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Erfahrungsbericht Konisation

E|d1it^ha hat die Diskussion gestartet


Es gibt zwar schon einige Beiträge zu dem Thema, aber ich mach trotzdem mal einen neuen Faden auf, weil ich nichts akutelles finden konnte.

Ich möchte hier mal kurz meine Erfahrung aufschreiben bzw. in den nächsten Tage immer mal wieder aktualisieren, da meine Koni erst zwei Tage her ist.

Zur Vorgeschichte: Ich war Anfang des Jahres zur Krebsvorsorge bei meinem FA Dr. L., das Ergebnis kenne ich nicht. Aber ich nehme an, da ich nicht benachrichtigt wurde, kann es nicht schlecht gewesen sein. Im Juli war ich in einer Klinik wegen einer Nierenbeckenentzündung. Durch die Antibiotikabehandlung hatte ich mir eine Pilzinfektion eingefangen. Die aber nicht gynäkolisch diagnostiziert wurde. Ich habe lediglich meine Beschwerden mitgeteilt und ein Medikament bekommen. Daher wollte ich nach meiner Entlassung unbedingt zu meinem FA, welcher aber im Urlaub war. Zu der Vertretung gehe ich nicht, da ich mit dieser FÄ Dr. W. nicht zurecht komme. Zu dem war ich mit meinem FA Dr. L. im Grunde auch nicht wirklich zufrieden da dieser die Praxis erst übernommen hatte da mein eigentlicher FA Dr. D. verstorben war. Dr. L wurde mir quasi aufs Auge gedrückt...

So hab ich mich dann auf die Suche nach einem anderen Gyn gemacht und bin bei Dr. S. gelandet, der mich gleich als Neupatientin aufnahm und daher die Krebsvorsorgeuntersuchung im Juli machte. 14 Tage später bekam ich einen Brief, dass ich mich unbedingt für einen neuen Termin melden sollte. Ich dachte an nichts schlimmes und die Arzthelferin sagte mir lediglich, dass ein Wert beim Abstrich nicht in Ordnung war. Im Oktober war dann der nächste Termin. Ich hab nicht im Entferntesten mehr an die Krebsvorsorge gedacht! Und als mir dann Dr. S. mitteilte, warum ich da bin, da bin ich halb vom Stuhl gekippt... Er sprach von "veränderter Zellstruktur" und "OP" und und und... ich kam mir vor wie im falschen Film. Beim ersten Abstrich hatte ich PAP IIId, darauf folgte der erneute Abstrich und das Ergebnis war im Oktober IVa, also bekam ich die Überweisung zur OP. Bis dahin hatte ich schon viel im Internet allgemein und hier im Forum gelesen, ich war also schon so ziemlich umfassend informiert was auf mich zukommt. Ich hab mich dann für einen stationären Aufenthalt entschieden, da alleinerziehend bin und zwar das Kind unterbringen kann, aber niemanden habe, der nach der OP für mich da ist.

Beim Vorgespräch in der Klinik wurde mir mitgeteilt, dass man bei mir eine großzügige Konisation machen muss, d.h. also es ist kein flacher Kegel sondern ein recht spitzer Kegel herausgeschnitten worden und der restliche Gebärmutterhals wurde ausgeschabt. Da ich keine Kinderwunsch mehr habe, konnten die also bedenkenlos "viel" wegschneiden. Aber die Ärztin sagte mir, dass eine Schwangerschaft immer noch möglich ist, aber ich dann eben sehr auf mich und das ungeborene Kind aufpassen muss, sprich liegen während der Schwangerschaft.

