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Knoten in der Brust

LOekxag hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe gestern einen 1-2 cm harten, bei Druck schmerzenden Knoten unten (nach außen) in der rechten Brust entdeckt. Auch scheint die Stelle etwas gerötet zu sein, das könnte allerdings auch vom Drücken herrühren oder Draufliegen. Die Schmerzen sind mir schon vor ca. einer Woche unbewusst aufgefallen, da ich sehr im Stress war, bin ich der Sache nicht nachgegangen, bzw. wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es sowas sein kann.

Wie lange der Knoten schon vorhanden ist, weiss ich nicht, da ich mir bisher nicht vorstellen konnte, wie sich so etwas anfühlt – Schmerzen sind mir erst seit ca. einer Woche aufgefallen, z.B. bei bestimmten Armbewegungen oder gegen die Brust geraten, etc. ... Mir scheint es, als wären die Schmerzen im Laufe der Woche stärker geworden und eventuell verdrängt der Knoten auch immer mehr Gewebe. Wie zeitdringlich ist die Angelegenheit?

Kann man an einem Wochenende ohne Anmeldung in ein Universitätsklinikum? Worauf sollte ich achten/fragen, auch wenn's nur bei einem Frauenarzttermin bleibt?

Und ansonsten, allgemein: Gibt es so etwas wie eine Drüsenentzündung oder würde die sich anders äußern? Ich erwarte in wenigen Tagen die Menstruationsblutung, könnte es damit zusammenhängen? Die Pille habe ich nur wenige Monate vor 10 Jahren eingenommen, allerdings gab es in meiner Familie einen Krebsfall (Gehirntumor), was eine Ärztin zu der Äußerung veranlasste, dass sich sowas "vererben" könnte und bei mir als Frau z.B. zu Brustkrebs führen könnte.

Vielen Dank im Voraus,

mfg

Antworten
C<olc?hiqc>in


Es könnte einfach eine Entzündung oder eine Zyste sein (sowas kann man acuh in der Brust haben). Manchmal gibts auch Knoten, die dann mit der Periode verschwinden.

Wenn du schmerzen hast, solltest du das auf jeden Fall abchecken lassen.

(Wenn man sagt dass man Schmerzen hat wird man eig dazwischen geschoben irgendwo, normaler FA sollte da mmn reichen!)

(Bei Theorien über die Vererbbarkeit von Krebs wäre ich btw sehr vorsichtig, sowas KANN sein, aber bei Krebs spielen noch soooo unendlich viele andere Faktoren mit rein, dass man da wirklich 0 Aussage treffen kann.... Mach dir also was das angeht keine sorgen.)

Askasha/76x7


Schmerzen in der Brust sind in der 2. Zyklushälfte nicht selten (Progesteronmangel) – wie es mit Knoten aussieht, kann ich dir leider nicht sagen. Das könnte (laut Suchmaschine) z.B. auch eine Zyste sein, die auch mit einem Progesteronmangel in Verbindung stehen kann.

Ich würde an deiner Stelle aber auf jeden Fall am Montag zum Arzt – hauptsächlich um dich selbst zu beruhigen, damit du nicht ins Grübeln verfällst. Wahrscheinlich kann dein Arzt dich beruhigen. Alles Gute!

LMeYkxag


Hallo,

danke für die Antworten. Ich bilde mir ein, dass der Knoten ein wenig kleiner geworden ist, obwohl ich keine Periode bekomme habe. Leider tut er beim Draufdrücken nicht weh. Es könnte sich evtl. um diese "Fibroadenome" handeln, die sich während oder vor der Regelzeit bemerkbar machen, und die nicht immer gutartig sind oder sich, selbst wenn sie es noch nicht sind, "bösartig" entwickeln können. Ich gehe davon aus, dass ich wahrscheinlich eine Biopsie machen lassen muss. Wieviel Zeit muss ich dafür einplanen? Geht das auch ambulant oder ist es ein Kunstfehler, wenn man eine Biopsie ohne Vollnarkose und der Bereitschaft einen bösartigen Knoten gleich wegzuoperieren macht?

