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Hysterektomie – und das Leben geht weiter

G/lücksf ee69


Sag mal wie machst du das mit dem kopieren ???

s6ilbPer0braCut


Glücksfee, zuerst: Danke fürs Drückerle :)_

Aber ich habe aufgrund der zunehmenden Blutungen immer prophylaktisch Eisen genommen – nicht so hochdosiert, was es eben in der Drogerie so gibt. Das erklärt dann evtl. auch die Schlaflosen Nächte vor der OP.

Ich hab vor meiner OP und auch nach meiner Entlassung aus dem KH auch nur die Eisenkapseln aus der Drogerie genommen. Die höher dosierten Medis sorgen bei mir entweder für Übelkeit oder Verstopfung. Mein blutbildendes System ist allerdings durch jahrelanges Blut spenden sehr gut trainiert. Ich habe auch nicht über einen langen Zeitraum Extremblutungen gehabt. Meine Ausgangsbedingungen war so gesehen also besser, mein Eisenspeicher war nie erschöpft (Speichereisen und HB-Wert sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe). Es könnte also gut sein, dass dein Speicher relativ leer war und dein Körper deshalb länger braucht, um wieder aufzubauen.

Habe alles auf die stressige Situation geschoben.

Stress ist natürlich auch ein Faktor, der dir den Schlaf rauben kann. Dazu noch die Anspannung vor der OP. Ich kann mich erinnern, dass ich vor dem Eingriff auch nicht sonderlich gut geschlafen habe. Besonders schlecht in den Schlaf kam ich, wenn ich die von dir genannten Horrorgeschichten gelesen hatte. Irgendwann fiel mir aber an diesen Geschichten aber eine riesige Portion Verbitterung, totale Verharmolung des Zustandes VOR der OP und/oder eine völlige Verweigerungshaltung auf, wenn jemand den Schreiberinnen aufmunternde Worte zukommen ließ. Ich will damit die OP-Risiken (die für ALLE operativen Eingriffe gelten) nicht klein reden. Komplikationen hab ich ja selber erlebt. Aber davon ließ ich mich nicht klein kriegen. deshalb habe ich mir dieses Forum hier ausgesucht. Die Frauen in dem Faden, den ich dir oben verlinkt hatte, haben mich virtuell in die Arme genommen und mir Mut gemacht. Mit ihrer Hilfe habe ich meine Geschichte verarbeitet. Aus meiner Erfahrung heraus sage ich ergänzend dazu: Man muss es auch wollen. Das ist bei jeder Krankheit so.

Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, bist du auch ein Mensch, der sich nicht so leicht unter kriegen läßt. Du bist nur ungeduldig ;-) Ist nicht böse gemeint :)_

Wenn ich andererseits teilweise lese, dass Frauen bereits 2-3 nach GM-Entfernung wieder arbeiten gehen, mache ich mir so meine Gedanken – was stimmt bei dir nicht.

Nein, was du erlebst, liegt völlig im zeitlich normalen Rahmen. Mach dir darüber keine Gedanken! Es sind nicht sooo viele Frauen, die bereits nach kurzer Zeit wieder arbeiten gehen.

immer nur – ich muss funktionieren und allen Wünschen und Anforderungen gerecht werden.

Das ist bei uns Frauen wahrscheinlich genetisch bedingt ;-) Aber auch wir sind nur Menschen und sollten uns hin und wieder einige Schwächen eingestehen (damit meine ich nicht das Naschen von Schokolade).

In dieser Situation sollte ich jetzt mehr an mich denken

Das ist ein guter Anfang. Und vielleicht gelingt dir das Kunststück, diesen Gedanken auch in deine weitere Zukunft mit zu nehmen. Ich hab mir das damals fest vorgenommen. Manchmal klappt das gut, aber viel öfter funzt es inzwischen wieder eher weniger. Frau kann einfach nicht aus ihrer Haut ;-)

Ich habe mit meinem Kleinen gesprochen und er empfindet es gar nicht so schlimm wie ich. Er hat heute sogar mit mir geschimpft weil ich allein einkaufen gegangen bin. Das ist Balsam für meine Seele.