So und nun zum eigentlichen Teil: Am 18.11.2011 war die Konisation. Ich bin morgens kurz nach 6 Uhr ins KH, dann wurd ich vorbereitet, also OP-Hemd, Strümpfe, Häubchen und um 7:17 Uhr in den OP gefahren. Vorher gab es leider keine Beruhigungstablette also hab ich versucht mir selber Mut zu zusprechen und mich "bei Laune" zu halten... Aber als ich dann wirklich im OP lag und alles um herumwuselten liefen dann doch die Tränchen :°( was mir sehr unangenehm war. Die Anwesenden waren aber sehr verständnisvoll und gaben mir vorab schon etwas in die Vene, was mich ziemlich benommen machte. Dann hab ich nur gehört wie die Anästhestin meinte: 30 ml bitte... daraufhin spritze mir eine andere Frau etwas in die Vene, was ziemlich brannte. Die Anästhestin kam dann mit der Maske über mein Gesicht und meinte: das ist nur Sauerstoff. Und ab da war ich auch schon weg. Ich bin erst wieder munter geworden als etwas an mir herumruckelte und eine Frau sagte: Hallo Frau V. ... worauf ich sagte: ich hab nur kurz geschlafen :-) und mich in meine Decke einmummelte. Ich kam mir vor als hätte ich nur ein kurzes Nickerchen auf der Couch gemacht. Die Schwestern schoben mich dann wieder ins Zimmer und ich hab noch gefragt wie spät es jetzt ist, da war es viertel nach acht. Im Zimmer angekommen war ich hellwach und hatte das Gefühl: ich stehe jetzt auf und geh heim ;-D musste erstmal an mir runterschauen, ob die überhaupt was gemacht haben! Ja da hab ich das Ende von der Tamponade gesehn und dachte: Oh gott, die haben mich echt operiert!... :-o Dann bin ich doch wieder eingeschlafen und ein Tropf lief noch. Nach ca. einer Std. hab ich versucht mit Hilfe der Schwester auf Toilette zu gehen. Es fühlte sich auf einmal an wie ganz starke Regelbeschwerden und als wenn ich gleichzeitig eine Blasenentzündung bekomme. Das Hinsetze vor dem Aufstehen war sehr unangenehm, es drückte und ich wollte schnell aufstehen, was aber mein Kreislauf nich so gut fand. Mithilfe der Schwester hab ich dann aber die Toilette erreicht und pullern ging dann ganz alleine :-D den Rückweg hab ich alleine geschafft und war danach aber ziemlich platt. Okay dacht ich... aufstehen und nach Hause gehn is nich... ":/

Den restlichen Tag hab ich größtenteils geschlafen und geruht, nur zum Essen oder für Toilettengänge bin ich aufgestanden. Ich hatte die ganze Zeit nur das Gefühl als ob ich meine Tage bekommen würde und ein leichtes Druckgefühl, aber keine größeren Beschwerden. Für die Nacht hab ich mir dann aber dennoch was gegen Schmerzen geben lassen, weils es dann doch ein bisschen zwickte und ich kein Risiko eingehen wollte, um durchschlafen zu können. Samstagvormittag also ca. 24 Std. später ist dann die Tamponade entfernt worden. Das is wirklich, meiner Meinung nach, nich gerade hygienisch, denn wenn man mal pullern geht, wird das Ende von dem Ding immer mit nass, auch wenn man es wie einen Tamponfaden irgendwie versucht seitlich weg zu halten... das fand ich ekelig :(v

Jedenfalls das Ding wurde gezogen und ich hab nich schlecht gestaunt wie lang das ist! :-o Wie die das in mich reingesteckt haben, ist mir ein Rätsel ??? aber ich glaub ich bin froh, dass ich davon nichts gemerkt habe! Danach wurde noch ca. eine Std. gewartet, ob ich anfange zu bluten und dann durfte ich nach Hause. Vorher teilte mir die Schwester noch mit, dass ich wohl auch genäht wurde und mich nicht wundern soll, wenn nach einer Woche Fäden zum Vorschein kommen. Der Arzt bei der Visite erzählte mir nochmal das Übliche: nichts Heben, nicht Baden, kein Sex usw. usf.

Seit Samstagvormittag lieg ich jetzt mehr oder weniger auf meiner Couch rum und fühle mich ein bissl wie eine Oma. Aber ansonsten geht es mir gut, seit Freitagabend habe ich keine Schmerzmittel mehr genommen, das ist überhaupt nicht nötig. Im Grunde fühlt es sich noch nich mal mehr nach Regelschmerzen an, worüber ich sehr froh bin. Ich stehe im Moment nur auf um mir was zu essen zu machen oder auf die Toilette zu gehen und danach bin ich meistens schon wieder geschafft. Ich fühl mich dann recht schnell wackelig auf den Beinen und mir wird schwindelig, was wohl am Kreislauf liegt, da ich eh immer niedrigen Blutdruck habe. Auch beim Schreiben hier muss ich immer wieder Pausen machen, weil es mich anstrengt.

Wie es nun weitergeht, weiß ich noch nicht, ich rufe morgen meine FA an und warte noch auf die Ergebnisse. Wenn es jemanden interessiert schreib ich gerne weiter hier. Im Grund wollte ich eigentlich erstmal nur mitteilen, dass man im Grunde keine große Angst davor haben muss, auch wenn es verständlich ist, dass man sich Sorgen macht und aufgeregt ist.

Ich bin mal gespannt, wann ich wieder ganz die alte bin... :=o Achso und falls es noch jemand wissen möchte, ich bin 30 Jahre alt und habe ein Kind von 4 Jahren.

Antworten
KUerszex26


Hallo Editha!

Ich bin sehr froh über deinen Beitrag gestolpert zu sein, befinde mich gerade in derselben Situation bzw. stehe noch kurz davor.

Ich habe letzte Woche einen Brief meines FA erhalten, in dem mir mitgeteilt wurde, dass sich mein Abstrichergebnis des PAP-Tests von IIId auf IVa verändert hat. Ich war sehr aufgebracht an diesem Abend und habe mir gleich am nächsten morgen einen Termin im Universitätsklinikum für den 23.11. vereinbart zur Dysplasiesprechstunde. Wie läuft diese Untersuchung denn ab? Wurde bei dir direkt eine OP empfohlen? Ich habe in den letzten Tagen auch viel im Internet recherchiert und bei Stufe IVa kommt man wohl um eine OP bzw. eine Konisation nicht drum herum.

Ich bin 29 Jahre alte und habe noch keine Kinder. Ich habe im Moment wirklich große Angst, dass bei mir auch mehr entfernt werden muss und dass es dadurch zu Problemen kommen kann, wenn ich in den nächsten Jahren schwanger werden möchte.

Liebe Grüße,

Kerstin

_&Bplipzxza_


Hallo Kerze,

Bei einem PapVIa wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Konisation gemacht, da ein so verändertes Gewebe medikamentös nicht mehr behandelbar ist.

Ich selbst hatte drei Konisationen, hätte aber nach den ersten beiden durchaus noch ein Kind austragen können, das wurde mir von verschiedenen Ärzten bestätigt. Mein Muttermund hatte sich auch immer sehr gut erholt von den Konisationen, selbst nach der 3.Koni sah man bei der normalen Gyn-Untersuchung kein Narbengewebe o.ä.

Ich weiß auch von anderen Frauen, die nach 2 Konisationen ein Kind geboren haben. Du mußt dir also in dieser Hinsicht nicht allzu große Sorgen machen :)* :)* :)*

Wichtig ist erstmal, dass du zügig behandelt wirst, denn mit einem PapVI a (hatte ich auch unter anderem) ist nicht zu spaßen.

Alles Gute :)*

Editha

Dir gute Besserung und Heilung :)* :)* :)* Schmerzen hatte ich auch fast nie nach den Konisationen, nur jeweils wochenlange Blutungen, die haben mir sehr zu schaffen gemacht. Das ist aber auch bei jeder Frau anders.

LG

E>dirtha


Hallo Kerze, ich bin ja keine Ärztin und auch nur Patientin. Und mir hatte der Arzt vor dem zweiten Abstrich gleich gesagt, dass ich zur OP muss, wenn der Wert sich verschlechtert hat, was ja auch eingetroffen ist. Ich war dann nur noch einmal in der Praxis um mir meinen Einweisungsschein zu holen und konnte dem Arzt meine Fragen stellen bzw. er hat mir nochmal alles genau erklärt und einen Termin zum OP-Vorgespräch in der Klinik für mich gemacht. Ich war bei keiner Dysplasiesprechstunde. Die Ärztin im KH hat mich ganz normal gynäkologisch untersucht. Sie hat sich den Muttermund sehr genau und lange angeschaut und auch mir alles genau erklärt, dabei war sie sehr behutsam und vorsichtig. Bei mir war wohl die hintere Wand (ich glaub so nannte sie das) am meisten betroffen. Bei Frauen, die schon mal geboren haben, sieht wohl der Gebärmutterhals irgendwie anders aus, hab ich mal gelesen, man unterscheidet dann vordere und hintere Wand. Und eine Ultraschalluntersuchung hat sie noch gemacht, wobei eine kleine Zyste am linken Eierstock festgestellt wurde, die vorher noch keiner gesehen hatte, der wurde aber keine weitere Beachtung geschenkt. Und als soweit alles beredet war, wurde ein OP-Termin vereinbart, das war´s.

Wegen deinem Kinderwunsch da frag am besten auch wieder deinen Arzt. Mir sagte man, dass es noch möglich wäre. Und beim Recherchieren im Internet habe ich von vielen Frauen gelesen, die nach einer Koni eine ganz normale Schwangerschaft hatten. Löchere deinen FA, frag ihn aus, dafür sind die da.

