» »

OP bei Enterocele

Mtari7eannxa hat die Diskussion gestartet


Hallo an Alle,

ich bin neu hier und habe folgende Fragen an Euch.

Hat jemand eine OP wegen einer Enterocele hinter sich? Welche OP Methode wurde angewandt und wie gehts hernach?

Ich danke euch und hoffe, dass irgendjemand mir weiterhelfen kann.

Marieanna

Antworten
_GNixxe_


Ich hol Dein Thema mal wieder hoch..........vielleicht findet sich jemand?

M_arie(anna


Hallo _Nixe_,

vielen Dank für deine Hilfe.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass mir jemand weiterhelfen könnte.

Es gibt doch sicher jemanden, der wie ich eine Enterocele (Senkung des Scheidengewölbes) hat. Vielleicht schon eine OP hatte und mir mehr berichten kann.

Vielen,vielen Dank

Marieanna

byudd-leixa


iet@Marieanna,

eine isolierte OP einer Enterocele ist realtiv selten, meist ist dies ja doch kombiniert mit einer Entfernung der Gebärmutter.

Möglicherweise wirst du ja hier fündig? Auch unter dem Stickwort "hintere Plastik" gesucht?

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/124552/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/292057/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/203301/]]

_KNi"xex_


Hallo Marieanna,

das Thema müssen wir einfach immer wieder mal durch einen neuen Beitrag "hochholen",

dann wird sich schon etwas ergeben :)z :)^

Hast Du denn damit Erfahrung buddleia?

b<uddl:exia


Hast Du denn damit Erfahrung buddleia?

Keine persönliche, nein.

@ Marieanna,

vielleicht magst du auch präzisieren, was da genau die Frage ist?

M@arie)aunxna


Hallo _Nixe_, hallo Buddleia,

Danke für eure Hilfe.

Also nun zu meiner Geschichte.

1992 hatte ich wegen schlechter PAP-Werte eine Konisation, hernach war 12 Jahre alles bestens. 2004 wieder schlechte PAP-Werte. Da ich furchtbaren Angst hatte es könnte sich wieder verschlimmern und auch die GB betreffen schlug mein Gyn. die HE vor. Ich war eigentlich furchtbar dankbar dafür, zumal sich meine GB und Blase sowieso schon gesenkt haben.

Nach der OP hatte ich zwar 10 Std. furchtbare Schmerzen. Wegen zahlreicher Allergien konnte ich viele Schmerzmittel nicht bekommen und die anderen halfen nicht viel.

Von dem Zeitpunkt als die 10 Std. vergangen waren, lief alles wunderbar. Ich war sofort fit und hatte nie mehr irgendwelche Schmerzen und Probleme, Konnte nach dem KH-Aufenthalt wieder zu Hause alles machen, nur mit dem Heben passte ich höllisch auf. Habe 1/2 Jahr nie mehr als ca. 5 kg gehoben. BB Übungen machte ich keine, wurde auch nicht empfohlen. Es ging mir auch wunderbar. Ich war glücklich.

4 Monate nach meiner HE wurde eine Darmspiegelung gemacht, verlief auch gut, aber abends bekam ich stechende Schmerzen im Bauch und mir war furchtbar übel.

Am anderen Tag hatte ich Blut im Stuhl. Die Vertretung des Arztes, der die Spiegelung machte, schob alles auf meine Psyche und nachdem die Beschwerden auch 3 Tage danach sich nicht besserten schicke mein Hausarzt mich zum Gyn. der konnte lediglich eine erneute Senkung der Blase, die bei der HE ja gehoben wurde, feststellen und ließ ein CT machen. Dabei stellte sich heraus, dass ich am Darm verletzt worden bin und eine gedeckte Perforation hatte, und gegen das Propofol allergisch war. Ich hatte zwar meinen Allergiepaß in der Praxis abgegeben, aber der Arzt hat ihn angeblich nicht gesehen, warum auch immer. Es wurde wieder besser, aber mit die Blasenentleerung funktionierte nicht mehr so gut, wie nach der HE.

Von 2007 bis 2009 hatte ich einen Pflegefall im Hause und musste oft schwer heben.

Im Winter 2009/2010 hatte ich 4x eine sehr starke Erkältung mit schlimmen Husten.

Im März stellte ich dann so ein komisches Gefühl in meiner Scheide fest und der Gyn. stellte dann eine Enterocele (also Senkung des Scheidengewölbes) mit beginnender Rektocele fest.

Übrigens wurde im Zuge der HE auch beide Scheidenwände gestrafft.

Ich schonte mich den ganzen Sommer (also auch keinen Sport). Im Oktober 2010 stellte ich mich im BB Zentrum München vor.

Es war schockierend. Untersuchung nur vaginal im Liegen (wo die Enterocele sowieso nicht nach unten rutscht) Die Ärztin empfahl eine abdominale Sakrokolpopexi, d.h.

Bauchschnitt, alle Organe lösen bis runter zum Darm, Darm abschneiden und wieder zusammennähen, Netz einsetzten und die Bänder des Netzes am Kreuzbein befestigen. Mir wurde gesagt, hernach würde wahrscheinlich Inkontinenz bestehen, was aber mit einer weiteren OP behoben werden könnte. Von vaginal würde nichts gemacht, im Januar wäre dann die OP, früher gings nicht, da es ja sooo viele Frauen gäbe die eine solche OP haben "möchten".

Als ich dann den Bericht an meinen Gyn gelesen habe, der nächste Schock. Darin stand:

GV wäre hernach wahrscheinlich nicht mehr möglich, da auch von vaginal eine hintere

Scheidenplastik in einer weiteren OP gemacht werden würde. ----Also nicht eine, sondern 3 OPs----.

Da ich selbst mal beim Gyn. gearbeitet habe, weiß ich sehr gut, was das bedeutet.

Ich weiß von Pat., die eine solche OP hatten, die ein Marthyrium hinter sich haben, wegen der ständigen Kreuzschmerzen, da ja ständig der Zug am Kreuzbein ist.

Ich habe auch mit meinen ehemaligen Gyn und EX-Chef darüber gesprochen, der mir ebenfalls davon abriet. Er meinte es gäbe jetzt bessere Methoden, falls alle konservativen Methoden nicht helfen. Es könnte ein Netzt von vaginal eingesetzt werden, das gut hält und auch bei Leistenbrüchen verwendet wird.

Im BB Zentrum meinte man, mein BB wäre sehr gut und Training würde nichts bringen.

Ich versuchte es mit Training und Sport (Langlaufen, radfahren und wandern). Ich merkte, mein BB wurde wieder kräftiger. So hatte ich wieder Hoffnung. Gleichzeitig trage ich seit Weihnachten 2010 einen Würfel und konnte auch von Größe 3 auf

Größe 1 wechseln. Es hat sich schon was getan.

Leider ist es so, wenn ich abends den Würfel entferne, sackt alles wieder nach unten und diese greislige "Beule" ist wieder da (auch sichtbar).

Schmerzen habe und hatte ich nie, immer nur das unangenehme Druckgefühl (aber nur ohne Würfel) Ein Leben lang einen Würfel tragen möchte ich aber auch nicht. Irgendwas muss ich unternehmen, aber was?

Ich habe auch schon recheriert, es gäbe da die Pro-Lift-Methode. Aber ist es ausreichend? Was gibts noch für Möglichkeiten ??? ???

Vielleicht hat jemand damit Erfahrung und schreibt es mir.

Übrigens werde ich im Februar 50zig, also Bj. 62.

Es ist sehr lang geworden, aber nun kennt ihr die ganze Geschichte.

Ich will auch niemanden Angst machen, der eine HE hinter sich hat, bei mir waren es wahrscheinlich viele unglückliche Umstände, evtl. auch eine Bindegewebsschwäche, obwohl ich sonst keine Probleme damit habe und auch fast kein Übergewicht

(165cm/68kg).

Meine Freundin hat zur selben Zeit die HE bekommen und es ist bei ihr alles bestens!!!

Viele, liebe Grüße euch Allen

Marieanna

b3uddlEeia


Liebe Marieanna,

ich befürchte, deine Fragestellung geht über die Möglichkeit dieses Forums hinaus.

Eine Operation, die danach die Ausübung des Verkehrs unmöglich macht, sollte sicher nicht der erste Schritt zur Behebung einer Senkung sein, da dies ja eine erhebliche Einbuße an Lebensqualität bedeutet.

Eventuell wäre da noch die Zweitmeinung eines anderen Beckenbodenzentrums sinnvoll?

Einige Erfahrungen findest du auch hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/443709/]]

Ich wünsche dir eine baldige Lösung, :)*

Mfar"ienannxa


Hallo buddleia,

endlich komme ich dazu wieder hier reinzuschauen. Momentan ist etwas Stress angesagt.

Mit meiner jetzigen Gyn habe ich auch über die OP gesprochen und die ist auch der Meinung, dass man eine OP nicht machen lassen soll, die schon vorher nicht verspricht, was man erwarten will.

Am meisten hat mich im BB Zentrum irritiert, als ich die Ärztin darauf ansprach, wie es nach solch einer OP hernach so wäre, mit GV, Schmerzen und sonstigen Komplikationen.

Da sagte sie zu mir und meinem Mann, was soll da schon sein, von vaginal wird ja nichts gemacht. Aber als ich dann den Bericht an meine Gyn gelesen habe, stand eben es wäre "wahrscheinlich" nicht mehr möglich. Mein Vertrauen ist jetzt eben dahin.

Von dem Petros-Goeschen Verfahren habe ich auch schon einiges gelesen. Aber Hannover ist unendlich weit für mich. Ich denke,das wäre die geeignetere Methode für mich. Irgendwie muss ich was unternehmen.

Vielleicht weiß ja jemand, ob es außer in Hannover noch irgendwo gemacht wird.

