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Hoher Östrogenspiel - Was sind die Folgen?

mVaryE_oneXtt e hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich glaube, einen zu hohen Östrogenspiegel zu haben, da ich seit dem Wechsel der Pille zur Valette oft Kopfschmerzen und Brustziehen habe. So besonders stört mich das nicht, da es im Vergleich zu den Pillen davor noch die geringsten Nebenwirkungen waren (bei der Belara Dauerblutungen und starke Regelschmerzen, bei der Yasminelle wurde ja dann festgestellt dass sie extrem gefährlich ist und u.A. zu Lungenembolien führt – nein danke!).

Allerdings frage ich mich, was für Auswirkungen so ein hoher Östrogenspiegel noch hat? Irgendwie habe ich nirgends eine Aufstellung zum Thema gefunden, nur wieder so "Halbwahrheiten"... so las ich u.A., dass Östrogen den Cholesterinspiegel senkt (dann wäre es für mich sogar förderlich, zuviel davon zu haben), aber andererseits auch dass es Brustkrebs fördert? Man soll davon schnelleer zunehmen? Außerdem soll es müde und kraftlos machen?

Was ist richtig und was falsch? Mich interessieren sowohl negative als auch positive Wirkungen.

Je nachdem würde ich dann den Östrogenspiegel bei mir mal ärztlich messen lassen.

LG

Antworten
C>olchhicixn


Nen Hormonstatus zu machen bringt nix wenn du die Pille nimmst, weil da alles nur künstlich ist.

Von daher würd ich auch erstmal nich davon ausgehen dass du zu viel Östrogen hast, du schmeißt es doch eh nur künstlich ein...

K]aamikaz!i08x15


(bei der Belara Dauerblutungen und starke Regelschmerzen, bei der Yasminelle wurde ja dann festgestellt dass sie extrem gefährlich ist und u.A. zu Lungenembolien führt – nein danke!).

Jede Pille kann zu Lungenembolien führen, auch die Valette

• Gefäßerkrankungen

Die Anwendung kombinierter oraler Kontrazeptiva birgt ein erhöhtes Risiko für das Auftreten venöser Thromboembolien (VTE) im Vergleich zur Nichtanwendung. Das zusätzliche VTE-Risiko ist während des ersten Jahres einer erstmaligen Anwendung eines KOK am höchsten. Dieses erhöhte Risiko ist niedriger als das VTE-Risiko bei einer Schwangerschaft, das auf 60 Fälle pro 100.000 Schwangerschaften geschätzt wird. In 1 – 2% der Fälle führt eine VTE zum

Tode.

Das allgemeine absolute VTE-Risiko (Inzidenz) durch Levonorgestrel-haltige kombinierte orale Kontrazeptiva mit 30μg Ethinylestradiol liegt ungefähr bei 20 Fällen pro 100 000 Frauenjahre der Anwendung. Ergebnisse klinischer Studien, Anwendungsstudien und Post-Marketingerfahrung ergaben keinen Hinweis auf ein unterschiedliches Risiko für Valette im Vergleich zu Levonorgestrel-haltigen kombinierten oralen Kontrazeptiva.

[[http://www.pharmazie.com/graphic/A/52/1-24452.pdf Valette]]

Allerdings frage ich mich, was für Auswirkungen so ein hoher Östrogenspiegel noch hat?

Woher weißt du denn, das dein Östrogenspiegel zu hoch ist?

Wäre nämlich recht ungewöhnlich. Unter hormonellen Verhütungsmitteln kommt es idR eher zu Östrogenmangel. Brustspannen (meistens verursacht durch Wassereinlagerungen) ist auch eher ein Problem von Gestagen, nicht vom Östrogen.

dass Östrogen den Cholesterinspiegel senkt (dann wäre es für mich sogar förderlich, zuviel davon zu haben),

Soll das heißen, dass du einen zu hohen Cholesterinspiegel hast? Dann ist u.U. die Pille für dich sowieso kontraindiziert (du darfst sie nicht nehmen).

Was ist richtig und was falsch? Mich interessieren sowohl negative als auch positive Wirkungen.

Welche Nebenwirkungen und Risiken die Pille hat, kannst du deiner Packungsbeilage entnehmen. Du kannst auf die Infos bezüglich natürlichem Östrogen geflissentlich pfeifen, in der Pille sind nur künstliche Östrogene, die sich im Körper dezent anders verhalten.

f1lo&werlxi


Kopf- und Brustschmerzen sind häufige Pillennebenwirkungen.