Ich habe morgen einen Termin bei einem Frauenarzt. Leider bin ich Privatpatient. Ich vermute, dass sich das ganze monatelang hinzieht bis ich etwas erfahre, ist bekanntlich oft so. Ich möchte eine Überweisung zur Radiologie, aber vermutlich will man noch mehr Termine ausmachen – ich vermute aber, ich kann auch auf einer Überweisung bestehen? Oder wie geht das vor sich? Die Ultraschallgeräte in Praxen sind angeblich kaum aussagekräftig, und ich möchte wegen so etwas Unsicherem wie einer "Anamnese" nicht hingehalten werden, weil der Knoten wahrscheinlich nicht bösartig ist oder sonstwas.

Wie sieht es egtl. bei einem Universitätsklinikum aus? Braucht man immer eine Überweisung für die Radiologie oder kann man irgendwie auch so hin, ohne Überweisung?

Außerdem würde ich gerne wissen, ob man einfach so Kontrastmittel bekommen kann (sollte ich eine Überweisung zur Radiologie bekommen) oder muss man da auf die Ernährung achten oder Vorerkrankungen oder dergleichen?

Und eine Abschlussfrage, kann man egtl. zu der gesetzlichen Krankenkasse zurückwechseln? Müssen die einen nehmen oder stellen sie die Frage, wieso man zurück möchte?

Vielen Dank im Voraus,

mfg

Ackashxa767


Diese Gedanken kommen mir in der Art bekannt vor – ich hatte mir, als ich zum ersten Mal Schmerzen in der Brust hatte, ein ähnliches Szenario vorgestellt. In der Praxis meiner Gyn sah das dann ganz anders aus: Sie hat die Stelle abgetastet, Ultraschall gemacht und mir dann ein Progesterongel verschrieben. Nach 3 Tagen war der Spuk vorbei, die ganzen Sorgen waren unnötig. Ich hatte zwar damals keinen Knoten, aber nachdem, was ich gelesen habe, ist es durchaus möglich, dass auch der Knoten mit der Mens wieder verschwindet.

Ich würde an deiner Stelle also erstmal den morgigen Termin abwarten. Du kannst über deine Sorgen auch mit deinem Arzt sprechen, der dich dann entsprechend beraten wird und dir dann falls erforderlich auch eine Überweisung ausstellt.

Ich schreib dir noch ne PN. :-)

a+m ylxe


Du bist Privatpatient und machst dir Sorgen über Wartezeiten ? Du hast dich bestimmt verschrieben ?!

Nun, ich kenne das so, dass der FA die Sache soweit abklärt und dich dann überweist. Natürlich kannst du sagen, dass du es Facharzttechnisch abgeklärt haben möchtest und das ist ja auch dein gutes Recht, achte allerdings bei einer Überweisung, dass ein Grund darauf steht, ansonsten mußt du die Untersuchung noch selbst bezahlen.

Ich habe selbst Knötchen in der Brust und müßte eigentlich jährlich zur Mamographie – mach ich nicht, mache es nach Bauchgefühl.

Ich kenne es so, das Brustkrebs (wird mit Sicherheit aber keiner sein!!!) kein schnellwachsener Krebs ist und du Zeit hast.

Ich kenne viele Frauen, dazu gehöre ich nun auch, die häufiger Knötchen in der Brust haben aus den verschiedensten Grüden.

Mach dir nicht so viele Gedanken, dass kann ich super gut verstehen, aber du weißt nach dem Arzttermin mehr und kannst in Ruhe darauf reagieren.

Ersteinmal alles Gute und ich drück dir die Daumen :)^ :)^ :)^

LIek#ag


Der Termin war schon. Nach 30 Sekunden Anamnese (also dem Erwähnen, dass vor dem Zyklus, dass es einen großen "Knoten" gab, der wieder bis auf vielleicht eine erbsengroße Schwellung verschwunden sei) schien schon das Ganze herausgefunden worden zu sein. Dann wurde noch kurz abgetastet und ein Ultraschall sollte gar nicht mehr gemacht werden – worauf ich aber bestanden habe, obwohl der FA es nicht für nötig hielt. Was ich davon halten soll, weiss ich nicht. Sicherlich, der Arzt meint es wohl gut, in seiner "Beruhigungsfunktion", je nachdem wie sein Selbstverständnis ist. Andererseits finde ich nicht, dass ein Ultraschall zu viel sein kann. Warum? Ist es gefährlich für den Körper? So teuer ist es auch nicht – oder doch? Ich kann mir auch vorstellen, dass der FA eine Menge Erfahrung hat beim Abtasten, allerdings kann auch er nicht durch Haut und Gewebe schauen und sieht vielleicht immer noch weniger als ein Ultraschall. Im Endeffekt habe ich dann nach der Überweisung zum Radiologen nicht mehr gefragt.