Ich werde jetzt wieder zum langlaufen anfangen und nochmals versuchen den Beckenboden kräftig zu trainieren, vielleicht festigt sich das durchhängende Bindegewebe wieder etwas. Solange ich keine Schmerzen habe, muss ich jede Chance wahrnehmen. Wenn das nicht hilft, werde ich mich in einer anderen Klinik noch informieren und untersuchen lassen. Habe schon was ins Auge gefasst. Schiebe es aber immer noch vor mir her. Die Angst, dass es keine andere Möglichkeit als die abd. Sakrokolpexie gibt ist bei mir sehr groß.

Ich habe aber immer noch die Hoffnung, das mir jemand vielleicht aus eigener Erfahrung über eine OP Enterocele/Rektocele berichten kann.

Danke dir buddleia und auch _nixe_

Grüße

Marieanna

_'Nixxe_


Lass es uns wissen wenn Du was neues weißt Marieanna :°_

MOa ma KLiSsMchen


@ Matieanna,

ich habe eine sogenannte komplette BB-Plastik. Meine Op wurde in Berlin im BB-Zentrum gemacht. Die "alte" Methode hieß: "Burch"

Bei mir wurde alle vaginal gemacht. Rectozele/Enterozele sind damit behoben worden und ich habe keinerlei Schmerzen im Kreuzbeinbereich. Ich bin auch wieder voll belastbar.

Bei mir war es auch kein schwaches Bindegewebe, sondern eine total verpfuschte Entbindung, die meine Mutterbänder zerstört hatte und somit den oberen BB-Boden hat absacken lassen.

In Hannover hatte ich mich auch vorgestellt, aber die dortigen Methoden kamen für mich nicht in Frage, da man gleich darauf hingewiesen wird, dass deren Methode vermutlich nur bis zu den Wechseljahren hält und weil man dann lebenslänglich nicht mehr als 5 kg heben darf. 'Ich bin 47 und habe einen körperlich sehr schweren 'Job.

Falls Du noch Fragen hast, dann gern auch per Pn.

Viele liebe Grüße

MHarieWannxa


Liebe _Nixe_,

natürlich werde ich euch berichten, falls ich Neuigkeiten habe, bzw. eine Lösung gefunden habe.

Ich habe hier im Forum schon viel gelesen. Komme aber leider nicht täglich dazu.

Ich hoffe, es geht dir etwas besser.

Liebe Grüße

Marieanna

MGari&eanxna


Liebe Mama lischen,

ich würde mich sehr über eine PN freuen.

Welche Probleme hattest du vor deiner OP? Wann wurde deine BB Plastik gemacht.

Ob es bei mir am Bindegewebe liegt, kan ich nicht sagen, sonst habe ich mit einer Bindegewebschwäche keinerlei Probleme. Bei der HE 2004 wurden meine Mutterbänder gut vernäht und haben gut gehalten. Erst nach der Pflege meiner Schwiegermutter, wo ich oft schwer heben musste, traten die Probleme auf. Meine jetzige Gyn. meinte, es wäre ein Bruch im oberen Bereich und der Dünndarm würde alles nach unten drücken und hätte das Bindegewebe ausgeleiert.

In München wurde nur oberflächlich untersucht und diese OP per Bauchschnitt (mit vielen Risiken ) empfohlen. Aber dazu kann ich mich nunmal nicht durchringen, weiß aber bisher keine andere Lösung.

Eine OP von vaginal (falls nichts anderes konservatives hilft) wäre mir schon lieber.

Es wäre schön, wenn du mir Genaueres in der PN berichten könntest.

Danke dir, freue mich auf eine Nachricht von dir.

Viele Grüße

Marieanna

Mgam+a Lixschen


Hallo Maieanna,

ich werde Dir spätestens am We per Pn antworten.

Ich habe viel um die Ohren und bin eigentlich nur zur Ablenkung/Entspannung hier, da ich hier einige sehr nette Mädels kennen gelernt habe. Für die Pn muss ich mich konzentrieren, damit Du dann auch den "Durchblick" kriegst und meine lange Odysee verständlich wird.

Fakt ist, dass es bei mir auch ausschließlich den oberen BB betraf und ich höllische Rückenschmerzen hatte.

Leider wurde ich auf meine Bandscheiben behandelt, weil 3 von ihnen operiert wurden. Meine Horror-Entbindung nahm niemand ernst.

Nur so vorab, ich wurde am 23.02.2010 operiert und habe heute ganz offiziell die Erlaubnis 25 kg zu heben. Das ist in meinem Job sehr wichtig. Ich mache es zwar nur, wenn ich wirklich muss, aber es geht und das ist mir wichtig.

Natürlich wird niemand eine Garantie dafür geben, wie lange die Plastik hält, aber auf das Material gibt der Hersteller 15 Jahre.

Viele liebe Grüße zu Dir

_TNi^xe_


Danke für den Link! :)_

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH