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Dringender Rat wegen Gebärmutterentfernung

H).Sx. hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich bin 35 Jahre alt und habe schon seit Jahren große Schwierigkeiten mit der Regelblutung. Habe auch schon alles mögliche ausprobiert( Gelbkörperhormone, Ausschabung, Cerazette) alles ohne jeglichen Erfolg :-(

Durch die starke Blutung mit tlw. große Klumpen habe ich auch Eisenmangel.

Kinderwunsch ist bei mir abgeschlossen.

Meine FÄ hat mir zu einer Gebärmutterentfernung geraten, somit wären alle Probleme aus der Welt. Eierstöcke bleiben erhalten. Ich habe auch ständig kleine Polypen, die zwar winzig klein sind aber auch dafür verantwortlich sein können und die kommen immer wieder. :-o

Hat jemand einen Rat für mich, ich weiß nicht so recht was ich machen soll!

Zumal ich auch noch Marcumar wegen Thrombosegefahr nehme!

Liebe Grüße H.S. *:)

Antworten
sXcovee2000


Meine Schwester läßt das nächsten Monat auch machen (sie hat 5 Kinder und auch furchtbare Probleme mit der Regelblutung, inkl. der Anämie).

Du möchtest jetzt Pro und Contras hören?

Es ist ein Eingriff, da kann was schiefgehen - aber das kanns auch bei ner Zahnentfernung auch.

Also wenn ich solche Probleme hätte, wie meine Schwester und die Aussichten, wie es nach so einer OP wäre, ich würds machen...

Was amcht Dir denn Sorgen?

A[leUonoxr


Ich würde erstmal schauen ob eine Verödung der Gebärmutterschleimhaut das Problem lösen könnte.

sEcoGve20x00


Die ist aber nur zeitweise, bei solch massiven Problemen ist es nach 3-4 Jahren wieder wie vorher...

ANleo]nor


Da eine Gebärmutterentfernung ein recht massiver Eingriff ist würde ich es trotzdem erstmal mit den weniger invasiven Methoden versuchen.

s(covPe200x0


Also bevor ich diese Prozedur zweimal oder öfter machen muss, würde ich es lieber einmal richtig machen lassen.

Zumal das an sich auch kein so großer Eingriff mehr ist, also jedenfalls bei denen, die ich bisher mitbekommen habe.

Keinerlei Komplikationen, sonst würde meine Schwester nicht mal drüber nachdenken ;-)

Aber es kommt wirklich auf den Einzelfall an. Sie kann während ihrer Regel kaum irgendwas tun, Tampon und Binde halten zusammen maximal ne halbe Stunde, deshalb auch die extreme Anämie. In solchen Fällen würde ich definitiv zu einer OP raten. Die Lebensqualität steigt dadurch wesentlich. Zumal es bei diesen Fällena uch nicht nur um ein paar Tage geht, sondern die Probleme meist eine ganze Woche oder auch länger pro Monat abspielen...

Hb.S.


Dies hat mir meine FÄ auch zuerst vorgeschlagen, der nachteil ist wenn nicht alles von der Gebärmutterschleimhaut abgetragen wird und wenn es auch nur kleine Stellen sind kommt es immer wieder zu unkontrollierten Blutungen, also man weiß nie genau wann eine Blutung kommt.

Wenn dieser Eingriff keinen Erfolg bringt muß ich nochmal in Narkose gelegt werden und das umstellen von Marcumar auf Heparin ist auch immer so eine Geschichte.

Von der OP selbst habe ich keine Angst, nur was ist danach ":/

Hat man Schmerzen oder Blutungen oder hat man mir der Blase probleme, ich hab mir schon eine ganze Liste an Fragen aufgeschrieben wo ich meiner FÄ noch fragen will bevor ich mich dazu entschließe. ":/

Das Problem mit den Polypen wäre damit auch nicht gelöst.

Gruß H.S.

Cihevy.l]adxy


Also ich würde immer erst was anderes probieren. Mir wollte man meine schon vor einigen Jahren entfernen. Ich hatte erst 2 kleinere Myome, dann ein größeres etc. Aber ich habe zum Glück keinerlei Beschwerden und die Cerazette vertrage ich auch gut. Habe keine Blutungen. Hast du dich schon einmal nach Alternativen umgeschaut. Es ist immerhin ein Eingriff. Es können dadurch im höheren Alter Schwierigkeiten auftreten. Bei mir ist es jetzt so, dass ich aufgrund des Myoms eine Alternative ausprobiere. Bei meinem letzten FA-Besuch war mein Myom innerhalb von 5 Wochen um 1,5 cm geschrumpft. Für viele ist es Humbug – ich finde es einfach gut das es funktioniert und meine FÄ war auch ganz erstaunt. Es hilft auch bei Menstruationsbeschwerden deiner Art. :)z

sXcov4e200x0


So eine Liste ist immer super, so kann man nichts vergessen.

Bzgl. der Schmerzen können Dir wohl wirklich nur Frauen antworten, die das schon durchhaben, wobei natürlich jeder Schmerz anders empfindet.

HO.S.


Das mit der Lebensqualität da gebe ich dir zu 100% recht, ich gehe in der Zeit wo ich meine Periode habe schon nicht mal mehr aus dem Haus wenn ich nicht weiß es ist kein WC irgendwo in der Nähe.

Bei mir ist es auch so wie bei deiner Schwester, die super duper OP´s und dicke Einlagen dazu.In den ersten 3 Tagen ist

ganz schlimm da ist alles in einer Stunde durch und wenn da noch so ein Klumpen mit kommt (sieht aus wie ein Stück Leber) dann ist alles zu spät :-o

Fühle mich auch ständig schwindlig wahrscheinlich vom Eisenmangel, habe schon lange nicht mehr kontrollieren lassen.Ich nehme aber Eisentabletten ,die vertrage ich auch nicht sooo gut, da wird mir immer übel mit Magenschmerzen.

Gruß H.S.

H2.RS.


@ Chevylady

Wenn ich nicht schon alles möglich ausprobiert hätte würde meine FÄ bestimmt noch andere Alternativen vorschlagen. Das geht jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre und alles hatte keinen Erfolg. Cerazette habe ich 7 Monate genommen da war es noch schlimmer, 14 Tage Blutungen 2-3 Tage Pause dann Zwischenblutungen so 7-8 Tage und dann wieder Blutungen.

Bei dem massiven Blutverlust hat man ja garnicht die möglichkeit sich wieder ein wenig zu Erholen und wieder etwas Eisen aufzubauen.

Gruß H.S.

slcove2x000


Kommt mir alles sehr bekannt vor!

Hp.SL.


Ich werde mir aber auch noch eine zweite Meinung bei einem andern FA einholen.

Wüßte aber nicht was es noch gibt, was ich nicht schon probiert habe. :-/

Gruß H.S.

CFhevyulady


Guck mal hier.

Ich nehme zur Zeit wie gesagt Rosenblüten und mein Myom ist innerhalb von 5 Wochen um 1,5 cm geschrumpft.

[[http://www.akupunkturantworten.de/inhalt/questions/1198/Welche+Pflanzen+wof%FCr+helfen+-+Stress+%7B47%7D+Schlafst%F6rungen]]

Ein Versuch ist es immer Wert :)z

aymily8x7


vielleicht hilft dir das hier ja ein wenig weiter bei der entscheidung:

[[http://www.ffgz.de/07.clios_und_broschueren/downloads/gebaermutter.pdf]]

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