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"Plumper Uterus", Follikelzystchen?

GRlyp>to7don hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe leider oder glücklicherweise durch ein MRT meiner Hüfte (hatte Gelenksschmerzen) einen gynäkologischen Zufallsbefunden.

Lange Rede kurzer Sinn, meine Hüfte ist anatomisch gesund, aber da steht jetzt:

"etwas plumper Uterus, Follikelzystchen an den Ovarien bds., Spuren freier Flüssigkeit im kleinen Becken"

":/ Was heißt das denn bitte? Wie kann ein Uterus plump sein? Und wie sollte er sein? Grazil? *lol* Sind diese Follikelzystchen der Ovarien ein Hinweis auf irgendeine Erkrankung vielleicht? Und freie Flüssigkeit im kleinen Becken klingt ja auch nicht grad berauschend. ":/

Ich bin übrigens Mitte 20, war noch nie schwanger, nehme nicht die Pille und hab allerdings schon eine etwas schwierige Unterleibsproblematik durch starke Menstruationsschmerzen (liege 1-3 Tage pro Monat mit Schmerzmitteln völlig außer Gefecht im Bett) und in den letzten Jahren auch zunehmend Schmerzen schon vor der Menstruation, etwa ab dem Eisprung.

Weiß jemand was damit anzufangen?

Danke!

Antworten
Galybpt=odxon


Niemand?

B-laTueYrQLotxus


Doofe Frage, aber...warum hast du das denn nicht deinen Arzt gefragt?

Wie alt ist denn der Befund?

bLuddlzeia


Das ist eine radiologische Beschreibung und was nun der Radiologe mit "plump" gemeint hat, weiß ich auch nicht genau, bei Veränderungen abweichend von der Norm werden eigentlich dann Größenangaben gemacht. ":/

Follikelzystchen sind bei fruchtbaren Frauen völlig normal, es sind ja schon bei Geburt des Mädchens die gesamten "Vorräte" vorhanden, die dann ab Pubertät nach und nach reifen.

Freie Flüssigkeit ist bis zu einer gewissen Menge auch ein Normbefund, sie sammelt sich am tiefsten Punkt, hinter der Gebärmutter, im Douglasraum. Die Darmschlingen laufen ja nicht völlig trocken nebeneinander, auch beim Eisprung (solltest du nicht hormonell verhüten), wird Flüssigkeit in die Bauchhöhle abgegeben.

Bei so starken Schmerzen, wie du sie beschreibst, wäre ggf. eine Untersuchung auf Endometriose sinnvoll, dies wäre durch MRT nicht sicher auszuschließen.

Viellicht sprichst du mit deinem Gyn?

Magnesium in der Dosierung 300 mg schon einige Tage vor der Blutung begonnen (morgens nüchtern), nimmt häufiger schon einen Teil der Krämpfe und führt zur Schmerzlinderung.

Erstmal,

GFlyptFojdoxn


Doofe Frage, aber...warum hast du das denn nicht deinen Arzt gefragt?

Wie alt ist denn der Befund?

Nicht doof, aber es war – wie gesagt – eine orthopädische Untersuchung, den Orthopäden konnte ich ja schlecht zu dem gynäkologischen Zeugs befragen. ;-) Der Befund ist etwa 2 Monate alt. Ich hab zur Zeit keinen Gynäkologen, weil mein allererster in Pension gegangen ist und ich mit den beiden anderen Frauenärztinnen, bei denen ich war, ziemlich unzufrieden war. Da kommt nur "nehmen Sie die Pille", das hab ich sogar 2x mit unterschiedlichen Pillen probiert, aber da war alles nur noch schlimmer (ständiges Unterleibsziehen, auch unterm Monat, wahnsinnige Kopfschmerzen, trockene Haut). Dann kam "nehmen Sie die 3-Monats-Spritze", aber die kann ich ja nicht einmal schnell absetzen, wenn ich Nebenwirkungen bekomme! Abgesehen davon steh ich nicht auf diese ganze Sache mit den künstlichen Hormonen, zumal ich sowieso nicht verhüten muss.

Ich müsste (bzw. muss) mir daher einen neuen FA suchen, der nicht nur von künstlichen Hormonen faselt (zumal mein Hormonbefund von vor längerer Zeit sowieso keine "Ausreißer" hatte), mich nicht gleich operieren will und sich trotzdem gut auskennt. Das ist nicht so leicht und falls es doch einen guten Spezialisten hier in der Nähe gibt, dann ist der wieder auf Monate ausgebucht, deswegen wollte ich auch hier im Forum fragen, ob jemand was Näheres weiß. @:)

@ buddleia:

DANKE! Dein Beitrag hilft mir schon sehr weiter!! :)z Ev. meinte er mit "plump", dass er verdickt war? Aber nachdem ich zum Zeitpunkt des MRT in meiner Lutealphase war, wäre das ja dann auch normal hm.. ":/

Den Verdacht auf Endometriose hat schon mein erster Frauenarzt ausgesprochen, aber ich schrecke halt vor der Bauchspiegelung zurück, bevor es nicht absolut unerträglich wird. Ich denke mal sie wird mir eh nicht erspart bleiben, wenn das so weitergeht, aber ich les ab und zu im Internet von Frauen, die dann fast schon im Jahresrhythmus operiert werden und sich dadurch lauter Verwachsungen etc. ergeben – deswegen denke ich mir, dass so wenig Operationen wie möglich irgendwie sinnvoll wären, solange ich es noch aushalte. Zumal meine Schmerzen am 1-3. Zyklustag in den letzten Jahren eigentlich insgesamt gesehen besser geworden sind. Der Schmerz hat sich nur quantitativ ausgedehnt.

Na und jetzt dachte ich vielleicht, dass das MRT etwas gezeigt hat, wo man sagen kann "Ja, Endometriose ist wahrscheinlich." (klar, nicht 100%, weil keine BS, aber wahrscheinlich) und das nicht nur ein bloßer Verdacht ist. Dann könnte ich mal alternativmedizinisch weiterschauen und wenn das nichts bringt immer noch die BS machen. Wenn es aber was anderes ist (was?), dann geh ich vielleicht in eine total falsche Richtung..

b)udjdleixa


@ Glyptodon

Der Focus deines MRTs lag auf dem Hüftgelenk, nicht dem Bauchraum.

Ich würde vermuten, dass die "Schnittebenen" da doch anders gewählt werden, wenn man per MRT nach einer Endometriose sucht.

Endometriose muss nicht zwingend operiert werden, da gibt es je nach Lage/Ausdehnung auch einige andere Therapieoptionen. Dies sind letzlich dann aber auf die eine oder andere Weise Eingriffe in den Hormonhaushalt.

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