Ich blute eigentlich so gut wie gar nicht. Vielleicht liegt das an der Naht? Ich weiß es nicht... Die Tamponade war blutig das hab ich mir nach dem Rausziehen angeschaut :-) (ja ich bin so, ich muss sowas sehen...) und seither keine/kaum Blutungen. Ich brauch noch nich mal Binden (hab vorher nen Hamsterkauf von dem Zeug gemacht %-| ) Slipeinlage reicht.

Freitag ist mein Termin zur Nachsorge, es geht mir immer noch gut. Leichte Kopfschmerzen und gestern Nacht ein bisschen Zwicken und Zwacken im Bauch. Es fühlt sich an wie nach ein paar durchgefeierten Nächten :=o Ich schone mich weitesgehend, da mein Kind nicht da ist, muss ich im Grunde auch nichts machen. Ich bin wohl bisschen übervorsichtig, will nich dass die Naht aufgeht. Ich erledige nur das Wichtigste, wie essen machen, auf Toilette gehen, waschen oder mal zum Briefkasten, dann wieder Sofa. Morgen nehm ich mir dann bissl mehr vor und werde weiter berichten *:)

Kberzex26


Hallo Blizza!

Ich danke dir für deine prompte Antwort. Natürlich bin ich immernoch nicht richtig "beruhigt", aber es hilft wirklich wenigstens darüber zu reden. Man fühlt sich so hilflos...und diese Warterei erst!

Am liebsten hätte ich die Koni schon hinter mir, wurde nämlich noch nie operiert und wenn ich nur an Vollnarkose denke, macht mich das wahnsinnig :-/

Warum waren das denn 3 Konis bei dir? Hatte sich Abstrich nicht verbessert?

Liebe Grüße,

Kerze

KZerz[eL26


Hallo nochmal!

@ Editha:

Ich habe meinen FA gelöchert ohne Ende :)z , aber wie das immer so ist, fallen einem ja noch 1.000 Fragen im Nachhinein ein. Ich glaube, ich habe auch viel zu viel im Internet gelesen...Fehler! Zu viele verschiedene Schicksale, die man eh nicht auf sich projizieren kann. Bei jedem läuft das eben anders. Ich freue mich auf jeden Fall für dich und hoffe, dass du bald wieder auf dem Damm bist!

Liebe grüße,

Kerze

CPatW{ijllowxs


Hallo,

Ich hatte auch im Juli eine Koni und der erste Abstrich danach war letzte Woche. Es waren keine Veränderungen mehr zu sehen :)z :)^ .

Leider hatte ich eine Woche nach der Koni schlimmste Nachblutungen und wurde sofort wieder unter Vollnarkose genäht.

Ich drücke dir Daumen, dass bei dir alles gut verläuft! :)*

_hBl*izzxa_


[[** Schonen nach einer Koni ist wirklich wichtig]] – an den ersten 3 oder 4 Tagen hab ich auch jeweils kaum geblutet, da kam nur etwas ganz helle Flüssigkeit. Aber danach ging es jeweils los....als sich die Fäden gelöst haben, nehme ich an. Habe dann immer so 2-3 Wochen stark geblutet, sehr nervig.

Kerze

Bei meiner ersten Koni wurde nach einem vorher stagnierenden PapIIId ein CIS festgestellt, nicht im Gesunden entfernt, daher war eine Rekoni nötig. Dann hatte ich zwei Jahre lang gute Abstriche, bis es schlagartig zu einem PapVIa kam – 3.Koni folgte {:( Und wieder war es bereits ein CIS.

Ich war auch jeweils in einer Frauen-Uni-Klinik zur Dysplasiesprechstunde, kann das nur empfehlen. Und die erste Konisation war ebenfalls meine allererste OP, unter Vollnarkose – ich kann dir gut nachfühlen :)* :)* :)* Ich war damals auch fix und fertig. Das einzig Gute war, dass ich zu dem Zeitpunkt schon 2 Kinder hatte und mir zumindest DARUM keine Sorgen machen mußte.

Hier ist ein interessanter Link zum Thema Konisation, da finden sich viele Infos:

[[http://www.konisation.at/]]

E3dei3thxa


Ich mal wieder... :-D

Also das komische is ja, dass man ich mich im Grunde gar nicht krank fühle, nur schlapp. Eben wegen der Angst vor so einer Nachblutung schone ich mich sehr, denn ich möchte auf jeden Fall verhindern, dass da noch was dazwischen kommt.