Ich hab zwar keine Erfahrung, wie ein Kind im Kindesalter (mein Sohn ist bereits erwachsen) mit einer solchen Situation umgeht, aber dein Sohn reagiert super :)^ :)=

Also an deiner Trinkmenge gibt es nichts zu meckern :)^ Evtl. könntest du deinen FA fragen, ob er dir eine Östrogensalbe verschreibt. Östrogen ist nicht nur wichtig für die Feuchtigkeit der Scheidenschleimhaut, sondern auch für eine intakte Harnwegsfunktion.

Ich hatte im KH sehr trockene Schleimhäute. Mir wurde dann eine Tube Estriolsalbe in die Hand gedrückt und schon war das Problem behoben. Vielleicht bin ich deshalb von einer Blasenentzündung verschont geblieben.

Sag mal wie machst du das mit dem kopieren ???

Du markierst den Text, den du kopieren willst, drückst Strg + C!

Unter dem Fenster, in dem du schreibst, findest du rechts einige Button für Formatierungen. Fahr mal mit der Maus darüber! Unter dem "F" ist ein Feld mit spitzen Klammern –> anklicken. Der Cursor blinkt dann mittig zwischen den Klammern. Strg + V drücken... und schon hast du zitiert.

sUilberibrxaut


Verharmolung

= Verharmlosung |-o |-o |-o Ich hab doch schon Korrektur gelesen! Brille nicht geputzt :=o Und einmal "aber" in dem Satz davor bitte streichen! |-o |-o |-o

p0eacheHs68


glücksfee

Erst einmal schicke ich dir einige :)* :)* :)* , damit es dir bald besser geht.

Meine HE ist jetzt 10 Wochen her und ich fühle mich sehr gut.Ich hatte auch Stimmungsschwankungen, Brustziehen und Hitzewallungen in der Nacht. Die haben aber schnell nachgelassen.

Ich war 5 wochen krankgeschrieben und meine Gyn hätte mich auch noch länger aus dem Gefecht gesetzt wenn ich gewollt hätte.Fang nicht zu früh wieder an,man ist doch sehr schlapp und schnell erledigt.Immerhin war es eine große Op.

Ich bin super glücklich, das ich die GM nicht mehr habe.keine Irren Schmerzen mehr während des Zyklus.Ist wie ein neues Leben.

Ich drück dich.

teufelchennun ist der Urlaub fast da.Geniesse ihn und ruhe dich aus.

GGlüc*ksfe;e69


Guten Morgen,

auch wenn heute der Himmel weint, mir geht's gut :-)

Dies habe ich unter anderem euch und euren Faden (Gebärmutterentfernung - vaginal mit inbegriffen) zu verdanken. Ich habe gestern Abend, weil ich mal wieder nicht einschlafen konnte, noch lange gelesen. Ich bekam immer mehr das Gefühl, ich bin mit meinen Problemen nicht allein und vor allem werden hier die Probleme positiv angegangen. Ich habe bereits vor der OP in vielen Foren gelesen, dort haben sich die meisten aber gegenseitig nur noch mehr runtergezogen, da sie jeweils die Probleme bestätigt haben und wie schrecklich doch alles ist. Nur wenige fanden dort Gehör für ihre positiven Erfahrungen und aufmunternden Worte. Es ist schade, dass ich EUCH nicht schon vor meiner OP gefunden und kennengelernt habe.

Jetzt mal ganz unter uns, ich saß nämlich noch 3 Tage vor meiner OP bei meinem Gyn. und habe heulend nach einer Alternative gefragt, da ich vor den ganzen Nebenwirkungen/Risiken so ein Schieß hatte. Dass ich danach in die Wechseljahre komme, zukünftig schmerzhaften Sex haben werde wenn überhaupt noch Libido da ist, meine weiblichen Formen verliere (also fett werde) usw. Im nachhinein war mir dies ganz schön peinlich |-o aber nach der ersten Schocksekunde (des Gyn.) wurde ich nochmals ganz ausführlich aufgeklärt und erhielt die Anordnung nicht mehr ins Internet zu gehen. Dort seien nur unzufriedene Frauen zu finden. Letzteres kann ich heute nicht mehr bestätigen.

