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Andauerndes Ausbleiben der Regel, Arzt meint normal

FueueXrfxee hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich nehme die Belara seit ich 17 bin (nun10 Jahre). Hatte nie Probleme. Vor 5 Jahren habe ich begonnen immer ca 3 Monate durch zu nehmen, weil ich Schmerzmittel nahm- das hatte mir meine Ärtzin empfohlen. Meine Regel war in den letzten Jahren äußerst schwach. Im September lag ich 2x kurz hintereinander wegen Nierenentzündung im Krankenhaus. Seither bleibt meine Regel aus. Ich habe seit 1 Jahr keinen Partner gehabt, drum kann ich nicht schwanger sein. Meine Ärztin meint, dass Ausbleiben wäre unbedenklich und das das jetzt so bleiben wird.

Sicherheitshalber habe ich meine Freundin bei ihrer Ärztin mal fragen lassen und die meinte das dringender Handlungsbedarf besteht, da ich auf dem besten Weg bin unfruchtbar zu werden.

Was nun? Kinder will ich später bekommen, aber mittlerweile gibt es auch wieder einen Mann in meinem Leben.

Antworten
kLathariVna-dKie-gr9oße


Vielleicht mal über nicht-hormonelle Verhütung nachdenken? Unter der Pille kann man vermutlich schlecht beurteilen, was wirklich dramatisch ist und was nicht...

S!amDlemxa


1. Du hast unter der Pille keinen Zyklus und somit auch keine Regel, sondern nur eine Entzugsblutung.

2. Wieso nimmst du die Pille, wenn du seit einem Jahr keinen Partner hast ??? Schon mal was von Nebenwirkungen gehört? Inzwischen lohnt sichs wohl wieder, aber trotzdem... ":/

Nebenwirkungen:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar


Psychiatrische Erkrankungen

häufig: depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Nervosität

Erkrankungen des Nervensystems

häufig: Schwindel, Migräne (und/oder deren Verschlechterung)

Augenerkrankungen

häufig: Sehstörungen

selten: Bindehautentzündung, Beschwerden beim Tragen von Kontaktlinsen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

selten: Hörsturz, Ohrgeräusche

Gefässerkrankungen

selten: Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Kreislaufzusammenbruch, Bildung von Krampfadern

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

sehr häufig: Übelkeit

häufig: Erbrechen

gelegentlich: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

häufig: Akne

gelegentlich: Pigmentierungsstörung, bräunliche Flecke im Gesicht, Haarausfall, trockene Haut

selten: Nesselsucht, allergische Hautreaktion, Hautausschlag (Ekzem), entzündliche Hautrötung, Juckreiz, Verschlechterung einer bestehenden Schuppenflechte, vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung

sehr selten: Erythema nodosum

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

gelegentlich: Rückenschmerzen, Muskelbeschwerden

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

sehr häufig: Ausfluss aus der Scheide, Schmerzen während der Monatsblutung, Ausbleiben der Monatsblutung

häufig: Schmerzen im Unterbauch

gelegentlich: Absonderungen aus der Brustdrüse, gutartige Bindegewebsveränderungen der Brust, pilzbedingte Infektion der Scheide, Eierstockzyste

selten: Brustvergrößerung, Scheidenentzündung, verlängerte und/oder verstärkte Monatsblutung, prämenstruelles Syndrom (körperliche und seelische Beschwerden vor Einsetzen der Monatsblutung)

Allgemeine Erkrankungen

häufig: Müdigkeit, Schweregefühl in den Beinen, Wasseransammlung, Gewichtszunahme

gelegentlich: Abnahme des Geschlechtstriebes, Schweißneigung

selten: Appetitzunahme

Untersuchungen

häufig: Blutdruckanstieg

gelegentlich: Veränderungen der Blutfette einschließlich erhöhtem Gehalt an Triglyceriden

FBeueKrfee


Natürlich habe ich mit meiner Ärztin auch über Nebenwirkungen gesprochen- der Beipackzettel ist ja nicht umsonst Ellen lang! Sie meinte aber, dass das Absetzten nicht empfehlenswert ist, weil die Nebenwirkungen im 1. halben Jahr das höchste Risiko darstellen. Danach hat sich der Körper drauf eingestellt.

Und schließlich wusste ich ja nicht, wie lange ich alleine bleiben werde... 8-)

SwamlYema


Versuchs einfach.

Die meisten Frauenärzte raten deshalb vom Absetzen ab, weil sie dann nicht mehr am Patienten verdienen.

