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Wirkungsweise von Styptysat/ Hirtentäschelkraut

E^hemalige@r Nutzer y(#23)0x10) hat die Diskussion gestartet


Ich habe diesen Monat Styptysat genommen, um meine starke Blutung zu reduzieren. Und siehe da, es hat funktioniert; die Blutung war sogar fast schwächer als unter der Pille.

Mich würde nun interessieren, warum? Ich habe bisher so gedacht: Frauen mit starker Blutung bauen eine stärkere Schleimhaut auf. Und diese wird dann ausgeblutet. Und Frauen mit schwächerer Blutung haben halt eine dünnere Schleimhaut. Wenn das so stimmt, und ich jetzt weniger Blut verloren habe, was ist dann mit der restlichen Schleimhaut passiert? Diese müsste ja während des Zyklus genauso stark aufgebaut worden sein wie sonst. Heißt das dann, dass ich das nächste Mal nur umso stärker blute, weil ein Teil Schleimhaut in der Gebärmutter verblieben ist?

Antworten
C/olc,hmixcin


Ich denke nicht dass etwas deiner Schleimhaut drin geblieben ist.. das wäre total ungesund ;-)

Aber lies mal hier:

Blutungen

Innerlich wird es vorwiegend gegen Blutungen eingesetzt, beispielsweise gegen zu starke Menstruationsblutungen, Magenbluten, Nierenblutungen. Die blutstillende Wirkung wird durch ein Zusammenziehen und Abdichten der Gewfässe erreicht.

Bei inneren Blutungen sollte man natürlich in erster Linie den Arzt aufsuchen und darf Hirtentäscheltee höchstens therapiebegleitend anwenden.

Daher wird der Haupteinsatzzweck im Alltag bei zu starken Regelblutungen liegen, denn diese sind aus ärztlicher Sicht in den meisten Fällen eher "normal" als beispielsweise Magenbluten

Gebärmutter-Wirksamkeit

Da das Hirtentäschelkraut die Muskeln der Gebärmutter zur Zusammenziehung anregt, wirkt Hirtentäscheltee wehenfördernd und Menstruationsfördernd. [...].

Quelle: [[http://www.heilkraeuter.de/lexikon/hirtenta.htm]]

Hilft dir das?

gBoaki*nd-neJnjya


Ich glaube die Bewegungen der Gebärmutter werden regelmäßiger und die Blutgefäße werden wie oben beschrieben etwas zusammengezogen. Ich denke es liegt nicht nur an der SChleimhaut, sondern auch daran wie weit die Blutgefäße da "aufgemacht" werden. Ich habe fast ein Jahr lang Styptysat während der Mens genommen und ich brauchte nie zur Ausschabung oder so ":/

Heute ist meine Schilddrüse besser eingestellt und die Blutung eh viel weniger

EOhemaligeCr NutzeIr (#230x10)


Hm, dann habe ich wohl grundsätzlich etwas falsch verstanden. Also baut sich nicht während des Zyklus eine komplett neue Schleimhaut auf, die dann auch komplett wieder abgestoßen wird, sondern es geht sozusagen auch "körpereigenes" Blut ab. Und dadurch, dass durch das Hirtentäschelkraut sich die Gefäße eher zusammen ziehen, geht weniger körpereigenes Blut ab, sondern nur die neu aufgebaute Schleimhaut. Richtig so? Irgendwie fehlt es mir ein bisschen am Verständnis, im Verhältnis, wieviel während des Zyklus aufgebaut wird und wieviel während der Mens abgestoßen wird. Genausoviel wie aufgebaut wurde? Oder mehr, durch mehr Blut aus dem Körper?

gboak#inEd-nenxya


Hm, dann habe ich wohl grundsätzlich etwas falsch verstanden. Also baut sich nicht während des Zyklus eine komplett neue Schleimhaut auf, die dann auch komplett wieder abgestoßen wird, sondern es geht sozusagen auch "körpereigenes" Blut ab. Und dadurch, dass durch das Hirtentäschelkraut sich die Gefäße eher zusammen ziehen, geht weniger körpereigenes Blut ab, sondern nur die neu aufgebaute Schleimhaut. Richtig so?

so zumindest würde ich mir das erklären.

CXoljchi(cixn


Also es wird schon jedes mal ne neue schleimhaut aufgebaut im Zyklus. Aber:

Wird die Eizelle nicht befruchtet, verkümmert der Gelbkörper innerhalb der nächsten zehn bis elf Tage; er produziert auch kein Progesteron mehr. Dieser Hormonentzug bewirkt, dass die Gebärmutterschleimhaut schlechter durchblutet wird und teilweise abstirbt.

([[http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Verhuetung/Wissen/Weiblicher-Zyklus-40-Jahre-im-5742.html)]]

Es wird also quasi nie alles abgestoßen sondern nur der Großteil. Nur muss das ganze ja irgendwie rausgespült werden – dafür eben das Blut. Diese Menge kann man anscheinend dadurch reduzieren indem das Hirtentäschelkraut die Blutgefäße was verengt. Dadurch wird die Blutung weniger stark, ist aber noch stark genug dass alles an Schleimhaut was raus muss auch raus kommt.

E%hemali6gerK Nutze\r (#230x10)


Also verlieren Frauen mit starker Blutung sowieso mehr Blut als nötig wäre, um die Schleimhaut abzubauen. Gut zu wissen! Dann liegt bzw. hoffentlich lag es bei mir wohl daran, dass mein Eisenwert immer knapp noch im Rahmen ist... Dann hoffe ich doch sehr, dass sich durch das Styptysat die Blutmenge irgendwann von alleine reduziert und ich es jetzt nicht bis zum Ende der Wechseljahre nehmen muss!

Vielen lieben Dank euch! @:) *:)

C8olcLhieci7n


Jap, der Eisenmangel kann gut möglich daher kommen.

Wenn dir das Kraut hilft – ist es doch supi :)

Rote säfte oder Beeren pur können einem mangel auch vorbeugen / entgegen wirken ;-)

E`hemaligerU Nutlzer (#A230190x)


Ich find's auch toll. ;-) Und wie gut, dass es dieses Forum gibt! Sonst wäre ich nie auf Hirtentäschelkraut gekommen.

Obstsaft mag ich nicht; ich werde mal eine Kräuterblut-Kur machen.

C.ol@chicjin


Ok :) Gibt ja mehr als eine Methode die Eisenwerte zu verbessern. Arzt kann da wie gesagt ja auch helfen!

Ja das Forum ist echt toll. Bin auch ziemlich dankbar für die Hilfe die ich bisher bekommen habe :)

E]hema*liger bNutzerp (#2f3010x)


Arzt kann da wie gesagt ja auch helfen

Ja, ich weiß; ich hab mal ein halbes Jahr lang Eisentabletten nehmen müssen, weil ich bei der Geburt meines ersten Sohnes mein halbes Blut im Kreißsaal verteilt hatte. ;-D Aber so schlimm ist es ja jetzt nicht, der Wert ist nur an der unteren Grenze; deshalb jetzt Kräuterblut, und dank Styptysat hoffentlich in Zukunft nicht mehr so viel Blutverlust.

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