Silberbraut ich kann dir gar nicht sagen wie viel Kraft und Mut mir deine Worte gegeben haben. Ich saß in meiner kleinen dunklen Höhle und fühlte mich allein und wertlos, nicht mehr zugehörig. Stellte mir es so wie in der Schule vor - Mengenlehre. Ordne in die Kreise zu: Frauen, Männer, Zwidder... und ich war nicht zuordenbar. Ein Mensch in der Hülle einer Frau, aber eben keine Frau. Ich beginne zu erkennen, dass ich immer noch ich bin und dass das Leben auch ohne Gebärmutter lebenswert ist und natürlich weiter geht. Und so komme ich nun Schritt für Schritt wieder aus meiner Höhle ins Licht.

Wahrscheinlich sind meine Gedanken so krass, weil ich mich im Vorfeld nicht wirklich damit auseinander gesetzt habe. Ich wollte doch unbedingt meine Gebärmutter behalten und nachdem ich zum 3x gehört habe, raus damit und zwar schnell, war der Termin auch bereits innerhalb der nächsten 2 Wochen festgelegt. Ich habe aus Scham noch nicht einmal mit jemandem darüber gesprochen, Ausnahme mein Partner. Er kann allerdings nicht so richtig mein Problem verstehen noch damit umgehen. Eben Männer!

Erst zwei Wochen nach OP habe ich mit meinen 2 besten Freudinnen telefoniert und ihnen davon erzählt, da ich mich doch mit jemandem darüber unterhalten musste. Ich war ganz erstaunt wie sie sich gefreut hatten, dass sie mir endlich einmal helfen können und dass ich sie angerufen habe. Normalerweise bin ich von Typ her eher so, dass ich allen helfe und immer da bin, jedoch meine Probleme mache ich mit mir selbst aus. Mag halt nicht immer jammern, so nach dem Motto Augen zu und durch, wird schon irgendwie werden.

Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, bist du auch ein Mensch, der sich nicht so leicht unter kriegen läßt. Du bist nur ungeduldig ;-)

Silberbraut, du hast mich ganz richtig eingeschätzt. Ich bin ein kleines Steh-Auf-Männchen. :)z

Ein TIPP für alle Mädels die es noch vor sich haben oder bereits hinter sich:

Denkt immer daran, die Gebärmutter ist/war ein Teil von uns, aber sie macht uns nicht zu dem, was wir sind! Schweigen macht depressiv. Redet darüber und steht dazu, denn nur so können wir ein positives Gefühl erlangen, welches für unser Wohlbefinden unabdingbar ist.

Na Silberbraut was sagst du zu mir? ;-) Hab mich doch gut gemacht.

Werde Montag mit meinem Gyn. alle Probleme besprechen auch wegen evtl. Östrogensalbe. Halte dich auf dem Laufenden.

Hatte übrigens gestern Abend noch besuch - war echt lustig, habe mal wieder herzlich lachen können bis der Bauch schmerzte. War es aber wert.

Ganz liebe Grüße

GIQcksdfee.69


Hallo Peaches,

danke für deine aufmunternden Worte und Kraftsterne. Es tut so gut, hier mit euch darüber reden zu können und Erfahrungen austauschen zu können. Ich beherzige euren Rat und werde die Sache langsam angehen. Da ich im ambulanten Pflegedienst arbeite und dies ein richtiger Knochenjob ist, werde ich auch wirklich erst wieder loslegen, wenn ich mich bereitfühle und nicht wenn andere denken ich könne wieder loslegen. Schließlich geht es hier um meinen Körper und meine Gesundheit.

Ich übe mich also in GEDULD - fällt echt schwer.

Ich gehöre zu den wenigen die keinen Wundfluss nach der OP hatten. Habe allerdings seit gestern Abend leichten zähflüssigen Ausfluss. Muss ich mir darüber Gedanken machen oder kann ich dies einfach ignorieren? ??? Ignorieren natürlich nicht, aber als Zeichen mal wieder zu viel gemacht, deuten.

Ein Adele an alle *:)

GU|cksfexe69


Peaches, beneide dich um deine Einstellung

Ich bin super glücklich, das ich die GM nicht mehr habe.keine Irren Schmerzen mehr während des Zyklus.Ist wie ein neues Leben.

