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Zyste – Untersuchung- OP trotz Menstruation möglich?

EFvi_x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

bei mir (45 Jahre) wurde am vergangenen Donnerstag eine 8 cm große eingeblutene Zyste am rechten Eierstock festgestellt. Ich habe seit ein paar Wochen stechende Schmerzen im rechten Bauch/Seite. Die Frauenärztin meinte, ich solle mir noch schöne Pfingsten machen und hat für mich einen Termin für morgen früh im Krankenhaus vereinbart. Blöderweise bekomm ich ausgerechnet jetzt meine Menstruation.

Hier meine Fragen:

Ich habe im Internet gelesen, dass einge Frauen sich auch hormonell behandeln lassen oder die Zyste punktieren lassen, meine Frauenärztin hat jedoch gleich zu einer OP geraten? Ist die wirklich notwendig?

Macht es überhaupt Sinn morgen zu dem Termin im Krankenhaus zu erscheinen, oder sollte ich anrufen und den Termin verschieben?

Bekommt man einen Krankschreibung für den Untersuchungstermin im Krankenhaus?

Wird bei der Vorbesprechung nochmal Ultraschall oder eine gyn. Untersuchung gemacht, oder reicht die Voruntersuchung beim Frauenarzt aus? Gibt es noch sonstige Voruntersuchungen wie Blutabnahme, oder ähnliches?

Wie lange dauert es, bis man nach einer OP weiss, ob das entnommene Gewebe gut oder bösartig ist?

Hab schon totalen Stress mit meinem Männe, er sagt wir sollten da auf alle Fälle hingehen, ich habe jedoch Angst und eine Untersuchung wäre mir peinlich während der Mens.

Danke für evlt. Antworten

Evi

Antworten
roahbea2x8816


Dein Mann hat Recht,geh auf jeden Fall hin.Na und Du hast Deine Tage,das muss Dir doch bei einem arzt nicht peinlich sein.Ich denke auch nicht das es für die OP eine Rolle spielt,bei mir war es nämlich genauso.Ich würde es operieren lassen,das ist schnell gemacht,dauert nicht lange und Du bist damit durch.

Wenn Du eine Krankschreibung brauchst,spreche es an,damit haben die Ärzte kein Problem.

Lass Dich morgen untersuchen,die Ärzte werden dann schon sagen,was noch gemacht werden muss.

Und echt..das muss Dir nicht peinlich sein,das Du Deine Tage hast.Wichtig ist doch,das Du die Schmerzen los wirst.

kXnau;bbelJinchxen


huhu,

ich kann nur aus eigener erfahrung berichten, da wars so:

menstruation ist kein problem, die kam mir auch bei einer zystenentfernung in die quere. >:(

untersucht wurde da vorher nix mehr, direkt aufgeschnibbelt.voruntersucht inkl blutabnahme hatte der FA am tag vorher.

bist du da jetzt nur zum vorgesprch morgen früh oder zur OP ???

und klar bekommst du da ne krankmeldung

eine blutzyste ist mit 8 cm ganz schön riesig, da gibts denk ich keine großen alternativen.

die entfernung dauert aber auch nur ca 10 minuten

k0nubbenlinchxen


und ja, mach es so schnell wie möglich. bei so einer größe kanns schnell passieren, dass sie platzt. DAS waere mal richtig schlimm :-/

U{rsixna


Evi; falls dein Frauenarzt nicht der operierende Arzt ist, wird nochmals untersucht. Ebenfalls halt die üblichen Untersuche vor einer OP; Blutdruck, Blut abnehmen etc. Ich habe dir noch eine ausführliche PN geschrieben.

LG

Ursina

Smunfl_owexr_73


Ab einer best. Zystengröße (v.a., wenn sie schon eingeblutet ist), macht Abwarten etc. keinen Sinng mehr; das Ding msus einfach raus.

I.d.R. macht der Operateur nochmals einen Ultraschall; für die Narkose steht dann das übliche (Blutabnahmen, evtl. EKG & Röntgen der Lunge) an.

Krankmeldung bekommt man natürlich; für Arztbesuch ohne OP i.d.R. bestenfalls Attest zur Vorlage biem Arbeitgeber. Normalerweise muss man ja erst am 3. Tage eine Krankmeldung einreichen, d.h. bei einem Fehltag gibt's nicht gleich die Krankmeldung. Aber bekommen kannst Du sie garantiert, wenn nötig.