Ich vermute, dass man generell Krebs erst herausfindet, wenn es zu spät ist oder fast zu spät, das ist vielleicht üblich im Medizinsystem. Ich hoffe, dass es so nicht geplant ist – nach dem Motto 'lieber sterben als ein (teurer) Pflegefall'. Denn es gibt schon viele Hürden bis man zu einem Facharzt kann (es sei denn, man zahlt alles aus eigener Tasche) und manches Mal kann es Monate dauern bis das Ganze abgeklärt ist. Für manche ist es dann schon längst zu spät.

Mit der Privatversicherung bin ich nicht zufrieden. Wartezeiten hatte ich zwar keine, aber es gab dort auch nur einen weiteren Patienten, und ausserdem bekommt man als Patient mit Schmerzen immer zeitnah einen Termin bei einem Arzt. Aber die Wartezeiten und diese vermeintliche Privilegierung sind nicht alles. Als ich noch GKV-versichert war, wurde viel mehr gemacht bei einem FA. Natürlich können sich inzwischen auch die Leistungen reduziert haben, ich bin gottseidank kein Arztgänger.

Außerdem sind in der GKV Mammographien (also beim Radiologen mit Kontrastmittel) als Vorsorgeleistung dabei – als Privatpatient müsste ich darum kämpfen, dass es übernommen wird, denn dazu bräuchte ich ja erstmal eine Überweisung und wenn schon ein Ultraschall nicht nötig ist, dann wohl erst recht keine Mammographie. Im Endeffekt bleibe ich dann auch noch auf den Kosten für eine Mammographie sitzen.

Und als Vorsorgeuntersuchung bei der GKV sind nicht nur Mammographien dabei, sondern viele andere Sachen, die sich in die Tausende Euros zusammensummieren, die eben den einen(GKV) zustehen – und den anderen (den Privatpatienten) nicht.

Kann man eigentlich Krebs an einem großen Blutbild erkennen? Da ich für eine Mammographie die TSH- und Kreatinin-Werte wissen muss, überlege ich, demnächst ein Blutbild machen zu lassen, für den Fall der Fälle. Eine derartige seltsame Veränderung in der Brust, die doch so zweifelbehaftet in der Diagnose ist, hatte ich bisher noch nicht, und empfinde ich auch nicht als normal.

Loekag


Oben mit der Mammographie meinte ich, dass einem das einmal zusteht in der GKV wie auch andere Vorsorgeuntersuchungen – natürlich nicht regelmässig, vielleicht erst ab 40, aber selbst das hat man als Privatpatient nicht. Es ist generell einfacher, über die GKV bestimmte (wahrscheinlich nicht alle) Leistungen zu bekommen, allein die medizinische Notwendigkeiten stehen mir als Privatpatient im Wege (und es folgt der Aktenkram) und der Kassenpatient hat ein RECHT darauf.

Was ich vergessen habe zu erwähnen: Es sollte sich um eine Brustdrüsenveränderung handeln, zyklusbedingt, eine Veränderung, die eben nach dem Zyklus verschwinden. Nur hatte ich noch keinen Zyklus. In mir tun sich da einige Fragen auf, die wahrscheinlich wie immer schnell in den Hintergrund geraten, und vielleicht wäre es wichtig gewesen, das Ganze jetzt richtig abzuklären. Ich muss wohl nächstes Mal erwägen, einfach zu einem Radiologen zu gehen, selbst, wenn ich die Kosten selbst tragen muss.

mfg

anmyxle


hmmm, ich bin über deine Ausführungen doch sehr verwundert. Liegt es vielleicht an deiner PKV, was für Leistungen du versichert hast. Da gibt es bestimmt Unterschiede.

Ich bin auch Privatversichert, habe aber überhaupt keine Probleme mit Untersuchungen, die gemacht werden müssen oder die ich gern haben möchte.

Wenn du nicht zufrieden bist mit der Untersuchung bei deiner FA, dann lass dir doch eine zweite Meinung geben, das ist doch auch dein gutes Recht. Das sollte doch abgeklärt werden.

A<kas>ha7x67


Hmm, so ähnlich hätte ich mir das Ergebnis aber auch vorgestellt. Dein Beschwerdebild passt ganz gut zu zyklusbedingten Beschwerden – zumal du dem Arzt gegenüber erwähnt hast, dass der Knoten schon wieder kleiner geworden ist. Der Ultraschall wurde nicht gemacht, da er sich schon recht sicher war, worum es sich bei der handelt – so sollen Kosten gespart werden. Vielleicht (wahrscheinlich?) hätte ein US nichts zu weiteren Aufklärung beigetragen. Wenn du dich bei deinem Arzt allerdings nicht wohlfühlst, solltest du generell überlegen, ob du nicht wechselst.

Ansonsten sind deine Beschwerden nicht so seltsam. Veränderungen in der Brust kommen im Leben immer mal wieder vor, ohne dass es krankhaft sein müsste. Ich würde an deiner Stelle erstmal abwarten, wie sich die Schmerzen und der Knoten weiterhin verhalten und wenn die Beschwerden gleich bleiben oder gar stärker werden, nochmal den Arzt aufsuchen. Wahrscheinlich wird sich alles von selber erledigen, ansonsten könnte man mal einen Hormonstatus machen lassen. Dass es etwas Besorgniserregendes ist, halte ich für eher unwahrscheinlich.

Achja, auch wenn du deine Blutung noch nicht hast (verhütest du hormonell?), bedeutet dass nicht, dass deine Beschwerden nicht zyklusbedingt sind. Das hormonelle Gleichgewicht ändert sich schon vor dem Eintritt der Periodenblutung. Am Ende des Zyklus sinkt der Progesteronspiegel, was wiederum die Blutung verursacht. Von daher kann es schon sein, dass sich nähernde Ende deines aktuellen Zyklus auch das Kleinerwerden das Knotens verursacht.

Das Blutbild im voraus zu machen finde ich nicht sehr sinnvoll – die Ergebnisse sollten aktuell sein.

Aber wie gesagt, ich denke auch, dass bei dir alles okay ist und du dir keine weiteren Sorgen machen musst.

LG

Lwek=ag


Nun ja, interessant wäre es schon gewesen, auf diese Veränderungen näher einzugehen. Schließlich gibt es ja Brustdrüsenveränderungen oder dergleichen, wo die Krebsgefahr um das 12fache steigt, in den nächsten 10 Jahren an Brustkrebs zu erkranken. Und wenn man wüsste, welcher Art genau diese Veränderung war, dann könnte man zumindest mit der Ernährung entgegensteuern oder sonstwas.

Sicherlich, die Interessen von Menschen als Betroffenen differieren von einem System, das ist leider immer so.

MxsEinxsam


ich bin doch etwas verwundert über Deine Ansichten.

Ich vermute, dass man generell Krebs erst herausfindet, wenn es zu spät ist oder fast zu spät, das ist vielleicht üblich im Medizinsystem. Ich hoffe, dass es so nicht geplant ist – nach dem Motto 'lieber sterben als ein (teurer) Pflegefall'.

Das ist definitiv nicht so, dass Ärzte – absichtlich, wie von Dir unterstellt – Krebs diagnostizieren, damit die Patienten dann lieber gleich sterben. Krebs ist im Anfangsstadium nicht leicht zu diagnostizieren und es kann nicht bei jedem jährlich das GanzkörperCT etc gemacht werden. Neben der Strahlenbelastung, die bednklich wäre sind es auch Kosten, die für die Gemeinschaft der Versicherten nicht mehr tragbar wären.