@ Kerze:

Es war auch meine erste Vollnarkose bzw. OP überhaupt mir ging es ganz genauso wie dir. Zu mal ich in dem KH, wo ich war, auch keine Beruhigungstablette vorher bekam. Ich ersten Moment war ich etwas geschockt, ich dachte die können mich doch nich bei vollem Bewusstsein in den OP schieben, da hüpf ich denen wieder von der Liege! Aber da musste ich ja jetzt durch. Also hab ich mir selber Mut gemacht und mir gut zugeredet. So war ich wenigstens bis es losging voll bei der Sache, dacht ich mir und weiß genau wie und wo ich bin usw.

Ich wurde mit Bett in die sog. Patientenschleuse gefahren. Dann wurde meine Bettdecke zurück geschlagen und ich musste aus den Ärmeln von meinem OP-Hemd fahren, danach haben sie so grüne Tücher über mich drüber gelegt. Die waren angewärmt, das war total angenehm und ich echt positiv überrascht, denn vor Aufregung war mir eh schon etwas fröstelig. Dann buchsieren die einen auf so eine komische harte Liege, die war echt wie ein Brett und ich wusste ja erst nich was das ist und dachte: oh gott mein Steiß so kannst du unmöglich entspannt liegen. Aber das Brett fährt dann so ein Stück rüber und man muss sich dann sanft auf die OP-Liege "plumsen" lassen. Und dann ging es in OP-Raum, überall nur noch grün angezogene Menschen... das war voll komisch. Dann wurde alles vorbereitet und ich hab mir weiter selber Mut zugesprochen, bis dahin fand ich das alles auch noch recht "witzig" hab kurz vorher auch noch Späßchen gemacht um mich selber bei Laune zu halten. Aber als ich dann verkabelt und der Venenzugang lag da kippte von einer Sekunde zur anderen meine Stimmung... :°( mir liefen die Tränchen unaufhörlich. Ich hab nich gejammert oder so, konnte aber gegen die Tränen auch nix machen. Das war mir sehr unangenehm, aber ich konnte dagegen einfach nix machen. Und weil der Arzt noch nich da war, meinte dann eine der Anwesenden nur: gib ihr doch schon mal etwas... worauf ich etwas in die Vene gespritzt bekam. Und die Dame hat mich etwas aufmunternd am Arm berührt, das tat in dem Moment gut! Das Zeug wirkte sofort... mir war auf einmal als wenn ich viel getrunken habe und es drehte sich alles ein bisschen. Das war zwar im ersten Moment auch bissl komisch, aber zumindest machte es mich ruhig und ich musste nimmer heulen. Dann ging es los wie schon ganz oben beschrieben. Und ich kann sagen, das Einschlafen ist ganz sanft, ich war sofort weg. Hab rein gar nichts gemerkt! Als ich wieder aufwachte, war mir als hätte ich ein Nickerchen auf meinem Sofa gemacht. Ich war sofort wieder hellwach und schlecht war mir auch nicht. Zu Mittag hab ich dann schon wieder ganz normal gegessen, ich hatte so einen Riesenhunger.

Mach dir nich so viele Gedanken Kerze, lass es auf dich zukommen. Wenn du Angst oder so, ist das völlig normal und das wird dir im KH auch keiner übel nehmen.

LG!

K3e0rzxe26


Hallo zusammen!

Wollte nur mal kurz Bereicht erstatten :-)

Heute war es nun soweit und ich habe meinen Termin für die Konisation bekommen (16.12.). Nach dieser Sprechstunde heute, kann ich wirklich sagen, dass ich im Großen und Ganzen beruhigt bin. Es waren wirklich sehr liebe Ärztinnen, die sich echt Zeit genommen haben und ich kam mir sehr gründlich untersucht vor.

Allerdings habe ich jetzt noch eine Frage. Der Eingriff wird bei mir ambulant durchgeführt. An sich ja kein Problem, aber heute hieß es, dass sie mich nur 2 bis 3 Tage krank schreiben....finde ich persönlich jetzt ein bisschen kurz, oder?

Editha, wie geht es dir denn mittlerweile. Hast du dich wieder gut erholt?

Liebe Grüße,

Kerze

_WBli/zz=ax_


Kerze, ich war jedes Mal 2-3 Wochen krankgeschrieben, schon wegen der starken Nachblutungen, die ich immer hatte.

