst, ist dies kein problem. gegen schwachen hirsutismus hilft epilieren, gegen haarausfall östrogenshampoo, zink, etc einfach ausprobieren.

metformin zu testen, wäre hierbei auch ein guter ansatz, allerdings musst du auch hier wieder 6 monate abwarten. es kann ja sein, dass dein aktueller zustand durch das absetzen der mirena zustande kommt.

wenn metformin nicht hilft, gibt es keine andere behandlungsmöglichkeit für dich, um die androgene zu senken. vllt hilft dir ein besuch bei einem heilpraktiker, denn die schulmedizin kann eine hyperandrogenämie leider nicht anders behandeln.

dass deine periode nie regelmässig war, kann an einer hyperandrogenämie liegen, aber auch daran, dass du deinem körper nie die gelegenheit gegen hast, sich einzuspielen. die blutung unter der mirena ist nicht repräsentativ.

wann hast du deine periode bekommen? da du schon mit 15 mit der pille begonnen hast, kann man da nicht viel sagen. @:)

Könntest du mir mal deine Quelle verraten, aus der hervorgeht, dass Metformin auch ohne Insulinresistenz helfen kann? Dann kann ich vielleicht mit schlagkräftigen Argumenten beim Endo antanzen.

ich habs nicht gebookmarkt aber google liefert viele ergebnisse, einfach mal nach PCOS+metformin suchen oder metformin+ohne insulinresistenz.

Koe%rpsxje


Ich bin ja keine Ärztin u es leuchtete mir ein, dass zu viele männliche Hormone auf Dauer nicht gut für die Eierstöcke sind.

und warum? denkst du, die pille ist da besser? ist es gesund, die ovarialfunktion komplett zu unterdrücken?

Ich habe keinen Eisprung - nie - eben weil der durch zu viel Testosteron nicht stattfinden kann. Dass das nicht gut für die Funktion der Eierstöcke ist, konnte ich mir iwie vorstellen, ja.

Ich weiß, dass Zyste nicht gleich polyzystische Ovarien, aber ich kann das eine ja nicht von dem anderen auf dem Ultraschall unterscheiden. Die FA sprach von einer (1) Zyste und ich habe iwo gelesen, dass das durchaus bedeuten kann, dass ich polyzystische Ovarien habe, die besagte FA aber nicht als solche identifiziert hat.

nein, ein einziger follikel (sowas gibts gar nicht) ist kein PCO, ein PCO ist vordefiniert. ein ovar muss dabei min 12 follikel vorweisen oder ein bestimmtes volumen aufweisen, liegt dies nicht vor, besteht auch kein PCO.

Ich kenne die Definition von PCO und PCOS. Ich meinte, dass ich mal gelesen habe, dass (unkundige) Frauenärzte oft polyzystische Ovarien fälschlicherweise als eine Zyste diagnostizieren, da das auf dem Ultraschall für unerfahrene Ärzte nicht gut zu unterscheiden ist. Bei mir hat eine FA vor einiger Zeit eine Zyste diagnostiziert (vor der PCO-Diagnose). Also laut Definition: einen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum. Ich wollte damit nur andeuten, dass es sich hierbei evtl. um polyzystische Ovarien gehandelt haben könnte, die die FA nicht entdeckt hat.

es kann ja sein, dass dein aktueller zustand durch das absetzen der mirena zustande kommt.

Meinst du, dass man noch über ein Jahr nach Absetzen der Mirena Nachwirkungen haben kann? ???

wann hast du deine periode bekommen?

Mit 15 und ich muss mich korrigieren: ich habe mit 16 mit der Pille angefangen. Die habe ich aber nie durchgenommen, sondern es bis ich 19 immer mal wieder probiert, aber nie vertragen. Da waren also auch lange pillenfreie Phasen dazwischen (in denen ich monatelang keine Blutungen hatte).

Also, die PCO-Diagnose habe ich bisher eigentlich nicht angezweifelt, da schienen mir meine Symptome doch gut zu passen. Mir ging es eher um die PCO/Migräne-Kombi, außerdem frage ich mich, ob man eine Insulinresistenz selber merkt oder ob man da überhaupt erst durch so einen Test drauf kommt. Hat da vielleicht noch jemand Infos für mich?

