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Dringender Rat wegen Gebärmutterentfernung

s|c+o6ve200x0


Naja, noch ist alles schick :-) Frag mich in 3,5 Wochen nochmal ;-)

m\öscxh


@ H.S.

Auch ich kann nachfühlen wie es Dir geht, denn Jahrzehnte ging es mir ebenso. Ich fand es einfach nur noch zum ko****en %-|

Vor zwei Jahren habe ich dann für mich die Entscheidung getroffen meine GM durch Laparoskopie entfernen zu lassen. Es war die eine für mich sehr gute Entscheidung und ich kann nur positives berichten. Der Gebährmutterhals steht noch, wurde mir geraten wegen der Blase und dem Beckenboden.

Ich war 5 Tage im KH, danach 2 Wochen arbeitsunfähig und 6-8 Wochen sollte man sich schonen und keine schweren Sachen heben.

Was ich an Lebensqualität gewonnen habe, lässt sich nicht beschreiben... :-D

Und der Sex – einfach der Wahnsinn... |-o

Ein paar Stunden nach der OP hatte ich leichte Bauchschmerzen, verbunden mit Blähungen – das ist aber normal, weil ja der Bauchraum mit Gas befüllt wird. Ich habe eine winzige Narbe (ca. 1,5 cm) am Schambeim zurückbehalten. Ansonsten habe ich bis heute keinerlei Beschwerden, Nachwirkungen oder ähnliches. :|N

Nur eines tut mir leid – ich hätte mir Jahre der Quälerei ersparen können – durch einen früheren Eingriff :)z

aXmilyx87


Ich würde auch immer erst alle alternativen ausschöpfen, bevor ich mir so ein wichtiges organ, wie die gebärmutter rausnehmen lasse.

das ist ja nicht einfach so, wie mit nem blinddarm. brauch ich nicht (mehr), also raus damit. und ich find es krass, dass es hier sogar mit einer einfachen zahn-op verglichen wird.

Die gebärmutter hat auch dann noch einen nutzen, wenn man keine kinder mehr will. sie ist z.b. mitverantwortlich für die blutversorgung der Eierstöcke, sodass es möglich ist, aufgrund der schlechteren durchblutung nach der entfernung dass man verfrüht oder sofort in die wechseljahre kommt. Und es gibt bestimmt noch weitere folgen.

Warum wird denn nicht erst versucht, dass myom zu entfernen und zu schauen, ob die blutungen daran liegen? klar können neue entstehen. es kann aber auch sein, dass du mehrere jahre beschwerdefrei dadurch bist und trotzdem noch deine gebährmutter hast mit all ihren vorteilen.

Nur weil manche methoden keine 100%ige garantie auf heilung bringen, kann man die doch nicht von vornherein vergessen. wie wäre dass denn, wenn jemand mit nem kreizbandriss am knie gleich sagt: "hach, warscheinliich wird es sowieso irgendwann wieder reißen, schneiden sie das bein ganz ab" (ja, dass ist übertrieben. aber immerhin besser, als das mit einer zahnextraktion zu vergleichen).

lg, amily

Cihevyluadxy


amily – so sehe ich es auch und habe daher erst mal Alternativen ausprobiert. :)z

s?cove-2000


Ähm - die Zahn-OP habe ich als Negativbeispiel genommen, denn auch da können Komplikationen auftreten, ich habe die Eingriffe NICHT miteinander verglichen...

s@covDe200x0


Und glaubt hier wirklich jemand, dass diese Frauen sich einfach mal so auf den OP-Tisch legen, weil sie keinen Bock mehr auf ihre Tage haben?

Ich denke schon, dass sich die Betroffenen das ganze sehr gut überlegen, nicht zuletzt die TE, sonst hätte sie ja hier nicht gefragt.

So eine OP wird auch nicht ohne Vorgeschichte jedem geraten - da muss es schon einen Vorlauf geben...

m=öSsch


@ amily87

Also wenn 87 für Dein Geburtsjahr steht, dann wünsche ich Dir viele viele schöne gesunde Jahre mit Deiner GM. Aber wenn H.S. ihre Probleme schildert, dann kann das nur jemand nachempfinden und verstehen, der durch dieses Tal der Qualen Monat für Monat geht und die Lebensqualität extrem eingeschränkt ist. Ständiger Eisenmangel mit Müdigkeit, Schwindel, Unterleibsschmerzen, keine Konzentrationsfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit – und das über Jaaaahre. Ich habe nur das eine Leben – und das möchte ich genießen...

Auch ich habe alle Alternativen vorher ausgeschöpft – alles hat nix gebracht.

Ich habe 3 Kinder geboren, bin jetzt 49 und nix mit Wechseljahren, nicht mal einen Hauch davon merke ich...

Es muss einfach jeder für sich seine Entscheidung treffen, so sehe ich das.

Für mich war es so richtig und gut.

aqmkily<87


Ähm – die Zahn-OP habe ich als Negativbeispiel genommen, denn auch da können Komplikationen auftreten, ich habe die Eingriffe NICHT miteinander verglichen...

verglichen war vielleicht das falsche wort. eigentlich trifft verharmlosung es vielleicht eher:

Es ist ein Eingriff, da kann was schiefgehen – aber das kanns auch bei ner Zahnentfernung auch.

natürlich kann jeder eingriff auch risiken und negative folgen haben. aber wenn du hier eine Zahnentfernung als beispiel nimmst impliziert es imho schon, dass es damit vergleichbar ist. und das stimmt nunmal nicht.

Auch in deinen anderen Beiträgen kommt es doch eher so rüber wie ein kleiner ausflug, denn einer schwerwiegenden organentfernung:

Zumal das an sich auch kein so großer Eingriff mehr ist

Keinerlei Komplikationen, sonst würde meine Schwester nicht mal drüber nachdenken

lg, amily

aEmiley8x7


@ mösch:

ich sag nicht, dass man das nie machen soll. ich möchte nur verdeutlichen, dass da nicht einfach mal ein unnützes organ entfernt wird und dass es durchaus negative folgen haben kann.

Wenn du alle möglichkeiten ausgeschöpft hast und dir nichts gebracht hat, dann war das wohl für dich die richtige entscheidung.

aber wenn man kaum alternativen probiert hat, dann tut man doch gut daran, es zu versuchen, statt zu sagen, dass es sowieso nicht funktioniert.

lg, amily

PS: sorry wenn ich mich hier in meinem viel zu jungen alter hier einmische. nur weil ich solche beschwerden nicht habe, heißt es nicht, dass ich keine ahnung habe.

sfcovte20x00


Ne, so ist es definitiv nicht gemeint!

mDö_sch


Ich habe mir die Entscheidung auch gut überlegt und viel gelesen und mit GM-losen Frauen gesprochen über ihre Erfahrungen, Empfindungen usw.

Ich hatte Bedenken, dass ich mich dann vielleicht nicht mehr als "richtige" Frau fühlen könnte.

Meine GM war "Heim" für meine Kinder und ich war auch sehr traurig sie loslassen zu müssen.

Aber die Vorteile danach haben für mich einfach überwogen.

Ganz vorsichtig habe ich dann den operierenden Arzt gefragt, ob ich meine GM, die mich bisher durch mein Frau- und Muttersein begleitet hat, mit nach Hause nehmen kann...

Mir wurde bestätigt, dass gar kein so ungewöhnlicher Wunsch ist, viele Frauen machen das.

Wir haben sie, mein Mann und ich, beerdigt, mit einem Glas Wein, ein Lebensabschnitt war zu Ende, sie liegt unter einem schönen Haselnussbusch in unserem Garten.

_qBxlizz.a_


zwetschge

Meine Schwester hat auch jahrelang wegen kleinen Myomen und daraus resultierenden Blutungsstörungen eine Hormonspirale getragen und kam auch gut damit zurecht – als dann aber nach fünf Jahren die Spirale gewechselt werden sollte, zeigte sich, dass das eine Myom quasi in die Spirale reingewachsen war und diese gar nicht gezogen werden konnte ohne operativen Eingriff unter Vollnarkose. Da das Myom auch danach rasant weiterwuchs, wollte meine Schwester nach Einholen mehrerer Arztmeinungen die HE unbedingt.