Eine Woche Krankschreibung ist Minimum, so wurde es mir immer gesagt. 2 bis 3 Tage finde ich lachhaft und leichtsinnig ärztlicherseits (entschuldige :)* ) – wo wohnst du denn? ":/

Kjer=zee26


Ich werde die Konisation in Heidelberg durchführen lassen, mein Frauenarzt ist aber in Mannheim. Ich finden es auch, wie du schon sagst, lachhaft. Ist ja immerhin ein operativer Eingriff. Ich habe zwar keinen körperlich anstrengenden Job, aber trotzdem. :(v

SrtellHax80


Wenn du dich nach den zwei -drei Tagen noch nicht fit fühlst gehst du einfach zum Gyn oder Hausarzt und lässt dich nochmal krankschreiben. Das sollte kein Problem sein.

E0diFtha


Hallo...

ich hab mich gar nich mehr getraut zu schreiben... mir ging es nämlich gar nicht gut :|N Ich hatte am 22.11. (am 18.11.) einen Kreislaufkollaps und musste zurück ins KH, mir ist auf einmal ganz schwindelig geworden und mir wurde schwarz vor Augen. Der Rettungswagen hat mich dann gleich mitgenommen. Aber jetzt keine Angst bekommen, die OP war sicher nicht der Hauptgrund dafür! Mir geht es im Allgemeinen im Moment nicht gut, bin nervlich sehr angeschlagen und bring auch nicht gerade viel auf die Waage. Da haben sicher einige Faktoren zusammen gespielt, warum mein Kreislauf schlapp gemacht hat.

So hab ich also noch mal 4 Tage im KH verbracht, drei Tage davon fast nur an Infusionen gehangen und mir noch dazu einen Harnwegsinfekt eingefangen, der mit Antibiotika behandelt werden musste. Aber das war letztenendes ganz gut so, denn zuhause wäre ich ganz alleine gewesen, so konnte ich mich dann wirklich schonen und musste nichts machen.

Am 1.12.2012 war dann die Nachuntersuchung bei meinem FA und das Ergebnis von der OP hatte ich im KH schon gesagt bekommen. Es war schon eine Krebsvorstufe, aber nur oberflächlich und klein und es konnte alles im Gesunden entfernt werden. Bei der Untersuchung meinte er Zitat: "...ist ja auch ein ganz schöner Krater..." ich dacht nur: okaaayyyyyyyy... aber es scheint alles normal abzuheilen. Er hat mich auch für diese Woche noch weiterhin krank geschrieben (das ist dann die 3. Woche). Mittlerweile fühle ich mich wieder so ziemlich wie vorher, aber ich merke eben schnell, wenn ich z.b. was im Haushalt mache, dass ich eben doch nicht ganz fit bin. Und ich muss verflixt aufpassen nichts zu heben, das ist echt schwer als alleinerziehende Mutti :-/

Was wirklich sehr nervig ist, sind diese Nachblutungen. Boar! Es ist zwar nicht viel, aber seit ich im KH war, muss ich jetzt doch Binden benutzen. Einen Tag ist es mal mehr, mal weniger (aber nie so stark wie die Periode) Aber das Schlimmste daran ist... das ist mir zwar etwas unangenehm, aber ich finde, man kann das schon mal direkt ansprechen, denn es sind ja Tatsachen... das ist der Geruch! Ich komm mir richtig ekelig vor, obwohl ich mich regelmäßig wasche, sobald ich merke, da läuft was in die Binde, muss ich sofort wechseln, weil ich fürchte das könnte jemand anderes riechen. Laut FA sei das mit dem üblen Geruch aber normal, weil das Gewebe ja verödet wurde oder so ähnlich. Ich hoffe, ich hab auch das bald hinter mir!

@Kerze26 ich will dir mit meinem Bericht auf keinen Fall Angst machen, denn das musst du wirklich nicht! Bei mir ist das auf Grund meiner derzeitigen körperlichen und seelischen Verfassung. Und wegen der Krankschreibung, das wird sicher kein Problem werden. Ansonsten klag halt über Ziepen oder Zwacken und sag halt, dass du dich noch sehr schwach fühlst.

LG *:)

_KBliVzzxa_


Editha,

ist dein Arzt sicher, dass bei dir keine Entzündung vorliegt? :-/

Gerochen hat bei mir nie etwas nach den Konis – ich habe nur geblutet und geblutet und geblutet {:( Und ich hatte verschiedene Konisationsvarianten, zB Laser und Elektroschlinge – Gewebe wurde bei mir auch verödet.

Gute Besserung !

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