PVowerPXuffxi


Ich habe keinen Eisprung - nie - eben weil der durch zu viel Testosteron nicht stattfinden kann. Dass das nicht gut für die Funktion der Eierstöcke ist, konnte ich mir iwie vorstellen, ja.

aber das kannst du doch noch gar nicht sagen? nach dem absetzen von hormonellen verhütungsmittel sind lange, chaotische zyklen normal, ebenso wie das ausbleiben der mens. es gab fälle, wo die blutung ohne PCOS bis zu 13 monate ausblieb. also keine panik @:)

und wenn der eisprung unter der pille genauso unterdrückt wird mit fremden und künstlichen hormonen soll das besser sein? ":/ fakt ist, eine verkapselung ist nicht belegt, ein unbehandeltes PCOS ist bei einer 2x jährlichen blutung nicht notwendig. du musst dich nicht an deinen ovarien orientieren, sondern an deinem endometrium.

setzt bei dir im jahr min 2 mal die blutung ein?

Ich kenne die Definition von PCO und PCOS. Ich meinte, dass ich mal gelesen habe, dass (unkundige) Frauenärzte oft polyzystische Ovarien fälschlicherweise als eine Zyste diagnostizieren, da das auf dem Ultraschall für unerfahrene Ärzte nicht gut zu unterscheiden ist. Bei mir hat eine FA vor einiger Zeit eine Zyste diagnostiziert (vor der PCO-Diagnose). Also laut Definition: einen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum. Ich wollte damit nur andeuten, dass es sich hierbei evtl. um polyzystische Ovarien gehandelt haben könnte, die die FA nicht entdeckt hat.

das ist recht unwahrscheinlich, beide sind per sonografie eigentlich ganz gut zu erkennen, aber schwarze schafe solls immer geben

schau mal:

[[http://www.ultraschallatlas.de/bilder/Ovarialzyste.jpg]]

das ist eine ovarialzyste

und das hier ein polyzystisches ovar:

[[http://mimaih15.files.wordpress.com/2008/07/pco.jpg]]

beide sehr unterschiedlich.

Meinst du, dass man noch über ein Jahr nach Absetzen der Mirena Nachwirkungen haben kann? ???

si claro! du hast dir lange hormone reingepfeffert und sehr früh mit der pille begonnen, dein körper muss nun nach ewigkeiten wieder von alleine arbeiten, das kann ein großes durcheinander geben.

von einigen sachen aber erholt man sich nie wieder, bei anderen braucht man sehr sehr lange.

du meinst sicher PCOS? PCO sind nur die polyzystischen ovarien, dies haben viele frauen im laufe ihres lebens ab und zu, PCOS ist das syndrom, bei dem man übermäßig behaart ist, akne hat, die blutung ausbleibt, etc

Also, die PCO-Diagnose habe ich bisher eigentlich nicht angezweifelt, da schienen mir meine Symptome doch gut zu passen. Mir ging es eher um die PCO/Migräne-Kombi, außerdem frage ich mich, ob man eine Insulinresistenz selber merkt oder ob man da überhaupt erst durch so einen Test drauf kommt. Hat da vielleicht noch jemand Infos für mich?

eine IR merkt man meist dadurch, dass man zunimmt und nur schwer abnehmen kann. das ist so das einzige problem.

aber du sagst doch selbst, dass du migräne nur ganz selten hast ohne pille?was ist denn genau dein problem mit der kombination von PCOS und migräne?

wie bereits gesagt, PCOS ist eine ausschluss-diagnose, das heißt, die symptome schneiden sich mit vielen anderen krankheiten. um PCOS sicher zu diagnostizieren, braucht es viele tests.

amenorrhoe+hyperandrogenämie kann viele ursachen haben. das PCOS ist das letzte, was man annimmt. leider wissen das viele endokrinologen+gynäkologen nicht und schmeißen mit der diagnose "PCOS" nur so um sich.

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/495036/]]

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