Ist natürlich nur ein Beispiel, das muß ja lange nicht bei jeder Frau passieren @:)

amily

Ich denke auch, du bist nicht betroffen und solltest dir nicht erlauben, über betroffene Frauen ein negatives Urteil zu fällen. Ich selbst habe vier Jahre lang gezögert, trotz Anraten mehrerer Ärzte, die OP durchführen zu lassen, und letztendlich war es doch der einzig richtige Weg OHNE Alternative, da trotz mehrerer Konisationen schon ein Mikrokarzinom in meinem Gebärmutterhals saß. Ich hatte großes Glück, dass ich mich endlich zu der OP durchringen konnte, und bin heute fit und gesund.

Natürlich ist die OP kein Zuckerschlecken, aber sie ist auch ein Routine-Eingriff, bei dem es nur sehr selten zu Komplikationen kommt. Ich kenne persönlich und hier aus dem Forum mehrere Frauen, die seit Jahren keine GM mehr haben und denen es sehr gut geht, ohne irgendwelche Spätfolgen wie

Und es gibt bestimmt noch weitere folgen.

%-|

Sicher kannst du als Nichtbetroffene deine Meinung kundtun, aber bitte ohne pauschale Vermutungen über mögliche Spätfolgen, die betroffenen Frauen nur unnötig Angst machen.

LG

a)milly87


Ich denke auch, du bist nicht betroffen und solltest dir nicht erlauben, über betroffene Frauen ein negatives Urteil zu fällen.

Wie kommst du darauf, dass ich ein negatives urteil hier fälle.

aber nun gut, ich bin hier nicht erwünscht und hab eh schon alles gesagt. und damit:

Und es gibt bestimmt noch weitere folgen.

wollte ich keine angst schüren. im moment weiß ich nur mit sicherheit über das mit den wechseljahren bescheid. es könnte aber noch anderes geben. und darüber sollte man sich mal informieren. "bestimmt" war hier wohl nicht das richtige wort. aber immerhin besser, als wenn andere hier sagen, dass es gar keine komplikationen geben kann. da fände ich es schon schlimmer (für den betroffenen), wenn jemand den eingriff voreilig macht, weil die nachteile verschwiegen werden und hinterher an irgendwas leidet. dagegen ist eine warnung zur gesunden vorsicht doch besser.

jetzt bin ich aber weg.

C&hXevy<lady


Die erwähnte Mirena – hat die nicht die gleiche Wirkung wie die Cerazette ??? Meine FÄ hat mir damals beide als Alternative aufgezeichnet ??? Und die Cerazette hat ja bei der TE gar nicht geholfen. :)*

Blizza – amily darf sich doch ein Urteil erlauben – oder nicht ??? ;-) Aber ich weiß aus eigener Erfahrung das dies bei bereits OP geschehenen Frauen nicht gerne erwünscht ist. Du weißt sicher was ich meine. ;-) Ich für meinen Teil bin froh noch keine OP habe machen zu lassen. Mir helfen zur Zeit Alternativen, von dem auch meine FÄ ganz begeistert ist. Mich genau gefragt hat und das gerne an andere Patientinnen weitergeben wird. Ob es anhält weiß ich nicht, aber das weiß keiner. So wie niemand weiß, ob eine OP trotz wirklicher Routine immer gut geht.

zOweXtschgxe 1


@ Chevylady

Nein, die Mirena hat nicht die gleiche Wirkung wie die Cerazette. Erst mal enthällt die Cerazette das gestagen Desogestrel, Mirena enthällt levonorgestrel! Beide sind gestagene, jedoch nicht gleich! Mirena unterdrückt nicht den Eisprung im vergleich zu Cerazette!

Die Mirena wirkt ganz anders weil sie lokal und direkt im GM wirkt. Ich habe sogar Levonorgestrel als Tabletten probiert, genau das gleiche wirkstof das auch in die Spirale vorhanden ist, bevor ich die Spirale bekam, die haben null gewirkt, ich habe immer noch geblutet wie ein S...!

Meine FA meinte, dass nur die Hormonspirale meine heftige Blutungen stoppen könnte, weil die Spirale direkt im GM liegt!

Jedoch habe ich davon andere Nebenwirkungen, wie gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und wasseransammlungen während meine Periode. Dass ist mir jedoch unwichtig im vergleich zu meine vorher unerträgliche Blutungen ;-)

Lg

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