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Eierstockentfernung, vlt. auch noch mehr?

sGilbHer@brauxt


Hattest du hinterher starke Schmerzen?

Ich hatte beim Aufwachen keine Schmerzen. Es gibt gute Medikamente, die du nach Bedarf erhältst. Niemand muss Schmerzen aushalten. Das Schmerzempfinden ist natürlich bei jedem anders.

Ich muss dazu sagen, dass ich auf Grund von Komplikationen (die wirklich selten auftreten) 2 Nach-OP's hatte. Von daher bin ich kein repräsentativer Fall. Aber es ist alles auszuhalten. Ich hatte mir vorher alles viel schlimmer vorgestellt als es wirklich ist.

Wenn du genaueres wissen möchtest, lies doch mal im Faden "Gebärmutterentfernung vaginal"! Dort stehen viele Berichte drin auch meiner.

azprLixl45


Ok, danke werd dort mal lesen.

Dann scheinst du ja auch außer gewöhnliche Sachen anzuziehnen.

Da bei mir eigentlich auch immer wenn was ist anders als im normal Fall ab läuft kommen da manchmal schon blöde Gedanken auf und man macht sich mehr Gedanken darüber was alles passieren könnte.

s8ilbetrbruaut


Ich habe vor der OP ganz viel dort gelesen und das Positive mitgenommen. Das hat mir sehr geholfen.

Schau einfach mal da rein und mach dir nicht so viele negative Gedanken! Du kannst auch jederzeit dort deine Fragen stellen. Alle Mädels kennen die Ängste, die frau vorher hat. Und wenn du weißt, was auf dich zu kommt, gehst du viel gelassener damit um.

Gute Nacht *:)

a(pr|il4x5


Hab gerade die ersten Seiten dort gelesen. Da hab ich ja noch einige Seiten zu lesen ;-D

Ab und zu sind schon blöde Gedanken da. Aber im großen und gnazen sage ich mir, ok es is nun mal sowie es ist und je länger du es rauszögerst desto schlimmer kann es werden.

Also Augen zu und durch. Aber es macht schon Mut zu diesem Schritt, wenn mann dann liest wie gut es doch allen hinterher geht.

So mache mal für heute Schluß.

Wünsche eine gute Nacht und dann bis bald mal wider hier.

Danke für deine lieben Antworten. *:)

aimicly8x7


Ich habe eine Eierstockzyste die sich wohl lt. Frauenärztin zu verorganiesieren beginnt. Weiß jemand was das heißt?

Ne, absolut nicht. ich habe mal das "verorganisieren + zyste" gegooglelt und konnte keine passenden ergebnisse finden. vielleicht hast du das wort falsch verstanden oder der arzt hat sie missverständlich ausgedrückt.

Die Zyste ist 4,2 cm, groß. aufgrund dessen soll auch der Eierstock entfernt werden.

die größe einer zyste ist meines wissens kein grund für das entfernen des Eierstocks. außerdem sind 4,2cm auch nicht gerade so groß. soweit ich weiß, ist nur dann eine entfernung des eierstocks notwendig, wenn die zyste so mit ihm verwachsen ist, dass sie sich nicht einfach ohne entfernen lässt.

was ich an deiner stelle machen würde:

1. nochmal bei dem arzt genau wegen dem "verorganisieren" nachfragen oder sogar den untersuchungsbericht geben lassen (dazu hat man grundsätzlich als patientin das recht). dann weißt du erstmal genau, was du denn hast.

2. eine zweite meinung einholen. geh mal zu einem anderen arzt und frag nach, was der von deiner zyste hält und ob einer OP wirklich nötig ist. viele zyste gehen nach einiger zeit auch ganz von alleine weg.

bei dem anderen FA würde ich auch nochmal fragen, was du vielleicht noch wegen deiner blutungen unternehmen kannst. wie wäre es z.b. mit der hormonspirale Mirena?

lg, amily

S/teellax80


Ich kann mich amiliy87 nur anschließen. Außerdem würde ich dir empfehlen, dich noch genauer über die hormonelle Komponente zu informieren. Es gibt auch sanfte Möglichkeiten (z.B. mit natürlichem Progesteron) solche Blutungen in Schach zu halten und bei Zysten kann das auch helfen.

