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Hypermenorrhoe?

S.il'verPAear+l hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben! *:)

Ich das mal eben niederschreiben, damit ich meine Gedanken sortiert bekomme. Evlt. hat die eine oder andere ja auch Erfahrungen mit dem Thema.

Ich hatte schon immer eine sehr lange und auch eher starke Menstruation. Doch die letzten ca. 5 Monate hab ich das Gefühl, es wird immer schlimmer. Der erste Tag ist nur so rötlicher Ausfluss, doch dann geht schlagartig los. Ich muss superplus obs mindestens stündlich wechseln und hab zusätzlich Binden drin, da sich ziemlich große Blutkloagel sogar am Tampon vorbei schieben. Das Ganze war sonst nicht so tragisch, doch heute wurde es nun so schlimm, dass ich Schweißausbrüche und richtige Krämpfe bekam. Ich werd morgen früh bei meinem Gyn anrufen und auf nächste Woche nen Termin ausmachen, wenn die Mens vorbei ist. Das kann ja nimmer normal sein.

Ich weiß, dass ich wohl nen kleinen Knick in der Gebärmutter habe, aber kann der nach so langer Zeit auf einmal die Mens so verschlimmern?

Kommt mir irgendwie spanisch vor. Bin gespannt, was meine Gyn nächste Woche dazu sagt... ":/

Antworten
Atleo@nor


Vielleicht ein Myom. ":/

ruegistOriertexrSenf


Oder Polypen? Oder eine Hormonstörung, Schilddrüse zB?

r'egistDri-ertexrSenf


oder Endometriose

S9ilve,rPearxl


An ein Myom hab ich auch schon gedacht. Denn so schlimm wars in der Vergangenheit wie gesagt nie. Polypen wäre evlt. auch möglich. Ich hatte während meiner 2. Schwangerschaft Polypen am Muttermund. Die waren wohl aber nach dem Kaiserschnitt wieder weg. Zumindest hat keiner mehr was gesagt. ":/

Schilddrüsenwerte waren im letzten Jahr bei der Kontrolle in Ordnung. Endometriose würd ich glaub eher ausschließen, da ich früher nie so die Probleme hatte und auch weder bei den Kaiserschnitten noch bei der Bauchspiegelung die Diagnose viel, und das hätte doch auffallen müssen oder nicht? :-/

r;egWistr6iertle/rSenf


nunja, Du schreibst

die letzten ca. 5 Monate

Da kann sich zum einen an der Schilddrüse was getan haben, zum anderen hat man Endo auch nicht "schon immer", die kann sich auch erst entwickeln. Zumal Endo auch nicht so einfach zu sein scheint, wenn man nicht konkret danach sucht fällt sie nicht immer auf. Was jetzt nicht heißt daß ich glaube daß Du das hast, das wünsch ich Dir jedenfalls daß Du es NICHT hast, aber ausschließen kann man es so auf die Ferne jedenfalls nicht.

Wenn nichts gefunden werden sollte und Deine Familienplanung abgeschlossen sein sollte, könntest Du iü über eine Endometriumsablation nachdenken. Frauenärzte nehmen gern die ganze Gebärmutter raus, das ist aber eigentlich nicht notwendig. Ansonsten würd ichs mit Hirtentäschel versuchen, mir hat das immer gut geholfen. Aber wie gesagt, laß erstmal abklären ob da nicht doch was ist, was man "richtig" behandeln kann. :)* @:)

S=ilv$erPearXl


Das werde ich tun und dementsprechend dann weitersehen. Danke für Deinen Beitrag. @:)

SwilveTrPexarl


Ach ja, Termin hab ich übrigens am Mittwoch Vormittag bekommen.

SRilve%rPeaxrl


So, vorhin hatte ich meinen Termin und jetzt fühl ich mich irgendwie ratlos... :-/

Sie hat schon beim Abtasten gemerkt, dass meine Gebärmutter insgesamt wohl vergrößert ist. 10cm anstatt durchschnittlich 7cm. Im oberen Bereich hat sie dann an der Muskelschicht auch 2 Myome gefunden, die aber eher nach außen als nach innen wachsen und so ihrer Meinung nach nicht für die starken Blutungen verantwortlich sein können.

