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Mammographie mit 38?

SComoxza hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mich beschäftigen 2 Fragen zu o.g. Thema:

1. meine Mutter ist mit 72 an Brustkrebs erkrankt und mein FA will jetzt, dass ich vorsichtshalber zur Mammographie gehe. Prinzipiell habe ich damit kein Problem, aber ich habe gelesen, dass das bei jüngeren Frauen nicht empfehlenswert ist, weil es durch das dichtere Brustgewebe oft zu Fehlurteilen kommt. Und mein Brustgewebe ist sehr dicht... Weiß jemand was darüber?

2. der FA hat mir außerdem zur digitalen Mammographie geraten, weil die Strahlenbelastung um 80 % geringer ist als bei der normalen. Da ich das als gesetzlich Versicherte aber selbst zahlen muss (kostet 130 €), frage ich mich schon: 80% wovon? Was ist eigentlich der Ausgangswert? Bzw. ist die Strahlenbelastung wirklich so schlimm?

Wenn sich jemand damit auskennt, möge er oder sie sich bitte melden @:) Danke!

Antworten
Gvourm@et`a


Und mein Brustgewebe ist sehr dicht.

Da würde sich wohl eher ein Ultraschall anbieten. Ich habe auch sehr dichtes Brustgewebe. Auf meinem Mammografiebefund stand dann auch: Wegen zu dichtem Drüsengewebe nicht aussagefähig. Ich würde dir empfehlen in ein zertifitziertes Brustzentrum zu gehen. Da sind dann auch wirklich gute Ultraschalldiagnostiker und die können dich außerdem gut beraten.

SGomo$za


Danke Gourmeta. Das ist natürlich eine interessante Auskunft, denn ich war schon beim Ultraschall und dabei meinte der FA, ich solle noch zur Mammographie.

Was soll das dann? Da kann ich mir das Geld doch sparen, oder?

EZli?saxDD


Ultraschall allein ersetzt die Mammografie nicht, beides ergänzt sich. Ich gehe seit 1998 jedes Jahr zur Mammo und Sono, falsch positive Ergebnisse gab es noch nicht. Bei mir ist es auch so, daß die Mammo durch mein dichtes Drüsengewebe nicht sehr aussagekräftig ist, verzichten will man aber sicherheitshalber doch nicht drauf.

In Zukunft wird es dann bei mir wohl alle 2 Jahre die Mammo sein und jedes Jahr Sono.

Ich gehe in ein zertifiziertes Zentrum mit digitaler Mammografie.

E'lXisaDxD


Ach ja, bin jetzt 36. ;-)

G5ousrmexta


denn ich war schon beim Ultraschall und dabei meinte der FA, ich solle noch zur Mammographie.

Hat der niedergelassene Frauenarzt den Ultraschall gemacht? Die machen das "gerne", obwohl sie es nicht richtig können. Ultraschall kann jeder machen, auf die Interpretation kommt es an. Auch sollte das Geraät eine gewisse Auflösung haben.

Bei mir ist es auch so, daß die Mammo durch mein dichtes Drüsengewebe nicht sehr aussagekräftig ist, verzichten will man aber sicherheitshalber doch nicht drauf.

Zu verstehen ist das aber nicht, oder? Ich gehe zu keiner Mammographie mehr. Die ganze Unsicherheit und Aufregung macht einen ja erst richtig krank.

Ich gehe seit 1998 jedes Jahr zur Mammo

Warum machst du das? Bist du eine Risikopatientin?

cHarjxa


Ich (inzwischen 41 Jahre) gehe bereits auch schon regelmäßig zu Mammographie. Das 1. Mal war ich gerade knapp über 20 Jahre alt gewesen. Danach war ich erst wieder mit 34 Jahren, aber dafür auch alle 1-2 Jahre. Zusätzlich wird bei mir 2x im Jahr noch Ultraschall gemacht.

Ich habe fibrozystische Mastopathie und jeweils links und rechts ein kleines Fibroadenom.

Mit dem Ultraschall und mit der Mammographie wird geschaut, ob sich was am Aussehen und Größe verändert.