Auch Deine Ansichten bezüglich PKV sind "bemerkenswert". Du bemängelst, dass Du kein Recht hättest auf Vorsorgeuntersuchungen oder nicht zum Facharzt kannst. Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass DU es bist, der mit der Arzt die Behandlung/Untersuchung aushandelst und nicht eine Krankenkasse. Du kannst also alles jederzeit bekommen, was medizinisch sinnvoll ist. Ein Kassenpatient kann nur das bekommen was medizinisch notwendig aber auch gleichzeitig ausreichend (= Schulnote 4 = weit weg von Topleistung) und wirtschaftlich ist. Und Du kannst jederzeit zu einem Facharzt ohne um eine Überweisung gebettelt zu haben. Ein Kassenpatient kann das nicht. Allein musst Du hinterher Dich darum kümmern, von Deiner pkv das erstattet zu bekommen.

L6ekxag


Das ist definitiv nicht so, dass Ärzte – absichtlich, wie von Dir unterstellt – Krebs diagnostizieren, damit die Patienten dann lieber gleich sterben.

Deine so gezogene Schlussfolgerung aus meinem Posting kann so nicht stimmen, nicht?

L!ekxag


Das ist definitiv nicht so, dass Ärzte – absichtlich, wie von Dir unterstellt – Krebs diagnostizieren, damit die Patienten dann lieber gleich sterben.

Deine so gezogene Schlussfolgerung aus meinem Posting kann so nicht stimmen, nicht? Ich bin doch immer wieder erstaunt, was gerne reininterpretiert wird in Postings.

B@ENAxOH


Hallo Lekag,

als Privatpatient wirst Du normalerweise schon deutlich bevorzugt. Wenn das jetzt gegen früher weniger geworden ist, wird das wohl an den allgemeinen Sparmaßnahmen liegen.

Was Mammografie angeht. Googel mal "Mammografiescreening Privatpatient".

Hier nur ein Auszug aus einer Seite:

Verband der privaten Krankenversicherung e.V.: Informationen zum Mammographie-Screening bei privat krankenversicherten Frauen für die betroffenen Frauen und die das Screening durchführenden Ärzte

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Haben privat krankenversicherte Frauen Anspruch auf das Mammographie-Screening?

Das Mammographie-Screening ist ein gesetzlich eingeführtes Vorsorgeprogramm, so dass gemäß § 1 Absatz 2 Nr. b der Musterbedingungen 1994 (Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung (MB/KK 94)) privat krankenversicherte Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf diese Leistung zu Lasten des jeweiligen privaten Krankenversicherers haben.

2. Wie werden privat krankenversicherte Frauen zum Mammographie-Screening eingeladen?

Die Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren werden anhand der Daten der Einwohnermeldeämter identifiziert. Den Einwohnermeldeämtern ist zwangsläufig (Datenschutz) unbekannt, ob eine Frau gesetzlich oder privat krankenversichert ist. Die Einwohnermeldeämter geben die Adressen an sog. zentrale Stellen. Diese zentralen Stellen richten die schriftlichen Einladungen zusammen mit Informationsmaterialien über das Screening gleichermaßen an die gesetzlich wie an die privat krankenversicherten Frauen.

3. Welche Bedeutung haben die Krebsfrüherkennungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses?

Die Krebsfrüherkennungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses legen das Verfahren des Mammographie-Screenings im Detail fest. Das Verfahren gilt für privat krankenversicherte Frauen gleichermaßen wie für gesetzlich versicherte Frauen. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass privat krankenversicherte Frauen Anspruch auf dieselben Leistungen im Rahmen des Mammographie-Screenings haben wie gesetzlich versicherte Frauen.

Meine FÄ will mich ab diesem Jahr (bin 50) auch zum Screening überweisen.

Allerdings darf auch nicht jeder Radiologe Mammografien für's Screening-Programm machen. Das sind nur besonders zugelassene Ärzte.

Was eine Blutuntersuchung angeht, da gibt es anscheinend schon Tests, die bestimmte Tumormarker ansprechen. Da hat mir meine Ärztin allerdings gesagt, die können schon mal falsch positiv sein. Und wenn das dann bei Dir wäre, hättest Du ja erst recht keine Ruhe mehr.

Ich würde an Deiner Stelle erstmal versuchen, eine Mammografie machen zu lassen.

Alles Gute *:)

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