Leider bin ich an diesem Punkt noch nicht. Aber ich arbeite daran, dass ich dies auch eines Tages von mir sagen kann.

Mist, ziehen und schmerzen gehen schon wieder los, obwohl ich gerade erst gelegen hab. Muss mich doch noch etwas länger lang legen. :°(

Schaue heute abend noch mal rein.

s{ilber'bra:ut


Glücksfee, heute klingst du schon viel optimistischer. Das hast du super gemacht. Und wenn dann alles verheilt ist und du wieder am Leben richtig teilnehmen kannst, ergibt sich bestimmt auch der Gedanke, den Peaches geäußert hat. Bei mir kam das auch Schritt für Schritt. Durch meine Komplikationen war ich anfangs dank der Mädels positiv gestimmt, aber trotzdem etwas verhalten.

Erst zwei Wochen nach OP habe ich mit meinen 2 besten Freudinnen telefoniert und ihnen davon erzählt, da ich mich doch mit jemandem darüber unterhalten musste.

Das macht beste Freundinnen aus. Freu dich drüber! Solche Exemplare gibt es nun wirklich nicht unbedingt massenhaft.

Ausnahme mein Partner. Er kann allerdings nicht so richtig mein Problem verstehen noch damit umgehen. Eben Männer!

Männer sehen das oftmals eher pragmatisch. Die Gefühle, die dahinter stehen, können sie oftmals nicht nachvollziehen. Wie auch? Sie unterliegen nicht über viele Jahrzehnte hormonellen Schwankungen mit sichtbaren und unsichtbaren Anzeichen.

sXilb)erbzraput


Noch vergessen:

Habe allerdings seit gestern Abend leichten zähflüssigen Ausfluss. Muss ich mir darüber Gedanken machen oder kann ich dies einfach ignorieren

Vielleicht löst sich bei dir bereits der eine oder andere Faden auf (der GMH wird ja vernäht). dieser Auflösungsprozess kann dann doch zu Ausfluss führen. Solange er nicht unangenehm duftet oder grünlich aussieht, ist alles ok.

Ich hoffe, du hast nicht den Staubsauger geschwungen, weil du von Ziehen und Schmerzen schreibst. Ansonsten: Beim Auflösen der Fäden kann es auch mal etwas mehr zuppeln. Das Gewebe zieht an den verbleibenden Fäden. Schließlich ist es elastischer als das Nahtmaterial.

Schon dich weiterhin!

Zu deinem Job wollte ich noch sagen. Jeder Mensch, der in der Pflege arbeitet, hat meinen vollsten Respekt. Trotz aller möglicher Hilfmittel, ist das harte Arbeit. Deshalb kann ich deinen Entschluss, die Krankschreibung zu verlängern, nur begrüßen.

rlozaxnne


Hallo alle zusammen,

silberbraut , erstens kriege ich das noch nicht hin zum zitieren.... egal, geht auch so. Und wenn du denkst,daß du Tippfehler machst, ist das doch auch egal. Wir verstehen dich auch so. Außerdem, ist mein Deutsch noch lange nicht perfekt, also...... ;-D

Danke, und ja, Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Ich hoffe jetzt nur, daß sie es alles durchziehen/können. Ist auch sehr stressig, weil Ich komme mir vor als würde Ich hier ein Hotel betreiben ! Ich koche Mittags wie in eine Kantine, wo jede teller mit eine Haube zugedeckt wird, und dann aufgestapelt weggestellt ! Dazu kommt natürlich viel Wäsche dazu; Arbeitskleidung usw. und obwohl die Jungs einigermaßen Ihre Zimmer in Ordnung halten, ist Ihre Zeit begrenzt auch noch alles Andere zu machen. Egal, wenn ich sehe, daß sie Fortschritte machen !

Zu meine Mum – ja, du hast das richtig in Erinnerung. Sie wurde am 6.2 diese Jahres operiert, GM raus plus die Hebung. Hatte Ich hier schon geschrieben, dass sie 36 Stunden nach OP entlassen wurde ? Das war eine schreckliche Zeit, vor allem für sie, die nun ganz alleine Zuhause lag auf der Couch bis ich endlich eintraf. Ich blieb dann bei ihr 2 Wochen lang und habe sie versorgt, gekocht, eingekauft und schliesslich Ihre Wohnung bitzeblank geputzt und Ihre Wäsche soweit es ging im Vordemann gebracht.

Wieder hier Zuhause blieb Ich Täglich mit Ihr in Kontakt. Sie war relativ schnell wieder auf die Beine aber Vieles konnte sie einfach nicht machen – kennen wir ja !

Sie musste innerhalb den ersten 6 Wochen 2 x AB einnehmen wegen Infektionen, aber es ging Ihr danach relativ gut. Ihre Blase zwickte eine sehr lange Weile, und mit Verstopfungen hat sie heute noch zu tun. Im Mai konnte sie dann endlich reisen, und kam zu mir auf Besuch. Ich hab sie dann zu mein Gyn geschickt zur Kontrolle mit Ultrashall. Es erwies sich alles als gut verheilt. GSD, sonst wäre Ich total sauer auf die englische Art wie sie mit ihre Patienten ( meine Mum ist 72 )umgehen.

Sei gedrückt, und auch an alle die hier auf der Couch liegen :)* :)* :)* :)* :)*

p@eac?hOesH6{8


rozanne 36 std nach der Op nach hause ??? Das ist ja Hammerhart.Gott sei Dank ist bei ihr alles ok.

Ich habe leider oder vielleicht auch gott sei dank die Erfahrung machen müssen wer wirklich Freunde sind nach der Op und das waren leider nicht die, die ich am längsten kenne.gemeldet haben sich Freunde, die man seltener sieht und hört.Diese Menschen boten Hilfe an oder kamen vorbei..das tut schon weh,wenn man merkt, das manche "dicken"Freundschaften scheinbar keine sind, wenn es mal nicht so toll läuft.Kennt ihr das auch?

glücksfeeauch wenn es noch so langweilig ist, schon dich.Lies ein tolles Buch oder guck einen Film den du schon immer gucken wolltest.oder hab Freunde um dich herum, mit denen du lachen kannst, aber das hattest du ja schon.mehr davon.

Ich hatte solche zyklischen Schmerzen,das ich kreislaufmässig abgesackt bin, deshalb ist jetzt alles einfach nur super toll. ...wir sind Frauen...mit oder ohne GM.das macht keinen Unterschied.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend *:)

G9Kck[sfeeu69


Guten Morgen alle zusammen!

Abends ist es für mich echt schwierig hier rein zu schauen, da es ein Gerangel um den PC gibt - wer darf ran. Von den Männern wurde entschieden, das ich am Vormittag, wenn sonst niemand zu Hause ist, Zeit genug hätte, so dass nachmittags und abends der Computer für sie zu räumen ist. >:(

peaches, leider gibt es da immer wieder Rückfälle mit dem Wissen dass wir trotzdem Frauen sind und dem eigenen Gefühl, dass ich mich nicht immer vollwertig fühle. Lege seit dem mehr Wert auf mein Äußeres, damit wenigstens hier alles stimmt. Sogar zu Hause laufe ich nicht mehr ganz zu legere rum. Und das obwohl ich überhaupt kein Modepüppchen bin!

Erfahrung machen müssen wer wirklich Freunde sind nach der Op und das waren leider nicht die, die ich am längsten kenne.gemeldet haben sich Freunde, die man seltener sieht und hört.

tut schon weh,wenn man merkt, das manche "dicken"Freundschaften scheinbar keine sind, wenn es mal nicht so toll läuft

