» »

Gebärmutterentfernung nach Kaiserschnitt geplant

SvcehelvlIy7G2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe, hier jemanden zu finden, der mir ein wenig weiter helfen kann. Und zwar habe ich folgendes Problem:

Ich bin momentan schwanger und werde im Mai 2011 zum dritten Mal Mama. Gestern war ich bei meinem Frauenarzt zur Kontrolle, wo er per Ultraschall feststellte, dass mein bereits vorhandenes Myom enorm gewachsen ist. Somit werde ich wohl zu 90% einen Kaiserschnitt vornehmen lassen müssen. Da aber das Myom an einer so ungünstigen Stelle sitzt, und auch wohl noch mehrere kleinere vorhanden sind, empfahl er mir, im Zusammenhang mit der Sectio die Gebärmutter entfernen zu lassen.

Ich bin mittlerweile 38 Jahre alt und die Kinderplanung ist danach auch für mich abgeschlossen. Meine Frage ist, was kommt da auf mich zu, worauf muss ich mich einstellen, was muss ich beachten. Habe Ende Januar noch einen Termin bei einem anderen Gynäkologen, um eine weitere Meinung einzuholen.

Ich wäre euch für Tipps, Ratschläge usw. sehr dankbar.

Antworten
H9asxe


Guck doch mal in [[www.med1.de/Forum/Gynaekologie/124552/ den]] Faden, da sind mittlerweile so viele Berichte drin, mir hat er vor 6 Jahren auch geholfen *:)

Liisa5?72x1


Hallo Shelly,

wenn Du auf die Seite von femica, einer österreichischen Selbsthilfegruppe gehst, hast Du einen ganz guten Überblick über die Probleme, die man nach einer Gebärmutterentfernung haben kann, wenn man es nicht so gut verträgt.

Ich habe mich für eine Myomembolisation entschieden und bin damit sehr zufrieden, weil ich eine Menge Vorteile sehe und fühle, die eine noch vorhandene Gebärmutter bietet. Allerdings kannst Du das jetzt nicht machen.

Wichtig für Dich scheint mir, dass man nach einer Hysterektomie sich schonen soll und nicht schwer heben. Ich habe auch drei Kinder und ich kann mir nicht vorstellen, wie man das nach der Geburt des dritten Kindes schaffen soll. Was hat Dein Arzt gesagt ? Gerade das Thema einer späteren Inkontinenz scheint mir da ziemlich naheliegend.

Ich wünsche Dir gute Ratgeber, eine angenehme Schwangerschaft und eine leichte Geburt.

Hpasxe


Wenn man sich entsprechend über Techniken der Entfernung informiert hat man keine Probleme. Ich war nach einer Woche wieder fit, mußte mich zwar schonen, aber habe mich nie besser gefühlt (ohne Nebenwirkungen). Ich war 31 ;-)

Auch nach fast 6 Jahren habe ich keine Probleme, bei mir wurde der "Scheidenblindsack" innen fixiert, das hält alles auf seinem Platz.

Information ist alles!

d?ieM*s2isi*


Meine Gebärmutter wurde auf anraten meines Frauenarztes entfernt als ich 38 Jahre alt war. Er hatte ein großes Myom festgestellt und dadurch hatte ich auch schon längere Zeit starke Beschwerden. Eine 2. Meinung habe ich nicht eingeholt. Im Nachhinein habe ich es sehr bedauert, diese OP machen zu lassen. Meine Figur = Bauch ist durch den Bauchschnitt ziemlich häßlich geworden. Bischen Speck hatte ich zwar schon immer am Bauch aber nun hängt diese kleine Wulst über der Narbe. Dann haben sich innerlich Vernarbungen gebildet, die auch manchmal schmerzen.

Das Schlimmste ist für mich jedoch psychisch, denn inzwischen habe ich davon Kenntnis bekommen, daß eine Entfernung gar nicht nötig gewesen wäre, man hätte auch nur das Myom entfernen können. So wurde mir das damals aber nicht erklärt. Ich bin also kinderlos geblieben.

Also alles gut überlegen und abwägen.

Alles Gute für dich!

MCama LieschOen


**@die*sisi*,**

wenn ich Schelly richtig verstanden habe, dann kommt sie um einen Bauchschnitt doch eh nicht herum, weil ohnehin ein Kaiserschnitt gemacht werden soll. Eine Embolisation ist auch nicht in jedem Fall möglich, da es immer auf die Lage des Myoms ankommt. In Bezug auf Verwachsungen gebe ich Dir voll und ganz Recht, ABER da sowieso Verwachsungen schon wegen dem Kaiserschnitt drohen, sehe ich eher eine Risiko-Minimierung, wenn die Gb gleich mitentfernt wird, da eine zweite Op ausgeschlossen wird.

**@Lisa,**

auch ich kenne die Seite von Femica, kann aber die mesiten Meinungen dort wirklich nicht nachvollziehen.

Ich selbst habe mich vor meiner Op wirklich reichlich im Internet umgesehen, aber gerade Femica kommt mir vor, als wäre es ein Abklatsch von Alice Schwartzer. Mit Sicherheit gibt es Frauen, die wirkliche Probleme haben. Gerade die Psyche spielt eine sehr wichtige Rolle, aber da auf dieser Seite permanent von leichtsinniger Kastation u. s. w. gesprochen wird, kann ich mich damit überhaupt nicht identifizieren.

Schelly hat Gott sei Dank ausreichend Zeit sich eine zweite Meinung einzuholen und vor allem sich eine **sehr gute Klinik** zu suchen. Schellys Kinderwunsch ist abgeschlossen und für die erste Zeit nach der Op bekommt sie eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse. Auch sind ihre anderen beiden Kinder nicht soooo klein, dass sie ständig schwer heben muss.

Schlussendlich muss Schelly sich selbst entscheiden, aber mit schwarzmalerei ist ihr auch nicht geholfen.

Viele liebe Grüße

Slche[llyx72


Hallo, alle zusammen,

vielen Dank erstmal für eure Antworten.

Ich werde mir natürlich noch eine zweite Meinung einholen, habe dazu auch schon einen Termin vereinbart. und mittlerweile sehe ich es auch nicht mehr ganz so dramatisch.

Wenn ich daran denke, wie die letzte Zeit vor der SS war, einfach grausam....

Diese Wahnsinns-Blutungen, Schmerzen usw. Dann wurde ich schwanger und hatte auch in der 7. SSW eine Blutung gehabt, welche auf das Myom zurück zu schließen lies. Aber, wie gesagt, ich habe noch ein wenig Zeit und werde bestimmt nichts unüberlegt machen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH