» »

Wie lange ist es ohne Pillenpause "gesund"?

SPkynline* hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben!

Ich nehme seit knapp 2 Jahren die Lamuna 20 und hab die ersten Monate noch nach der 21. Pille die Pillenpause gemacht. Seit über einem Jahr verschiebe ich die Pillenpause immer mit einem zweiten Blister.

Immer im Wechsel, einmal Pillenpause nach einem Blister, dann zwei Blister und dann die Pillenpause.

Komme damit sehr gut klar und auch mein FA hatte da keine Bedenken.

Neulich hatte ich in einer alten Cosmo gelesen, dass es auch völlig okay wäre drei Blister auf einmal zunehmen, sodass man seine Periode nur 4 Mal im Jahr hat. ???

Hat jemand von euch Erfahrungen damit?

Ich weiß ja, dass es auch auf die Dosierungen der Pille ankommt, je niedriger die dosiert sind, desto wahrscheinlicher Zwischenblutungen...würde mich trotzdem interessieren ob man das so einfach machen kann oder ob ich mir da gesundheitliche Bedenken machen sollte.

Wer hat Erfahrungen? Würd mich freuen wenn sich wer meldet! @:)

Antworten
Stky2lixne*


Niemand?

FVentxa


Der Langzyklus (wenn man seine Periode nur alle 3 Monate haben will, muss man übrigens 4 Blister hintereinander nehmen = 12 Wochen) ist eine gängige Methode Probleme in der Pillenpause zu mindern. Daran ist nichts schädlicher als nach 21 Tagen wieder zu bluten, da die Pille so oder so den natürlichen Zyklus vollkommen unterdrückt.

Ich hab die Valette 5,5 Jahre im Langzyklus genommen... immer solange bis ich Zwischenblutungen bekam. Dann hab ich erstmal alles abbluten lassen.

AzleoInor


Im Grunde genommen kann man sie solange nehmen bis Blutungen kommen.

Durchnehmen ist nicht ungesünder wie die Pille überhaupt zu nehmen.

H'lo/dyn


Kannst du machen. Je seltener du Pause machst, desto höher ist halt die Wahscheinlichkeit für Zwischenblutungen. Ansonsten ist die Pause nach 21 Tagen willkürlich gewählt um einen natürlichen Zyklus zu immitieren, den du aber unter der Pille eh nicht hast ;-)

S+amnlema


Gesund ist die Pille eh nicht ;-)

Ich würds so lang machen, bis du Zwischenblutungen bekommst.

F)entxa


4 Dumme - 1 Gedanke. ;-D

S.kyqlinxe*


Oh vielen dank für eure Antworten! :) @:)

Dann werd ich es probieren, hoffe natürlich ohne Zwischenblutungen!

Vielen Danke! Und liebe Grüße! @:)

fIl]utter9by


Ich hab die Diane im Langzyklus genommen weil ich in der Pillenpause immer ganz schlimm Migräne habe und mir das nicht alle paar Wochen antun wollte. Ich bin damit sehr gut zurecht gekommen. Die Diane is allerdings sehr hochdosiert. Ich hatte jetzt immer öfter Zwischenblutungen, Stressbedingt, und daher bin ich im Moment wieder im "normalen" Rhythmus. Will das aber gerne wieder ändern. Ich würde sowas aber lieber nochmal mit dem FA besprechen und nicht auf eigene Faust loslegen ;-)

S(atmlemxa


Du weißt schon, dass eine Migräne kontraindiziert mit der Pille? Und dass Migräne auch von der Pille kommen kann?

fmlut0terbxy


Wie genau meinst du das? Wegen den Hormonen? Weil ich das sowohl mit meinem Hausarzt als auch mit meiner Frauenärztin durchgesprochen habe und die haben mich da nicht drauf hingewiesen....Jetzt bin ich ein bißchen alamiert.

S_am:lexma


Wenn eine Frau unter Migräne leidet, ist es nicht ratsam, mit Hormonen zu verhüten, nur wenn es absolut nicht anders möglich ist.

Weiterhin sind Kopfschmerzen/Migräne eine Nebenwirkung der Pille.

Lies bitte mal deine Packungsbeilage.

f4lutote8rbxy


Hmmm, die Migräne war ja schon vor der Pille da und meine Frauenärztin hat mir ja den Langzyklus extra wegen der Migräne angeraten...das ist schon ein bißchen merkwürdig. Da muss ich mich mal schlau fragen was ich dann anders machen kann.

Jedenfalls Danke für den Hinweis!