peaches, es tut mir leid leid, dass du diese Erfahrung durchmachen musstest. Ich weiß wie schmerzhaft dies ist. Früher hatte ich einen wahnsinnig großen Freundeskreis. Nach dem Tod meiner Mutter bzw. bereits der Leidensweg davor wurde gekennzeichnet von immer weniger werdenden Freunden. Aber es ist schön zu wissen, dass man wirkliche Freunde hat auf die wir in jeder Lebenssituation zählen können. Und dabei ist es egal wie häufig wir miteinander Kontakt haben oder wie lange wir uns kennen. Es ist die innere Verbundenheit die wir hierbei geknüpft haben und dabei ist die Dauer des Kennens unwichtig. Ich empfinde es fast so als seine wir Seelenverwandte - wir ticken irgendwie gleich. Wichtig ist wie gesagt, dass wir füreinander da sind, wenn wir uns brauchen und dabei uns kein Pflichtgefühl plagt - dann ist es wirkliche Freundschaft. Ich hatte mich bei meinen Freundinnen auch fast ein Jahr nicht mehr gemeldet. Eben das übliche Geburtstagsgrüße zu Weihnachten und dann Sendepause, da einem der Alltagsstress gefangen nimmt. Aber dass wir gerade an den besonderen Tagen an uns denken, heißt doch "Hallo, ich hab dich nicht vergessen - ich denke an dich". Dies hat mir meine Freundin auch gesagt, ich sei die einzige die immer an sie denkt und schreibt.

Ich habe nur sehr wenige wirkliche Freunde, aber auf diese bin ich stolz sie meine Freundinnen nennen zu dürfen. peaches halte an den wirklichen Freunden fest, die du jetzt auch kennst. Schätze dich glücklich solche zu haben. Die anderen drum herum dienen nur der Unterhaltung. Weiterhin denke ich hast du hier sehr gute Freunde gefunden die ebenfalls jederzeit für dich da sind und wir drücken dich ganz doll auch wenns nur virtuell ist :)_

rozanne, dass mit deiner Mutter ist echt krass. Aber ein echt Klasse Frau, die mit 72, dies so gut verkraftet :)^ :)=

Silberbraut, natürlich habe ich diesmal nicht den Sauger geschwungen, dass hatte ich nach 1 Woche bereits hinter mir und lag mit Schmerzen anschließend im Bett. Nein, diesesmal dachte ich mir, ich könne doch mal den Boden aufwischen. Ist doch mit Sicherheit nicht so anstrengend wie saugen. Fand es auch wesentlich weniger belastend, aber ganz so dolle ist es halt doch nicht. Als die Männer nach Hause kamen haben sie mich gefragt, ob ich dies überhaupt schon machen dürfte. |-o

Mich plagt die Langeweile! Und im Haushalt gibt es soooo viel zu tun. Kann mich aufs lesen zur Zeit nicht konzentrieren. Gedanken schweifen immer wieder ab. Habs sogar schon mit ganz leichter Literatur versucht - war mir dann aber zu blöd. Eigentlich lese ich total gerne, aber derzeit beschränkt es sich auf Artikel aus dem Internet. Habe ich jedoch auch etwas eingeschränkt, da ich mich zum Hypochonder entwickle, habe bald alles oder bekomme alles. %:|

dieser Auflösungsprozess kann dann doch zu Ausfluss führen. Solange er nicht unangenehm duftet oder grünlich aussieht, ist alles ok.

Danke, beruhigt mich. Nein es riecht nicht. Ist eben zäh (wird auch immer zäher) und Farbe geht jetzt ins gelbliche. Wenns meine Nase wäre, würde ich sagen ich habe einen Schnupfen, der sich festsetzt.

Jeder Mensch, der in der Pflege arbeitet, hat meinen vollsten Respekt. Trotz aller möglicher Hilfmittel, ist das harte Arbeit.

Danke. Auch wenn der Job sehr hart ist und man sehr viel Leid mitbekommt, macht mir die Arbeit sehr viel Spaß und Freude. Ich versuche den Menschen noch ein klein wenig Lebensfreude zu schenken und möglichst ihre Würde zu erhalten. Über ein Lächeln und Dankeschön freue ich mich dann riesig und schöpfe daraus immer wieder neue Kraft weiter zu machen und mein Herz an der rechten Stelle zu behalten. Mit ihnen zu trauern und zu weinen gehört dann eben dazu.