Das Gestagen in der Yasminelle erhöht das Thromboserisiko am stärksten, aber prinzipiell wird es von jeder Pille erhöht.

LG

mIa%ry_onextte


Das meinte ich damit, sie ist besonders gefährlich und sollte z.T. wenn ich die Medien richtig verfolgt hab in einigen Ländern sogar wieder verboten werden, nachdem es zu Todesfällen in direktem Zusammenhang kam.

Einen zu hohen Cholesterinspiegel habe ich nicht, aber ich muss meinen extrem niedrig halten, weil ich einen LPA-Wert hab. Dieser spricht laut FA aber nicht gegen die Pilleneinnahme.

Interessant, dass der Östrogenspiegel absinkt wenn man zusätzliche – wenn auch künstliche – Östrogene nimmt. Darauf wäre ich nun nicht gekommen. Ich habe im Faden eben gelesen, dass die o.g. Nebenwirkungen von der Überdosis Östrogen herrühren können, und bin daher darauf gekommen, da die Probleme erst mit dieser Pille auftauchten.

Konkret frage ich, weil ich Fleisch in einigen Gerichten durch Soja ersetzen will, aber man ja Soja scheinbar nicht im Übermaß (ich esse schon viel Sojasprossen & Soße) zu sich nehmen soll bevor man in die Wechseljahre kommt, weil sie den Östrogenspiegel erhöhen. Außerdem habe ich in einem anderen Thread gelesen, dass Vitamin C / Ascorbinsäure auch den Östrogenspiegel erhöhen... und es wäre ja irgendwie kontraproduktiv, die Kopfschmerzen die von einem Östrogenüberschuss kommen mit Aspirin zu bekämpfen, wenn dieses den Östrogenspiegel nochmal heraufsetzt. Oder?

m#ary_oneXtte


*erhöhten LPA-Wert, sorry

CHolIchsicixn


und es wäre ja irgendwie kontraproduktiv, die Kopfschmerzen die von einem Östrogenüberschuss kommen mit Aspirin zu bekämpfen, wenn dieses den Östrogenspiegel nochmal heraufsetzt. Oder?

Aspirin = ASS = Acetyl salicyl Säure. Nicht Ascorbinsäure ;-)

f,lo[werlxi


Einen zu hohen Cholesterinspiegel habe ich nicht, aber ich muss meinen extrem niedrig halten, weil ich einen LPA-Wert hab. Dieser spricht laut FA aber nicht gegen die Pilleneinnahme.

Das fällt aber auch unter Fettstoffwechselstörung, oder? Ob du dir damit noch zusätzlich die Pille antun solltest...?

LG

KXami9kazix0815


Interessant, dass der Östrogenspiegel absinkt wenn man zusätzliche – wenn auch künstliche – Östrogene nimmt. Darauf wäre ich nun nicht gekommen.

Du nimmst ja nicht zusätzlich Östrogen zu dir, während dein Körper bei seiner hauseigenen Östrogenproduktion bleibt. Die Hormonproduktion des Körpers wird nahezu vollständig gehemmt, deswegen bleibt ja auch der Eisprung unterdrückt. Was du also im Blut hast, ist hauptsächlich das künstliche Östrogen aus der Pille und ein Miniwinistückchen Östrogen von deinem Körper.

Einen zu hohen Cholesterinspiegel habe ich nicht, aber ich muss meinen extrem niedrig halten, weil ich einen LPA-Wert hab. Dieser spricht laut FA aber nicht gegen die Pilleneinnahme.

Laut Packungsbeilage ist die Pille bei einem gestörten Stoffwechsel der Blutfette nicht einzunehmen. Wenn du da also Probleme hast, würde ich das lieber nochmal mit einem Fachmann (z.B. einem Pharmazeuten) abklären.

Konkret frage ich, weil ich Fleisch in einigen Gerichten durch Soja ersetzen will, aber man ja Soja scheinbar nicht im Übermaß (ich esse schon viel Sojasprossen & Soße) zu sich nehmen soll bevor man in die Wechseljahre kommt, weil sie den Östrogenspiegel erhöhen.

Die Menge Soja, die du bräuchtest, um da signifikant etwas zu verändern, kannst du in der normalen alltäglichen Nahrungsaufnahme gar nicht zu dir nehmen.

Ich habe im Faden eben gelesen, dass die o.g. Nebenwirkungen von der Überdosis Östrogen herrühren können, und bin daher darauf gekommen, da die Probleme erst mit dieser Pille auftauchten.

In welchem Faden hast du das gelesen?

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