A}leoznor


Da sind die aber ziemlich leichtsinnig. Aber ist ja auch nicht deren Schlaganfall.

Wann darf Diane-35 nicht angewendet werden?

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird entscheiden, ob bei Ihnen irgendwelche medizinischen Gründe dafür vorliegen, dass Sie Diane-35 nicht einnehmen dürfen.

Diane-35 darf nicht angewendet werden bzw. muss unverzüglich abgesetzt werden, wenn während der Einnahme eine der folgenden Situationen oder Krankheiten erstmalig auftritt:

vorhandene oder vorausgegangene Blutgerinnsel in den Venen oder Arterien (Thrombose, Embolie), z.B. in den Beinen, Lungen oder Augen;

vorausgegangener Herzinfarkt oder Schlaganfall oder bei Vorstadien einer Thrombose (z.B. bei vorübergehenden Durchblutungsstörungen, Angina pectoris);

schwere Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Gefässveränderungen, vorangegangene Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) zusammen mit erhöhten Blutfettwerten;

Gelbsucht;

bestehende oder vorausgegangene schwere Leberfunktionsstörungen, solange die Leberwerte abnormal sind;

vorausgegangene oder bestehende Lebertumore;

Migräne, die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsstörungen einhergeht (migraine accompagnée);

bestehender oder vermuteter Brust- oder Gebärmutterkrebs, wenn Geschlechtshormone eine Rolle spielen;

nicht abgeklärte Scheidenblutungen;

bestehende oder vermutete Schwangerschaft;

Stillzeit;

Beeinflussung der Blutgerinnung, Risiko für Gefässerkrankungen

Bei Frauen, die kombinierte orale Empfängnisverhütungsmittel – einschliesslich Diane-35 – anwenden, besteht ein leicht erhöhtes Risiko für Gerinnselbildung in Venen und Arterien (venöse und arterielle thrombotische und thromboembolische Krankheiten), welche zu teilweise schweren Gesundheitsschäden führen kann. Diese Erkrankungen treten selten auf. Das Risiko für Gerinnselbildung ist am Höchsten während dem ersten Anwendungsjahr. Eine Gerinnselbildung kann in Venen zu tiefen Venenthrombosen (Venenentzündung) oder Lungenembolie, in Arterien zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

Das Risiko für solche Thrombosen oder Embolien besteht bei der Einnahme aller hormonalen Empfängnisverhütungsmittel, es ist jedoch geringer als während einer Schwangerschaft.

Es wurde über Einzelfälle von Blutgerinnseln in den Augen (Netzhautthrombosen) oder anderen Organen berichtet. Ein Zusammenhang mit der Einnahme oraler Empfängnisverhütungsmittel ist jedoch nicht erwiesen.

Das Risiko für Gerinnselbildung in Venen und Arterien erhöht sich bei:

zunehmendem Lebensalter;

Tabakkonsum; das Risiko für Durchblutungsstörungen in Herz oder Gehirn (Herzinfarkt/Schlaganfall) erhöht sich zusätzlich mit zunehmendem Alter und starkem Rauchen. Deshalb sollten Sie nicht rauchen, besonders wenn Sie älter als 35 Jahre sind. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin unbedingt über Ihre Rauchgewohnheiten;

früherem Auftreten einer Venenthrombose, Lungenembolie, eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls bei einem Geschwister oder Elternteil;

erheblichem Übergewicht (Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie diesbezüglich informieren);

Störungen des Blutfett (Lipid)-Stoffwechsels;

Bluthochdruck;

Migräne;

bestimmten Herzkrankheiten (Herzklappenerkrankungen, Vorhofflimmern);

Bettlägrigkeit oder eingeschränkter Bewegungsfreiheit nach einem Unfall oder einer Operation;

Blutgerinnungsstörungen.

Wann sollten Sie die Einnahme von Diane-35 abbrechen und Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen?

Wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft;

Migräne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen, die Sie früher nicht hatten oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen;

plötzliche Seh-, Hör-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsstörungen;

einseitige Beinschmerzen und/oder Schwellung in einem Bein;

plötzliche Atembeschwerden oder plötzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache;

plötzlicher starker Schmerz im Brustkorb mit oder auch ohne Ausstrahlung in den linken Arm;

plötzliches Auftreten von Schwindel, Kollaps mit oder auch ohne Krampfanfälle, von Schwächegefühl, Gefühlsstörungen oder Koordinationsstörungen;

geplante Operation (mind. 4 Wochen vorher absetzen) oder Bettlägrigkeit nach einem Unfall oder einer Operation sowie eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit (die erneute Einnahme sollte nicht früher als 2 Wochen nach Wiedererlangen vollständiger Mobilität erfolgen);

erheblicher Blutdruckanstieg (bei wiederholter Messung);

Auftreten von Gelbsucht, Auftreten von Hepatitis (Leber­entzündung), Juckreiz am ganzen Körper;

plötzliches Auftreten starker Bauchschmerzen oder Anschwellen des Bauches;

Auftreten eines Knotens in der Brust;

Auftreten ungewöhnlicher, starker Zwischenblutungen;

zweimaliges Ausbleiben der Monatsblutung.

Welche Nebenwirkungen kann Diane-35 haben?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über alle unerwünschten Ereignisse, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden, oder über Änderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie die Pille vermuten.

Schwerwiegende Reaktionen auf die Pilleneinnahme sowie damit verbundene Symptome sind in den Abschnitten «Beeinflussung der Blutgerinnung, Risiko für Gefässerkrankungen» und «Tumorerkrankungen» der Rubrik «Wann ist bei der Einnahme von Diane-35 Vorsicht geboten?» beschrieben. Bitte lesen Sie diese Abschnitte und befragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin unverzüglich, wenn Sie glauben, dass etwas davon auf Sie zutrifft.

Folgende weitere Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Diane-35 auftreten:

Häufig

Gewichtszunahme, depressive Zustände, veränderter Gemütszustand, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Hautausschläge, Brustspannungen und Brustschmerzen.

Gelegentlich

Flüssigkeitsansammlung in den Geweben, Abnahme der Libido, Migräne, Erbrechen, Durchfall, Quaddelbildung auf der Haut, Chloasma (bräunliche Flecken im Gesicht), Vergrösserung der Brust, Zwischenblutungen und Ausbleiben der Zyklusblutung.

Selten bis sehr selten

Überempfindlichkeitsreaktionen, Gewichtsabnahme, Beeinträchtigung des Zuckerstoffwechsels, Zunahme der Libido, Schwindel, Zunahme epileptischer Anfälle, Beinkrämpfe, Beschwerden beim Tragen von Kontaktlinsen, im Rahmen eines thromboembolischen Ereignisses können Sehstörungen auftreten, Hörstörungen, Blutdruckanstieg, arterielle und venöse thromboembolische Erkrankungen (z.B. venöse Thrombose, Lungenembolie, Schlaganfall, Herzinfarkt), Lebertumore, Leberentzündung, Gelbsucht, Verstärkung einer Porphyrie (Störungen des Blutfarbstoffaufbaus), schwere Hautreaktionen, Juckreiz, vermehrte Brustdrüsensekretion, vermehrter Scheidenausfluss und vermehrte Scheideninfektionen (v.a. Pilzinfektionen).

Alle Zitate aus der Packungsbeilage der Diane 35

Sjamlexma


Bitte bitte nicht weiter die Pille nehmen. Such dir lieber ein anderes Verhütungsmittel und bekämpfe die Migräne anderweitig.

Dein FA muss regelmäßig mit dir darüber sprechen und gegebenenfalls die Pilleneinnahme abbrechen lassen, wenns nicht besser wird. Eigentlich müsstest du auch dahingehend aufgeklärt worden sein.

Ich würde mir einen neuen FA suchen.

[[http://medikamente.onmeda.de/Medikament/LAMUNA+20/med_gegenanzeigen-medikament-10.html]]

Bei den folgenden Erkrankungen kann die Wirkstoffkombination zwar angewendet werden, der Arzt muss jedoch durch laufende Kontrolle der entsprechenden Laborwerte die Entwicklung der Behandlung überprüfen und gegebenenfalls die Therapie abbrechen:

Brustkrebs in der Familie (Verwandte ersten Grades)

Durchblutungsstörungen an Armen, Händen und Beinen

Blutdruckanstieg

Herz- und Nierenfunktionsstörungen

vorausgegangene leichtere Leber- und Gallenblasenerkrankungen

Migräne oder schwere Kopfschmerzen

Depressionen

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Epilepsie

Asthma

Chorea minor (Veitstanz)

multiple Sklerose

behandelte Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut

leichtere Fettstoffwechselstörungen oder erhebliches Übergewicht

Erkrankungen der Brustdrüse (Mastopathie)

gutartige Gebärmuttertumoren

ausgeprägte Neigung zu Krampfadern

Rauchst du?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH