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5 Wochen Blutung, Polyzystisches Ovar - es passt nicht zusammen

C2antze2x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin durch einen Bekannten auf dieses Forum aufmerksam gemacht worden, habe mir einige Beiträge durchgelesen, und wage jetzt doch auch mal, meine Frage zu stellen.

Ich hatte 5 Wochen lang Blutungen, die gegen Ende immer stärker geworden sind. Zum Arzt bin ich nicht, weil ich den Besuch bis hinter meine Prüfung geschoben habe. Dazu sollte ich sagen: bei Stress bleibt meine Periode gewöhnlich komplett aus.

Dass es doch etwas dringlicher ist als ich dachte, habe ich dann bemerkt, als ich während der Prüfung umgekippt bin. Am nächsten Tag bin ich beim Frauenarzt vorgefahren.

Der meinte, ich habe ein polyzystisches Ovar, aber normalerweise blieben Blutungen da aus.

Außerdem fragte er, ob das ein Schwangerschaftsabbruch gewesen sein könnte, nur das ß-HCG schient eigentlich ganz in Ordnung (vllt nach 5 Wochen schon 'wieder' in Ordnung?). Ich muss dazu sagen, dass ich nicht weiß, ob ich schwanger gewesen sein könnte, weil ich mich an einmal nicht erinnere, so sehr ich mich auch anstrenge, das vor jetzt ca. 4 Monaten geschehen ist, und das nicht mit meiner Einwilligung geschah. Ich wills nicht anders formulieren.

Mein Prolactin-Wert schien auch okay. Außerdem hab ich in letzter Zeit (also seit ca 4 Wochen) Kreuzschmerzen, Schwindel, immer wieder Hitzeempfindungen und dann ist mir plötzlich doch wieder arschkalt. Kopfschmerzen inklusive, immer wieder da, dann wieder nicht, Übelkeit eigtl andauernd.

Habt ihr ne Idee? Ich bin grad echt am Überdrehen.

Kann das doch ne Schwangerschaft gewesen sein?

Liebe Grüße,

Catze

Antworten
E~mili eA


Es kann natürlich sein. Blutest du denn jetzt immer noch, oder ist das wieder in Ordnung?

Wenn dein Arzt mögliche organische Ursachen ausschließen kann, solltest du die Möglichkeit nicht ausschließen, dass es auch was Psychsomatisches sein kann. Vielleicht solltest du den Vorfall von vor ca. 4 Monaten irgendwie versuchen aufzuarbeiten. Freunde, Telefonseelsorge oder vielleicht auch Therapie – denk mal drüber nach.

CLatzxe22


Mein Arzt hat mir sofort die swingo30 mitgegeben, eine Pille, die seiner Meinung nach hofftl schnell die Blutungen stoppen würde, denn damals hatte ich schon einen miesen HB von 8,7. Gestern war ich bei meiner Hausärztin, die nochmal nachgemessen hat, und der HB ist innerhalb von eineinhalb Wochen auf 13,2 gestiegen. Das erklärt meine Gliederschmerzen zwecks Erythropoese etc.

Ich frage mich bloß: kann ein HCG-Pegel innerhalb von 5 Wochen wieder so abklingen, als sei man nie schwanger gewesen?

Ich habe einen Freund, mit dem ich aber erst vor gut drei Wochen darüber gesprochen habe, was mir passiert ist, davor hab ich es erfolgreich verdrängt, und jetzt erinner ich mich an die situation, bloß nicht an die Details. Ich weiß auch nicht, ob ich das will.

Meine Hausärztin will die Schilddrüsenwerte nachprüfen lassen. Können die auch damit zusammenhängen? Der Frauenarzt will einen Abstrich vornehmen, um Krebs auszuschließen, weil zu den Polyzysten die irre langen Blutungen scheinbar überhaupt nicht passen. Irgendwie hab ich bissl Schiss, dass was rauskommen könnte.

Achso, ich bin 22, 1,71m groß und 62kg schwer.

E%mxilwieA


Also, ich bin keine Ärztin – das mal vorweg.

kann ein HCG-Pegel innerhalb von 5 Wochen wieder so abklingen, als sei man nie schwanger gewesen?

Wenn man bedenkt, dass er innerhalb von 2-3 Wochen so schnell ansteigen kann, dass Schwangerschaftstests anschlagen, warum sollte das nicht möglich sein? Normalerweise stellt sich nach einer Fehlgeburt ja auch die normale Regelblutung wieder ein und dafür ist der Hormonspiegel ja auch wieder in Ausgangslage.

Versteh ich dich richtig? Die swingo30 ist eine Antibabypille und mit HB meinst du deinen Hämoglobinwert? Funktioniert es denn? Gibt es keine andere Möglichkeit, die Blutung zu stoppen? Die Pille setzt deinen normalen Zyklus ja außer Kraft. Vielleicht sollte erstmal die Ursache gefunden werden, anstatt die Symptome zu bekämpfen. Vor allem, wenn eine Schilddrüsenerkrankung noch nicht ausgeschlossen werden kann.

jetzt erinner ich mich an die situation, bloß nicht an die Details. Ich weiß auch nicht, ob ich das will.

Könnte auch ein Problem sein. Du versuchst dich unbewußt vor dem Geschehenen zu schützen und verdrängst es. Aber es ist geschehen und du solltest das wirklich nicht zu lange so unter Verschluss zu halten versuchen. Allein für dich und deine (körperliche) Gesundheit kann das entscheidend sein.

mrollpy2x3


Hallo,

ich leide selber unter dem PCO-syndrom.Bei mir fing es an das ich 7 wochen auf meine regel wartete.sehr schlimm war das.

es hatte sich dann herraus gestellt das ich an den eierstöcken jeweil 9-10 zysten hatte.ich musste bzw. bekam die pille valette.dies löste unheimliche blutungen aus.

es wurde bei mir damals auch festgestellt das ich whl schwanger gewesen sei und es abging dadurch mein körper zuviel männliches hormon bildete.dank dieser pille geht es mir wieder gut und ich fühle mich auch gut.mein tipp an dich,hole dir eine zweit meinung ein dies habe ich auch getan.schreibe mal,was herraus gekommen ist...

alles gute

Chatz/e2x2


Ich denke, ich werde erst einmal die Hormonergebnisse abwarten, die sie mir am Montag abgenommen haben, und darauf hoffen, dass die nicht doch irgendwas mit der Schilddürse zu tun haben.

Mein Cholesterinwert ist bisschen niedrig, aber nicht weiter schlimm.

@ Emilie:

Ich hatte einen HB (Hämoglobinwert, ja :) ) von 8,7, da konnten die Ärzte nicht mehr groß abwarten, welche Ergebnisse von irgendwo vielleicht die Ursache seien, sonst wär ich irgendwann ganz im Eck gelegen, wenn es weiterhin geblutet hätte.

Jetzt hat die Blutung zum größten Teil wenigstens aufgehört.

Morgen Abend soll ich dort nochmal vorbeischauen. ß-HCG war negativ, kann jedoch einen Schwangerschaftsabbruch nicht ausschließen, weil die Halbwertszeit einen Tag beträgt und jetzt schon mind. 5 Wochen vergangen sind. %:| Hätte vllt doch eher zum Arzt gehen sollen. Nun ja. :-@

Immerhin liegt mein HB-Wert jetzt plötzlich wieder bei 13. Kurios, aber für meinen Kopf trotzdem eine Erleichterung.

Wenns noch jemanden gibt, der verlängerte statt verkürzte Periodenblutungen hat/te, bitte melden :)

Grüße,

CNatzel2x2


@ molly:

sind bei dir die Blutungen ausgeblieben?

Cgatzex22


So, ich hab mal wieder Neuigkeiten bzw erhärtete Vermutungen der Ärzte:

- Endometriose

- wahrscheinlich Zysten dadurch entstanden

- dadurch verlängerte Blutungen, außerdem geplatzte Zysten, die ausbluteten

- Riskio der Unfruchtbarkeit stark erhöht

- Schwangerschaftsabbruch dadurch nicht wirklich nachweisbar, nur per Symptomen vermutbar (obwohl ichs immer noch bezweifle), da ßHCG-Spiegel wieder gesunken sein kann und die Zellen, dies produzieren, per Blutung auch vernichtet worden sein können

- Kreuzschmerzen, Kopfweh, Bauchgrimmen daher

- alle andern Symptome wissen sie net sicher, könnten sie auf nen Schwangerschaftsabbruch schieben

Außerdem nen erhöhten TSH-Spiegel. Hieße eigentlich Schilddrüsenunterfunktion, aber ich bin weder dick noch sonstwas. Gut, ich treibe viel Sport...

Die Unfruchtbarkeit stört mich. Scheiße.

E$mbilixeA


Hieße eigentlich Schilddrüsenunterfunktion, aber ich bin weder dick noch sonstwas.

Muss aber nicht sein. Lass speziell das auf jeden Fall nochmal bei einem Endokrinologen abklären, die kennen sich da noch besser aus.

Zur Unfruchtbarkeit: Mist! Bekommst du jetzt Medikamente? Kann man da irgendwas machen?

E'miliexA


Muss aber nicht sein.

Damit meinte ich speziell, dass das Dicksein nicht unbedingt sein muss.

AHduixal


Ich bin auch nicht dick und habe eine SD-Unterfunktion und leide am PCO-Syndrom. Das hat nicht immer was mit dick zun tun. Vor allem bei der Sd handelt es sich oft um eine Autoimmunerkrankung. Übrigens hatte ich trotz Zytsen auch immer starke und irre lange Blutungen. Also das kann mal so und mal so sein. Mein FA kennt viele Frauen, die damit dauerhaft bluten (hat er mir bei der Diagnose erzählt). Vielleicht reicht es schon die Sd einzustellen.

CHakttze2x2


Okay, ich hab ne massive Hypothyreose. Also Unterfunktion. Muss jetzt L-Thyroxin substituieren, allerdings hat das mit der Endometriose, die er festgestellt hat, doch nix zu tun, nur die Zysten könnten weniger werden.

Mal sehn. Ich flieg jetzt einfach mal mit dem Wind, was anderes bleibt mir nicht übrig, gegen meinen Körper ohne Tabletten komm ich da net an :=o

Schade, ich mag keine Tabletten nehmen ^^

CYat?ze2x2


@ Emilie:

Ja, ich muss zwingend die Pille nehmen. Klingt seltsam? Ja, aber dadurch wird die Regelblutung wieder eingerenkt und in 'normale' Bahnen gelenkt, sodass es net mehr kaputt machen kann, als durch die Zeit, die ich gewartet hab, vllt ist. Sind mittlerweile seit den ersten Symptomen, die ich damals ignoriert hab, halt schon 6 Jahre.

Hoffe mal, dass es funktioniert. o:)

ERmilixeA


Also in dem Sinne, dass die dauerhafte Blutung, die du hattest, erstmal eingedämmt werden sollte, ist das ok. Aber die Pille setzt deinen normalen Zyklus außer Kraft. Sie sorgt nicht dafür, dass deine Regelblutung wieder eingerenkt wird, sondern unterdrückt diese komplett. Die Blutung in der pilleneinnahmefreien Zeit heißt nicht umsonst "Entzugsblutung" (aufgrund der Hormone). Ein Eisprung wird unterdrückt, weswegen eine normale Zyklusblutung gar nicht möglich ist.

Wenn das also das Mittel der Wahl war, um die Blutungen erstmal zu unterdrücken – ok, mag helfen. Ich würde dir aber wirklich empfehlen, einen Endokrinologen aufzusuchen und dich richtig einstellen zu lassen mit allen Medikamenten, die nötig sind.

AQduixal


Aber bei endometriose ist die Pille in jedem Fall schon gut. Gibt man da nicht gern die östrogenfreie Cezarette? Ich würde wegen der Endometriose mal in ein Endometriose-Zentrum gehen.

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