Also einen schönen Tag an ALLE - Sonne lacht ja auch. Denke werde dann mal wieder eine Runde drehen. *:)

G,lIücksfe9ex69


Mir ist gerade aufgefallen, dass ich meinen heutigen ersten Beitrag genau zu dem Zeitpunkt geschrieben habe als ich vor 3 Wochen in den OP gebracht wurde. Seit gestern Abend geht es mir nicht aus dem Kopf, dass mit dem heutigen Tag es 3 Wochen her ist und ich immer noch nicht weiß, wie ich dazu stehen soll. Die Freude darüber, dass die Blutungen und Beschwerden drum herum ein Ende haben, will sich nicht einstellen. Eher überkommt mich eine Traurigkeit :°( Ach Mensch, jetzt blas ich schon wieder Trübsal und fang hier noch an zu heulen. Geh jetzt spazieren um auf andere Gedanken zu kommen.

Eigentlich hatte ich zuvor immer gedacht mir würde es mehr ausmachen keine Kinder mehr bekommen zu können. Aber dies empfinde ich noch nicht einmal als so schlimm. Viel schlimmer ist diese Leere, mich nicht mehr als vollwertige Frau zu fühlen. Wenn ich nun als Frau angesprochen werde, würde ich am liebsten sagen, "das "Frau" können Sie weg lassen".

Schluss jetzt, gehe raus und versuche wieder positive Gedanken in meinen Kopf zu bekommen.

_\BlRizzxa_


Wenn ich nun als Frau angesprochen werde, würde ich am liebsten sagen, "das "Frau" können Sie weg lassen".

:|N :-/

Also Glücksfee, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Seit wann definiert sich das Frau-Sein über ein inneres Organ? Ich würde das maximal noch für die Eierstöcke gelten lassen, denn die sind ja für den Hormonhaushalt von immenser Bedeutung, aber die Gebärmutter.. nach der Menopause sind dann Frauen für dich auch keine Frauen mehr, nur weil sie (wie wir jetzt) nicht mehr gebären können?

Ich war schon immer ein sehr femininer Typ, langes Haar, kleide mich weiblich und niemand, wirklich niemand sieht mir an, dass ich keine Gebärmutter mehr habe. Wie denn auch? Nichtmal beim Sex macht sich irgendein Unterschied bemerkbar

:-) o:)

Du solltest versuchen loszulassen. Genieße das Leben ohne Blutungen :)^ Der Zyklus bleibt ja erhalten, das merke ich vor allem am Brustspannen oder an kleinen Wassereinlagerungen, die kommen und gehen. Ich kann nur gutes über meine Hysterektomie sagen, bin davon immer noch begeistert, hatte aber auch sehr gute Operateure. Hinterher kein Wundfluss, alles ist super verheilt.

Ich hatte damals (vor mehr als zweieinhalb Jahren) fast zeitgleich mit silberbraut meine OP, seitdem schreiben wir hier zusammen. Der Austausch war sehr sehr hilfreich und lustig noch dazu ;-D Es hilft einfach, mit Gleichgesinnten und Betroffenen in Kontakt zu sein.

Also nur Mut, es wird dir nichts, aber auch nichts helfen, wenn du der Gebärmutter weiter hinterhertrauerst ;-)

_sBlixz!zUax_


So liebe Mädels,

hier also mal wieder bzw endlich ein Lebenszeichen von mir |-o

Peaches,

du wirst also deine Schiene bald los? Das freut mich zu lesen :)_ :)*

selli

Lieb, dass du fragtest wegen meinem BSV. Es geht sehr gut voran, wurde weiterhin klassisch behandelt mit Physiotherapie und mache täglich meine Übungen. Kann wieder völlig normal laufen (wenn auch noch Ausdauer fehlt), und niemand sieht mir etwas an :-) Auch alle Taubheitsgefühle sind verschwunden – und das alles, obwohl mir die Klinikärzte einreden wollten, dass ich das ohne OP niemals schaffen werde 8-)

Bloß traten unangenehme NW auf, bekam Schwindel und Panik-Attacken, vielleicht teils durch die Medis (habe längst alles abgesetzt, bis auf ab und zu leichte Schmerzen ist da nix mehr) und teils sicher auch psychisch bedingt durch die große Anspannung, unter der ich stand. Nun arbeite ich daran, das wieder in den Griff zu bekommen. Bin noch immer krankgeschrieben...

Liebe Grüße auch an silberbraut, Rozanne, teufelchen, dat Petra, Angel--- ich hoffe ich habe niemanden vergessen :)* *:)

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