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Starke Unterleibsschmerzen nur harmloser Mittelschmerz?

GOlühawürCmchxen30 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich (30J) habe seit ca 4 Jahren das Problem, dass ich jeden Monat wiederkehrend, so ungefähr ab dem 18. Zyklustag, starke krampfhafte Unterleibsschmerzen bekommen, die ca eine halbe Stunde andauern und mich sehr oft aus dem Schlaf reißen. Pro Tag treten diese Schmerzen ca 2-3 Mal auf und dauern auf dem Schmerzniveau 2-3 Tage an. Danach bis zur Periode habe ich dann nur noch leichte Schmerzen, allerdings auch nicht beschweredefrei.

Ich war schon bei 3 unterschiedlichen Frauenärzten, die die mich alle mehr oder weniger nicht ernst genommen haben und nur meinten, dass das ein unbedenklicher Mittelschmerz sei und ich froh sein sollte, dass ich meinen Eisprung so deutlich spüre. ("Hey, welch Freude!" >:( )

Das macht mich wütend, zumal die Schmerzen wirklich unerträglich sind und ich oft nachts heulend auf dem Klo sitze. Einem Arzt habe ich mal den Verdacht der Endometriose angebracht, der meinte nur, dass das absoluter Blödsinn wäre, da man dies im Ultraschall sehen müsste.

Im Ultraschall erkennt man einzig ein kleines Submuköses Myom, ca 2cm groß, in der Seitenwand, das allerdings laut Ärzten die Schmerzen kaum erklären könnte und generell unbedenklich einzustufen ist.

Ich weiß jetzt nicht mehr so Recht was ich machen soll; ich könnte mich evtl. zu einem Internisten überweisen lassen, haltet ihr das für sinnvoll? Bisher bekämpfe ich die Schmerzen mit Schmerzmitteln, allerdings bringt das kaum was, da die Wirkung zu spät seinsetzt.

Habt jemand von euch mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen oder ne Ahnung woher das kommen könnte, bzw. was man dagegen tun könnte?

LG,

Andrea

Antworten
kGaygPoxe01


Hallo Andrea,

Du hattest mir ja auch gerade zu "unserem" Problem geschrieben... ;-)

Habe mal Deinen Text gelesen und wollte zur Geschichte mit der Endometriose etwas sagen.

Wenn Du den Verdacht hast, dann bleib dran. Hatte eine BS deswegen, denn im Ultraschall ist diese keineswegs zu erkennen. Die meisten Frauenärzte kennen sich da sehr wenig bis gar nicht aus. Hab auch auf die BS bestanden.

Zum Glück hat sich der Verdacht bei mir nicht bestätigt. Aber die OP hatte noch was gutes, man hat mir endlich meinen chronisch entzündeten verwachsenen Blinddarm entfernt, der mich schon fast 20 Jahre ärgerte :-)

LG und immer schön den Bauch wärmen... ;-) *:)

Nicole

S*telala8x0


Seid ihr schon mal auf den Gedanken gekommen, dass diese Beschwerden durch ein hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst werden könnten? (Östrogen– Progesteron)

Ich hatte auch eine Zeit lang extreme Schmerzen um den Eisprung rum, nach der Einnahme von Mönchspfeffer und nach dem Absetzen der Pille. Es hat sich aber nach ein paar Monaten von selbst wieder normalisiert.

Ihr könntet einen Hormonstatus machen lassen, oder einen Hormontest per Speichelprobe (das ist keine Kassenleistung, kann man aber selbst machen. Man braucht halt einen Arzt, der sich damit halbwegs auskennt).

k_aygo:ex01


Aha, danke für die Info.

Eine hormonelle Ursache muß es ja haben, denn unter der Pilleneinnahme hatte ich keinerlei Beschwerden dieser Art....

Bin aber auch noch in der Hoffnung, daß mein Körper einfach noch ein wenig Zeit braucht nach dem Absetzen der Pille.

SUteYlla80


Die Pille verhindert normalerweise ja auch den Eisprung und legt die körpereigene Hormonproduktion lahm.

Nach 6 Monaten ohne künstliche Hormone kann man einen Hormonstatus machen lassen. Es kann aber länger dauern, bis sich alles von selbst wieder einpendelt.

GHlühw-übrmcHhen3x0


Das mit dem Hormonstatus ist eine gute Idee. Das werde ich mal bei meinem Frauenarzt ansprechen und fragen was das kostet. Ich habe auch mal gehört, dass Progesteronmangel eine Ursache für viele Beschwerden, gerade in der zweiten Zyklushälfte (PMS u.ä.) sein kann:

[[http://oestrogen-dominanz.de/buch/progesteron-gelbkoerperhormon.htm]]

An eine Bauchspiegelung habe ich auch schon gedacht; ist natürlich ein nicht ganz so angenehmer Eingriff. Es ist schon seltsam, dass viele Ärzte sich mit Endometriose nicht gut auskennen. So selten ist das doch wirklich nicht. Dem Arzt den ich damals darauf angesprochen habe, der hat ein uraltes Buch aus seinem Regal gezogen (ich schätze aus den 70ern) mit Buntstiftzeichnungen und mir eine dieser Zeichnungen präsentiert. "So müsste das bei mir aussehen..". :(v Ich war doch erhlich gesagt ein wenig fassungslos, dass er mir solch antiquate Schriftstücke vorlegt.

Aber schön zu wissen, dass es doch mehrere Frauen mit solchen Prolemen gibt.

Andrea

SQtelXla80


Ja, genau!!! Den Progesteronmangel halte ich für einen sehr interessanten Ansatzpunkt. Leider kennen sich viele Ärzte damit gar nicht aus...

Den normalen Hormonstatus zahlt die Krankenkasse und der Speicheltest kostet um die 80 Euro!

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