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Was ist nun wahr?

SVie_xL hat die Diskussion gestartet


Da ich selber keine Kinder habe und mich deswegen auch nicht wirklich mit der Fruchbarkeit einer Frau beschäftigt habe, frage ich euch nun welche Aussage richtig ist. Meiner Meinung nach widersprechen sie sich, sodass nur eine richtig sein kann:

1. während der Stillzeit hat man eine "natürliche" Verhütung. Zwar ist diese nicht 100%ig, man sollte sich nicht drauf verlassen, aber eine erneute Schwangerschaft in dieser Zeit ist eher unwahrscheinlich.

2. nach der Entbindung, wenig später danach ist man einige Zeit besonders fruchbar und man sollte gut verhüten.

Widersprüchlich, nicht? Bis auf die paar Ausnahmen, die eben nicht stillen.

Antworten
mZarikaL stxern


ersteres ist wahr. man hat ja meistens auch erst nach ein paar monaten das erste mal wieder seine tage. macht ja auch mehr sinn von seite der natur aus betrachtet, erst wieder schwanger werden zu können, wenn das erste die mutter nicht mehr rund um die uhr braucht.

P(ue;nkt>chen1


es stimmt beides, meine hebamme hat mir erklärt, dass das stillen wohl wirklich eine verhütungsmethode ist ABER dann müsste man wirklich haargenau im gleichen abstand usw stillen und das bekommt man nicht so hin. deswegen ist es auch nicht als verhütungsmethode geeigent und extrem unsicher. und ja nach einer entbindung ist man besonders empfänglich.

Ayleo]nobr


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Lactational_Amenorrhea_Method Laktationsamenorrhö-Methode]]

deswegen ist es auch nicht als verhütungsmethode geeigent und extrem unsicher

Doch es ist durchaus machbar. Man muss sich aber an gewisse Regeln halten und rechtzeitig anderweitig verhüten (wenn zB fruchtbarer Schleim auftritt)

und ja nach einer entbindung ist man besonders empfänglich.

Hast du da ne Quelle für? Das hab ich noch nie gehört.

R%lmmxp


Ich kenne Geschwister, die sind 11 Monate auseinander....

sqickvntiSred


Naja, ich habe zwar auch keine Kinder, kenne aber von zwei Fällen zu 1., wo die Geburt der Kinder dann elf Monate auseinander lag. ;-)

Aileonpor


Ja, das sind dann irische Zwillinge..

Aber bei LAM gibt es eben bestimmte Regeln (kein Schnuller, keine sonstige Flüssigkeitsaufnahme) an die man sich auch halten muss wenn es sicher sein soll.

SXie_xL


Hihi, nun bin ich komplett verwirrt *:) .

Meine Mutter wurde nach mir ziemlich schnell wieder schwanger, hatte aber eine Fehlgeburt erlitten. Sie hatte aber nicht gestillt, weil sie kurz danach eine Mastitis hatte. Das ist aber eben dieser Ausnahmefall, den ich vorher meinte.

AGleoUnor


Sie hatte aber nicht gestillt, weil sie kurz danach eine Mastitis hatte.

Wenn man nicht stillt kommt der normale Zyklus recht schnell wieder in Gang. Dann ist man aber nicht besonders fruchtbar, sondern eben normal

S5ie_xL


@ Aleonor:

du bist also der Meinung, dass man nach der Schwangerschaft also nicht besonders fruchtbar ist, oder? Oder meintest du eben nur im konkreten Fall, dass die Frau nicht stillen kann. In dem Fall ist man dann "normal" fruchtbar, ja?

AaleoOnoxr


du bist also der Meinung, dass man nach der Schwangerschaft also nicht besonders fruchtbar ist, oder? Oder meintest du eben nur im konkreten Fall, dass die Frau nicht stillen kann. In dem Fall ist man dann "normal" fruchtbar, ja?

Ich meine das man nach einer Schwangerschaft nicht explizit fruchtbarer ist als jemand der nicht gerade entbunden hat.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft liegt im unverhüteten Zyklus bei etwa 30% und ich habe noch nie gehört das man da kurz nach einer Entbindung signifikant drüber liegt. (Bei Meerschweinchen ist das was anderes)

aZmilxy87


ich bin zwar nicht aleonor, aber ich antworte mal für sie:

man ist nur normal fruchtbar. ich wüsste absolut nicht, was zu einer besonders hohen fruchtbarkeit führen sollte.

ich kann mir aber vorstellen, wie der eindruck einer besonder hohen fruchtbarkeit enstehen kann. es gibt vielleicht sehr viele paare, die nicht wissen, dass die fruchtbarkeit nach der geburt so schnell zurückkommt wenn die frau nicht vollstillt. dadurch wenden sie nicht sofort andere verhütungsmittel an und es kommt öfter zu ungeplanten schwangerschaften. die häufigeren schwangerschaften kurz nach der geburt haben also nichts mit einer höheren fruchtbarkeit zu tun, sondern eher mit einer geringeren nutzung von verhütungsmitteln (ich glaube ähnliches beobachtet man auch nach einer abtreibung)

mfg, amily

aImil^y87


war zu spät, aleonor hat ja schon selbst geantwortet.

A@leoxnor


die nicht wissen, dass die fruchtbarkeit nach der geburt so schnell zurückkommt wenn die frau nicht vollstillt.

Oder das man bestimmte Abstände nicht überschreiten darf, keinen Nucki nehmen darf, etc...

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