Da sich meine Brust sehr knotig und knubbelig anfühlt, fällt es mir sehr schwer meine Brust selbst abzutasten, um Auffälligkeiten zu entdecken.

Natürlich mache ich mich auch jedesmal wahnsinnig verrückt und habe tierische Angst, dass was Auffälliges gefunden wird. Schon Wochen vor dem Kontrolltermin bekomme ich Panik und es ist für mich eine absolut furchtbare Zeit.

Mir ist zwar klar, dass man mit dieser Vorsorge Brustkrebs nicht vermeiden kann. Aber ich habe große Hoffnung, dass man, sollte ich irgendwann davon betroffen sein, den Brustkrebs in einem sehr, sehr frühen Stadium entdeckt.

Ich sehe das wie ElisaDD. Ultraschall und Mammo ergänzen sich.

Für mich persönlich wäre es wichtig, alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen. Gerade auch dann, wenn die Mutter bereits an Brustkrebs erkrankt ist.

Da du ja noch nie bei einer Mammographie warst, kannst du doch noch gar nicht sicher sagen, dass man nichts erkennen wird. Für mich persönlich wäre es ein Versuch wert. Wenn man tatsächlich auf Grund deines dichten Brustgewebes die Bilder nicht auswerten kann, hast du es zumindest versucht.

Was die Kosten betrifft, bist du dir da sicher, dass du da einen Anteil selbst zahlen musst?

Sobald dein FA das doch für notwendig hält, dann sind meiner Meinung nach solche Untersuchungen kostenlos.

Ich selbst musste noch NIE für ein Brustultraschall oder eine Mammographie etwas bezahlen.

Wenn digitale Mammographie bedeutet, dass diese Fotoplatten nach der Mammo nicht erst entwickelt werden müssen, sondern dass die Bilder sofort auf einen Computer übertragen werden (also wenn keine Fotoplatten in das Mammographiegerät geschoben werden müssen), dann wird auch bei mir seit 3 Jahren eine digitale Mammographie gemacht. Die Geräte mit dem neuen Verfahren standen irgendwann in der Praxis. Die alte Art der Mammographie wurde in meiner Praxis gar nicht mehr gemacht.

Es kamen NIE irgendwelche zusätzlichen Kosten auf mich zu, obwohl ich auch nicht privat versichert bin.

Hat dein FA dir das mit den 130 Euro gesagt? Wenn ja, ruf doch mal in der Praxis an, wo du die Mammographie durchführen lassen würdest und erkundige dich ob das wirklich was kostet. Frag auch mal, ob es auch was kostet, wenn dein FA die Mammo für notwendig hält.

dAie_n7asewueise


Hallo Somoza,

wenn dein Arzt einen Ultraschall gemacht hat und danach gemeint hat, du sollst zur Mammografie gehen, würde ich auch hingehen. Eine einmalige Aufnahme in deinem Alter ist von der Strahlenbelastung nicht allzu schlimm, solange es nicht ständig wiederholt wird.

Mit Mammografie kann man andere Sachen erkennen, als mit Sono, und vielleich hat dein Arzt auch irgendwas gesehen, was er nicht deuten konnte oder was ihm nicht koscher vorkam.

Ich würde aber auf jeden Fall nochmals zu einem Brustzentrum oder zu einem erfahrenen Spezialisten für Brustultraschll gehn, denn die Qualität der Untersuchung hängt stark von der Erfahrung des Untersuchers ab.

Ultraschall eignet sich danach gut für eine regelmäßige Kontrolle.

Liebe Grüße

Susanne

Spomeozxa


Hat dein FA dir das mit den 130 Euro gesagt?

nein, der FA hat mir eine Überweisung gegeben und meinte, ich müsste was dazuzahlen. Als ich dann in der Radiologie-Praxis anrief, hieß es, ich müsste es komplett selbst zahlen und meine Überweisung wäre total wertlos. Deswegen ärgere ich mich ja so, weil der FA mir eine falsche Auskunft gegeben hat.

denn die Qualität der Untersuchung hängt stark von der Erfahrung des Untersuchers ab.

das kann ich natürlich nicht beurteilen. Meine Hausärztin hat mir den FA empfohlen und meinte, er würde das mit dem Ultraschall sehr gut machen. Was immer das heißt... :-/

und vielleich hat dein Arzt auch irgendwas gesehen, was er nicht deuten konnte oder was ihm nicht koscher vorkam.

der Gedanke kam mir auch schon und das fände ich ziemlich blöd. Es wäre mir lieber, er sagt mir, wenn er was entdeckt und erzählt mir nicht, es wäre wegen meiner Mutter.

Der Ultraschall wurde übrigens gemacht, weil ich leichte Schmerzen in der rechten Brust habe, aber der FA meinte, das läge nicht an der Brust, sondern käme vom Rücken. Jetzt gehe ich zur Physiotherapie. Ich drehe durch, wenn das gar nicht stimmt, und es doch an der Brust liegt und ich die Physio umsonst mache. Aber soweit würde er doch wohl nicht gehen?

c)a\rxja


Also ich versteh absolut nicht warum du was für die Mammo zuzahlen bzw. diese Untersuchung komplett bezahlen musst. Deine Mutter hat Brustkrebs, du hast Schmerzen, dein FA hat US gemacht und sieht es für sinnvoll auf Grund des US, deiner Familiengeschichte und deinen Schmerzen weitere Untersuchungen (Mammo) zur Abklärung durchführen zu lassen.

Warum um alles in der Welt sollte man denn da bitte was zahlen müssen ???

Wenn es dein eigener Wunsch wäre mit 38 Jahren mal so ohne Grund eine Mammographie zu machen, dann könnte ich das verstehen, dass du dafür was zahlen musst.

Wobei ich aber durchaus schon sehr oft gehört und gelesen haben, dass man mit ca 35 Jahren, sowieso eine erste Basismammographie machen sollte. Ab 40-50 Jahren dann alle 2-3 je nach Befund. Frauen, bei denen ein erhöhtes Bruskrebsrisiko besteht, sollten öfters zur Mammo gehen.

Da deine Mutter Brustkrebs hat, würde ich dich da eindeutig dazu zählen.

Ruf doch mal deine Krankenkasse an und frag nach. Sag denen wie deine Situation ist (Schmerzen, nach US beim FA Überweisung erhalten und Brustkrebs in der Familie) und lass dir erklären, warum in deinem Fall die Mammographie was kosten soll.

Ich habe wie gesagt all die Jahre noch keinen einzigen Euro für meine Mammographie und auch nicht für die Brustsono zahlen müssen. Ich kann einfach nicht glauben, dass das bei dir anderes sein soll.

Wie gesagt hast du zum einen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, da deine Mutter daran erkrankt ist und zum anderen hast du Schmerzen und einen FA, der es für notwendig gehalten hat dir nach dem Ultraschall eine Überweisung zur weiteren Abklärung zu geben.

Frag doch auch nochmal bei einem anderen erfahrenen Radiologen oder in einem Brustzentrum nach, ob die sich das bei deiner Situation auch bezahlen lassen.

Bei einem Ultraschall an Gebärmutter und Eierstöcken ist es doch auch so. Wenn ich das einfach mal so machen lassen möchte, dann ist das eine IGEL-Leistung und ich muss das aus eigener Tasche zahlen. Wenn ich aber Beschwerden und Schmerzen habe MUSS der Arzt ein US machen, was mich dann nichts kostet.

Sorry wenn ich nochmal frage, aber hast du der Praxis wo du zur Mammographie gehen wolltest auch gesagt, dass du von deinem FA geschickt wurdest, weil er einen unklaren US nochmals abgeklärt haben möchte UND dass du Schmerzen hast UND du Risikopatientin bist?

Oder hast du NUR gesagt, dass du mal zur Mammographie gehen willst?

Manchmal vergisst man vor lauter Aufregung solche wichtigen Kleinigkeiten zu sagen...

Bleib dran und lass dich nicht für dumm verkaufen.

Schreib doch bitte, wie die Sache bei dir ausgegangen ist. Interessiert mich wirklich sehr!!!