Und schließlich wusste ich ja nicht, wie lange ich alleine bleiben werde...

Wusste ich auch nicht und hab trotzdem abgesetzt... Auch wenn es nur für 3 Monate ist.

Hast du eventuell noch Risikofaktoren?

Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) dürfen nicht eingenommen werden, wenn die im Folgenden beschriebenen Erkrankungen bestehen. Die Einnahme des Arzneimittels muss unverzüglich beendet werden, wenn einer dieser Umstände während der Einnahme auftritt:

- Schwangerschaft

- bestehende oder vorausgegangene arterielle oder venöse Thrombosen, z.B. Thrombose der tiefen Venen, Lungenembolie, Myokardinfarkt, Schlaganfall

- Vorstadien oder erste Anzeichen einer Thrombose, Thrombophlebitis oder Symptome einer Embolie, zum Beispiel eine transitorisch ischämische Attacke, Angina pectoris

- geplante Operationen (mindestens 4 Wochen vorher) und während des Zeitraums einer Ruhigstellung, zum Beispiel nach Unfällen (z.B. bei Gipsverband nach Unfällen)

- Diabetes mellitus mit Gefäßveränderungen

- entgleister Diabetes mellitus

- schwer einzustellender Hypertonus oder eine signifikante Blutdruckerhöhung (ständige Werte über 140/90 mm Hg)

- Hepatitis, Ikterus, Leberfunktionsstörungen, solange sich die Leberfunktionswerte nicht normalisiert haben

- generalisierter Pruritus und Cholestase, insbesondere während einer vorangegangenen Schwangerschaft oder Östrogentherapie

- Dubin-Johnson Syndrom, Rotor-Syndrom, Störungen der Gallesekretion

- vorangegangene oder bestehende Lebertumoren

- starke Oberbauchschmerzen, Lebervergrößerung oder Symptome für intraabdominale Blutungen

- erstes oder erneutes Auftreten von Porphyrie (alle 3 Formen, insbesondere die erworbene Porphyrie)

- bestehende oder vorausgegangene hormonempfindliche bösartige Tumoren, z.B. Brust- oder Gebärmuttertumoren

- schwere Fettstoffwechselstörungen

- erstmaliges Auftreten migräneartiger oder gehäuftes Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen

- Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte (sog. Migraine accompagn*e22e)

- akute sensorische Ausfälle, z.B. Seh- oder Hörstörungen

- motorische Störungen (insbesondere Paresen)

- Zunahme epileptischer Anfälle

- schwere Depressionen

- Otosklerose mit Verschlechterung in vorangegangenen Schwangerschaften

- ungeklärte Amenorrhoe

- Endometriumhyperplasie

- ungeklärte Genitalblutungen

- Überempfindlichkeit gegen Chlormadinonacetat, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile.

Ein schwerwiegender Risikofaktor oder mehrere Risikofaktoren für eine venöse (z.B. zunehmendes Alter, positive Familienanamnese, längere Immobilisierung, Adipositas) oder arterielle Thrombose (z.B. zunehmendes Alter, Rauchen, Dyslipoproteinämie, Adipositas, Hypertonie, Herzklappenerkrankung, Vorhofflimmern, positive Familienanamnese) können eine Gegenanzeige darstellen.

Rauchen erhöht das Risiko für schwere kardiovaskuläre Nebenwirkungen des kombinierten oralen Kontrazeptivums (KOK). Dieses Risiko nimmt mit zunehmendem Alter und Zigarettenkonsum zu und ist besonders ausgeprägt bei Frauen über 35 Jahren. Frauen über 35 Jahren, die rauchen, sollen andere Verhütungsmethoden anwenden.

Bestimmte Krankheiten/Zustände können durch die Einnahme von Östrogen oder Östrogen/Gestagenkombinationen negativ beeinflusst werden. Hier ist eine besondere ärztliche Überwachung erforderlich:

- Epilepsie

- Multiple Sklerose

- Tetanie

- Migräne

- Asthma

- Herz- oder Niereninsuffizienz

- Chorea minor

- Diabetes mellitus

- Lebererkrankungen

- Fettstoffwechselstörungen

- Autoimmunerkrankungen (einschließlich des systemischen Lupus erythematodes)

- Adipositas

- Hoher Blutdruck

- Endometriose

- Varikosis

- Venenentzündungen

- Blutgerinnungsstörungen

- Mastopathie

- Gebärmuttermyome

- Herpes gestationis

- Depressionen.