Falls es dich interessiert ist die Hormonselbsthilfe eine gute Adresse bzw. das Buch von E. Buchner. Dort findest du auch Infos zur Hysterektomie.

[[http://www.hormonselbsthilfe.de/index.html]]

S<chneel:ip8pchen


Ich rate Dir auf jeden Fall, Dir eine Zweitmeinung einzuholen. Erkundige Dich im Bekanntenkreis nach einem guten Gyn.

Die Frauenärzte der alten Schule wollen immer alles gleich rausreißen. Auch wenn es in Deinem Alter so scheint, als seien Eierstöcke und GM fast überflüssig, gehören sie da hin, wo sie sind und sind wichtig für die "Geamtarchitektur" des Bauchraums.

Sei Dir auch auf jeden Fall im Klaren, dass das, was Deine Gyn vorschlägt, einen Bauchschnitt bedeutet. Die Zyste, wenn sie dann raus muss, und die Myome könnte man auch per Bauchspiegelung entfernen. Mit Bauchschnitt liegste auf jeden Fall länger flach.

LG

Schneelippchen

a/milyx87


Sei Dir auch auf jeden Fall im Klaren, dass das, was Deine Gyn vorschlägt, einen Bauchschnitt bedeutet.

meinst du die entfernung des eierstocks oder der gebärmutter? beim eierstock kenne ich mich nicht aus, die gebärmutter kann aber auch per bauchspiegelung entfernt werden (außer bei krebs).

lg, amily

a!prixl45


Einen anderen Frauenarzt benötige ich nicht daich meiner Frauenärztin schon seit mehr als 20 Jahren vertraue. Sie hat die Entscheidung zur OP auch nicht leichtfertig getroffen. Sie hat die Eiserstockzyste 9 Monate beobachtet und da sie trotz Pille nicht kleiner geworden ist und sich nun iwie zu verändern begonnen hat, traf sie die Entscheidung zur Entfernung.

SJtel.la8x0


@ April45

Ich würde auch nicht davon ausgehen, dass deine Ärztin irgendwie "leichtfertig" ist. Allerdings bin ich mittlerweile etwas kritischer geworden und bei so einer Entscheidung würde ich niemals nur einem Arzt vertrauen. Außerdem bilden sich nicht alle Ärzte regelmäßig weiter und sich deshalb auch nicht immer auf dem aktuellsten Stand der Forschung. Deine Ärztin muss ja nicht schlecht sein, aber bist du sicher, dass sie was dein Problem betrifft auf dem neuesten Stand ist??

aIpril4x5


Konnte bisher die OP nicht machen lassen wegen starker Erkältung die sich noch weiter hin zieht.

Habe aber trotzdem noch eine Frage.

Wie lange ward ihr danach noch krankgeschrieben?

s+ilRberbrxaut


Hallo april, tut mir leid mit deiner Erkältung. Ich hoffe, du kannst sie schnell in die Flucht schlagen.

Nun weiß ich leider nicht, auf welche OP sich deine Frage bezieht – meinst die die Entfernung des Eierstocks oder der GM? Wenn du die Hysterektomie meinst, musst du mit ca. 6 Wochen rechnen, wenn vaginal oder abdominal operiert wird. In Abhängigkeit von deinem Job können auch 8 Wochen angebracht sein. Bei einer laparoskopischen Entfernung sind es mindestens 4 Wochen, je nachdem, ob der GMH erhalten bleibt oder nicht.

Wie lange die Krankschreibung nach einer Entfernung des ES erfolgt, kann ich dir nicht sagen. Ich habe meine noch.