S+omoxza


Hallo Carja,

das Problem bei "meiner" Mammographie ist, dass es sich nicht um die Standardmammographie handelt, sondern um eine mit deutlich niedrigerer Strahlenbelastung. Und letztere ist für Kassenpatienten leider nicht kostenlos. Das habe ich ausführlich mit der Dame in der Radiologiepraxis diskutiert. Ich war ja so perplex, als sie sagte, dass ich das zahlen müsste, dass ich dreimal nachgefragt und ihr lang und breit erklärt habe, dass ich eine Überweisung hätte und das nicht aus Jux und Tollerei mache. Aber da ist nichts zu machen. Typischer Fall von 2-Klassen-Medizin! >:(

Wenn ich die reguläre Mammographie machen lasse, zahle ich natürlich auch nichts. Die Frage ist einfach, ob mir die geringere Strahlenbelastung 130 € wert ist. Klingt ja eigentlich nicht schlecht, aber 130 € sind auch nicht gerade wenig. Ich bin noch etwas unentschlossen, was das angeht.

Das mit dem erhöhten Risiko sehe ich übrigens nicht so wild, weil meine Mutter erst mit 72 erkrankt ist. In dem Alter ist das nicht so ungewöhnlich und hat nicht zwangsläufig was mit genetischen Faktoren zu tun. Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn ihre Erkrankung schon mit 40 aufgetreten wäre.

cdarjxa


Hallo Somoza

Dann würde ich auf alle Fälle mit der Krankenkasse reden und mir ganz schnell eine andere Praxis für die Mammographie suchen.

Ich war vor ca. 14 Tagen auch zu einer Kontrollmammographie gewesen. Da ich durch deinen Beitrag hier neugierg geworden bin, habe ich mir meinen Befund herausgesucht und nochmal nachgeguckt.

Bei mir steht in dem Schreiben:

Kontrollmammographie beidseits in cranio-caudaler und medio-lateral obliquer Projektion in DIGITALTECHNIK

Das heißt, dass auch ich eine Mammographie nach dem neuen Verfahren mit der geringen Strahlenbelastung hatte.

Habe vorsichtshalber auch gerade nochmal in meiner Praxis angerufen und mir das bestätigen lassen, nicht dass ich das falsch verstanden habe. Es war 100% diese digitale Mammographie gewesen.

Darauf fragte ich, ob diese Mammographie für einen Kassenpatienten mit Kosten verbunden sei, da das einer Bekannten von mir in einer anderen Praxis so gesagt wurde.

Die Sprechstundenhelferin VERNEINTE das. Es fallen wirklich KEINE zusätzlichen Kosten an, wenn man von seinem FA eine Überweisung bekommen hat.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es da Unterschiede von Bundesland zu Bundesland gibt oder von der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse abhängig ist.

Also stell die auf die Hinterfüße!!! Du bekommst die strahlenärmere digitale Mammographie auch ohne Zuzahlung!!!

E=lWi[saDxD


Warum machst du das? Bist du eine Risikopatientin?

Ich hatte mit 24 einen bösartigen Tumor in der Brust...seit dem gehe ich immer 1 mal im Jahr zur Kontrolle. Zuzahlen mußte ich noch nichts.

GIour/metxa


Zuzahlen mußte ich noch nichts

Das ist auch richtig so! Ich würde an Somozas Stelle mal bei der KK nachfragen. Was ich nicht verstehe: Da werden alle Frauen zwischen 50 und 70 zum Mammographie-Screening geladen und die, bei denen die Untersuchung wirklich angebracht ist, die müssen um die Kostenübernahme kämpfen!?

S(chneDelipp)chen


Wenn jemand in Deiner Familie an Brustkrebs erkrankt ist, solltest Du regelmäßige Kontrollen machen.

Den ultraschall beim FA kannst Du Dir schenken wenn er nicht absoluter Spezialist ist.

Ansonsten würde ich zu einem zertifizierten Mamma-Zentrum gehen.

Oft ist die Untersuchung dort eine Kombi aus Ultraschall, Mamographie und Kernspinntomographie. Was Du eventuell zuzahlen musst, kläre besser vorher.

Alles Gute

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