Vorsicht bei Frauen mit Schwangerschaftsherpes in der Vorgeschichte, da es zu erneutem Auftreten von Herpes gestationis unter KOK kommen kann.

Vorsicht bei Frauen mit Hypertriglyceridämie in der eigenen oder Familienanamnese; bei der Anwendung von KOK ist das Risiko für eine Pankreatitis erhöht.

S aml$exma


Und das hier

weil die Nebenwirkungen im 1. halben Jahr das höchste Risiko darstellen

ist der größte Stuss, den ich bisher gehört hab... >:(

Wieso sollte das Absetzen eines nicht ungefährlichen Medikamentes gefährlicher sein als das Medikament selbst ???

Faentqa


Danach hat sich der Körper drauf eingestellt.

Das gibt es nicht. Der Körper stellt sich nicht drauf ein, er wird durch die Pille immer gleichermaßen beeinträchtigt. NW können immer entstehen und das Risiko wird nicht kleiner, je länger man sie nimmt.

Das Ausbleiben der Blutung ist eine - meist gewünschte - völlig normale Nebenwirkung der Pille.

k`rok~o7


weil die Nebenwirkungen im 1. halben Jahr das höchste Risiko darstellen

Viele Nebenwirkungen treten erst nach längerer Einnahme schleichend auf.

Und schließlich wusste ich ja nicht, wie lange ich alleine bleiben werde...

Mit einem neuen Partner nimmt man doch eh erstmal Kondome.

S9amlxema


:)^ :)z

F@euerf9ee


Habe keine Nebenwirkungen, Risikofaktoren, andere Erkrankungen und ich Rauche nicht.

Das was mich ja nun am Meisten irretiert, sind die 2 unterschiedlichen Aussagen der Ärzte!

Wem soll ich nun glauben? Natürlich mag es bequem sein ohne Blutung aber was ist mit der anderen Aussage das ich UNFRUCHTBAR werde??!! Zwischen unbedenklich und großes Problem liegt eine weite Kluft und nicht ich bin der Artz

Die von meiner Freundin meinte ich müsste beginnen ein 3 Phasen Preparat zu nehmen?

Was ist mit meinem Krankenhausaufenthalt? Ich habe ne Woche am Tropf gehangen und in der Zeit war eine Pillenpause. Ich habe einige Kilo abgenommen, aber hätte es sich nicht seither wieder stabilisieren müssen? Ich bin nicht untergewichtig aber ich sage mal etwas unter Normal und ich treibe täglich Sport.

SOaml'exma


Naja... Man kann diverse Nebenwirkungen davontragen (Schilddrüse, Hormone total durcheinander), die im Endeffekt dazu führen, dass man unfruchtbar wird. Aber die Pille selbst macht nicht unfruchtbar.

Wenn du sicher sein willst, lass die Pille ganz weg. Ein 3-Phasen-Präparat (wahrscheinlich meint sie noch die Qluaria) ist nicht besser als eine normale Pille und hat dazu noch ein viel komplizierteres Einnahmeschema.

Was soll mit dem Aufenthalt sein? Weil du abgenommen hast?

Ffeuer{fee


Ich meine weil ich da einen sehr schlechten Gesundheitszustand hatte und da würde ich ein Ausbleiben nicht seltsam finden. Für mich ist es halt auffällig, dass es zu dem Zeitpunkt los ging.

S7amlxemxa


Wie geschrieben, es ist eine bekannte und auch beliebte Nebenwirkung der Pille.

Wenn du sehr dünn bist, kann es übrigens sein, dass du ohne Pille keinen Zyklus mehr hast.

-0Jrulixa


Ich glaub du bist dir nicht so richtig bewusst was die Pille im Körper bewirkt. Du hast keine Eisprünge oder sonstiges. Du befindest dich durch die Pilleneinnahme praktisch im Winterschlaf. Ergo kannst dui gar nicht wissen ob bei dir alles OK ist oder nicht.

F(euerxfee


Wo ist nun der Weg?

Ich lasse die Pille weg- warte bis meine Blutung wieder einsetzt- denke nun ist alles wieder normal- beginne wieder mit der Pille, damit ich (nach der "Kennenlernphase"!!!) mit meinem Freund wieder eine sichere Verhütung habe??

Ich bin ein Kontrollfreak- es ist sicher schwer zu verstehen, aber ich kann mich einfach nicht auf einen Kalender und ein Tagebuch verlassen. - Aber jetzt bitte keine Antworten wie "dann kein Sex" ;-)

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