Wie soll die Zyste denn entfernt werden? Offener Bauchschnitt oder endoskopisch? Mir wurde vor gut 10 Jahren eine 5,5cm große, eingeblutete Zyste mit großem Bauchschnitt entfernt, da die Größe (damals?) endoskopisch nicht entfernt werden konnte.

Menstruation stört da nicht – ist halt hinterher unpraktisch, aber gerade eine GYN-Station ist da alles gewohnt. Die Ärzte ebenfalls, schließlich operieren die in dem Bereich täglich und Blut gehört da einfach dazu. Egal welches. ;-) Mach' Dir da mal keine Gedanken! Sehr unschön wäre es, wenn die Zyste platzt, also bitte nicht länger warten! Es ist bie den aktuellen Beschwerden sicherlich keine Not-OP, aber Du solltest jetzt auch nicht noch Wochen warten.

Wie lange es bis zum pathologischen Ergebnis dauert, schwankt von Klinik zu Klinik. Ein paar Tage kann es schon dauern, wobei z.T. schon direkt nach der OP gesagt werden kann, aus welchem Gewebe die Zyste bestand (bei mir konnte meine Gyn ganz viel Follikelgewebe entdecken und Blut, d.h. es war keine reine flüssigkeitsgefüllte Zyste).

Alles Gute!

kbnubBbelin4chen


gewebeprobe dauerte bei mir 5 tage.

sunflower, inzwischen können glüclicherweise fast alle zysten mikroendoskopisch entfernt werden, also ohne großen brauchschnitt, meine sind immer um die 7cm, das hat bisher immer gut geklappt ]:D

Ezvib_x1


Hallo ihr Lieben,

ganz vielen Dank für die Antworten, es ist echt nett wenn man Gleichgesinnte findet.

So hier ein kurzer Bericht, wie es gelaufen ist. Ich war am Dienstag dann doch zur Voruntersuchung, der zuständige Gyn. hatte eine mehrkammrige 9,5 cm x 6 cm große Zyste festgestellt. Nach den notwendigen Voruntersuchungen wie Ultraschall, Blut, Urin hab ich dann einen OP Termin gleich am folgenden Tag erhalten. Das meine Menstruation begonnen hatte, war übrigens auch kein Problem, weder für die Voruntersuchung noch für die OP.

Die OP in Form einer Labroskopie dauerte 1 Stunde 20 und neben der Zyste wurde auch noch der rechte Eierstock entnommen. Vom linken hat man eine weitere kleine Zyste entfernt und eine Probe entnommen. Außerdem wurde Verwachsungen von einer frühere Gallenop gelöst. Die Schmerzen rührten von einer sogenannten Stildrehung, der Eierstock hatte sich irgendwie verdreht, die Blutzufuhr war teilweise unterbrochen, und der Zysteninhalt sah aus wie schwarzes Blut ( ich durfte mir die Bilder anschauen, mir war gar nicht bekannt, dass alles fotografiert wird). Entlassen wurde ich am Samstag morgen.

Obwohl der histologische Befund noch nicht da ist, scheint alles ganz gut auszusehen. Am Freitag habe ich einen Nachsorgetermin bei meiner Frauenärztin.

Was ich noch gerne wissen würde:

Ich hatte dringend um organerhaltenes Operieren gebeten, wenn die Prognose gutartig ist, wieso wird der Eierstock dann gleich mit entfernt?

Reicht ein Eierstock aus um alle notwendigen Hormone zu bekommen und bekommt man die Regelblutung dann nur noch alle 2 Monate?

Die größere Narbe nässt noch, ist das normal und kann es schaden wenn ich eine Wundheilsalbe verwende?

Wird immer von anderen Eierstock eine Probeentnahme gemacht, oder war dies nur weil dort auch eine Zyste war?

Bei der Abschlußuntersuchung wurde Flüssigkeit im Bauchraum festgestellt. Ist das eine normale Nebenwirkung einer OP und wie verschwindet diese Flüssigkeit eigentlich wieder?

Ich habe von anderen gelesen, dass sie sofort am Tag nach der OP wieder fit waren. Ich fühl mich leider immer noch etwas schlapp und die Knochen tun weh ( so als ob ein grippaler Infekt im Anmarsch wäre, Fieber hab ich jedoch keins ). Wann wart ihr denn in etwa wieder ganz fit?

Liebe Grüße

Evi

E(hemaloiger Nutz~er P(#325473x1)


Schön das du alles überstanden hast. Der verbliebene Eierstock übernimmt das jetzt komplett, sprich für dich ändert sich wahrscheinlich nicht viel. Der Körper ist clever, der gleicht sowas aus ;-)

Gute Besserung :)*

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