Allerdings würde die vergrößerte Gebärmutter und die Myome darauf schließen lassen, dass meine Hormone wohl nicht ganz stimmen und sie hat mir dann angeraten die Pille zu nehmen.

So, ich hab ihr dann gesagt, dass ich davon nicht unbedingt begeistert bin, da ich zum einen einen BMI von 33 habe und zum anderen ein Lipödem, bei dem man nicht unbedingt hormonell verhüten sollte. Daraufhin hat sie dann im PC nachgeschaut nach Kontraindikationen für beides und hat mir die Cerazette aufgeschrieben. Ich soll sie jetzt im Langzeitzyklus, je 4 Monate, für 1 Jahr nehmen und dann würden wir nochmal entscheiden.

Klar, die Pille hat ansich schon auch viele Vorteile, doch seit meiner Schwangerschaft mit der Kleinen hab ich keine Hormone mehr genommen und wollte es auch net unbedingt wieder tun. Logisch ist, dass die Blutungen dann nimmer so heftig auftreten werden usw. Aber ist das Therapie? Oder ist das ein verschleiern der Symptome? Ach ich weiß auch nicht. Ich muss jetzt eh noch 3 Wochen warten, bis ich anfangen könnte weil ich mit der nächsten Mens beginnen soll. ABER, ich werd mich da vorher nochmal genaustens drüber informieren... Denn so ganz zufrieden bin ich mit der Aussage eigentlich nicht, dass die vergrößerte Gebärmutter und die Myome halt von den Hormonen kommen... :-/

Seilve"rPearxl


Mhmm... Also soweit ich jetzt gefunden habe ist die Gabe von Gestagen über einen gewissen Zeitraum wohl die übliche Therapie bei Myomen... :-/ Trotzdem wirds mir bei den Nebenwirkungen, die dadurch auftreten können, richtig schlecht. :(v

P#feffPermixnzlikör


Muss ja nicht auftreten. Wenn die Cerazette nicht geht, könntest du auch ein anderes Gestagen versuchen (und musst dann eben zusätzlich verhüten) :)*

S.ilve_rP]earl


Naja, Cerazette ist ja ne reine Gestagenpille... Werd halt mal sehen, ob ich die vertrage... :=o

ajmilVy87


also jetzt mal unabhängig davon, ob das eine sinnvolle therapieform ist, macht mich gerade eine andere aussage sehr stutzig:

und hat mir die Cerazette aufgeschrieben. Ich soll sie jetzt im Langzeitzyklus, je 4 Monate, für 1 Jahr nehmen und dann würden wir nochmal entscheiden.

meint die damit wirklich, dass du alle 4 monate eine pillenpause machen sollst? dass ist bei der cerazette aber sehr unüblich, da man die als minipille wirklich immer durchgehend nehmen muss. anders als bei mikropillen ist der schutz in der pause nicht gewährleistet.

ich würde an deiner stelle mal einen endokrinologen aufsuchen, wenn du ein hormonelles problem hast. die pille klingt für mich echt nur nach verschleierung.

lg, amily

Spilv-erPeaxrl


Genau DAS ist ja die Frage. Ich weiß ja nicht, ob ich ein hormonelles Problem habe. Sie geht aufgrund der Myome davon aus, aber eine Blutuntersuchung fand eben keine statt.

N/ancyx 67


@ Silver Pearl

Die Symptome, die Du beschreibst, kommen mir sehr bekannt vor. Bei mir hatte die FÄ damals im US festgestellt, dass die Gebärmutterschleimhaut extrem dick und ein kleines Myom ebenfalls da war und mir zu einer Ausschabung geraten.

Die habe ich dann machen lassen und die histologische Untersuchung ergab "Adenomyosis Uteri", eine Art Endometriose in der Gebärmutter, durch die die starken Blutungen und die extremen Krämpfe erkärt wurden. Leider kann man das nur durch eine Ausschabung feststellen und diese Form der Endometriose ist inoperabel. Letztendlich musste die GM raus. Vielleicht könnte das bei Dir auch sein? Ich wünsche es Dir nicht, aber nachfragen kannst Du ja vllt. mal!

Ich wünsche Dir alles Gute :)*

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