Viel Glück :)*

azpr0il4 5


Ohje hatte gehofft das es doch nicht solange ist, da ich jetzt erst durch nen AU über 2 Jahre Krsank war und das jetzt ein Schonplatz ist. Werde aber wahrscheinlich da nur laufen und stehen ohne große körperliche Anstrengung. Auf dem OP-Schein steht was von ES aber lt. FÄ soll ich fragen ob sie die GM auch gleich mit machen da diese leicht vergrößert ist und auch einen Polyp sowie ein Myom hat und eine Ausschabung wegnen langer und starker Blutungen nichts gebracht hat.

Kommt halt gerade zum ungünstigsten Zeitpunkt der Scheiß.

Trotzdem erst mal herzlichen Dank an dich silberbraut für deine lieben und hilfreichen Antworten.

LG

sfilbferbraxut


April, laufen und stehen erscheinen uns im Normalfall nicht anstrengend. Nach einer Hysterektomie fällt es anfangs aber doch schwerer einen 8-h-Tag durchzuhalten. Ich möchte dir da nichts vormachen. Es handelt sich um einen großen Eingriff und der Körper braucht Zeit, um sich zu erholen.

Selbst nach einer alleinigen ES-Entfernung solltest du dir genügend Zeit geben, um wieder richtig fit zu werden! Als Vergleich dazu vielleicht meine Erfahrung nach der Sterilisation: Ich war 1,5 Wochen krank geschrieben und habe in den ersten Arbeitstagen doch gespürt, dass ich eine OP hatte. Dabei werden ja bei einer Steri "nur" die Eileiter durchtrennt, aber nichts entfernt.

Der passende Zeitpunkt für eine OP (egal welche) ist wohl nie gegeben. Denk einfach an dich selbst und das was du willst! Nur so kannst du eine Entscheidung treffen, mit der du glücklich bist.

Ich wünsche dir alles Gute :)* :)* :)*

auprill45


Lang, lang ist´s her, doch nun will ich mich auch mal wieder melden.

Bisher mußte ich auf Grund einer Erkältung und eine jagte die andere leider die OP immer wieder hinaus schieben.

Jetzt konnte ich mir nun endlich einen Termin holen. Am 15.02. habe ich den Tag für die stationäre Aufnahme, so das dann sicherlich die OP am 16.2. erfolgen wird.

Der Einweisungschein mußte erneuert werden. Die GM ist weiterhin sehr vergrößert und bei der Zyste hat sich auch was geändert, so das jetzt GM – Entfernung auch mit auf dem Einweisungschein steht so wie das bei der Eierstockzyste mit soliden Anteilen? steht.

Die FÄ hatte mir im Ultraschall gezeigt das sich in der Zyste evtl. ein aktiver Herd gebildet hat, das wäre sehr schlecht, es könnte aber durch die weitere Vergrößerung der Zyste sein das sie die d

darunterliegende Arterie ist.

Hoffentlich hat sich in dem Zeitraum nun nicht wirklich noch was bösartiges gebildet.

Ich will nicht hoffen das nun schon wieder was dazwischen kommt.

Ein bischen Angst habe ich schon, aber es ist auch nicht shcön wenn einem der Gedanke an die immer wieder aufgeschobene OP verfolgt.

So kommt dann hoffentlich endlich mal ruhe rein.

Die Dauerhafte Pilleneinnahme konnte auch nicht die Blutungen dauerhaft verhindern und die letzten 4 Wochen ist trotzallem schon wieder fast durch weg wenn auch nur ne leichte Blutung vorhanden und so kann es schließlich nicht weiter gehen.

Von daher werde ich der GM auch keine Träne nachweinen nund irgendwie habe ich mich auch schon gedanklich von ihr verabschiedet.

So das wärs für heute.

achso vlt. hat ja der eine oder andere von euch noch ein paar gute Tips für nach der OP. Wie kann man den Heilungsprozeß beschleunigen. Gibt es eigentlich Einschränkungen bezüglich Autofahren? Weil viel geschrieben wird man sollte viel liegen.

LG und bis bald

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