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manuelle Plazentaablösung und verschollene Plazentareste

VOergsenHie hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hatte vor über sieben Wochen eine schöne spontane Geburt. Es lief eigentlich alles gut. Nach der Geburt meiner Tochter wurde sofort versucht die Plazenta, durch ziehen an der Nabelschnur und drücken auf den Bauch, aus mir raus zu bekommen. Auch durch die gabe von Wehenmitteln tat sich nichts. Nach über einer Stunde des aufgeregten wartens seitens des Arztes und der Hebamme (und des fröhlich vor mich hin blutens meinerseits :=o ) wurde der Chefarzt aus dem Bett geklingelt, der mir dann die Plazenta manuell entfernen sollte. Ich wurde dann sofort, nach erscheinen des verschlafenen Arztes, im Kreissaal unter Vollnarkose ausgeschabt.

Nach dem anscheinend gelungenen Eingriff wurde mir gesagt, dass meine Plazenta an mehreren Stellen sehr verwachsen mit der Gebärmutter war und die Plazenta niemals auf natürlichem Wege rausgekommen wäre. (Naja gut dachte ich mir, mir egal ich möchte sie auf jeden Fall mit nach Haus kriegen damit ich ein Bäumchen drauf pflanzen kann).

Nach ein paar Tagen in der Klinik wurde ich dann mit Kind und Plazenta ;-) nach Haus entlassen. Zu Hause angekommen warf ich dann einen Blick auf "mein Mitbringsel", ich war ziemlich entsetzt wie zerfleddert und zerrissen die Plazenta war. Auch meine Nachsorgehebamme, die später einen Blick drauf warf, war irritiert.

Da dachte ich mir schon: wie die Ärzte bei der Ausschabung wohl überprüft haben das alles raus gekommen ist?

Wieder ein paar Tage später stand ich gerade vom Frühstückstisch auf und merkte wie das Blut nur so aus mir raus floss. Mir war gleich klar, dass das beim besten Willen nichts mit dem normalen Wochenfluss zu tun hat ":/

Also bin ich gleich mal zu meiner Frauenärztin, die mich dann mürrisch nach über einer Stunde warten, untersucht hat. Sie meinte: das sei normal, aber ich soll es weiter beobachten. Bin also ratlos wieder nach Haus gefahren mit dem Gedanken dass ich wohl zum Hypochoner geworden bin.

Insgesamt sechs Wochen überging ich dann die nicht abklingen wollende Blutung und die öfter auftauchenden Unterleibsschmerzen. Meine Hebamme fand das auch sehr komisch, verließ sich aber mehr oder weniger auf das Urteil meiner Ärztin. Letzte Woche hatte ich dann meine Abschlussuntersuchung, wieder meinte die Ärztin es sei alles gut. Ich konnte es mir trotzdem nicht verkneifen zu fragen warum die Blutung nicht schwächer wird und wieso ich seit Tagen so starke Unterleibsschmerzen habe. Ihre Antwort: die Blutung verschwindet die nächsten Wochen und meine Schmerzen sind Nachwehen. ;-D :)= Naja

Gestern sah ich dann als ich auf die Toilette wollte, dass ich ein großes Stück Plazenta ausgeschieden hatte ":/

Diesmal rief ich einen anderen Arzt an, der mir für heute gleich einen Termin gegeben hat. Und was kam raus?

In meiner Gebärmutter tummelt sich noch ein großer Haufen Plazentareste! Er rief gleich im Krankenhaus an und

forderte einen Ausschabungstermin für morgen. Morgen gehts also zur zweiten Ausschabung.....

Wollte jetzt mal gerne Wissen ob jemand anderes vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat?! Freu mich über jede Antwort

Ps: tut mir leid, dass ich meinen Ärger so lange beschrieben habe |-o

Antworten
AEleon8oxr


Und deine Ärztin hat es nicht für nötig befunden mal die 5 Minuten zu investieren und nachzusehen? :-o

Boah, der würd ich was husten.

V4erg1enie


Sie hat mich ja untersucht, hat auch Ultraschall gemacht. Aber meine Theorie ist, dass sie mit ihrem nicht mehr ganz so neuen Ultraschallgerät das Problem einfach nicht gesehen hat. Wenn ichs mir recht überlege hat sie das alles nicht ernst genommen....

VAedrgenixe


Hatte vielleicht jemand auch so eine stark verwachsene Plazenta und weiss woher sowas kommt?

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